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OnbiciL und kkiiolossicis berühmt. Er warPfaltz-Neuburg gebürtig, und wurde kroksllor Ora-bekli-irÄ'der Universität Altorff, welche stelle er auch i;. jährche, Hernach aber wandte er sich zu der Catholischen kir-init -ii a an. i 6 ;y. In der kirche pflegte er niemalseinen , sondern las indessen Senecam, Lipsium, oder
schritten >" diitKnrLm. Man hat von ihm unterschiedeneeirvm, ' Evsrig 8 8 e 6 tione 8 ; novsrum. 8 e<ttionnm krö-ne^ ! sinimackverllonsb in Oellium <L Lurtimn; Oratio-lez i».,. tici 8 ; Lntiguitate 8 8 omana 8 Lccleiisüicaa, Livi-eicornm OeLvnomics 8 ; Trigam 8 oloscilmorum kali.
ps^. ^ ^ 0 - llVtte, in 6 iar. OmeM gloria Üca 6 . Lltorkn.
vvn^E?^' .eine kleine stadt in Ober-Ungarn gegen die grentzeTaren« ^enburgen. Sie liegt am fluß Grasna, welcher beydie Theiß fällt, zwischen Zatmar und Debreczin.
«Paroli, (Andreas) siehe Carolus.an. Paroli, (Andreas David) Andreä söhn, war den 29 . jun.llebvlw» ' ^ Ealw, allwo sein vatter damals Diaconus war,nahm « ^ Er ward an. 167 ;. nach Tübingen geschickt, und»es iv,""ch endigung der philosophischen studien die würde ei-turz§ ^Eri an. An. 168 ;. disputirte er 6 s ßure vei in Lrea-einiq-,.M ^ 8 <!. that er eine reise durch Teutschland, bliebworden " Ä Wittenberg , allwo er auch L 6 jun<ttu 8 kkilosnpkiseteirrh-x"'^ Er wurde hierauf an. 1637 . zu Tuttlingen im Wür-Aürtwnl^n , hernach an. 1689 . zu Calw, und an. 169 ;. zuUnd eEiÜk *^ 0 NN 8 ; folgmds an. 1697 . zu Freudenstadt,tendx«t ,uch nn. 1707 . zu Kirchen unter Teck Special-Superin-
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Tll Unschuld,
Noriz sie vero Dlu katrum in exitonis exkibitum , cumTito«! x "oÄia katrum ks. prsecipnornm. memorios
^ - ^ürtemb. k. II. Unschuldige Nachrichten 1708.
han^^.i / oder Carls, auch-iarlius und Carolus, (Iv-an. 1.2? n Dominicaner-Mönch aus Florentz, war daselbst^istovbÖp bohren, hatte in Humanioribus den berühmten"Wen in «sMn Landinum zum lehrmeister, brachte es auch dar-Alirann«!^' er sich nicht scheuete mit dem Johanne Pi-x^lus.„„wno anzubinden, welcher damalen durch feine 900.I.w ' uie er sx Omni Icibili verfertiget, und jedwe-
t^wer zu opponiren frey gestellt, gleichsam allen Ge-Ml weten wollte; dabey sich dann unser Caroli sos, umte, daß er etliche von des Mirandulani sähenwhren / «^n warf. Er war nicht weniger in DKsologicis er-Wltäl, verwaltete an. 1469. das Decanat in dieser Fa-st ^li ord-« südlich in seinem kloster St. Mariä Novellä , woGenfer angenommen, nachdem er zuvor schon ein Ci-xwelm?' dm i;. may an. 1^05. Von seinen schrif-Muntex Italiänisch, theils Lateinisch geschrieben, undUahchkaU?wle m dem manuscript liegen, werden folgen-«w'älesntiz gemacht: Vita 8imoni8 8altsrelli, Ül6obran6inidiÜLsisjoli, ßosnni8 8s!ernitani, Llexii^le lebens L^^ ?o§ionali, 8. ViU-rn-s 6e klorenÜa : alleDr. krxch/Mlbungen hat an. izi?. Leand. Alberti 6e keri-riD ^ra<4g.' wwvm dritten buch einverleibet. Orstiones;
^Uacirsri^o alcstiLi <L fpirituales; 1racksw8 vsrü gsne-4, 6c 8an<ttorsle ; 8xpo6cio in klalino8 sra-
i ^^Nt. , paZ. ; 26. , 6s
-!?nv ' 6. 10^. 6e lcrixt. 0. k. toin. I.
k- 898.
leg.
war aus Antwerpen gebürtig , undflei«b, Poitki-V' m 0?^ berühmt. Er studirte zu Lösen, Or-Äs?uhm darai^n.u^- Bologna die Rechte mit grossemen^o^oris m?'?? s^wem 24. ,ahre zu Padua den snnlumschvD "n mitau^ jodann zu Mecheln, und wurdeÄ« iuvvr bes^grossen Raths daselbst, nachdem eru»?n. Er Rath, und Procurator kilci ge-
rr ^ wdvch aber zuletzt ab, und ward ein Francisca-des tn schuld K-/V noch sein Novitiat ausgestanden, mustest? Vuis. natur bezahlen. Sein hinterlassenes werckten ^' ^nd erst Lakpuria Rnblea Zillssi in I'risiL 8etti8
* Ltben^^ ö" Leuwarden an das licht getre,
ch/wix gch^^Delrus) von Rosay en Brie in dem Bißthumtzor?'"Eed der in der Gottsgelehrtheit, und
k^°wvnne. 0 ?« ??ws'schen Facultät, wie auch Prior in derub'er^b Berar?^ Genf, um als ein Catholischer desAnwendete er sick beyzuwohnen ; nach derselben
ih>, ^burg, s« "Aiu den Reformirten. Die kirche zu Welsch-baseikstch»; er eines Predigers bedorfte, rüste
Ward' Joh den beruf an, und verheurathete sicheiner Laüi>««°'?te hat ihn eingesegnet. Kurtz hernachvffe„tlich??Mve beruffen; er wohnte dorten an. i?;6.ehien 0 , Clauve Mutation bey, und widersetzte sich einemllliterber o-i^^ucherose genennt, welcher drey Monar-Eva«??W gesetzeVen weit glaubte, die erste des VattersgnSleliv, die dri^ ^5^r, die andere des Sohns unter demUnd Welches «V^ bes heil. Geistes unter dem gesetzt derw seiner reit ^I'"em ausspruch den ansang nehme,ten verkündiget wurde. Caroli war 7 . oder 8.
üionat Pfarrer in Lausanne, verliesse dle Pfarrey, seine frauund Ander, und wendete sich wieder zu dem schoos der Römi-schen kirche. Er beklagte Farel, Calvinum, und Viretum desUrianiLli und anderer ketzereyen , diese Männer aber begehrtensich wider ihn zu rechtfertigen. Die fache ward für den 8>no-6um zu Lausanne gebracht, und von dannen käme sie nachBern, wo Caroli condemnirt wurde. Die drey bemeldtenKett)rmatore8 baten den Rath zu Bern diesen Caroli veste zu se-tzen , und ihn zu zwingen, widerruf zu thun, der Rath aberwiese es als einen geistlichen Handel für den Kirchen-Rath. Alsaber Caroli sich dem spruch des bemeldten Kirchen-Raths nichtunterwerffen wollte, kam es wieder für die Herren zu Bern.Caroli aber vor austrag der fache befürchtete sich eines widri-gen spruches, und entwiche ins geheim in Franckreich, wo erin die Hände des Cardinals von Tournon die Reformirten glau-bens-saße wieder abschwöre. Bald darauf wurde er Catholi-scher seits nach Metz beruffen, um die dortigen für die Refor-mation der Arche geneigten gemüther der Römischen kirche wie-der zuzuführen, sonderlich diejenigen, welche aufFarels lehreabgefallen waren. Endlich starb er elendiglich auf der reisenach Rom, wo er ein Lenssicium zu begehren willens gewesen.Beza klagt ihn an, daß er sehr wollüstig gewesen, und dieschlimmen würckungen der geilheit an seinem leibe getragen.Aus Spons Genfer-Historie siehet man, daß Calvinus an. 154;.nach Straßburg gegangen, um wider Caroli zu disputiren, die-ser aber sich yut Calvins nicht einlassen wollen, bitt.
Hekormat. 6cc. toin. V. pag. 654. tom. VI. pag. 64. A ;;2.Lera, kiltor. eccl. volum. III. p. 415 -
Carolina, eine landschafft in Florida im nördlichen Ame-rica , nahe bey Virginien südwärts gelegen, erstrecket sich vom29. bis aufden zü.grad nördlicher breite, und hat gegen morgendas Atlantische, gegen abend aber das Süd-meer. Den nahmenhat sie von dem Könige in Franckreich Carolo IX. bekommen,unter dessen regierung sie von einem Franzosen, nahmen Ribaut,aus der Spanier Hände gerissen wurde. Worauf selbiger nichtallein dieses stück des vesten landes Carolina uennete, sondernauch den darinnen befindlichen flössen die nahmen der Seine,Loire, Somme, Garonne und anderer vornehmen Französi-schen flüsse, beylegte. Es wurden aber bald darauf die Fran-zosen von den Spaniern wiederum heraus getrieben, welchedieses land bis an. 1627. inne hatten, da sie von den Franzo-sen aufs neue daraus gejaget worden. Diese verliessen es nach-gehends, und da nahmen es die Engelländer ein. An. 166;.gab König Carl II. dieses land Eduards, Grafen von Claren-don , Georgio Hertzoge von Albemarle, Wilhelmo Grafen vonCraeen, und noch etlichen andern vornehmen EngelländischenHerren zu eigen, welche 2. colonien daselbst anrichteten. Dieeine bey Albemarle in dem mitternächtigen theile des landes,und die andere bey dem Ashty-strom. Der vornehmste ortist Carlstadt, ein Hafen, welchen man an. 1680. angelegt.Das erdreich in diesem lande ist überall fruchtbar, trägt vielgetreyde, hat gute weyde, allerhand kräuter, herrliche früchteund vielerlei) eß-waaren. Der weinwachs ist daselbst vortref-lich, und weil auch ein grosser Überfluß von maulbeer - bäu-men , so giebt es gelegenheit zum seiden-handel. Es ist fernerkein Mangel an wilden und zahmen geflügel und allerhand vi-ctualien. Die tust ist sehr gemäßiget, weil das land südwärtslieget. Zu beförderung der Handelschafft ist es so wohl mit schiff-reichen flüssen versehen, daß man kaum 7. Englische meilenreiset, da man nicht flüsse antrift, welche können befahrenwerden, und zwar einige über; 00. Englische meilen lang. K?-L/Ek, Engl. America.
-f Als über die Eigenthums-Herren dieser landschajst klagegekommen, wurde sie ihnen an. 1729. von dem Parlementwieder abgefordert, und also der Crone einverleibet, auchein besonderer Gouverneur dahin aeschicket. Um eben diesezeit kaufte auch König Georg I. ein stück landes dazu, welchessüdwärts liegt, und von ihm Georgia genennet wurde.Hievon siehe Georgien. In Carolina ist neben Carlstadt,oder wie es die Engelländer nennen, Charlestown, auch Ca-roline die stadt, welche nun eine ziemliche vesturm ist: des-gleichen Charlesfort, eine vestung. Diese landschafft ward umdiese zeit je mehr und mehr berühmt wegen den vielen colonien,so die Engelländer dahin schickten, wie auch wegen der großenmenge leuthe, welche sich auf eigene kosten und gefahr vonvielen orten Europens dahin begaben, und sich dieses landnicht änderst zum theil einbildeten, als ein irdisches paradis;aber in solcher meynung ftarck betrogen worden. Hühnersvollst. Geogr. tom. II. 6«
, werden die Könige in Franckreich vondem andern stamme genennet, welche von Pipmo Lrevi, einemsöhne Caroli Martelli, von an. 75?. bis auf Ludovicum V.an. 987. regieret. Man zehlet 14. Komge aus dieser familie.
L/ikOllNI UMI, sind gewisse bücher, so zu den zei-ten Caroli ül. wider anbatung der bilde» verfertiget worden,und die Carolus m. zu eben der zert, da das Loncilium zuFranckfurt gehalten worden, dem Papst Hadriano zugeschickthat. Die meynungen der Gelehrten sind davon aar unter-schieden. Einige Catholssche sind anfänglich in den ged?nckengestanden, als ob sie m neuern zerten nach Luthero erst gemacht,
^schlich ausgegeben worden.Wie denn unter andern der Carthauser - Mönch Surius
mit
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