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Zweyter Theil. Bi - C.
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»Earmagnoli, (Franciscus) ein berühmter General, von^^dachten stadt Carmagnola also zugenahmet. Er war ei«,j^ °auren sohn, und hütete in seiner jugend die schweine. End-bi« er ein soldat, und stieg nach und nach in die höhe,Adlich unter Philippo Visconti, dem Hertzoge von May-v»>-, General wurde. Als er immer weiter fortfuhr, sich her-sein-» "un ' vermählte ihn gedachter Hertzog mit einer von""verwandten,und gab ihm ein wichtiges Gouvernement,le^Wen ihn viel vornehme Herren neideten, und bey demd- "Mublgen Hertzoge verleumdeten, so daß er genöthiget wur-der Venetianischen gebieth schütz zu suchen, allwo er vonMa^ttpublick zum General über ihre wider den Hertzog vonsaal-« L dienende armee gemacht wurde, mit welcher er be,gien? Artzvg in vielen treffen schlug. Weil er aber damit um-den ""t dem Hertzoge wiederum auszusöhnen, und solchesren , "Eanern kund wurde, liessen sie ihn nach Venedig füh-^ Lkipjs daselbst an. 1422. enthaupten. -log.

qn^VMain oder Carman, ist eine kleine stadt in Ober-Lan-den^ Zwischen Toulouse und 8sint Papoul gelegen, welchelitul einer Grafschafft führt.

sien A"."«ien oder Rirman, eine grosse landschafft in Per-adenb Gedrosie oder Corcan gegen morgen, Farsi gegenSublestan gegen Mitternacht, den meer-busen von Or«Vtvdind ""d das Indianische meer gegen mittag hat, und dieDicken Suadel, Dulcinde und Ormus in sich begreift,der», -M-stadt davon ist Cherman am flusse Baßiry. Die an-Gawü?dte sind Bersit, Bew, Bermasit, Chabis, Bander-dex ' Ormus, rc. Nordwärts ist sie sehr unfruchtbar, inhat ss- 1 "d , wo die wüste Carmania war; in der mitten aberNien /""Ware thäler, die mit allerhand früchtcn und blu-lvnderlich aber mit rostn bedecket sind. lib.VIII.

Tarnrarthen, siehe Caermardhin.

dink mÜ/?., ein berg im gelobten lande, und zwar in der pro-be», M "" "" der küste des Mittelländischen meers. Er istweilen j""dern gebürgen abgesondert, hat iz. Französische"vd tbäl "Eange, und findet man daselbst viel kleine Hügellustige ^ Ezeit grün sind, wie auch viel wälder, gärten,sehr , und unmuthige Weinberge. Die luft ist allda

stm ' und hat man wein und victualien daselbst in gros-sieig ^"Usse Zwischen dem felsen befindet sich ein rauher fuß->>ach "ufen, so aus gehauenen steinen gemacht, welcherhalten ^dvle »" gehet, allwo sich Carmeliter - Einsiedler auf-w eine',, Wohnung bestehet in fünf kleinen cellen, welchevon dies/« ,! an der feite des vorgebürges gehauen find. Einewach, >>«»' en ist eine capelle, und eine andere ihr speise-ge-vder rede« « "en vier steinerne tische und stuhle stehen, auf achtUnd dj^?.v^svnen. Zwey andere sind die schlaf - kammern,"Utey ist der ort, darinnen die pilgrimme Herbergen.Und verge,st die Elias-grotte, so nicht allein von Christenvern fü«,"'sondern auch von Türcken, Mohren und Ara-^vphet Kij I Ehalten wird, als welche glauben, daß derwird seibi«-« sich insgemein darinnen aufgehalten. AnjetzoM» verw«l>^? ^nem Santon oder Mahometanischen Geistli-^n, aNftWet. Er nimmt von allen, so dahin kommen zu bä-nden '.dafür er ihnen in die grolle zu gehen erlaubet."Uch ^ Witze des beraes ist noch eine andere grotte, so">an die genennet wird, und nicht weit davon siehet

Nauenx«"Mtchen von einem ruinirlen kloster, so aus grossen. einem,,»o'"en erbauet gewesen, und mehr einer vestungA ähnlich siehet. Es können sich noch 40. oder

A">> vier ruinirten gebäude aufhalten, wie man

dKs^sF^"w familien von Mohren daselbst antrift....Alle, Auster und der grotte war vor diesem eine kleineM der alta,°" Vtzo nichts mehr übrig ist, als die maurenM die «Es sind auch daselbst in einem thale westwärtsNn st»« ^ von einem andern kloster, welches daS erste ge-d-«^banet^Orient von den CarmelitischenEinsied-ken?" keinen al«?' darneben stehen noch gantze grosse gebäu-bjA grossch gehauenen steinen mit vielen stockwercken, und ei-d?s ^enta ' welcher vermuthlich die capelle gewesen ist.sE,gebäts, ^er hinauf ist der Elias-brunnen, welcher krafftfssL soll. vleser Prophet gethan, aus der erde entsprungenr!-« lagen verschiedene städte unten an dem

N-a^inilis 'worunter insonderheit die stadt Carmel, de-K^anus Kicket, zu rechnen. Suetonius meldet, daß, morM.fO^culum des gottes Carmeli allhier um rathvrgb er vorhätte"'A dre antwort bekommen; daß er dasjenige,den? ^w gew?a>» erlangen wurde. Was aber dieses für einstadi Arynunaen*' ^.darüber haben die Gelehrten unterschie-und >^WHas lieget auch unten an diesem berge die

der»'e. stadt AcrA'A ^ey dem Hafen St. Johannis von Acre,vde?Iitedes daf^s^Uron ist gleich gegenüber an der an-Ule f,kunfFxgMns. Von Caiphas bis nach Acre sind vierstenA?um reis«. ^ «b Meilen, welche man um die kleine krum-wüii^r „vch von dem Hafen formiret wird. Son.

hatte" Ziphund^ Marmel im stamme Juda, zwischen deräe i' r- , auf welchem Naval seine schafereyen

Wrre smig. lib. V. voiaßs

^ E TH-».

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Carmel, oder unsere liebe Frau des berges Carmek,ein Ritter - orden, welcher mit dem orden St. Lazari anjetzovereiniget ist. Henricus IV. König in Franckreich hat ihn an.1608. retablirt, und Paulus V. confirmirt. Er nahm lauterFranzosen darein, um ihn dadurch von dem Savoyischen ordenSt. Lazari zu unterscheiden, welcher aus lauter Italiänernund Savoyern bestehet. In diesem orden waren hundert ein-heimische Edelleuthe, welche verpflichtet waren in kriegs-zeitenstets um des Königs Person zu seyn. Philibert von Neristangwurde zum Großmeister dieses ordens erwehlet, und legte dencyd zu Fontainebleau ab , da ihm der König das ordens - zeichengab, welches ein braun band mit einem daran Hangenden acht«eckichten creutze,woraufderJungfrauen Mariä bildnis eingegra«den, und rings herum mit göldenen strahlen umgeben war. Lu«dovicus XIV. hat diesen orden mit unterschiedenen kleinen Rit-ter-orden vereiniget, und, nachdem an. 167;. der damaligeGroßmeister Marggraf von Nerisiang freywiüig abgedancket,nach dem exempel der Komge in Spanien sich ihnen selbst znmGroßmeister vorgestellet. ^ „n. 1608. n.

tbestre ä'bonneur. Ritter-orden.

Carmeli oder Camps Carmeli, wurde vor alters eingewisser land-strich in Egypten, so zwischen dem Nilo und Mit-telländischen meer, Libyen und Thebais gelegen, genennt, inwelchem sich viel Einsiedler zur zeit der ersten kirchen aufhielten.Er hieß sonsien Scitis und Nitria.

Carmeliter-orden , oder unserer lieben Frau des bergesCarmel , ein geistlicher orden, welcher sich im XII. steculo inSyrien angefangen, allwo sich verschiedene abendländische pil,grimme in unterschiedlichen einöden und hölen aufhielten, sovon den Barbaren vielmals verunruhiget worden. Aimericusaber, Päpstlicher I.egmu8 in Orient unter Alexandro III. undPatriarch von Antiochia, brachte sie zusammen, und verschaff-te ihnen auf dem berge Carmel einen aufenthalt, woraus sichvor reiten Ellas und Elisa insgemein befunden, deren Nachfol-ger sie sich nenneten. Albertus, Patriarch von Jerusalem, ausder Oioeces Amiens gebürtig, und aus dem geschlechte PetriLreinitT, schrieb ihnen an. lro;. gewisse regeln vor, welcheHonorius III. zwey jähr hernach bestätigte. Ihr Habit warerstlich weiß, und ihr mantel an dem säume nnt verschiedenenschnüren eingefasset. Weil aber dieser Habit mit ihrem zustandenicht wohl überein kam, befahl ihnen Honorius IV. selbigenzu ändern. Also thaten sie die schnüre weg, und um nichtsvon ihrer färbe zu verlieren, legten sie einen Franciscaner-Ha-bit an unter ihren meisten mantel. Jnnocentius IV. linderteetwas an. 124-1. ihre strenge regeln. An. 12;8. kamen sie inEuropa, und haben sich nach der zeit sehr weit ausgebreitet,auch viel berühmte leuthe in ihrem orden gehabt. Was einigedieser Ordens-leuthe aus allzugrosser liebe zu dem orden zu ver-schiedenen zeiten behauptet, solcher wäre von dem Propheten Ellanoch unter dem Alten Testament gestiftet worden, und hät-ten die hernach folgende Propheten denselben fast alle angenom-men ; das wird von den gelehrten Cathollschen selbst verworffmund verlacht. , viues Larmeli 8. bist.

orä. Lsrm. De /«? snnsl. orä. Lärm. Lcke vir. illustr. Lärm. /.«er«,, bibl. Lsrm. bist. Lärm.

in pMcl. Lsrmelic.

Ane-ici. IX. v. 5. in cbr. tom. I. in

Honor. III. conü. 8- Innoc. IV. const. 6. in Louis. VIII. Lc.

gn. n8l. 2N. 120;. 4;. 85 - 6L0. Lr/I. cle,

*

Carmeliter, (Barfüsser) ein gewisser Mönchs - orden, soim XIV. steoulo gestiftet worden. Nachdem Eugenius IV. dieregeln der Carmeliter gelindert, wurde dieser orden von St.Theresia, einer Carmelitischen Nonne, reformiret, welche indas kloster von Avila in Castilien, so ihr geburts - ort war, ge-hörte. Erstlich fieng sie bey den weibs-personen an, und nach-gehends unterstand sie sich, auch die manns-personen zu refor-miren, mit beyhülffe zweyer Mönche dieses ordens, k- Antomicko Jesu und k. Johannis äs 8. Lruce. Solche neue reformrr-te Carmeliter nun hatten ein kloster nahe bey Avila, und unterandern verbunden sie sich, mit blossen füssen zu gehen, daher sieBarfüsser sind genennet worden. Pius v. billigte ihr vor-haben , und Gregorius XIII. bestätigte diese ihre reformattonan. i;8o. Clemens VIII. sonderte ihre brüderschafft in Italienvon der Spanischen ab, und gab ihnen grosse xriviiegis. An.rso;. kamen sie in Franckreich, und haben nunmehro 44. oder4;. klöster darinnen. Die Carmeliter waren zwey rahr vorher»daselbst durch des Cardinals Berulli Vorsorge. Diese Mönchewerden in zwey Lon^reMtrones unterschieden / deren jeglicheihren General und ihre besondere Verordnungen hat. Die eineCongregation ist die Italiänische, zu der alle kloster gehören,welche nicht im Spanischen gebiethe liegen. Und die andere istdie Spanische , welche sechs provmtzen m sich begreift,

8. bist. rekorm. orcl. ^grm. c/e 8.

äs Lärm. äist-. 5 . äs Lärm. äiLsI.

4 ^ 5 . bist. oräin. Lsrm. tom. II. bull. const 64 Lns/nV

XIII. rom. III. const. 2;. k. 71. Llem. VIII. än Iä«'

tzb. 9;. Lc. ' '

m '' "Aließ Arcadien mit ihrem

üme^drs "landes ^annn 'e-a« """ dem damaligen Kö-

nige des landes Fauno sehr höflich empfangen wurde, wel-ches ohngefehr sechzig mhr vor eroberung der stadt Troja

Qqz ä.U.