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Zweyter Theil. Bi - C.
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unte^Auleus befohlen , ihn zu tödten , gieng er mit seinerBritannien, warf sich allda zum

dass^ und vertheidigte sich wider feine feinde so wohl,anqe, euren frieden mit ihm schließen, und ihm den

tage ei«?Utul lassen musten, wie man bann noch heut zuHo^^ue münki> n-ir. a„«„

tviq. I,

°rum"^^hat, die daher die ausschrift: kax trium Lugü-^ . ' rühret. in ciiron. Le. ae /a F>a«re,

zol,, Earazole, (Joannin) welchen Poggius Octinum Caraz-Sen / war aus Umbria in Italien , von einer gerin-«rieinW r entsprossen, und muste ein trauriges exempel derder d?v Au Unbeständigkeit abgeben. Er war Gehcim-Schrei-vielen i. ^enigin Johannäll. von Neapolis , welche ihn nebsta»ck sthr liebte, und das Hertzogthum Melfi, wiede ah»» x umt eines Groß-Connetabels ihm übergab. Er wur-ste um« hernach von eben dieser Königin auf das grausam-n«e ^ ^eracht, /'«tz. üb. VI. äs variet. kören-

der ^banda, oder Carbaganda, Cassans bruder , Königter ^u; er folgte diesem bruder an. i;°4. und seine mür-ben ,»!!sHe Christin. Sein taufnahme war Nicolaus , undden - ««Au der mutter hielte er sich zum Christlichen glau-thare ihrem tod aber ward er ein Mahometaner, und

Und Kisten in Orient viel gewalt und schaden. Llareo»

ive^den, eine uralte adeliche familie an dem Rheine, vonstern/. siecht, Ritter, an. 1217. verstorben. Dessen po-dis a,,e^^ uch in etliche linien vertheilet, die aber alle verloschen,Buram« in Gtaden, von welcher Emmerich als Regimcnts-XVie ?"u und Baumeister zu Friedberg nach anfange desDarma-^uU gelebet. Dessen söhn Wolf Adolph , Hessen-zu »,Mtischer Rath und Präsident zu Marpurg, Burggrafschaff?dberg und General-Virsssor der Schwäbischen Ritter-Chu,- -üM an. 1671. Seine söhne waren i.) Johann Adolph,Frieds» Äscher Cammer-Herr, Regiments - Burgmann zuCirim»»'Z"ud der Rheinischen RitterschafftRath. 2.) Philippharh Ak, .dessen enckel Frantz Emmerich Lotharius Burck-stilies V,MH ' gebühren an. 1694. der einzige stammhaltertrss i^'chlechts worden. Humbrecht vom Rheinischen Adel,

E^Äiius, oder Carvilius Rucza, mit dem vornahmenmichm«'/ war der erste unter den Römern, welcher der un-der wegen sein weib von sich that, ä. ss. 527. unterLeserlichen regierung M. Attilii und P. Valerii^ders s-K?' 0- 227. ;7>7- wiewol andere der zeit etwas

Her zi,«M. . Andere nennen ihn Carvilium Maximum, wel-ivqx. Mit L. Posthumo Albino ss. 520. Bürgermeister0 ^^', lid. IV. e. OE. //er/zk?.

Her sem»^ ^n berühmter Redner vor den zelten Ciceronis, wel-dvlck imm°2. ucket; aber auch meldet, daß er das gemeineMerga.!«^ Wider den Rath aufgehetzet, und sich dadurch den^udlunö»« ?gMen, so baß, als er wegen seiner schlimmen^-urtheil ,?Elagt wurde, er sich sechsten getödtet, ohne dasMe, ^warten. Er scheinet einer zu seyn mit Cajo Car-?uumvir m^ zugleich mit Graccho und Flacco V. k. 6;;.-^imeiniat- ' J!"d sich mit ihm wegen austheilung der selberon. anderer war dreymal Bürgermeister, hielt

.^wpejj ss JNtt Marii und Sertorii partey , und wurde aufÖderer R-i!»»!. >" Srcilien umgebracht. Endlich war noch ein' welch»? ^ »wses nahmens, des obgemeldten Carbonts bru-Nlsseni- er sich bemühete, du unter den soldaten ein-

^ wiede» ^ewuugen abzuschaffen, und die strenge kricgs-disci-P7o, ^Mnchten, ermordet wurde. Oc. xalüm.

<karbo 0'°/- *

8 Aevchaie^?nst^ hat viel in der Rethoric, Philosophieso « ">n vvr ew^^de des XVI. Lsuü geschrieben. Konigv 3 «c v."en Gunsten, er ist aber ein ssüeologus, undochüdr dieser wissenschafft zu Perusia gewesen,^arbo« .

sn,* Cavbo^w stuß, siehe Alpheus.

küsteu .' ,^ 55 .kleine Afticanische stadt, aufden Algieri-Lena„ut -Ä?HHen Algier der stadt und einer andern Bu-a Asuritzm haltet sie für das alte Rusazus, eine stadtf * Carbo , DicilonnLire.

w Ospo Lardonsra oder Lapo Verrato, ehedest

Nvr^dinien^ ^^^hannt. Es ist ein vorgebürg und Hafen>iq?»wa"s;"/s N ^'wang des meer-busens von Cagliari,leil^?»^Ze»,en «rt fernen nahmen von einem kleinenDi'L^rarja, genannt, wie auch von dem al-

^'wls da herum soll gelegen haben, ,

klinss ^Avhann von) Königl. Französischer 8ecrem.

n,» H UnvWtes naturell ru der Franrosticktt

eeiia. w die Acadsmi-V''^22. gebohren, und kam nachge-Hv 8 '>. öugetha^ wu dieser stadt, weil er aber der ReformirtenE^^geben,^,, wüste er sich zur zeit der Verfolgung m'^oriZius Ne t^wv er auch den 24. ftbr. 1702. verstarb,viftar s

Theil.

car 447

* Carbonell, (Petrus Michael) ein Catalonier, war zuBarcellona Xowrius, und Königl. LrcdivLnus rm ansang desXVI. stecuü, und schrieb: Lkronigues clü ülpLML , welchevon an. I4yz. bis l;i;. gehen, und zu Barceüona l;;6. ge-druckt , hernach I?47- in fol. wieder aufgeleget sind. Ausserdem soll er auch, wie Hier. Pujabes meldet, ua LLMloZalies Libkes äs la Livitst. äs üsrceüona , und ein werck un-ter dem titul: Memorables, in manuscript hinterlassen haben.

hibl. lütz.

Carbonne, (Franciscus) Cardinal-Bischoff von Mono-poli, war von Neapolis. Urbanus VI. machte ihn an, i;85.zum Cardinal , worauf er zu der wähl Bonifacii IX. eingrosses beygetragen, der ihm das Bischvffthum Sabina undunterschiedene Gouvernements in dem Kirchen-Staate gab.Theodoricus von Niem beschuldigte ihn der Simonie. Erstarb schleunig den 18. jun. an. 140;. S- XieM, üb. I. LIII.

Le.

* Carbonnel , (Bertrand) ein Poete, welcher in der Pro-

vencalischen spräche geschrieben, lebte in dem XIII. Lsulo, un-gefehr im jähr Christi 122;. Er war aus Marseille gebürtig,und schrieb verschiedene wercke. L« c>or> , „nd

, bibüotb. Vranc;.

Carbury , ist eine stadt und Baronie in der Grafschajst Kil--dare in Jrrland; auch führet diesen nahmen noch ein anderestadt in der Grasfchafft Corck.

* (sarcamo, (Laureanns äs) ein Spanischer Augustiner-Mönch aus Valladolid, starb zu Palermo in Sicilien, wo erdie Theologie gelehret, an. 1637. Nachdem er in eben demjähre 8ermones varios in seiner Muttersprache heraus gegeben.

bibl. Hilh.

* Carcano, tat. Laks-muln, ein schloß im Maylandischen,an dem Comer-see, bey welchem an. 1160. den 9. aug. zwi-schen Kayser Friderico Barbarossa und den Mayländern eintreffen vorgieng. Dann kurtz zuvor hatten die Mayländerdieses schloß belagert, weil es auf Kayserl. feite war, alleinder Kayser kam dem schloß zu hülffe, umringte die Maylän-der , also daß sie gar keine zuführe von Proviant haben konn-ten , daher sie sich zur Wacht entschlossen, in welcher erst dieKayserl. hernach die Mayländischen den sieg davon trugen.

res üauäeiss. apuä. üeibiÜL iöript, Lruissuic. dorn. I.p- 8;<r. 8;i. l/r/x. p. 291. /tacter,. aäp. snn. 1160.von Bünaus leben Friedrichs I. x. 124.

* Carcano, (Archelaus)ein ArtzhinMaylandgebohren,

und Professor in der Universität zu Paris, lebte im l6. jahr-HUndert, und erwarbe sich grossen rühm und ansehen; er hatverschiedenes über die Lpkorssmos Uixpocratis und andere schrif»ten dieses grossen manns heraus gegeben. Er starb den 22.julii an. i z88. rkeatr. ä'buom. Istcerac. Van der

Linden, äs script. Neäic.

Carcanoßi, siehe Anoßi.

* Carcanus (Landulphus) Ertz - Biscboff zu Mayland,wurde vom Kayser Ottone an. 978. darzu befördert, abernicht lange darnach von den bürgern, mit denen er und seinvatter Ambrosius übel gehauset, aus der stadt verjaget,nachdem sie ihn zuvor in seiner Ertz - Bischöfflichen residentzbelagert gehalten. Er suchte zwar solchen schimpf zu rächen,und brachte deswegen einige mannschafft zusammen, zog aberin dem darauf gehaltenen treffen den kürtzern, dahero er beyabgedachtem Kayser um hülff bat, der ihn auch mit demvolcke wieder aussöhnte, und auf seinen sitz restituirte. Al-lein er hat nach der zeit nicht zum besten Haus gehalten, son-dern sehr vieles von den kirchen-güthern veräußert, welchesUrsache gewesen, daß über seinen an. 997. erfolgten tod keinsonderliches mitleiden verspüret worden. Irsl. lacr. wm.IV. p. 98.

(sarcassonne, eine grosse, beste und wohlgebauete stadt inNieder-Languedoc, an dem fluß Aude, welcher mitten hin-durch fließet. Bey den Alten heißet sie Carcasso, OsrosssumVolcarum oder sssätolsgaiin, und wird von Plinio, Casare,Ptolemäo und andern alten scribenten angeführet. Sie Hat emPräsidial, ein unter den Ertz-Bischoff von Narbonne gehongeSBißthum, und ein castell, worinnen noch sehr alte acten mitgantz sonderbaren buchstaben auf bäum - rinden und lern-wand verzeichnet aufgehoben werden, welche durch die West-Gothen nach Plünderung der stadt Rom sollen. hleher ge-bracht worden seyn. Etliche halten dafür, daß dre Gothenselbige schon sortificiret, und das castelldaseibst erbauet haben,um alldar ihren raub, den sie mit von Rom gebracht, zu ver-wahren. Gewiß ist ,, daß solch castell wegen seiner läge treff-lich veste war, so daß die Franzosen, als sie es nach Alarici Nie-derlage an. 407. belagerten ^emthlget wurden, davon wiederabzuziehen. Der Konig Gontran machte sich nachgehendsabermal davor, aber vergeblich, zedoch bekam er es eine zeitlanadaraufdurch verratherey ern, wurde aber vom Köniae der Go,then, Recaredo, ohngefehr an. 487. geschlagen. Nachqchends nelder ort den Franzosen zu, die einen Grafen zum Gou^eur

so viel bekannt, war

974. war ckrnaldus, Graf von Carcassone, welchemDp H Roge-

An.