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Gliede die Französische unter Petro Strozzi zumdem "Ande armee bey Marciano geschlagen. Und nach«die Seneser neben ihrem Französischen Com-Mban ^ Hontluc für die rettung ihrer freyheit das äussersteden an Dusten sie letztlich durch Hunger gezwungen sich erge-Braim-..^"' 2 m Reiche machte Marggraf Albrecht vonnoch alles unruhig, und eben darum konnte derEnd ""d 15^4. keinen Reichs-tag zu stände bringen.
Paffan an. 15 einer gehalten, auf welchem der imNZe s vertrage gemachte religions-frieden bestätigt ward.
und di.nAKayfer durch die heftige gicht, die ihn plagte/beachx,,^?te binnen den letzten jähren gehabte unglücklichedurch -j/- v des regierens müde worden war / auch vielleichtanaetri/k ^ - die Philippum lieber hätten herrschen gesehen/wurde / faßte er den schluß/ sich der regierung zu be-Und Ae also mit Franckreich einen stillstand auf5. jähre/nandv. Du an. 1555. das Kayferthum seinem bruder Ferdi-Philch'Spanien aber nebst den Niederlanden seinem söhnegroff-ff>', welches im ausginge desselben jahrs zu Brüssel mitklvstxf^vlennttäten geschahe. Hierauf begab er sich in dashen vlw n-' 2 usti/ in der provintz Extremadura auf den gren-zn vn« Ellen und Portugall, war mit einer jährlichen pen-nes looovO. ducaten vergnügt / und soll die übrige zeit sei-bracbt wit garten-iverck und mechanischen Übungen zuge-Ävnch ?, Sonderlich hat er die letzten monate als einbrüder D'chet/ und sich nach der ordnung der übrigen kloster-ei„ „^»erichtet. Kurtz vor seiner letzten kranckheit ließ er sichten, gütlich leichbegängnis halten. Es sind einige scriben-Uer behaupten wollen / daß ihn die niederlegung sei-hen gereuet habe, weil er theils bald/ nachdem sie gesche-Ncicl, n,i/? wüssen / wie übel er bedient werde / theils auch her-lurick ver auszahlung des bedungenen jahr-geldes nicht all-an. verfahren worden. Sein tod erfolgte den 21. sept.geben«?'.."" ;y. jähre seines alters/ und es haben einige vor-gestvxi^vllen, daß er in dem verdachte der Lutherischen religionw"en Dieses ist wol gewiß/ daß man einige geistlicheper-tium, bey ihm befunden / als Constantinum Pon-
avch V^Aen einige für seinen Beicht-vatter ausgeben / wielu Tvlen« bvuhmten Bartholomäum Caranza/ Ertz-BischoffInquisi.?' "üb seinen Prediger Cacalla nachgehends in dieUns gezogen. Da denn Cacalla lebendig / Constanti-verh^n' "'b aber / weil er kurtz vorher gestorben / im bildnisNßch- und Caranza eine langwierige gefängnis ausstehenÜber di-s??wwvl jedennoch gewiß ist / daß solches ungewitter"Uche weder gleich nach Caroli tod/ noch auch untermMret a>S ob sie denselben zum irrthum oder ketzerey ver-^bsirs ' erreget worden. Ja man hat auch gar des.^bken«?«. ine ausgraben. und sein testament als ketzerisch"vgericln? wollen / weil es nicht nach art der Römischen kirchegewesen / so aber noch von seinem söhne Philippo..vvden. Seine gemahlin war Jsabella oder Elisa-a den io "j?"lls / Königs von Portugalh tochter/ mit welcherMb de„beylager zu Sevilien gehalten; sie<rn. i^y. ^ der geburt eines Printzen/ wel-^ wiedn?^"^.Svuennet wurde/ aber auch gar bald dieschienen Anließ. Ihre übrigen drey kinder / so zu er-ffDladoljd DD" käme«/ waren Philippus II. so an. 1527. zueeedirte- Lehren / und ihm in der Spanischen Monarchiea«>, 2vha'l„,« w / welche an den Kayscr Mariinilranum II./n«/ ' vermäw°> an Johannem / Jnfanten von Portu-worden. Sonst hat auch Carolus V. zweyMlge Herk««i» hinterlassen / davon er Margaretham / nach-«Dtt gewea^? " "?n Parma/ an. 1522. ehe er noch verheu-G^andere einer Wittwe Madame äs Plumbes/oder
genau«? .Du,' mit einem Fräulein / Margaretha vonA^.^ülwer.ss«„^hannem äs Austria aber an. 1547. in sei-M,>Dra einem frauenzimmer zu Regenspurg/
, er ?Dh^aenn, gezeuget hat. Wiewol andere vor-
er g>n ^ »kzeugrr yai. Wiewvi anvcrc vvr-!vn„ ' der?,, « D lwbes-ftucht von einer grossen Printzeßindie Mus und Eä'D? niemand als der Kayfer/ der KönigPri« umberae«in^ 2uan pflege-vatter gewust / und habe
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wutns lenres eyestandes gank k jedoch hvrte e ^DDbs-art war zwar von natur lrnstM hatten, un s5 M gerne, die etwas bey ihm anznbrMS ^ So Neu ^gDchnen bedienten jederzeit Or WÄA, undh-Ä vrel auf gute künste und Wissenschan hjngen. «. theil
d^ch ssess mu allerhand mathematischen d^ ^ er chM Yaus ewtgen seiner Handlungen hervorÄtssor. II. Theil»
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aus lesung -es Cominäi angenommen haben / zum theil ist sieauch wol seinen Spanischen Räthen zuzuschreiben.
ArȊor>a/, /..V,, M den lebens-be-
schreibungen dieses Kausers. /oi>. vo-
min. Hispan. , äs eiset. L coron. Lar. V.
biit. -tbäic-ltionis. ^fovr«r. Lr.tt--
«aE«r/r. biltor. Lmheran. Lc. *
* Carolus VI. Römischer Kayser / war der fünfte söhn desKaysers Leopold», und ein bruder Josephs Seine mutür warEleonora Magdalena Theresia, Churfürst Philipp Wilhelmszu Pfaltz tochter. Den i. ott. an. ck. n. ward er geboh-ren, und an. 1037. nach der crönung Joseph» zum UngarischenKonig/ erhielt er den Ertz-Herkoglichen titul. Er fieng schonin semer klndheit an die kriegs-ubungen zu lieben, und erlern«te solche mrt allem steiß. An. 1694. ward ihm Anton Florian/Fürst von Llchtenstein / zum Ober-Hofmeister / und der ?. An-dreas Bauer / e»n ^esuil / zum Informator, bestellet. Manprägte »hm beyzeiten einen starcken eiftr für die Catholische reii-gion/ wie auch eine besondere Hochachtung gegen die Geistliche/sonderlich die Jesuiten ein / wobey man nicht ermangelte / ihn.zugleich in den sprachen und andern wissenschafften zu un-terrichten. Der Konig von Spamen / Carolus II. übersandteihm den orden des güldenen Vliesses / wobey zugleich desselbenabftndung in Spanien verlanget wurde. Man konnte sichzwar damals nicht dazu entfchliessen ; allein an. 1696. wurdeFerdinandus Bonaventura/ Graf von Harrach/ an den Spani-schen Hof gesendet / weil der König nicht nur ohne leibes-er-ben/ sondern auch ohne Hoffnung/ solche zu bekommen/ war. Esbemüheten sich zwar viele Grosse / daß er sich in anfthung derCron-folge für den damaligen Chur-Printzen von Bayern er-klären mochte/ der voz, einer Ocsterreichischen Printzeßin / derenmutker Königs Philippi IV. in Spamen tochter gewesen, ge-bohren war. Allein eine andre partey widersetzte sich dieser/und soll es würcklich dahin gebracht haben, daß der König inemem testament den Ertz-Hertzog zum Nachfolger erkläret. Die-ses ward aber nachgehends wieder umgestossei,/ indem der Chur-Bayerische Erb-Prmtz / und nach dessen tod der zweyte söhn desDauphins/ Philippus / zum erben der sämtlichen SpanischenMonarchie ernennet wurde. Von diesen Handlungen allen wirdweitläufig in dem arlickul Carolus II. König von Spanien/gehandelt/ daher wir solche hier nicht wiederholen wollen.Nach des Königs tod entstünde der bekannte Spanische nach-folgungs - krieg. Philippus V. gieng sogleich an. 1701. inSpanien/ und langte den 24. febr. zu Madrid an. Die Ge-neral-Staaten/ wre auch König Wilhelm von Groß-Britannienerkenneten anfänglich Philippum/ unterzeichneten aber sogleichdarauf die grosse alliantz mit dem Kayfer. Der Hertzog vonMantua iiey Französische rrvuppeu in seine residentz / und warddeswegen in die acht gethan. Chur-Cöln nahm eben derglei-chen völcker / unter dem nahmen Burgundifche kreis-trouppenein. Der Churfürst von Bayern nahm Französische partey.Printz Eugenius von Savoyen gieng hierauf über die Alpennach Italien / und kam es bey Carpi und Chiari zu einem har-ten gefccht. In dem folgenden jähr geschahe die associationder Rheinischen/ Oesterreichifchen / Fränckifchen und Schwäbi-schen Kreisen / dabey die difposition der gemüther in Teurfch-land ziemlich zu sehen war. In Italien wurde der Französi-sche General/ Marschall von Viüeroy, von den Teutschen ausCremona heraus geholet. Philippus V. gieng persönlich nachNeapolis / und von dar nach Mayland / allwo es bey Luzarazwischen dem Printzen Eugenio und dem Hertzog von Vendo-me zu einem harten treffen kam. Am Ober-Rhein belagerteder Römische König Joseph und Printz Ludwig von BadenLandau / welches capituliren muste. Es kam auch zwischengedachtem Printzen und dem Marschall äs Viüars bey Fried-lingen zu einer Macht. Der Churfürst von Bayern überfielUlm / Kayserswerth aber kam an die Kayserlichen. In denNiederlanden führte der Hertzog von Marlborough das com-mando. Man kan aber die weitere geschichten dieses kncgs mden artickuln Leopoldus / Josephus, Eugenius rc. nachle-sen. An. 170;. ward der Ertz-Hcrtzog zu Wien zum Komgvon Spanien / unter dem nahmen Caroli III. erkläret. Dreiergieng hteraufübcr Holland/Engelland und Portugall nach Lpa-nwn. Zu Lisadona gab er den 9. mertz an. 1704- ern mani-fest heraus / worauf Philippus V. durch ein gegen-mamfeit so-wvl ihm als dem König in Portugall den kneg ankündigte.Den 4. aug. an. 1704. wurde von den Allltrten die vestungGibraltar erobert. Da an. 170?. Leopoldus gestorben / folgtejhin in dem Teutschen Reiche Josephus. -indessen eroberte Ca-rolus Barcellona, welches bald darauf vergebens von den Spa-niern belagert wurde« Die Portugiesen drungen in das Hertzvon Spanien ein / und liessen den 2. M. an. 1706. Carolum111 . zu Madrid als König von Spanien ausruffen. Allein diePortugiesen wurden -ald wieder von Madrrd und derselbengantzen gegend forgejagt / und Philippuo V. hielte den 22. sept.schon wieder seinen einstig, eben dlejem jähr den 9. dec.starb Petrus II. Komg m Portugall, welches Carolum nichtwenig bestürtzte. Allem der neue Konig Johannes V. versicher-te nicht nur / baß er vest an der grossen alliantz halten wolle;sondern auch gesonnen sey, sich mit einer schwester Caroli zu ,vermahlen. Er bekam zu gleicher zeit die erfreuliche nachricht/daß erden rz. jan. 17°?. jum Hertzog von Mavland erkläret
Rr; wor-