c an
Wet. Was aber die Königin Candace anlanget, so gedencketMabo, daß zu den zelten Augustt, da der Römische Generalg^mus in Africa viel siege erhalten, die Konigin Candacet^"mopia regieret, die er rühmet, daß sie von männlicherMetten gewesen, ob sie gleich nur ein äuge gehabt , auchW Hetronio mitzaooo. mann tapfern widerstand gethan,, daß sie, weilen ihr volck ungeübt und zum krieg schlechtWstet war, die städte Pselcha, Premnis und Ncpata ver-2 »! ""b letztlich Gesandte zum Kayser zu schicken gezwungenDaß nlin diese Königin diejenige sey, deren in der Apo-!j,,Oeschichten gedacht wird,wollen einige, insonderheit Marmo-vus Johann äs Banos, behaupten, denen aber Casaubo-»"b lind andere widersprechen, weil die zeit nicht wohl überein^ , üb. III. c. 12. in LIsi. 61 . L?y-
^ kjre^a/ö/. satk. lib. II. c. I. Os7orz>e«§, in 8v-
üb. XVII. , biä. n<it. üb. VI. c. 29.
in 0 ' ^ üb. III. c. 2. Lr^r/aor.
VIII. in exeicir. bili. critic. «>ä sn. 85- n. 29. *
^.Candahar , eine stadt und provintz in Asien an dem flußMes , welche gegen abend , mittag und Mitternacht von,,Ien, gleichwie von Hajacan gegen morgen umgeben ist, unddem schütz der Ottomannischen Pforte stehet. Man sagt,dudlest provintz zwar noch fruchtbar genug sey, sonderlich ini«^ Mittäglichen theile, jedoch an gutem wasser Mangel leide,vd-« dasjenige, welches darinnen zu finden, entweder saltzigiv^Sar stinckend sey. Die Pattans, Aguans und Coulis,vin?e bcschriehene räuber sind, thun viele einfalle in diese pro-cv'M, um den Caravanen aufzupassen, welche gemeiniglich austzüUn "ach Persien gehen, und hierdurch paßiren, welcherdae-nM eben Candahar considerabel macht, weil die kaufleuthei^^dst jhren zoll erlegen müssen. Sonst ist die stadt nicht groß,vstMr veste und vortheilhafftig gebauet. Sie verursachetNarwals krieg zwischen den Persianern und dem grossen Mogol.
wurde sie von den räubern, so sich Beluten nennen,wollen, erobert, und darin« der Gouverneur mit aller fernervon getödtet. t Diese stadt soll an. 1719. nebst Cabulervk^? sogenannten Schach Nadir, oder Thamas KulikhanV^.worden seyn. Einleitung zur heutigen Historie,p- 197z. Taverniers Persiamsche reise, üb.V. c. 1.6 biff. äs Nogol. ür/io^r,e,.
dem ?daie. Das geschlecht von Candale ist eine linie vondrirm ^ Foix. Archambald , Herr von Greilli , rc. wurdethäi ! 5 "e gemahlin Jsabella, erne schwester und erbin Mat,a„ trafen! ^ ^ ^ '
. ..u von Foix, Lerr von dieser Grafschafft, und starb
dessen Seine nachkommen führten den titul von Foir, undgare!^".^er söhn, Gasto von Foix, heurathete an. 1410. Mar-ieyae,» ?on Albret, mit welcher er Iohannem I. von Foixschaff, ^ so Margaretham von Suffolck, die erbin der Gras-diese stssjaudale in Engelland zu seiner gemahlin nahm. Daher»führ/?"'^er Grafen von Foix auch den titul von Candale ge-schied ' r?em söhn Johannes äs Foix Candale hinterließ unter-er Ar^.?"oer, unter welchen sonderlich merckwurdig Gasto II.nis ,vv"am von Estarac, die älteste tochter und erbin Johan-decn,x^deurathet, und Johannes, so Ertz-Bischoffzu Bour-Mna ? und an. 1 ? 27. oder 28. gestorben. JngleichenM UUolx Candale, welche Uladislaum, König in Ungarn' geheurathet, und mit demselben Ludovicum undHenri.,,-' dre gemahlin des Kaysers Ferdinandi I. gezeuget.
Forx Candale, ein schwieger-sohn des ConnetableHvuH on Montmovenci , war an. 1568. Gouverneur zu"sieres j» 7? und wurde an. 157z. in der belagerung vor Som-Saretha'^Muedoc getödtet. Dessen einzige tochter, Mar-s"dvvic„«? Foix Canoale, wurde an. i; 87 - an IohannemV, unk ^ Palette, Admiral von Franckreich, vermäh-Mix, L °ougte mit ihm Iohannem äs In Valette genannt äsokaÄog von Candale, welcher ohne erben an. 16,9. zui k en; Ludovicum, so Cardinal worden, und Bern-Mi em' ver das geschlechte fortgepflantzet. Dieser führte denN an. i 0 Htttzogs ä'Espernon, äs Candale rc. und vermählteKenrici Gabriele Angelica, einer natürlichen tochter
,, ^Mleiit ' '"F welcher er nebst Anna Christina, die sich in denMter dem « begeben, Carolum Gastonem gezeuget, derg« , "ahmen des Hertzogs von Candale bekannt, und zuTanda, den 28. jan. gestorben ist.
(tank r (Franciscus äs Foix äs) siehe Foix.na der eine Türckische stadt in Asien gelegen, und zwar
,s""ärts feiten Natoliens, 1 z. stunden von Santalienlag ' „^""dglor ist das alte Sida, die ehedessen in Pamphi-3 es tggz erne ansehnliche Bischöffliche stadt war, Heu-Eaud sie wenig bedeuten. , OiL
^drsilum^b, welchen die Griechen, wie Herodotus meldet,einem / war ein söhn Myrsi, stammte her von Al-dem a»M"eHerculis, und war der letzte König in Lydien,wird -„'fehle der Heracliden. Der ansang seiner regie-aa^aegen Nr;, gesetzet. Er hatte eine so ungereimted°"^n w°>r A^ gemahlin, daß er sie vor die schönste m derNghn,^"Me, üeß sie auch dermaleins einem ft-ner freun-Z' gegen KgF, der sich '-doch dessen, so viel.hmnwg-NZes v-r^? Fonig soll gewehret haben, nackend sehen.^^ete, iL°ß die Königzn dergestalt , daß sie den Gygemwren gemahl aus dem wege zu räumen, mtt bedro-
can 407
hen, wie es sonst«, ihn selbst das leben kosten wurde; welchesauch L. N. ;;4o- geschahe. WoraufGyges die Konigin heu-rathete , und das Königreich auf einen neuen stamm der Mm-innaäaruni brachte, worinnen seine nachkommen bis auf Crö-sum regieret haben. Des Candaules regierung hat 18. jähr ge-währet. Das einige, so noch von demselben merckwürdig, kandieses seyn, daß er schon zu seiner zeit die Mahlerey sehr hochgeschahet, und ein gemählde des mahlers Bularchi, so eineNiederlage der Magnesiern vorstellete, mit gleichem gewichtevon gold bezahlet. IV,«. üb. VII. c. ;8- L Üb. XXXV. c. 8.
üb. I. üb. I. in cbran. *
* Eandax, ein Alanischer Fürst, unter welchem auch die
8siri und 8stsgarii stunden , erhielt nach denen auf Attilätod erfolgten, und an. 4?4. geendigten Hunnischen Unruhen,in welchen die Gepiden unter ihrem Könige Ardarico sich desgrösten theils der Hunnischen lande angemaßet, Klein-Scy-thien und Nieder-Mosien vom Kayser zu besitzen. ,
6er. ;o. Von Bunau, k. I. der Reichs-Historie III. 191. Mastcou, geschichte der Teutschen.
(Lande oder Landes, lat. O-mä^um, und Lanäsnüg Vicr> 8 .ein flecken in Touraine an den grentzen von Anjou am flusse Loi-re, woselbst die Vienne hinein fallt. Es wird dieses orts vonSulpilio Severo und Gregorio luronenli gedacht, wegen? desheiligen Martini, so an. 400. den n. nov. allda gestorben.Lande ist auch der nähme eines flusses in Languedoc, welchersich in den fluß Aveiron ergeußt.
(Landea, oder Candi, eine stadt und Königreich in Indien,auf der insul Ceilon. Das Königreich liegt mitten darinnen,und ist das wichtigste in dieser insul. Die stadt, welche am flustse Trinquemale stehet, ist sehr groß und volckreich. La/ä« be-schreibung von Ceilon.
LtZiXOLI, ein gewiß alt volck am Arabischen meer-busen ,so von einigen Oxbioxbsgi genennet worden, weil sie schlangenzu essen pflegten. üb. VI. c. 29. ^«--7,,. üb. VI.
* Candela, (Joh. Dominicus) war zu Philadelphi in Sici-
lien an. 1541. gebohren, und begab sich an. i; 6 ;. in die Gesell-schafft der Jesuiten. Er hat den OoIIesiis zu Palermo,Meßina und Syracusa mit vielem rühm vorgestanden , undist an. 1606. den 24. aug. zu Catana gestorben. Seine schristten sind ! Del bene äella Virgin,tä; Üello üato äeüo Virgi-nita; äs Loilumi äeüs Virgini. bibüotb. 8isuls.
bibl. Icript. 8. ss.
(Landelaw, ein fluß im Königreich Neapolis, welcher aufdem Apenninischen gebürge in der landschafft Capitanata ent-springet , und sich unweit Manfredonia ins Adriatische meer er-gießt. Man muß ihn aber nicht mit Candelora confundiren ,welches eine stadt und Fürstenthum von Anatolia in Cara-manien ist.
Landelburgiüs, (Jacobus) ist nebst seinem bruder Conra-do bekannt, weil sie beyderseits zu derjenigen religions-ände-rung, die Johann Huß in Böhmen vorgenommen, kein geringesbeygetragen. Sie sind alle beyde an. 1404. aus Engelland nachPrag gekommen, ihre üuäis daselbst fortzusetzen, und wieHagetius meldet, sollen sie den nahmen von der stadt Cantel-berg geführet haben. Der ältere Jacobus war LaccalsureusIbeoloZiX. So bald sie in Prag angekommen, erschienen siezum öftern in dem Luäiwrio , und disputirten von der machtund autorität des Papsts , da denn ihrer viele, sonderlich Jo-hann Huß, ihnen beygepflichtet. Nachdem ihnen aber solches wei-ter zu thun verboten worden, liessen sie mit einwilligung ihreswirths auf ihrem saal ein gemählde verfertigen, da aufder ei-nen feite Christi einzug zu Jerusalem und leiden, aufder an-dern feite aber das verderben und der Pracht der Catholischenkirche vorgestellet wurde. Dieses anzuschauen liessen ihrer vielezu, und Johann Huß nahm daher gelegenheit, dem volckefeine meynung desto nachdrücklicher vorzustellen. Wie denndiese Candelburgii nebst Johanne Huß und Hieronymo ürsgsnlihernach beständig zusammen gehalten. Dennoch wollen ande-re , daß vielmehr Huß selbst das gemählde in seiner stube ha-be verfertigen lassen, in cbron. Lobsm.
Hußiten-krieg, c. ;. ÜMoris xsrlec. essl. Lobsm. c. 8 - Arnäldsketzer-historie, k. I. üb. XV. c. ;. Observ. leleäk. sä rem. üter.wm. IV. obü ro. * ^ ^
äs OäI>lI)LÜI8 , aufHungarisch thaunitz oder Schau-nig, vor zeiten ein Cistercienser-kloster in HunWn, von derPontigniacenser-linie, so an. 1216. in der Grafschafft Scepusim Graner-Bißthnm fundiret worden.
(Landta, oder Creta , eine insul und Königreich auf demMittelländischen meere, lieget am eingange des ArsbipslZM ,und breitet sich von osten gegen westen aus, so daß ein theil ge-gen Asten, das andere gegen Africa stehet. Das Aegeische meerhat es gegen norden, und das Cretssche oder Candianische ge-gen mittag. Beydes sind theile von dem Mittelländischen Mee-re. Die gröste lange von Lsxo S-Üomomz bts an Lspo Lornicaträget 70. Teutsche melken aus, da es hingegen in derbreite miti8- Meilen hat. Das land lst sehr fruchtbar, und hat unter-schiedliche ffüsse und berge, worunter der berg Jda, so anietzöPflloriti heisset, der höchste lst, aufdessen spitze man beyde 2re sehen kan. Die einwohner diefer insul waren die ersien wel-che sich zu wasser durch die schlff-fahrt , ^
gebrauch der bogen berühmt machten 8
re»s