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PjaftvA^fohrie in verhafft genommen, weil man ihn beschul-Earul» aufruhr in Schottland zu erregen gesucht/ und
tvid?»/i, L dem leben getrachtet. Ob nun wol einer derte, das gestellten zeugen bey der confrontation eydlich verflcher-selbst e-)« "^s wider ihn vorzubringen hätte, Campbell auchvon "Muld auf eine unverwerfliche weise darthat, undgeschwornen Richtern losgesprochen ward, kam ersch»» A wchtlos, sondern ward an. rög;. von dem Schotti-ward aufs neue angeklagt, und erhielt zwar das leben,
von yp seiner gürher verlustig erklärt, von welchen der GrafbM «"stört, dem sie der Hof schon längst versprochen gehabt,m, Er starb kurtz hernach im 8«. jähre feines alters.> mein. äss äern. revol. ä'hngleteire 578- 6n. 676. 677.hq^Apeche, ist eine wohlgebauete stadt, in der AmericanifchenGvisv "K"eatan,nebst einem guten Hafen an demMexicanischenT ' Hon ihr wird ein bekanntes holtz zum färben benennet,vvw^^bggi, ein berühmtes geschlecht in Italien, daraus vieldein vnV ^"ihe entsprossen sind. Ugolinus Campeggi lebte inteil "rculo, da ihn die zu Pifa zu ihrem General erwehl-seilier a.- leinen nachkommen, Bartholomäus, war wegende de/vn^igkeit und gelehrfamkeit berühmt. Er lebte am en-Mit ev Äv i^culi, und verließ freywillig fein vatterland, da-aber 9/,, ^^der Partey der Guelphen folgen dürfte. Er wandtebrach,? 8* auf dieRechtsgelehrsamkeit,darinnen er es sehr weitwitKsm Doch übertraf ihn darinnen fein söhn Johannes ,
der
rühm zu Padua und an andern orten lehrete, auch- dene schriften hinterließ, als: Lonstlia; äs 8mcmis; äs; äs vote Lc. Er ließ nach sich nebst dem Lauren-Vbum - hernach soll gedacht werden, und r. töchtern , Rudol-Bjf?ß'A"en General der Venetianern, Johannem Baptistam,Majore« , der auch wegen seiner gelehrfamkeit be-svrafa, ^ ""d Alexandrum. Dieser letztere wurde mit grosserlehrm a "Erzogen, und hatte die geschicktesten leuthe zu fernenals Lazarum Bonamicum , Petrum Porhanuman dem Bernhardt, daher er bald die wichtigsten amterwach?) Ig'nischen Hofe und in der krrche erlanget. Paulus III.iörU, M zu feinem Cammer-LIerico, gab ihm auch andere be-«ionie» und an. I?4i. machte erihn zum Bischoff von Bo-tvurd?' Da das Lomilium von Trident in diese stadt verlegetUnd verfammleten sich die Bischvffe bey diesem Alexandro,Wals. N bruder Johanne Baptista, und es befunden sich da-berwanV, Schöffe allhier aus diesem geschlechte, so alle nahe an-der m^ten des Cardinals Laurentii Campeggi waren. Alexan--Julio In stth Vice-Legat zu Avignon, und wurde endlich voniNi - tm nvv. an. i;;2. zum Cardinal gemacht; starb aberters.' c>?e darauf den 2;. fept. an. 1554. im 48. jähre feines al-svivol ^11- steculo war der Graf Rudolphus CampeggiPoesie Meu seiner Rechtsgelehrfamkeit als auch wegen feinerII. t"hrnt. Er starb den 28. tun. an. 1624., und hinterließMEt,, ^sslner getichte. Thomas Campeggi, von dem ein eignerlo. war Bifchoffzu Feltri, und lebte im XV. lhcu-
gebürtin »7"^ Campeggi ein Dominicaner-Mönch, von PaviaUnd wa/)?"chte sich aüfdem Tridentinischen Loncilio bekannt,E " "" berühmter Prediger.
^1. ^Mius, (Laurentius) ein berühmter Cardinal impachten Er war von Bononien und ein söhn des vorher-Nechtsa-l^Auuuis Campeggi. Er legte sich anfänglich auf dieverheb eyrfamkett, und war kroftübr Juris zu Padua, soll auchjwuen in ^wefen seyn, und sich erst nach dem tode feiner'w anf kiä. geistlichen stand begeben haben,da er denn von un-u gehte ik>« Cardinals-würde gestiegen. Der Papst Julius II.^eo X Luäitor äi XuotL und zum Bischvffe von Feltri.
Nehm, wmdas Gouvernement von Parma undFlorentzden Cardinals - Hut. An. izi8. ward er nachP"ai D-„,Mchlckt, war aber so übel versehen, daß ihm der Car-M den» g^ben muste, feine leuthe zu bekleiden, wie er!s"e lnnni.)M, seinen einzug ansehnlich zu machen, etliche bela-ng Ware,, , "ehe. Weil aber die kästen, die ste trugen, nur le-?chngc,,,n.' einige davon bey dem einzuge abfielen und auf-se,ne„.^vd der Legat dem volcke zum qelächter. Er war auch,,«Ahnden ,,?xWen nicht angenehm. Denn er war geschickt,die klöss))^ Archen - kriege von der Geistlichkeit zu erheben,^ "suchst dem Cardinal Wolsey zu besuchen, auch, woder qee)»?s^wen. Das erste ward alfobald vom Hofe und^vlsty ^wien Geistlichkeit verworffen. Das ander aber woll-/ dvn ZchA-," vor stch ohne collegen thun, dazu er auch eine bul-,„gewacht ^7..st"gte, und weil er noch dazu zum fte^to a Wre-aber wüste Campeggius wieder zurück reifen. Erbanste er ««S dor sich das Bißthum Salisbury , dessenken-wn der P^X^Hends eine geraume zeit gezogen. HernachTeutsM^^ st"hl beylegung der religions - streitig-cin ^'wg nach g?-h gebraucht, weswegen er an. 1,24. auf denbv^nberg kam, daselbst er die Stände, die aufM'schen ungen, besänftigen , und ihren eifer gegen denansetzte», ))N„stEen sollte. Er konnte aber mit der von ihmZ»Nket würd? wations - formul, weil selbige vor unzulänglichN^abschjch? wcht durchdringen, und widersetzte sich DemWesi^wige von s^geblich, brachte es aber doch so wett, daß her-vvn ?M ju L^"Calholischen Ständen eine besondere zufam-onz Deformation Nku^hl^lten, auf welcher sie seinen aufsatz^en derL^'^l'chkeit annahmen. An. kam eröiffor. absehen, damit er nemlich verhindern
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mochte, Paß die Teutschen keinen schluß wegen der religions - su-chen oder wegen eines Loncilü machten, als Päpstlicher Legataufden Reichs-tag zu Augspurg. Seine rede, die er an die Stan-de hielt, handelte demnach nur insgemein von des Papsts guten,willen, diereligions-streitigkeiten beyzulegen, und Hingegendranger desto eifriger auf den Türcken - krieg. Dabey war er sehr be-mühet, einigkeit zwischen beyden parteyen zu stiften, und wider-rieth alle Heftigkeit, wollte auch nicht, daß man sich in Untersu-chung der Augfpurgifchen Confeßion allzutief einlassen, oder dieWiderlegung derselben öffentlich gemein machen sollte. Eine vonseinen wichtigsten Verrichtungen, die er doch ungern übernahm,war feine zweyte Gesandtfchafft nach Engelland, allwo er in derehe-scheidungs - fache zwischen dein Könige und feiner gemahlinan. 15 28. den ausfpruch thun sollte. Der Papst erwehlte ihn da-zu , weil er sowol dem Kayfer als dem König in Engelland ange-nehm war. Er muste sich aber auf Päpstlichen befthl so dabe»auffuhren,daß er des Königs gnnst über diesen Handel verfchertzte.Denn da er denselben lange in den gedancken erhalten,daß er voll-kommene macht habe, ohne weitere rück-ftage einen ausfpruchin der fache zu thun, zu welchem ende er dem Könige auch einebulle dieses innhalts vorzeigte, wmvol er dieselbe nicht aus denHänden geben wollte, so ward endlich nach vielfältigen Verzöge-rungen die ihm gegebene vollmacht vom Papste widerruffen, undder proceß nach Rom gezogen; wie dann auch Campeggius diezu einer scheidung mit sich gebrachte, und dem Konig allbereitvorgewiesene vollmacht auf ausdrücklich erhaltenen befthl wie-derum soll verbrannt haben. Als er folgends im oct. an. 15 29.wieder nach Haufe zog,wurden ihm unterwegs seine fachen durch-sucht, darüber er sich zwar sehr beschwerte, dennoch aber keinegnugthuung erhalten konnte,weil der König meynte,der Cardinalsey sein unterthaner wegen des Bißthums Salisbury, und kön-ne sich also dieser gewohnheit nicht entziehen. Die Ursache vondiesem Handel aber war, daß man meynte, die obbemeldte Päpst-liche bulle und einige liebes-briefe des Königs und der Anna vonBoulen bey ihm zu finden, die ihm der Cardinal Wolsey sollte ge-geben haben. Allein er hatte diese papiere schon durch seinensöhn vorhin weggeschickt, und sollen daher noch die bemeldten lie-des-briefe in der Vaticanischen bibliotheck befindlich seyn,die dochvon vielen vor unächt gehalten werden. Hernach an. 15; 4. dasich der König gäntzlich von dem Römischen stuhl abgerissen,warddiesem Cardinal auch das Bißthum Salisbury genommen, wel-ches er sich vergeblich wieder zu erlangen bemühete, wie ihm dennauch der König nicht gestatten wollte, auf dem bevorstehendenLoncilio kroteckor von derCrone Engelland zu heißen. An.r;;8.da der Papst das Loncilinm nach Vicentz berufte, ward er zndemselben als Päpstlicher Legat verordnet. Weis aber niemandzu Vicentz erschien, muste auch Campeggius wieder wegziehen,und starb hernach den 19. jul. 1,9z. Er ist ein überaus guterStaatsmann gewesen, feine sitten aber werden von einigen garschlimm beschrieben, welche sagen, er sey dem spielen und demsrauenzimmer ergeben gewesen , wie denn auch nach etlicher be-richt der sobn, den er mit sich herum geführt, ein bastard gewe-sen seyn soll. üiü. äes Laräinsux. , äs schift
mate ftngl. , IM. ssskorm. hnZI. bist. ftmüe-
lLn. äs ÜLt. 1'SÜ.Z. 8«ar>» hilft Lovcil. Iriä. /.M?
7», hilft ä'Lnglet. tom. I. Lc. *
* Campeggius, (Thomas) ein söhn Johannis aus Bolo-gna, und bruder des Cardinals Laurentii, war in der Rechtsge-lehrsamkeit und andern wissenschafften treflich erfahren, wardunter Leone X. Gouverneur von Parma und Piacenza, und an.1520. Bifchoffzu Feltri. Nach Leonis tode schickte ihn das Car-dinals-Lollegiuro nach Spanien , um dem neuerwehlten PapsteAdrians VI. die Nachricht davon zu überbringen, den er hernachaufseiner Herausreise begleitete, und der ihn einige zeit darauf zuseinem Xumio von Venedig ernennte. Auf dem TridentinischenLoncilio distinguirte er sich dermaßen, daß es wenig gefehlet,daß er nach Pauli IV. absterben zu dessen Nachfolger erwehlt wor-den. Er starb endlich zu Rom den n. jan. an. 1564. in dem72. jähr seines alters, und ließ ftr. äs XeliäsMis Lpilcoporum ,Venedig 15; z. in 8. äs huÄorirme , ib. eoä. welches aberauch in Rocaberti Libl. IVlsx. kom. tom. XIX. stehet; äs Losli-bstu 8sceräotum non ubroMnäo, ib. 1584. äs äuäorimte Lon-
ciliorum, ib. 1584. hn kapu xollit äirimere lilstrimonium ah
hKreticis coritrsÄum, ib. i; 1; 84. ftn ksx>» poilit incur-
rere labem Limonis:, ib. i;84- äs Olllcio krincipis Lbrilftaniin Lcclelis, ib. äs ssslsrvLtione caluum abkolutionis, ib.
äs 8ententiu excommunic-stionis, ib. Lc. , Ital. lacr.
tom. V. x>. ;77- , bibl. Loälsj.
Campegius oder Camperius, (Symphorianus) sieheChampier.
* Campelus, (Bernhard) ein ILms von Spoleto , lebte imXVII. heculo,brachte es sehr wett m der poesie und Historie, schriebtragödien; fte koeüs volgan e ftstme; §h Lnnali 0 Historie ä!8xoleto,und starb 1676. im 80. jähr. /«soLrK biblimh. ftlmbriL.
Campen, eine schöne stadt in der provintz Ober - Assel, amuftr des flusses Assel, etwa;. metten von Deventer, deren glgendman unter wasftr setzen kqn. Lateinisch wird sie Lampi genannt,daher Henricus von Campen, unter dem nahmen äs Camvo be-kannt ist. Sie ist nach der zeit, als Kayser CarL N die ChrMliche lehrein ^^^egendpredigen lassen, erbauet worden. Am
Deventer eine frey-stadt. An.i;2v. entstund ein krieg zwischen den einwohnern von Campen
LlL und