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Zweyter Theil. Bi - C.
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Krauchte der König in Preussen in feinen landen re-te. ?ss° daß die fach ziemlich ernstlich zu werden begun-keini -^^5 stch der Churfürst zum ziel, und die fach hatteder folge. Weil dieses so vorgieng, bemühete sich

ge j>, / dle 8lln6tionein krLxmLticsm wegen der nachfol-

gen, erb-landen aller orten einzuführen und vest zu se-Zab fckn» ^^^er ei« eigener artickul an feinem ort folget. Er6ern am 171;. allen seinen geheimen Rathen und Mini-dv , den, n °""en, daß an. 17°;. zwischen dem Kayfcr Leopol-erklartj.,„ Mllchen Könige Josephe, und ihm, als damals neu-fvlqe ,E,^on!ge von Spanien, eine gewisse ordnung der nach-dAchtee». Ä worden. Dieser Verordnung nachzuleben ver-a„. M an. 1720. die Oesterreichische und Schlesische,Nachd-n,' Ungarische und Siebenb Logische, Land-Stände.Wen ^72;. die Huldigung und crönung inBöh-

allda gegangen, ward die Pragmatische 8-mcHon auchde qx^^gestellet, wozu endlich auch die Niederländische Stän-Kayse^W. In eben diesem jähre belehnete der Papst denbrav ^em Königreich Neapolis. Der congreß zu Cam-nnr ben^e an. 1724. fruchtlos zerrissen, weilen Spanien nichtWer „Genien alten forderungen beharrete, sondern auch im-rejch,,^ue machte; anbey der Papst wider die Kayserl. lehns-Dahx/g ver Hertzogthümmer Parma und Piacenza protestirte.Nach g^ward an. 172;. der Hertzog von Ripperda in geheimWen des »gesandt, der mit den Kayserl. Ministern im nah-«en, „„sudanischen Hofs den;c>. apr. einen würcklichen frie->wd „,'w den ersten may einen besondern commercien-tractat,schlösse "n freundschaffts-bündnis und defensiv - aüiantzbhat ane" legte dabey die vierfache Mann zum gründe,beyde feiten verzicht auf alle Reiche und länder , die

Do„ b achten damals besassen, und garantirte die erbfolgewich >wios in den Staaten von Toscana und Parma, wie'durde k!^ Österreichische Sanctionein pragmaticsm. DiesesUnd ^«Wienerische bündnis qenennet, welchem Franckretchauch de>i ^lannien das Hannöverische entgegen setzten, dem*vie in Preussen beytrat. Hingegen trat Rußland,

u»d Churfürsten von Mayntz, Trier, Cöln, BayernUerisch ' ^' tngleichen der Hertzog von Wolffenbütte! der Wie-chische ssEchch bey, welche insgesamt zugleich die Oesterrei--Ir). prgAmatiLitm garantirt haben sollen. An.

«frischen Uss, der krieg zwischen den Wienerischen und Han-,^u«nicr »,Ä!""en wurde in volle flammen ausbrechen. Dieder ten den ansang, und ruckten vor Gibraltar; al-trug bedencken daran theil zu nehmen, welcher.ssn, p-sssilaßt wurde, einige präliminar-artickul anzuneh-liebe« derselben die Ostendische Handels-gcsellschasstSyassgm aufzuheben. Diese wurden nachgehends auchUr xj^"wen unterschrieben, und hierauf in dem folgendeny^dinal cLs...^'-ftiedens-congreß zu Aachen angesetzt, aber demauch ,Wwy zu gefallen nach Soissons verleget. Er wür-bet schlösse»^ hieselbst gehalten- aber ohne frucht. An.kpgnnte» f^'Manckreich, Spanien und Groß-Bntannien denwril uim^M Sevilien, welcher dem Kayser sehr mißfie-stk .gua rc ,,,-^erm ausgemacht wurde, daß Don Carlos inwcrd/„ "'^ 5 °oc). mann Spanischer trouppen sollte einge«, und >i-a > ? Kavser besorgte sich dahero einiges ge-^ dery Grv^E/ ^olckcr in Italien marschiren; schloß auchb/lcheu we o?.70kitannlschen Hof einen neuen tractat, durchfln^Hchet v!,,^"'"dschasst zwischen beyden Machten wiederwl^kcim ' welches den 16. mertz an. recht zumhe n^Svam^^^^g^at traten die General-Staaten, undva> Seiten bey. Dadurch wurden die bisherige miß-

yjg'Ue auf psseinmal gehoben, die Ostendische handlungs-com-p/ss 'n ^'".gestellt, die einführung der 6000. Spa-

Äranm?^lget, anbey die Oesterreichische 8-m<lkioTe„,Ar übel Französische Hof war mit diesem tra-

vft Äschen Reiebs Er bemühete sich insonderheit, den

dest^eldten Ab-Ständen die von ihnen begehrte garantie dersvu^uiger vss.^'op als sehr bedencklich vorzustellen. NichtsuÄ ti dieselbe auf dem Reichs - tag zu Regen-seu ,Ü^wen'- ^ 7 ? 2 . durch die Mehrheit der stimmenAuw^ Pfalj-' lo, daß die Churfürsten von Bayern, Sach-^^ ranvlder protestirten. Da indessen der HertzogStt D" eine von Parma an. 17z 1. gestorben, und seinezu stssle in, axt Mugerschasst vorgegeben , aber nichts erfol-sin ^n; wuvv-Eonius Franciscus,Hertzog von Parma rc.rebE.Die RepubttI ^?kaut Don Carlos zur nachfolge gelaf-thMchen Cora/. Genua hatte schon seit an. 17;°. mit denGeuj. 'bey dem vieles zu thun. Sie sahe sich geno-

wcln^l Wachjx^yserllchen Hofhulffe zu suchen , welcher den^wk-Aug wäre., "'E mit einigen regimentern, und da solcheSleick^ Mit Mes^.?"- r?;r. den Printz Ludwig von Wirk-lich ^ollmacin ^tt trouppeil bahrn sendete, und ihm zu-Wurde aueu , euren Mittler abzugeben. Der ver-ehr w A juniv a»urckllch getroffen, worauf die Kayserlichenden /? lvnst ihren abschied nahmen. Das i?;r.

Hvf.äLurigen 'uf/nEvurdiq, weil der Kayser auf der jagdwrzOarschag^ll Ihabt, daß er unversehens seinen Ober-khrzdwschr pursten von Schwartzenberg, erschoß, wel-gern? im maygedachten

neinarck ein neues bündnis zu Cop-

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a^A.^ssen diese beyde Machten die prag-' saramiren verbrachen. Auch wurde der

Hertzog Franciscus von Lothringen zum General-Statthalterund Vice-König von Ungarn bestellet. In dem 17;;. jähr ent-stünde ein neuer blutiger krieg. Der Kavser solle noch bey leb-zeiten des Polnischen Königs Augusti 1l. von dem Primas,nebst einigen andern Magnaten ersuchet worden seyn, die frey-heit ihrer Republick beschützen zu helssen. Um deswillen hat-te er einige völcker an der Polnischen grentze zustimmen ziehenlassen. Da nun der tod des Königs dazu kam, verstärckte erdieses corpo. Allein Franckreich nahm daher gelegenheit, alSseine absichten, den König Stanislaum Leszinsky auf den thronzu bringen, mißlungen, (siehe Anna Ivanouna, Kayserinvon Rußland) die Kayserlichen lande mit krieg zu überziehen.Spanien und der König von Sardinien verbündeten sich mitFranckreich. Der ansang wurde zwar erst im october gemacht.Koch gieng noch vor ende des jahrs Kehl verlohren, Lothrin-gen wurde mrt Französischen trouppen besetzt, und das gantzeHertzogthum Mayland durch die vereinigte Französische undSardinische macht erobert. Der neue Churfürst von Sachsenübernahm zwar die garantte der pragmatischen Lnction , umdem Kayser ermger Massen den schaden zu ersitzen. Die Rcichs-Stände willigten an. i7t4- durch die meiste stimmen in denkrieg, nachdem man den Protestanten gute Versicherung wegender clausel des IV. art. des Ryßwickischen friedens gegeben; alleindie Churfürsten von Cöln, Bayern und Pfaltz erwehrten die Neu-tralität. Es versammelte sich darauf an dem Rhein-strom einestarcke armee, zu welcher auch Dänische, Preußische, Hanöveri«sche und Heßische hülsss-völcker stiessen. Das general-comman-do ward dem Printzen Eugenio von Savoyen übergeben. Al-lein ehe noch diese ärmer zusammen kam, hatten die Franzosenschon Trier besetzt, Trarbach erobert, die Etlinger linie durch-drungen , und Philippsburg belagert. Weil sich auch daselbstdie Franzosen sehr starck verschantzt hatten, muste man gesche-hen lassen, daß der Commendant, General von Wutgenau , nachtapferer gegenwehr sich den 18. julii an den Marschall von As-feld , der an des erschossenen Hertzogs von Berwick stelle com-mandirte, mit accord ergäbe. In Italien wurde der ftldzugeben so unglücklich geführt. Der Graf von Mercy nahm zwarMirandola in besitz, und griff die feinde bey Parma an; bliebaber nebst vielen hohen Officierern selbst aus dem platz, unddie armee muste sich zurück ziehen. Der Graf von Königseckwar zwar glücklicher; setzte in der stille über die Secchia, undjagte die feindliche trouppen unter dem Marschall von Broglioaus ihrem lager. Es kam aber unweit Guastalla zu einem blu-tigen treffen, welches den Kayserlichen keinen Vortheil brach-te. Immittelst war auch derHertzog von Montemar mit ei-ner Spanischen armee in Italien angelangt, welcher mit demInfamen Don Carlos das Königreich Neapolis angriffe. Dic-fts gerieth nach der unglücklichen Macht bey Bitonto völligin ihre Hände, also daß Don Carlos zu Neapolis seinen emzughielte, und zum König ausgeruffen wurde. Ein gleiches ge-schahe in Sicilien, allwo ebenfalls im mertz an. 17,5. Don Car-loö'alles in seiner gemalt hatte. Die Kayserin von Rußlandund der König von Polen Augustus III. waren zwar ihrer siitsglücklicher; hatten aber so viel zu thun , daß sie dem Kaysernicht die geringste hülffe leisten konnten. Die Niederlande blie-ben neutral, und daher ward auch den General-Staaten keinanlas gegeben, sich wider Franckreich zu erklären. An. 17;;.wurden die Kayserlichen aus dem 8mw clslli krelillü, wie auchaus der gantzen Lombardie vertrieben , so daß ihnen nur nochdie stadt Mantua übrig blieb. Da nun eben an dem Rheineine ansehnliche hülffe von Russen und Sachsen angelangetwar, auch der Graf von Seckendorff über die Franzosen eini-gen Vortheil an der Mosel erlanget hatte; wurden die feind-seligkeiten plötzlich eingestellt. Der friede ward zu Wien mitFranckreich in geheim abgehandelt, und die Präliminarien den;. oct. unterzeichnet. Krafft derselben blieb Augustus III-würcklich König in Polen , Stanislaus aber sollte mit beybe-haltung des Polnischen Königs-tituls die Hertzogthümmer Lo-thringen und Bar mit der bedingung erhalten s daß solche nachdessen tode der Cron Franckreich anheim fallen sollten. DemKayser wurde Mayland zurück gegeben, und zugleich Parmaund Piacenza; allein Tortona und Novara samt den VsuMsI.-mgliZrum wurden dem Könige von Sardinien zu theil. Die8>m<Iio LrsgmatlLÄ wurde von Franckretch garantirt; und deinHertzog von Lothringen die anwartschafft auf Toscana gege-ben. Don Carlos behielt Neapolis und Sicilien nebst dem Kö-niglichen titul; dem Reich aber wurde alles wiedergegeben.Da nun Franckreich feine völcker aus Italien zog , muste auchSpanien und Sardinien mit dem Kaysir einen stillstand tref-fen. Und ward also mit ziemlichem vertust des Hauses Oester-reich dieser krieg geendiget. Hingegen nahm au. 17,7. ein an-drer mit dem Türcken seinen ansang, welcher ebenfalls mitnicht geringem schaden abgelassen. Der anlas dazu war dieleistung der hülffe, welche der Kaysir den Russen vermögevormals getroffener allkantz schuldig war. Der erste feldzuabrachte den commandrrmden Generalen Grafen von Gecken«dorff in solche Kaiserliche mngnade, daß er bey seiner rück-knnft nach W'en den Haus-arrest bekam , darauf examinier,und den 2z. zul. an. ^8. nach Gratz gebracht, und daselbst'bis auf den tod des Kaysers bewahret wurde Dem General

S Nissa das h!üpt ab^

ME es WA deswegen m dein zweyten feldzug nicht mehrglück. Die Türcken, welche durch die anschlüge des adgesaüe-

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