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(AntoniuS) ei» Cardilia,, Bischoff von Todl.^ donRom, woselbst er ein Canonicat zu St. Peter / undMach das Bischoffthum zu Todt bekommen, wodurch er mitvn. bekannt wurde, welcher ihn in seinen geschähenAsMte, und an. 140;. zum Cardinal machte. Gregorius«»»>' ''Diente sich auch seiner in verschiedenen Verrichtungen,er .gab ihm die Erb-Priester-stelle von St. Peter, wobeynk-« ri befehl bekam, die Lsnonicoszu reformiren. Zuletzt,,, 5 , vEieß Calvo die partey dieses Papsts, und schlug sichPisanischen Louciiic,, willigte auch in die Wahl Alexanr1^,.' - und starb den 2. oct. an. 1421. c?mcs». in Innocent.u ^ stlexsuä. V. Itsi. Lsrä. Lc.
Calvo, (Franciscus äs) ein Catalonischer Edelmann,*627. zu Barceüona gebohren, welche stadt einer seinerden ^ der aus Venedig nach Catalonien gekommen, vonstr ssl°dren, so sie belageret gehalten , befreyetgehabt.Die-»vr, ^ ' von dem der gegenwärtige artickul handelt, ergriffULlt der an. 1641. in Catalonien erregten unruhe die Fran-tzMe parley, gieng an. 1664. mit den Französischen hülfs-'wch Ungarn, an. 1672. aber begleitete er Ludovi--^IV. nach den Niederlanden, und war einer der ersten,rvm ^?en Rhein setzten. Der König machte ihn anfangsGouverneur von Arnheim, und an. 167z. von Mastricht.«er stadt muste er kurtz darauf eine harte belagerung län-wo,, ^ wonat ausstehen, beschützte sie aber mit grossemNi?» und geschicklichkeit, und nöthigte den Printzen von Ora-Köni ^"dlich gar die belagerung aufzuheben, wovor ihn derN.ffchm General-Lieutenant machte, und ihm nebst einer»/AMn pensivn von 20000. pfund das Gouvernement von Ai-^heilte. Er wohnte hierauf an. 1674. der schlacht bey Se-' und diente wider die Spanier in Catalonien. In demÄ^.uden kriege that er an. 1688. in Flandern unter dem Mar-M vvn Humieres dienste, ward an. 1689. Ritter der Ko-vMen erden, und starb an. 1690. zu Derns. Er verließe^Mer gemahlin, welche des Marquis Josephi von Aguilar,k.„!ualigen Vice-König in Catalonien schwester war, kerneb^er. Sein bruder, welcher den geistlichen stand erwehlet,ihm,, dem König eine Augustiner - Abtey zu Eu, welcheäe/ pU^sthr 8000. pfund jährlich einbrachte. snnsl.
u>m unies iom. II. Memorie« äs ,
, oder Calbo, ein Portugiesischer Dominicaner-iiyh trat zu Lisabona in den orden, wurde daselbst Prior,dorn-, tgehends Königlicher Hof-Prediger. Er hat an. 162;.den durch seine beredtsamkeit sich vielen rühm erwor-runl.uu hat von ihm in Portugiesischer sprach: Uomilia-d'-'us snni tom. I. Lisabona 16.8. in fol. Ilomilia; äs.kvrl^ ^P^M2. vol. ib. 162;. midi. 1627. und 1629. vesen-II. „ tiwranim ikeiigionum. , äs scripr. 0. k. tom.
!o - , (Bonifacius) ein Poet, lebte in dem XIII. Leu-
land von Genua, und nachdem er aus seinem vatker-Evawl» worden, kam er in Provence, von dar gieng er inHof 2 , ^ er an Ferdinands des dritten, Königs in Castilien,gen d,,,? empfangen worden, dieses geschahe an. 1243. Ge,^nem Mi.. regierung dieses Fürsten , machte er Calvo zuder ne„, ' und in diesem neuen ehren-stand verliebte sichlvegen ,.^."tter i„ die Prtntzeßin Berangere. Er fieng des-poetische wercke, IN Italiänischer, Spanischer und«^a^uicr spräche an , starb aber darüber bald hernach,-lr, ip/q/ , vie äs« koste« krovsuqsux. I.« Oor«
l» ^ ' bibl, krsnqoils. L lcript. äel-
« surrn Lx..
?llivo (Casp.) erblickte das licht der Welt zu Hildesheim,Mds an ^tter Joachimus Calvör damals Kector, nachge-Zuerst ^ Prediger zu St. Andreas in Braunschweig war.heiin , i^uenkcrte er die schule auf der Neustadt zu Hildes,^steii stan! < nachgehends ebendaselbst das Lymnsiium in derWorauf ^ Mtlich aber die Catharinen-schule zu Braunschweig,die m ch un. 1668. auf die Universität Jena begab, daMeis n-ia-ö..berühmten Lehrer in kkilolophici« und Vbeo-"adtisch°,, blg horete, bis er an. 1672. dieselbe mit der Helm-bwiiw«, " verwechselte, wo er auch an. 1674. in stlsMrumWurde ev / und selbst Loltsgis zu lesen anfieng. An. 1677.rsz. ^ mm viLsono naher Zellerfeld beruffen, und an.Wonss-, der Durch!. Communion-Hcrrschafft zum Commu-wil erhi/,?^tntendenten daselbst gnädigst ernennet. Nach derMivermÄ. ^ unterschiedene wichtige Vocsrione«, sowvl aufDurch ilsU, als andern ansehnlichen orten, daher auch derwurde 'ji^tzog 5u Wolffenbuttel, Antvnius Ulricus, bewogenUien - m,. 1^0;. den character eines Conflstorial-und Kir-
^^Suve»m,^yzulegcn. An. 1709. trug man ihm die Gene-^beriiad,, "öur, undConsistorial-Raths-stcll im Fürstenthumldal, r,„8 desgleichen an. 1710. das Pastorat zu Claus-^uhaqei Aeneval-Superintendur des Fürstenthums Gru-qm, 'waches er zwar anfänglich deprecirte, endlich aber.wleb. m^/uud m solcher statten bis an sein lebenö-end ver-?lbs-cvE.UEe von natur eine sehr gesunde und daurhaffte^rursach^sUUon. Sein vieles studiren und lucubriren abergebM bey ermanglender leibes-bewegung eine verdickung^°bey sick in eine geschwnlstin den beinen ausbrach,
^ em jeher schleim auf der brüst einfand: weil nun
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eine entstandene feuers- brunst im Clausthal ihn in ein grossesschrecken gesetzt hatte, waren die bey hohem alter ohnedem sehrgeschwächte leibs-kräffte nicht mehr in dem stände sich miede«nun zu erholen, daher er bey verlohrnem appetit und schlaf-losen »ächten dergestalt abgemattet wurde, daß er endlichan. 1725.denn. may im jähre seines alters sein lebenbeschließen muste. Seine schriften sind: Der communicirteJudas; Güldenes Kleeblat, d. t. Catechismus-milch für kinder,Speise der starcken, gebahnter weg zur ruhe in GOtt, Claus-thal 1691. Gesenii Catechifmus illustriret, ist etliche mal herausgegeben, und zuletzt an. 1724. von ihm selbst revidiret worden;
OloriL Noii«, live illottrig, fgctg sub Mols pgtrgks, contraHarärii Lpbenieriäe« , Gvßlar 1696. It. Olorig üloli« illutira«ts, ib. eoä. Ic. Ketpontio sä epiltolam LIsmanZü xersonsti inhso msteris, Clausthal 1696.1'illurL 8ioni« , seu äs vsrii« ste-ligionilmL in orbe terrsrum, Leipzig 1700. äs Älutics Locle-listkiLS , eognc IpsÄLMibus orZsni«, Leipzig 1702. Fragen aneinige Männer, welche um etlicher scrupel willen sich des beicht-stuhls, Nachtmahls und der öffentlichen- Versammlungen ent-hielten,1704. Xnusls LLLlelistNsurn, Jena 170;. UnvorgreiSicheantwort auf die anfragungen die Vereinigung der Evangeli-schen und Reformirten kirche betreffend, Clausthal 170?.Loulliltstio äs kscs Lcolstiastica iiwsr krotsttsnts« ineuuä»cum tVlsritills sub lit. Isgmus OlivX, Leipzig und Gvßlar 1708.Ablehnungen einiger harten ImM-nionen Gabelii wider dieLonlultstion, Leipzig 1709. krologus gsleaw« üenrici vtksl-msnni kslsiculo Lgtuum conIcieMiX prsemistu«, Leipzig undGvßlar 1709. Xepboä ^elohua, live Claris Lbristi, Mit einemkleinen Juden-Catechismo, Leipzig 1711. Prüfung des Pietisten-geistes , Gvßlar 1711. Warnung an die Clausthalische gemeindewegen ausstreuung eines irrigen und das MrMerium Lcoles.lästernden büchleins 1721. lVletroa meriti« univerlille , Gvßlar171z. 8sxonis inferior gnticjug Oeniilis L Lbritlisna , d. i. das
alte Heydnische und Christliche Nieder-Sachsen, Gvßlar 1714.in fol. Spiegel der Weisheit und allmacht GOttes aus demEnglischen ins Teutsche übersetzt, Gvßlar 1717. änniverlsi-rium Lvsngelico-CpitloliLam, Leipzig 1719. in fol. vislogusIremou« äs ksce R.eIi§ioni8 In specis ^sltpkslica, Irenoxoli1721. Lcmcoräis L Oitcoräig Christi LNÜrris ciros xroces-sum kori, Gvßlar 1724. in 4. Äluste montsnV reäiviv-L, Leip-zig 172;. Drey erbauliche buchlein von der Sonntags-feyer,vom Beichten, vom Fluchen, Gvßlar 1704. Es befindet sich auchbey kachln sttrio kruäitionis, Gvßlar 1718. in 8. eine vorre-de von Calvörn. memorig Cgspgri Cglvcerii, Gvßlar
1727. in 4. Unsch. Nachricht. 1726. p. 97;. logg.kirchen-historie, tom. VII. p. 669. legg.
Calvörde, ein Braunschweia - Lüneburgischer Secken, amtund paß über die Ohre, soll von Caroli N. zeiten her die Carls-fahrt genennet worden seyn. Den thurn auf dem schloß-platzsoll Drusus erbauet haben. Der ort liegt eigentlich in der al-ten Marck an dem sogenannten Drömlinger wald, wozu erauch zu Kaysers Caroli IV'. zeiten noch gerechnet worden, daihn die von Redern besessen. Er ist durch die einwohner eineszerstörten dorfes Zsern ziemlich vermehret, im ;c>. jährigenkriege aber auch hart mitgenommen worden, preuß. staats-geogr. p. 172. topogr. Lrunlv. x>. 66.
Ealus, von andern Talus oder Malus genannt, Dadalienckel. Er erfand die sägen und compasse, weswegen ihm auchDädalus so abgünstig ward , daß er ihn umbrachte, und dieseswar eben die Ursache,warum Dädalus Athen verließ und sich nachCreta begab. Ist,, ix. hihi. hh. in. 9.
Ealvus, (Cornelius Licinius) ein berühmter Redner,lebte st.II. 690. Olymp. dXXIX.st.L.64. und war ein guter freund Ca-tulli, welchem er schlechte verse von unbekannten Poeten über-schickte, um sich im währenden feste der 8sturnslium damitzu erlustigen. Catuüus schrieb an ihn ein epi§rsmms, wel-ches unter denjenigen, so noch von ihm vorhanden, das 14., ist.Er vexirte ihn auch in dein 54. epigrsmmsts wegen seinerkleinen statur, und in dem 97. erinnerte er ihn die Quin-tiliam zu betrauren. Ovidius und Horatius gcdencken gleich-falls seiner. irr sloZ. äs morts Tihulli. lib. I.
Ist. i c>.
Calw,lat.Lslvs, Laibs oder Lhs!svvs,eine alte stadt im Wur-temberger - lande, liegt an dem flusse Nagolt, nicht gar zu weitvon Stuttgart». Sie gehörte vor zeiten eigenen Grafen,welche daher den nahmen führten, und in dem ausserhalbder stadt auf einem runden Hügel stehenden schlösse residirten.Nachgehends kam sie an die Grafen von Tübingen, unterdenen Wilhelmus an. 046. stadt und schloß Calw den Grafenvon Würtemberg Eberharden und Ulrichen vor 7000. pfundHeller überlassen, von welcher zeit an sie auch bey dem hauleWürtemberg geblieben. Sie ist zetzo ein ftmer ort, hat c. tbo-re, ;. Vorstädte, eine schone kirche und schule, auch ziemlicheNahrung, f An. i;?4. den ;. augstm. da die pest' zu Tü-bingen wütete, wurde die Universität von bannen bald
nach Calw, und halb nach Herrenberg verleget. Crusiu's, wcU
cher derselben vielfältig in seiner Schwäbischen cbronick^ae-dencket, ist damals mit nach Calw gekommen ? unv bäi
NvLLo^^ unter dem tiLl?
an. .684. verschiedene Personen dieser stakt wegm'v!? zäL
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