Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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397
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7 ^ ^onll.Meoäemo sääit. t7^gj/s'eIoF. ?. II.

6isr 7 - lHuür. ->ie7 str»^e» , äs stsript. Neä.

* ccnsura cslellr. ariüor. p. y;6. Lc. *

aus , (Matthäus und Joseph) zwey brüder, welche

lick^u-7-^p^tinifchen gebürtig waren, und eine grosse geschick-Mechanic erhalten. Sie haben sich in dem XVII.rer berühmt gemacht. Matthaus, der ältere, war Pfar-iuilw..« ^ ^ uud tractirte anfänglich die Mechanic nur zur be-iverck ^ Was dieser angab, konnte Joseph sehr wohl in dasqläii-v äM"' Jener hat in einer schuft qezeiget, wie die brill-Jener^M zu schleißen, und sein bruder schliffe solche in der that.räuoi, ^ auch eine art penäule«, welche im gehen kein ae-tern^ ^chen. Er soll auch der crfinder der sogenannten sta-LLg,. "aZiLN seyn, und anderer dergleichen kunst - stücken. Lr-« ' , tom. VII.

hat M^pantle, (Josephus ) auS dem Königreich Neapolis,an seine satyren sonderlich bekannt gemacht, und ist

bräcktt i^' 24. april im gefängnis gestorben, dahin er war ge-

Präii,^.'. orden, weil er unterschiedenes, so vornehmen familienwar, heraus gegeben. Er verließ kroste varie;,a?pNL!o 5 s ; vislogi morali; IsXotitie äi XolliltäLc.T > mdl. llleap.

, (Johannes Antonius) einer der gelehrtestenstau bi!»Italien im XV. steculo. Seine Mutter eine bauers-Unter-i« tyn zu Cavella, nicht weit von Capua, auf dem selbest ;u s^'.M lorbeer-baum gebohren. Er war bestimmet die schaa-Nahniik ' weil sich oberem gut naturell in ihm blicken ließ,ettvas i?n unDorf-Psarrer als einen diener zu sich,und lehrte ihnNer Andere aber sagen, daß er nur bey dem küster die-

einem k Hernach kam er nach Neapolis, woselbst ihm inivlixl/ornehnien Hause die unterrichtung der kinder anvertrauetandern aber legte sich dabey aufbie ftudien, und hatte unterstiat/-»Geistern Laurentium Vallam. Nach;, jähren ver-lL/^sich nach Perugia die Rechtsgelehrsamkeit zu studiren,grvss^ aver auch zugleich daselbst die sticterg8 llmnamores mit sornM°i,??bme, daß ihm der Rath dieser stadt das burgerrechtcvudula Die Griechische spräche soll er unter Demetriv Chal-vicht ^Lblernet haben; wiewol andere behaupten, daß er selbigesich ^.chanden habe. Aus seinen hinterlassenen schriften läßetkeu nicht schließen, daß er sonderlich dieser spräche ersah-Morch Da er nun wieder nach Perugia kam, schrieb er diegen M tapfern Generals Andreä Braccii, die des ÜM we»

innen ^ ^it ästimirt wird, wiewol er seine schmeichele», dar-durch sehr blicken lassen. Sein rühm vermehrte sich da-cretz^icyr, daß er nach Rom beruffen wurde, Calixti III. 8e-str Pana-r^bzugeben; doch kaum war er hier angelangt, als die-zu insw,,st^b. Er wüste sich aber bey Pio II. gleichfalls wohldas ^"ssen, und verwaltete bey dem Cardinal äs Saxoferratolu Crvton^s Hofmeisters. Einige zeit darauf wurde er Bischoffu> die a»n' und hernach zu Teramo, erlangte auch von Paulotete den «v eines Ertz-Priesters von St. Eustachio. Er beglei->>«ch z-.,,Wlnal Franciscum Piccolomini, Päpstlichen Legatenv sschied?n»^ud, und hielt aufdem damaligen Reichs - tage un-ras reden. Bey seiner Wiederkunft in Italien erhielt er§ulgino ^."^mnt von Tuderti, und unter Sixto IV. das vonsticher>,//uch das von Citta äi Castello, verlohr aber solcheskrandern-W^er affection des Papsts, weil man glaubte, daßMe. ^ueuwn, so in seinem Gouvernement entstanden, theilKa»nenn)>.^ Unstde aus dem aantzen Kirchen-Staat bannisiret.brr fallend» ^ die übrige zeit stineAebens, da er sonderlich auchden, sucht unterworffen war, mit grossem Verdruß bald? rndii^« Neapolis, bald zu Siena zubrachte. Worüber

Mcs altevü letzter» orte den 1;. jul. an. 1477. im;o. jährein aeb,,«^^u. Man hat von ihm unterschiedene wercke so-. der ««ls ungebundener rede, welche Michael Faer-Mu gefüm-, stln leben weitlaustig beschrieben und denstlben°^chen Venedig an. 149;. in fol. heraus gegeben. Esaus allerhand moralischen tractaten als äeln-uZienäL; äs regenäo Aagiüratu ; äs vignitatev>chreibu«^^bvWledenen reden, allerhand getichten, lebens-"H' ^ Vita <L OelUr Lrgccü, einigen briefen, rc.isol' c. 22. Lrken. äu^utt.

v'st- l.U. N acläit. slla bibl. Xespol. ^«7,

^Ntropol. lib. XXI. , äial. I. äs

Eam» ^ ^sAevr». Za-/-. *

wob, (Franciscus) ein Jtaliäner, der in Human!»-war, und um das jähr i;;6. lebte. Seineden buch L >st von Henrico Stephans an. l;8?.mit Parr-u per exiliolss quLlltis wieder aufgeleget wor-

8i,.^wJü,j^/^Iohannes) lebte um das jähr i;;o. und warAstnberg ^Au lande gebürtig. Er studirte anfänglich zuBe y r 2?^* m unterschiedlrche gefährliche irrthum-UM r. ussssMdern lehrte, daß der Sohn und der Heilige

4 -M' n^dgle;

24. n

l;;i. n. io.

lo. in bibl. /Intitrin.

zrr^llg ge^n a!^en berichten , daß er aus dem Jultchischen^Ueseyck, eln^^.en doch auch andere Nachrichten , daß erÄstor stabtgen in der Grafschafft Loots an der

"vr. //. Theil.

cam Z 97

Mosel, gebohren sey. Er studirte anfänglich zu Cöln, wurdeaber von dar noch vor dem jähr i;rc>. aus unbekannten Ursachenrelegirt, Und begab sich hernach um an. 1 ;r8. nach Wittenberg.Hieftlbst nun horete er nach einiger vorgeben Lutherum und Me-lanchthonem eine zeitlang in der Theologie; wiewol andere behau-pten, daß er vielmehr selbst privatim allda gelehret habe. Indemer aber von dem heiligen Abendmahl eine besondere und gantz ei-gene meynung hegete, that er an. 7529. eine reise nach Marpurg,und an. 7;nach Torgau, um mit Luthers persönlich zu di-sputiern, welches er doch niemals erhalten konnte; um eben diesezeit hielt er sich auch eine weile zu Niemeck bey Georgio Wicelioauf, wovon hernach dieftr letztere vielen Verdruß auszustehen ge-habt, und begab sich folgends wieder in das Jülich-und Clevische,woselbst er stine irrthümmer verschiedene jähre sowol ins geheimals öffentlich ausgebreitet. Endlich aber würde er dennoch all-da, ohne zwerfel weil er die bauren überredet, der jüngste tag wür-de nächstens erscheinen , dahero dieselbe ihre güther verkauft undnicht mehr arbeiten wollen, in ein gesänqnis gelegt, woraus erauch nicht eher, als nach 26. jähren wieder befreyet worden. Dieeigentliche zeit seines todes ist unbekannt. Im übrigen hatte ernicht allein von dem Abendmahl eine sonderbare und irrige mey-nung , sondern läugnete auch gantzlich die Gottheit des HeiligenGeistes, als den er mit dem Wesen und denen würckungen desVatters und Sohnes vor einerley hielt, und lehrete hiernächstvon dem Sohn GOttes, daß derselbe mit dem Vatter nicht gleichewig, sonsten aber mit demselbigen eins sey, auf die art, wie mannund weid eines seyen, ob sie gleich zwey verschiedene Personenausmachten. Die schrift, worinn er diese sätze auszuführen undzu bestärcken gesucht, ist betitelt: Göttlicher und heiligerSchrift, vor vielen jähren verdunckelt, und durch unheil-same lehren und Lehrer aus GOttes Zulassung verfin-stert, restitution und besserung, und ist an. i;;2. in 8. her-aus kommen. amosnitst. litersri«, tom. II.

liiü. Lr^pto-8ocinilmi ältork. p. ;;o.

* Campanus, (Johannes) ein kbiloloxkus und Lsti-cmo-

MU 8 , war aus der Lombardie gebürtig, und lebte zu end des X.oder zu ansang des XI. steculi. Er stund zu seiner zeit in einerbesondern Hochachtung, und schrieb nicht nur verschiedene bücher,deren lesung nach Trithemii urtheil den Geistlichen nützlich ge-wesen; sondern übersetzte auch den Euclidem aus dem Arabischen,wiewol er es dabey njcht zum besten getroffen. , äs

lcrixt. eccl. , äs clar. Interpret.

* Campanus, (Johannes) mit dem zunahmen Voiänia«

nri 8 , weil er vielleicht von Wodnany in Böhmen gebürtig gewe-sen, war ein berühmter Poet, und lebte zur zeit Rudolphi II. indem XVI. steculo. Er wendete sich von der Evangelischen zu derRömisch-Catholischen religion, und gieng endlich, wie man be-richtet, voller Verzweifelung mit rode ab. Man hat von ihm ei-ne doppelte beschreibung der Türckischen Kayser, von ihrem an-sang bis aufMahomet III. die einem heroischen, die andere aberin elegischen Versen, welche beyderseits in den äslioila koetsrum6 erm. stehen. Ob er aber auch, wie einige vermuthen, Lre-ckiem, st 8 ciagrspluam Ducum L stegum Lokemis-; ingleichendie kleine schrift, so sich unter dem titul: stimen, in vornavi!Lmpkitkeatro 8 apientiD joco-steris: befindet, geschrieben habe, istungewiß. Hiltoria xerstesut. ecsl. Vollem. amosnir.

liter. tom. II.

Campaspe oder pancaste, war ein schönes frauenzimmer,welches Alexander M. liebte, und von dem Apelle abmahlen lasi-stn wollte; als sich aber dieser über dem mahlen in sie verliebte,und Alexander solches erfuhr, überließ er sie demselben, in», lill.XXXV. c. io.

oder auch OampitT, eine art von Donatisten,welche zu Rom vor diesem ülontsnles hiessen, allein St. Hixro-nymus nennet sie in seiner epistel wider die Luciferianer Lsmpa-te 8 . Sie kamen in ihrer lehre mit den Donatisten und Lircum-ce 1 lionibu 8 überein. Woher sie den nahmen bekommen,ist nichtso klar. Vielleicht kam es daher, daß sie meist ausser den städtenaufdem selb herum schweiften, daher denn auch der nähme c-r-cumoellione 8 ihnen gegeben ward. Oder weil sie viele Missetha-ten begiengen, worauf in den Kayserlichen geboten der tob gesetztwar, auch sich dabey frech genug zum tode darboten, welcher meiner damals üblichen redens-art äucl in campum genennet wur-de. Sonsten wurde auch eine andere art irrgeister Lampentesgenannt, die von diesen unterschieden , und sonsten unter deinnahmen 1 ?karst 6 nste 8 bekannt sind. *

* Campbei, ein uraltes berühmtes geschleckt in Schottland,welches ehemalsODubin geheißen. DiarmedODubin, eintapferer kriegs - Held, hinterließ Paulum O Dubrn, Herrn vonLochow,dessen einzige tochter, Eva, sich mtt chrem anverwandten,Gilespick O Dubin, verehlichte. Derstlbe nahm zuerst den nah-men Campbel an, um dadurch das andrucken eines heidenmäßi-gen dienstes, den er im IX. stTculo unter des Königs MalcolmiCanmore regierung der Cron Franckreich geleistet, zu verewigen.Von seinen nachkoinmen bechnd sich Colinmore Campbel an.1292. mit zu Berwich, als Eduardus I. Konig von Engelland,dahin gekommen / um den streit wegen der Cron Sckoltlandzwischen Johanne Balwl und Roberto Bruce beyzulegen undzeugte mit einer aus dem Hause Sinclair 2. söhne , Mel, seinenNachfolger, und Duncan Campbel vvn Redcakle, von dem dieGrafen von London abstammen.

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