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men bade. Gtrobelberger, oax. i. A/aL, tksrmse LawlE.
Meisn. berg-chron. rir. 22. k. 191. La/Lr»»,, Mlü:ell.kill. LeZni Lok. äec. I. lib.I. c. 24. p. 61. Isq. Ve>6tens jetzt!«Böhmen, P.84. toxogr. Lokem. 9.17. Ler§-^. ästkerm.Larnl.
Carlsberg, ein geburge^ in Böhmen in dem Prachenser-kreise, welches von einem wüsten berg-schlosse den nahmen, undschöne gold- und silber - bergwercke hat. Hierinnen entspringetbey dem öden schlösse Guschwarth die Mulde, und nicht weitdavon der fluß Ottava. Jetzt!. Böhmen.
* Carlsberg, ist ein flecken nebst einem hammer-wercke undglas-hütte im Ertz-gebürgifchen kreise in Meisten, zwey meilenvon Schneeberg, Chur-Sachsen gehörig.
Carlsbergen, ein trefliches lust-haus mit einem zierlichenHafen in Schweden, eine halbe stunde von Stockholm am Mee-ler - see gelegen. Das gebäude samt dem garten ist nach Fran-zösischer manier herrlich angeleget, dabey ist ein grosser thier-garten von allerhand fremden thieren, und in dem Hafen kön-nen die lust - schiffe des Königs sicher einlauffen.
Carlsburg, eine stadt und angelegte Haupt-vestung inSiebenbürgen, bekam an. 1715. diesen nahmen, von demKayser Carolo VI. da sie zuvor Weissenburg, auf UngrischFeyerwar, und zum unterscheid von Stul-und Griechisch-Weis«ftnburg, Siebenbürgisch - Weissenburg, noch vorhero aberSchwartzburg, und bey den Römern Zarmyz-Dacia, wie auchZarmizegethusa geheissen. Sie wird vor der Alten Haupt - stadtin Dacien und des Königs Decedali residentz gehalten; als sel-biger aber von dem Trajano überwunden, ist eme Römischecolonie allhier aufgerichtet, und Lolonia vlxis Trojans, Luguttsvscis 8srniir genennet worden; wie wir dann annoch von ih-ren müntzen unter diesem nahmen haben. Ulpianus gedencketihrer unter dem nahmen 2srmireZetKuls, und daß sie Italiä-nischen rechtens gewesen; das ist, daß deren einwohner wederRömische bürger gewesen, noch die den Lateinern in den älternzeiten vergönnte Vorrechte genossen, sondern nur dasjenige, wasman dem übrigen Italien gelassen, so meist in dem habendeneigenen Rath, in geeichten und gesehen bestanden. Den nah-men Alba Julia soll sie von der Julia Augusta, des KaysersA. Aurelii Antonini mutier, erhalten haben, wie aus einerinscription, so auf einem marmor in der alldortlgen St. Mi-chaelis kirche befindlich, geschlossen wird. Sie liegt m dem vonihr den nahmen führenden Comitat, lat. Lomitom8 Likenks,zwischen Hermanstadt und Clausenbura , auf einem abhängen-den Hügel, daherum allenthalben fast auf 2000. schritt eineebene ist. Gegen morgen hat sie die Mensch, und auf der an-dern feite den fluß Ompay, welcher aus den hohen gebürgenkommt, und hier in die Mensch fällt, welche auch gegen Mit-ternacht 2000. schritt davon vorbey fließt. Gegen abend ist einesehr lustige ebene bis zum Michaelis-berg, alsdann sich sehr ho-he gebürge, welche gar schwer zu paßiren, und darinnen dieberg - städte liegen, anfangen. Daß die Romer mit ihren 1 e-gionen allhier gewesen, davon sind unter der erde allerhand an-zeigungen gefunden worden. Es hat auch auf dem Michaelis-berg vor diesem ein castell gleiches nahmens auf einem sehr ho-hen felsen gestanden, welches, wie aus alten Monumenten,derer hier nicht wenig entdecket werden, zu sehenbey der Rö-mer zeit gebauet. Diese stadt ist ehemals viel grosser gewesen,und soll auf ;ooo. schritt im umkreis gehabt haben, die Menschauch, so jetzt 2000. schritt davon entfernet, mitten durch diestadt gelauffen seyn, wie solches aus den alten mauren und ein-gefallenen gewölben zu erkennen. Daß die Gothen diesen ortauch bewohnet, wird aus etlichen alten unerkenntlichen schrtf-ten auf steinen und gräbern geschlossen. Sie ist die residentz derFürsten von Siebenbürgen gewesen, welche allhier ihre ge-wöhnliche Hofhaltung gehabt. In welchem schlösse, wie auchin dem Fürstlichen marckstall, und dem Barthorischen Hause,viele antrquitäten und Römische inscriptionsb zu sehen gewesen.Gleich vor dem schlösse hat der Ungarische König Stephanus,als er dieses land zum Christlichen glauben gebracht, die schöneund grosse kirche St. Michaelis bauen lassen, darinnen vielerFürsten monumem-l, insonderheit Johannis Corvini von Hun-niad, Jsabella und ihres sohnes Johannis II. cke Zapolia,Christophori Bathorr, Stephani Botzschkay, MarggrafHansGeorgens von Brandenburg u. a. m. Es isi auch ein Bißthumallhier gewesen, welches Jsabella Johannis 1. äe Zapolia Wit-tib abgethan. Das Refornurte die buchdruckerey,
und die müntze sind ehemals hier berühmt gewesen. An. 1550.hat der Cardinal Martinuflus als Regent von Siebenbürgendiesen ort der Printzeßin Jsabella weggenommen. An. 160;.ist er von dem Zäckel Moyses, hernach bald von den Kayserli-chen und gleich darauf von den Turcken erobert worden: fol-gends aber wieder in die Hände der Srebenburgischen Fürstengekommen. An. 171;. hat der in Siebenburgen commandi-rende General Grafvon Steinville diese stadt zu bevestigen ange-fangen,und bey dem haupt-gemäur den 4. nov. «11.1715. den er-sten stem geleget, auch diese haupt-vestung Carlsburg genennet.
1. 1 . §. in vsLM guogue Ik. äs cenlibus. Reichers-Dsrst Ironl^lv. inlcrivt. Irsnsvlv. Ärstorre st«
L^st. Rreckwitz Ungerl. *
. Carlsburg, A. Lsroiokurgum' eine kleine stadt in Nie-Ler-Sachsen rm Hertzogthum Bremen an der Weser gelegen,welche im XVII. Is-euio von den Schweden auferbauet, und
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nach ihrem König Carl XI. also genennet worden. Es ist killvester ort, wurde aber von den Danen an. 1676. mit hülste cLüneburger eingenommen. An. 1679. wurde diese stadt ou /Vermittelung des Königs von Franckreich, und vermöge oeosFontainebleau in selbigem jähre geschlossenen frieden» ^Schweden wieder eingeräumet. La«st-^-rst, §sozr.
Carlscron , lat. Lsroli Lorons, ein schöner Hafell hSchweden in der provintz Bleckingen, zwischen CalmarChristianopel, wurde von Carolo XI. an. r 680. angeleget,'^der stapel und andern stattlichen Privilegien versehen, auch w^fortisicirt. Die Königliche siotte pfleget daselbst beständig -liegen. , ^ ch
Carlshafen , lat. Lsroli korms, eine veste schantze, >König Carolus XI. erbauet, liegt gleichfalls in Schweden Ider provintz Bleckingen zwischen den berühmten vestungenstianstadt und Christianopel, vier meilen von Sölsburg »'drey von Runneby. Es hat dieser ort im XVII. steculo innchalb wenig jähren, wegen des bequemen Hafens, und dereM,tenen Privilegien, mercklich zugenommen. Es kan daftion ^ne gantze flotte auf zehen bis sechzehen klaftern anckern v-sicher liegen. Denn das veste land umarmet diese insulHolm genannt, wie ein halber mond , und von aussen in der >.liegen vor selbiger insul einige andere kleine, als Molquern »Hauurn. Am 1676. ward diese schantze mit accord von rDänen eingenommen, an. 1677. aber von den Schweden warrecupertrt. valkeniers verwirrtes Europ. k. VIII. x. 2°°- -Carlsruhe , eine von dem letzt regierenden HUMarggrafen zu Baden - Durlach neu-angelegte residentzSie liegt eine kleine stund von Durlach , mitten in demwald. Den 17. jun. 1715. ist der gründ - stein zum alldasAx,schloß gelegt, und zu gleicher zeit der ansang der stadt gcm" ^auch der orden der Treue gestiftet worden. Sie liegt an m ^recht annehmlichen und gesunden orte, ist in einem halben^cul gebauet, und kan man aus dem schlösse in alle gleichesehen. Hinter dem schloß ist der Hardwald in viele schone^eingetheilt, welches nebst denen vor-und umliegendenund fasanen-gärten viele annehmlichkeit verursachet. D>e,Mselbst hat gantz besonders grosse xriviieZis, die theils aut 0»jähre, theils auf allezeit gegeben sind. *
Carlftadius , (Andreas) siehe Sodenftein. ^i>Carlstadt , eine stadt in Fransten am Mayn, dreywunter Wurtzburg, und zu selbigem Stift gehörig. As- pckein amt, und liegt dabey das schloß Carlsburg, w»A°Kayser Carolus Lslvus soll erbauet haben. Andreas -As rp-stein ist aus dieser stadt gebürtig gewesen, und hat daher ocnahmen Carlstadt geführet. tox. krsnc. x>.
lat. Lorololtaäium, eine stadt an dem
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Carlstadt,_ _,...
see in der West-Gothländischen provintz Wermeland, ow yor<insul gelegen. Sie ist von Carolo IX. an einem orte, ,nikhin Tingvalla hieß, erbauet, nach und nach bevestigteiner wichtigen schantze, Moratz genannt, versehen w"
Die Dänen verbrannten sie an. 1644. Me
Carlstadt / lat. L-lroloüsclium, Sclavonisch Earloo °^ssestadt und berühmte grentz-vestung in Croatien, wo M ^ hakKulp und Mereswitz vereinigen. Sie ist ziemlich holtzweite Plätze und lange gassen, wiewol die Häuser nur vo»^^.gebauet sind. Jedoch ist die bürg desto ansehnlicher. A', . yeshat sie der Ertz-Hertzog Carl von Oesterreich zu bedecke" ^ zpHertzogthums Crain, und um den einfällen dersteuren, aufgebauet und nach seinem nahmen genenncr- Mmitten auf dem platze in der vestung ein tiefer brunn» ' pqswer von dessen wasser trincket, bekommt das sieber, gefrische Wasser entweder ziemlich weit oder mit
" " muß geholek^U,
Crain', lib. Xll-
fahr gegen die Türckische grentze zuValvasors ehre des Hertzogthums
x. 60. leo. .«-r-E
Carlstein, ein überaus vestes schloß in dem BE'VMysckin Böhmen am flusseMiza drey meilen von Präge,wclwc ^xge,Carl IV. an. 1)48. erbauen lassen. Es liegt aufeM^^, pa-der noch mit fünf andern umgeben ist, und hat zwey U Evon aber heut zu tage nur eines eröfnet zu werden - f >peiten darinnen ist ein hoher steinerner thurn gebauer,chem in der capelle des H. creutzes die Reichs-insigwe", -
briefschafften und reliquien der Heiligen verwaVU. tos-UAn. 1422. haben es die Präger hart belagert. Xer-e 10Kern. p. 18- milLsll. äse. I. lik. III- o. 8- '' ..
Vogtens jetztl. Böhmen, p. 84. . . ^ndstk'U!,,
Carmagnola, eine stadt nebst zugehörigem gyesder Marggrafschafft Saluzzo, dem HertzogezuSaständig, und etwa zwey meilen von dem P°' „/treEMneun von Turin entfernet. Es ist daselbst eine v°UjstcktE
ftung. Carl Emanuel, Hertzog von Savoyen,derselben an. i;88. da Franckreich mit emhemnstheiirwickelt war, und unterwarfsich die MarggrasMA diest^,rc.anjetzo Piemont einverleibet ist. Es wurde 'rmv Zzuge^zchaebends dem Laute Savoyen gegen Breiie u
Wickelt
nachgehends dem Hause Savoyen gegen Breuc «— An.durch den an. i6°i. geschlossenen frieden uberlMM EUelleroberte sie der Französische General Catmat nuch/' Aw/
aende jähr rasiren ließ.
l-gitr. lüys.