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Zweyter Theil. Bi - C.
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irnd Zwoll wegen des auf der Assel abzutragenden Zolles, woraufbeyde städte prätension machten. Die von Zwoll riefen Caro-lum V. zu hülffe , welcher beyde parteyen überwältigte , und diestreitigen fachen ihm selbst anmaßte. Diese stadt hatte die muntz-freyheit bis an. 155;., da ihr solches Privilegium von Carolo V.genommen wurde. Als an. 1578. die garnison dieser stadt sichden Staaten nicht unterwerffen wollte, sondern sich vor Johan-nen* von Oesterreich, Gouverneur der Spanischen Niederlande,«klärte, wurde sie von dem Grafen von Renneberg belagert undunter der Staaten botmäßigkeit gebracht. An. 1688. wurde sieauf Verordnung der General-Staaten bevestiget. ste-ter. Lelgü k. II. ste stcbusp. lianseat. k. IV. Lc.

Campen, eine alte adeliche familie in dem Lüneburgischen,deren stamm - schloß gleiches nahmens, 2. meilen von Braun-fchweig gelegen, schon in dem XIV. stsculo an die Landes-Herr-schafft gediehen. Sie hat an. 12;-,. das sogenannte Creutz-klo-ster vor der stadt Braunschweig gestiftet. Balduin und Heinrichgebrudere befanden fleh an. 1272. auf dem Land-tage zu Braun-schweig. Mechtild von Campen ward an. 15 27. Hertzogs Otto-nis des ältern von Braunschweig-Lüneburg Harburgischer liniegemahlin. Daniel war an. 1646. Braunschweigifcher Ober-Berg-Hauptmann,und hat an. 1649. das schloß Friedenswunscherbauet, welches dessen nachkommen annoch besitzen. Es floriretdiese familie auch von langen zecken her in dem Stift Bremen.

ropogr. 8ax. jnf. tkestr. X. 6rsm.

Campen , (Heimericus van ) oder ste Lsinpo , lchrete diePhilosophie zu Cöln, war nachgehends mit aufdem Loncilin zuBasel, woselbst er vorn Cardinal Nicolao ste Cusa sehr hoch ge-halten wurde, welcher ihn beredete, einige traetate zu schreiben,worunter derjenige sts -tucstoritacs Loncilii der vornehmste war.Hierauf hielt er es mit des Papsts Eugenii partey, und legte dieUrsachen, welche ihn hierzu bewogen, in einer von ihm noch vor-handenen schutz-schrift an den tag. Als er wieder in die Nieder-lande gekommen, docirte er 15. jähr die Theologie zu Löven, undstarb daselbst an. 1460. Ausser vorbemeldeten wercken schrieb erauch Lompenäium sluTstionum super 8ententia8; ste ststc; stePstentia ; Lompenäium Oivinorum; l^riXÜiories vurius; <Lc.

ste scr. eccl. bibl.

* Campen , oder Alten-Campe , oder Alt-Felden, eine be-

rühmte Ctstercienser- Abtey im Ertz-Vtift Coln, unwert Rhem-bergen, nicht weit von der grentze gegen Eleve morgenwarts,und Geldern abendwärts auf einer angenehmen hohe gelegen.Es hat solches der Ertz-Bischoff Fridericus I. an. H22. gestiftet,und damals zum ersten Abt dabin gesetzet Henricum. Es istdiese ehemals so berühmt und mächtig gewesen , daß sie wohl indie 50. klöster unter sich stehen gehabt; auch viele, als zum exem-pel, Amelunxborn, Michaelstein, und das gleich darauffolgendeNeuen - Campe daraus entsprösse^ sind. cnro». »p.

tom. III. rer. Lerm. scriptvr. p. 14;. leg. ,

opx. stiplom. Lerm. sacr. ?. II. p. 88-

* Campen , oder Neuen - Lampe, eine reiche Cistcrcienser-Abtey in Pommern, im lande zu Bart, welches Hertzog Wiz-laus II. von Rügen nebst Bernuta an. irzi. gestiftet, und mitMönchen aus dem zuvorgedachten kloster Alten-Campe besetzethat, dahero es auch seinen nahmen nach jenem erhalten. Or»».

/i,ss^a^L»/ap. ls/ttVon!. tom.III. rer.Lerm.scriptor. p-z44.Es istaber folgender zeit eingegangen, und aus dessen ruincn an. 1580.das schloß und städtlein Frantzburg zu bauen angefangen wor-den, und ist anjetzo ein Amt. , Pommerl. II. 118. p.

190. III. 51. p. 407. <L 412. VI. x. 441- Älonasteriol.

Imp. Lerm. p. 159.

* Campen , (Jo. van den) oder Lampenst8 , von der in

Ober-Assel gelegenen stadt dieses nahmens, welche sein vatterlandwar, also genannt, war krolellor der Hebräischen spräche zu Lö-ven, wurde vom Papste zum Priester gemacht, und starb auf derreise, zu Freyburg im Breißgau, an. i;;8. den6.sept. anderPest. Er ließ: Hebr. Lrammaticam, Paris 154z. in 8. ksra-pkrastn in ?Llmo5 L in LcclestLÜen , ibiä. 15;;. in 8. Lom-ment. in Lpp. aä stomanoa <L Oslatsr. bibl. steig. 8cbe/-

amoenit. litt. tom. XI. n. i.

* Camper , eine auf der insul Sumatra nächst bey der linieund an der orientalischen käste des eingangs der meer - enge vonMalaca gelegene stadt. Sie ist die Haupt-stadt eines Königreichsgleiches nahmens, welches seinen sonderbaren König hat.

* Campester, (Lampertus) ein Teutscher von geburt, Do-minicaner-ordens,war Mgliter 1Keol0FiT,gieng aber zu ansangdes XVI. Lrculi nach Franckrelch, und hielt sich nach der zeit zuLyon auf, wo er verschiedene schuften auflegen lassen, daruntersind: stn^nerii kilani krmtlisologia, Lyon 1519. in fvl. stegenän8an«orum, ib. 1516. infvl. IboML äs Lguino 8cripwm I.stj. 8umma Tbeologica; Lj. Latena aurea; Lj. stnsrrationesin lob. Lj. kroblemoto , ib. 1520. Er hat auch selber ein undanders geschrieben, als Heptacolon iu 8ummam bcriptuiL Murr.stutberi, Paris 152z. in 4. und üpoloZiam aäversua stutkerum,lb, eoä. Er soll auch Lrssmi Lollogma, wie sich dieser in seineneplsteln hin und wieder darüber beschweret,mit einer unter dessennahmen verfertigten vorrede haben drucken lasten. , äs

iLtipt. O. r. tom. II. p. ^2.

* Camphuysen, oder Ramphusen, (Dirich Raf) ein So-cmian«, gedohrm zu Worcum in Holland an. 1586. wurde einPredig« zu Dockum m West-Fr*eßland / legte ab« sein amt nie-

r am

der , und war einer von den vornehmsten der gemeine HRheinsburg. Er starb zu Worcum den 9. iul. an. 1627. S«»'schriften sind : De üatu stnimarum ; ßuäicium äs scrixtis k-2 'cini , und eine karapbrasi8 der Psalmen in Nieder - Teuljcykspräche. Seine schriften sind unter dem titul: Opera Tkeologw^zusammen gedruckt. äiar. bioZr. bibl. ünticria.

* Campt, (Petrus Maria) ein Lsnonicus an der Cathedrakirche zu Piacenza, hat im anfange des XVII. Lculi gelebt/Hiüoria universale äi siuvenru L sltre cittä ä'Ituliu geschete^

Campiano, eine kleine bevestigte stadt in Sicilien, im VslTaro, liegt nahe bey dem fluß Taro. Es ist ein wichtiger Mund gehört den Fürsten Doria. -

Campianus, (Edmundus) ein Jesuit von London, war ^ues buchfuhrers söhn, studirte in seiner jugend zu Orford , "bekannte sich zur Protestantischen religion, war auch bereits ^conus. Aber einige zeit darauf wandte er sich zur CathonMkirche, gieng nach Douay, woselbst ein Engelländisches .rium war, von dar begab er sich ferner nach Rom, und trat Man. 157z. in die Societät JEsu. Nach seinem novitiatman ihn nach Wien in Oesterreich, und darauf nach Präge, vbannen er wieder nach Rom berussen wurde. An. 1^0. E»er nach Engelland. Weil er aber nicht nur hierinnen wider ^gesetzt des landes gehandelt, daß er als ein Jesuit ohne «Mnis, und verkleidet dahin kommen , sondern ihm auch schuld^geben ward , daß er samt seinem geführten Person und mE,das volck aufzuwiegeln getrachtet, und gar anschlage gemach^Konigin Elisabeth samt deren vornehmsten Ministern ums ^zu bringen,welches er jedoch beständig läugnete,ungeachtet es »fünf zeugen ausgesagt wurde; so muste ers den 28. nov.an.mit dem leben bezahlen. Er hat unterschiedene schriften HU" ^lassen, als Lbronologism universslem; wie auch einen trügstden er an dieEngelländischeUniversitäten gerichtet,und dar"'"/,die Wahrheit der Catholischen religion zu behaupten gesucht. ^miscell. Lobem. lib. IV. äeo. I. an. 1580-

1581. n. 10. Kittro/r, in cbron. äs scr. ängl. . *

<L , in bibl. scr. 8. s. öcc. /.«rrev, bist. ä'llns'. V

Campigne, Rempenland, eine landschafft in denlanden, welche in das Holländische und Lüttichische Kcmpr''"!^eingetheilet wird. Jenes ist ein theil des Hertzogenbusck"-.^,gebteths. Dieses aber ein theil des Stifts Lüttich. Esdarinn Oirschot, Oets, Eersel, Lomel und andere örter.

* Campigny, (Carolus) war zu Orleans an. 1569.^/4ren, und studirte bey den Jesuiten zu Bourges, worauf vder Cathedral- kirche zu Orleans ein Canonicat, und pU»' ^würde eines vecani erlangte. Weil er aber grössere lust.W- sbMönchs-leben hatte, trat er an. 1589. in dem 20. jähre ,uters in den orden der Cölestincr, und wurde nach und NU./xverschiedenen ehren-stellen befördert, auch an. 1606. u'Ü, Ml,ctgeschäffte willen nach Rom geschickt, die er zum vorthe"'- ^Congregation ausgerichtet. An. i6r;. stund es darauf ^zum General seines ordens sollte erwehlet werden ; da ,.wegen einer reformation einige vorschlage gethan, gE/daß nicht allein ein andrer diese würde bekam, sondern ^sogar von dem amt eines Provincials entsetzet, und stw^stäk^sion nicht lange darauf in einer general - Versammlung ^^„0get wurde. Er verließ dahero aus Verdruß diesen orden, Ar.sich hernach in die damals neu - errichtete Congregatw» 5.Mauri, und starb zu Paris an. 16;;. Er hat die peväsi Lotbolicss des k. Crespet verbessert, und in vielen stnst yydmehret, zu Lyon an. 1598. in einem fol. ans licht geste"''^ yc>nseine streitigkeiten, die er mit den Cölestinern gehabt, "ch.i^z A

titul : Ls Verste äu äisterenä qui eü entre Is köre

le k. Melaniu8, umständlich beschrieben. Einige haben w ^ re.diekropugnstinnsmapologsticAin innocentiL opprsst^.^jylNkormstionis obiegstL, beylegen wollen, die an Papj'ch Icc^'V. gerichtet, und worinnen derselbe blongrck-i univsriiu ^ I»p,se betitelt wird. Seine andere schriften sind: be 6m"spiriruelle ; und sstriLtz'popbils Lsneäi<stin, wcktvp,erck von der theologischen' Facultät in einem und den ^r-(xnsuriret worden, bist. L«1est. 6aU. ^rcd'

* Campion, eine stadt des landes Tangut, in der T"

Sie ist mit einer sehr dicken mau« umgeben, deren o^eu kost

füllen. Sie treiben hier starcken Handeldas land in Überfluß hat, und kommen

mitrhebarbara/'^-tel'

........diekaufleuth^

her, sie «ufzukauffen, und in China und Indien ru "^p,EDer grosse platz ist immer voll marckschreyer und taicst^ stelst-welche sich die einfalt des volcks zu nutze machen, .^n, " -seltsame dinge vor, durch eine kunst, die sie Sunw ne» giujemand dem schein nach durch und durch zu steche«' y^ka'wegzuhauen, sein blut zu vergiessen rc. Die Caravan § ^

leuthen, sso dahin kommen, dorftn nicht Weckers m og la> ^ein gehen, und wird niemand in das Cataylsche ^in der Tartarey ist) als nur die Ambassadoren gelaick»xrovincs äu Tangut. Vt-on-«- c?o7»eM, Dust. Oe 8Äscher* Camptftron, (Johann Galbert äs) ein Fraicko^

der an. 1656. aus einematenadellchengeschiechtgebohren worden. Er machte sich zu Parrs, attwo « v

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