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Zweyter Theil. Bi - C.
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Geschlechte zu Bononien, allwo sein vatter Nico-Graf Caprara Rathsherr gewesen. Seine mutier warM P^colomini, des berühmten Kayserlichen Oenera-de>- ^ctavii Piccvlomini schwestcr, nach deren vatters bru-fas,>.° ^Ea Piccvlomini, der damals wegen seiner kriegs - er-tauf- ^ in grossem ansehen lebte, dieser Caprara in seinersvnbp-Nennet worden. Er hat 44. ftldzüge gethan, undtzoäa «) 168?. den iy. aug. unter commando des Her-

tz-^ von Lothringen die vestung Neuhäusel mit stürm ero-v,!,? "uch nach der zeit die Kayserliche armer verschiedeneaffai--" commandiret. . Er war gleichfalls in staats-geübet, und ist an. 1682. und 8;. Kayserlicherq-n^ssador an der Ottomannischen Pforte gewesen. Ubri-ven k^nte er sich mit dein alten General Dünewald nichtduels 2 ?n, daher einsmals zwischen ihnen bey Nürnberg eindur^ vorgegangen, in welchem Caprara zwar durch undstark Wochen , doch aber wieder geheilet worden. Endlichvlt«-r/k »" Wien den febr. an. 1701. im 70. iahre seinesin ,"nd hat seines brudern söhn zunr erben aller seinerejy^Wen und den Kayserlichen erblanden gelegenen gutherNie« sitzt, indem er selbst unverehlicht geblieben. Valcke-^rs verwirrtes Europa.

war s-^ürara, (Alex.) ein Jesuit von Adel, von Bologna,I-inguL L L-iluum sonicisoticS kroleikor, undUnd 64?chicrschiedener Lollegiorum, starb an. 162;. den 6. oct.aag> ? kleb äs LeneäiÄions Lpilsopali; Vir. 8snÄi ketri; hat

VM, es Caroli Sigonii buch äs Xegno liAlirs continuirt, undn ausgearbeitet.

Corff^karia, oder I» Lapraia, eine kleine insul zwischende g- "üb Italien auf der Genuesischen fee. Vor zeiten wur-strn ,, .u Mönchen bewohnt; anjetzo aber ist sie den Genue-untermorffen, welche eine befatzung darinnen haben.Und er " Alten wurde sie Aegilon oder Aegilium / Caprariac. s ^wrasia, wegen der vielen ziegen genennet. ?/r«. lik.lll.

tzvq?vrarolK, ein berühmter pallast in Italien, dem Her-Alexanv" ^arma gehörig, den im XVI. s-eculo der Cardinalin de>-w Farnese erbauen lassen, liegt im kammom'o ketri,den, kr^^^hafft Ronciglione nahe bey Viterbo. Er ist von>vird schütten baumeister Vignola erbauet worden, undten. K omen der prächtigsten palläste in gantz Italien gehal-Nbau-, Jtchet einem berge gegen über, und ist fünfeckichtund, fünf aussichten, die alle mit einander gleich hochdie ln der mitten ist ein runder Hof, gleichwie auchDie sä,- "nd gallerien rund sind, und darum her gehen,ste dar0 Gemächer aber sind viereckicht. Das vornehm-chex « "?ker ist von Petro Orbista gemahlet worden, wel-andern Pauli III. regierung sehr berühmt war. In denfep. vmmern sind gleichfalls viel curiöfe fachen anzutref-

^ k ssapri, lat. Lsprea, LsprsL, eine insul aufdvlis. MWen meer, am eingange des Golfo von Nea-p kgchsi-7- liegt ohngefehr 8 . Italiänische meilen von demlange. A. Eampanella, und hat etwa» 12. meilen im um-ßleruva begab sich in den letzten jähren seiner re-

ükß j,w„Mrn , seine schandthaten daselbst zu bedecken, undAer badi,^^"rch Sejanum zu Rom alles besorgen, wel-pl'eben, Gelegenheit bekam, nach dem Kayserthum zuvechwE^"H letztlich durch dessen tode, wiewol mitmü-ßt nebst -«»öl wurde. Es liegt auf derselben die stadt Ca-wohlbevestigten citadelle. Sie hat ein unterAo äsn-Woff von Amalfi gehöriges Bißthum, 11 Velco-a., ' wel-k-^ genannt, weil der Bischofs von den wach-st haben -u. luhrs zwey mal ihren strich über diese in-stutes einkommen ziehet. Äral-s, 11b. v. 8 «e-

s^ich^v^lus (Elias) von Brescia gebürtig, war ein vor-nan- Hlstorien-schreiber, zu ansang des XVI.

ü?/ lvordei, "ll^ucrschledene schone schritten von ihm verfer-MN, tzav,.!, ex. die Historie von Brescia in 14. bü-

ekensto ^°vn abex nur 12. gedruckt worden. Jngleichenutl ürixisnilum; äs Lnrbitione L kumptibus ku-starb ; I>islogu 8 äs LonkrmÄtione kiäei, <Ls.

.hohen alter an. 1519. L«pr. in

2 c. )cvr - ltal. üilt. I.Lt. , äs lcrixt.

I. Das ^.I ^lsthoff zu Carthago, florirte um das jährNlnum s-Ml, vorher hatte der Kayser Theodosius ll. Au-aber U.oWch zu dem Evhesinischen Lonsil.o invMrt.Urevlv "Mstmus schon gestorben, so wurde der brief°a>Ne, „,,L«)andrgct, welcher so viel darbey that als eröaz vinsonum Bessulum mit einem briefe

vor dl-- ^ absendete, darinnen er seinen grossen ei-ln/ Haß er nÄH°W>e kirche bezeugete, und sich entschuldig-beU'k!^°stvlber erschienen, weil die Wandaler alle^cht komm?« Hatten, daß also die Africamschen BischöffeZerlesen Junten. Dieser brief wurde in dem Lonsi-^ approbiert, und auf begehren Cynl-Met sich § dm an.8 kxnoä-rlibu8 Mit emverlerbel. Er-Ich uno Nm-^ntsch bey dem Baronio sä 3N. 411- Gne-aber rom. Iil. Lansil.

//. Theil

tom. III. Larieil. Capreolus hat

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Mch an Vitalem und Constantium, beyde aus Spanien, ä«

uns Liiriüi, veri Del L bominis pselons, ssucrrr resensäsmnZtsm K-erelin XeKorl« geschrieben; davon ein stück beydem Baronio an. 4? i. zu finden. Völlig aber hat diesen briefJacobus Sirmondus an. istzo. zu Paris unter den opuLulisveterum in 8. heraus gegeben, und stehet er auch m der bibiio-tlisss katrum tom. VII. kill. III.

* Capreolus, (Johannes) ein Französifcher Dominicaner-Mönch aus Languedoc, oder aus Toulouse, wie viele dafürhalten, trat zu Rvdes in der landschafft Rouergue in den er-den , läse daraus zu Paris , nachdem er allda NsZiller VKso-logiT worden, über den Lombardum, kehrte aber, als er zu-vor emiger meynung nach zu Toulouse XsLor gewesen, an.1426. nach Rodes zurück, und fieng an, Lommsmzrio8 überden Lombardum zu verfertigen, womit er bis an. 1442. zuge-bracht , und ist das jähr darauf den 6. april gestorben. Essind erwchnte Lommenmrii zu Venedig an. 148;. in fol. danneben daselbst an. 1514. , 519. und 1589. in 4. vol. gedrucktworden. Ausser diesem leget man ihm noch 8simons§ ve-rlob und gnseäsm super ÄletgpkvsiLÄ bey.

««,. , in momun. 'solos. p. 94.

»r«,. Ldro-a , äs lsrixt. Orä. kr«ä. tom. I. xs§.

795- leg.

Capri, siehe Caprea.

Capriata, (Petrus Johannes) war von Genua gebürtig,ein geschickter Mus und vortreflicher geschieht - schreiber imXVII. lleculo. Er rühmt sich selbst aller unparteyllchkeit inseiner Historie, die in zwey theilen, oder in 8. buchcrn auslicht getreten, und die Italiänische geschichte von an. 161;.bis an. 1644. m sich hält, und meynet, wem es andersdünckte, müsse die schuld in sich und seiner eigenen Partey-lichkeit suchen. Er hat auch daher beyde theile seiner Histo-rie keinem Fürsten, sondern privat-personen zugeschrieben, da-mit er nicht den geringsten verdacht erweckte, als ob er immindesten wider die regeln einer unparteyischen Historie an-gestoßen habe. Als der erste theil aus licht trat, und einVenetianischer Xokils, Andreas Balbo, ihm gar höflichvorstellete, wie wenig seiner Republick darinnen sey gescho-net worden, sagte er gar wohl, er habe der Republick allen re-spect gegeben, in ansehung ihres weisen regiments, was aber diekriegs-begebenheiten zu wasser und land anbeträfe, so wäreohnmöglich , daß diejenigen dinge, die, als sie geschehen, derRepublick höchst unangenehm gefallen, sich nun sollten mit ver-gnügen lesen lassen.

* Caprinus, (Joh. Antonius) ein Jesuit von Aquila auS

dem Neapolitanischen, gebohren an. 1614. lehrte die Hum-mio-rs und Philosophie an etlichen orten, ward Xeäror in verschiede-nen Oollegii8, und schrieb eine Philosophie, unter dem titul:Äps5 Lsrkeriu-e; äs lVlocu trspiämlonis rsrrxe, unter dem nah-men Joh. Stephani Linicuski; kkilolopkisum Pucsm, unterdem nahmen Syderii Leonis. , Käst. script. 8.1.

Topps bibl. Xsp.

Caproncza, siehe Copranitz.

Caprotina, ist ein beynahme, welchen die alten Römerder gottm Juno, wie auch den Xoni8 oder dem siebenden ta-ge des monats julii gaben , an welchen sie ein solennes festhielten. Denn nachdem die Gallier Rom verlassen, und diebenachbarten völcker wüsten, daß die Republick von allen kräff-ten entblösset wäre, meynten sie die beste gelegenheit zu ha,ben , sich meistcr davon zu machen. Gaben dahero das com-mando über ihre trouppen einem, Lucius oder Livius Posthu-mius genannt, so unter den kiäenLnKus DiLstor war, wel-cher alsobald einen Herold an den Römischen Rath abschick-te , gegen denselben sich zu erklären, daß woferne sie ihre wei-der und töchter heraus schicken wollten, die übrigen alle beydem leben gelassen werden sollten. Als nun der Rath nichtwüste, worzu er sich zu resolviren hatte, so gab sich eine scla-vin, nahmens Philotis, oder nach andern Tutela, an,welche alle andere sclavmnen versammlete, und mit selbigen,nachdem sie sich mit ihrer frauen und anderer töchter klel-dung angeputzet, in des feindes lager giengen, allwo ste gleichnach ihrer ankunft von dem General unter die Officirer undsoldaten ausgetheilet wurden , welche von diesen zum Mimenund aller lust aufgemuntert wurden, unter dem vorwand, daßsie an diesem tage ein grosses fest begiengen. Als sie aber merck-ten, daß sich die soldaten vollgetruncken, steckten sie auf demgipfel eines wilden feigen-baums ein zeichen auf; worauf dieRömer heraus fielen und die feinde umbrachten. Hernachgab der Rath diesen sclavinnen zur belohnung lhre fteyheit, wieauch einer jeglichen ein gewisses theil von den öffentlichen ein.--.künften zur ausstattung. Die Romcr nannten diesen tag ihrererlösung Xonss Lsprotinss, und legten ein jährlich fest darausder Junoni Caprottnä zu ehren, welche diesen beynahmen vondem Worte OapriüLus bekommen, das ernen wilden feiqen-baumbedeutet. Und wurden sonderlich an diesem tag die maabe woblgehalten , mit geschencken beehret, rc. Doch ist nicht verqestsen, daß Ovidrus und Surdas erzehlen, die fach wäre aiss mtteiner trouppen Gallier, welche sich bey Rom gelagert, desche-hen; von welchen es auch rn der that viel aläublicber daßsie auf die obgemeldte weise haben können betroaen ^äls ppn dm nächst nm Roni herum wohnenden volckerm

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