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Wird^n^rmisten, so viel als möglich , willigte dem Königeden /und in Schottland sonderlich machte dasParlementHemcm-? ' lediglich beym Könige stehen sollte, die Par-killia!,«» - Aussen und zu scheiden, keine acte, ohne seine be-hnnd ^asstjg seyn, und er in krieg-und friedens-sachen freyeseine» ,,,,^.^lle. Aber es währte nicht lange, so gab der Königsich d„^tthanen allerhand anlas zu mißtrauen. Denn er ließderqesi!,,? > " Französischen Hof und das zureden seiner mutierdem Zunehmen, daß er seine eigene grösse vergaß, und nachirer v/?L 5 ?n der Franzosen, die ihn mit gelde, zum behufsei-richtx,'^rndung, reichlich zu versehen wüsten, sich lediglichnie reckedeswegen die wahren Vortheile der Cron EngellandUneben?" nahm, mit seinen Parlementen stets in Übelnstund und auswärtig eben nicht in sonderlichem ansehenfihwe'a-^b diesem gründe rührte es her, daß er an. 1661. seinelSür nii, Hertzoge von Orkans verheurathete, sich selbst an.Nsich^','u der I„fantin von Portugall vermählete, und den^tten n^aftn Dünkirchen den Franzosen abtrat. Denn diestSle>v»<r >Ul"dte drey puncre sehr künstlich in einander zu flechtenzur im/,."?ein ste zur anssteuer der Englischen Printzeßin undbagx g Me der Portugiesischen , an welchen beyden Hosen keinsich Kar, fünf Millionen Französische pfände gaben, undEngels desagte vestung bedungen. Wobey jedoch das bestege Hy ""uv st schlecht in acht genommen wurde, daß der damali-stvrbe»»°Weur von Dünkirchen, Harlev, ein vatter des letztver-zeigtx , Asiens von Oxford, dem König und Parlement klar^U geick,'» r in dieser vestung und Hafen vorhandene vorrathreich und anderer kriegs-nothwendigkeit, so mit an Franck-die abgetreten werden, viel ein mehrers wehrt wäre, alsK beka!» '.welche dem Könige für alles sollte bezahlet werden.kustx,i "u der Konig mit der Infantil: die auf den Africanischenvor eigene vestung Tanger, so aber eine schlechte ersetzungdie G« "Archen war. Er half hiernächst den Portugiesen gegenUergixjMer, machte mit den Algierern einen undauerhafftenseine h„,' Wd ward in Engelland verdächtig, als ob er durchx n,derU und Verständnis mit Franckreich sich bewegen las-°er, x'"e von einigkeit im Protestantischen gottesdienste zuwi-"ü;.x- N Eatholischen thür und thor zu öfnen, weswegen erM dgtzg^n dlon-Conformisien ertheilte freyheit wiederrufte,x ' « °u seinem Parlemente ansehnliche subsidien erhielt.
x^ivg»x' neng er mit den Holländern einen krieg an, unter demUndilmg v,°n allerhand bis daher durch die Republick in der.»an Guinea und nach Ost-Indien erlittenen schaden.
^"and-.» ' daß Franckreich diese beyde See-Machten also
d^ander ^betzt / welches gerne gesehen, daß sie sich selbst un-bald anf»b'^kachet, wie es sich denn diese Crone weder mit'Kn lies, angefangenen Vermittelung einen rechten ernsts^nvmnss? auch, nachdem sie der Holländer partey an. 1666.Ug felhff ' Ere flotte zu deren dienst auslauffen ließ. DerMn, j»x ward allein zur see und mit wcchslendem glücke ge-s^thxjl ,,,u'66^. die Holländer geschlagen wurden, 1666. aberMachte,f>, dabei, meynten. Zum wenigsten sahe König Carln vor sich, worzu kam, dass währenden krieges dieük???' dgzA."!" der pest und dem grossen brande heimgesuchtsa»x ^s Köm»^mentauch, wenn es subsidien geben sollte, sich^vmgs stlilechte Haushaltung beschwerte. DeswegenvjfA dcirh?°u Schwedischer feite gethane friedens-vorschlaqeteil ^stände,in Breda in Unterredung trat. Weil auchÄMen die Englischen sich von Franckreich hat-
ka», ste„, !^u' es wurden ihre feinde biß jähr keine flotte
rh^x^branm?« ^'E"efen und viele kriegs-schiffe bey Chat-de„ 1 ukn, beschleunigte solches das friedens-werck, wel-chx^lländer dPen jahres mit gar schlechtem Vortheil dersM an. geschlossen ward. Obbemeldter grosse brand, wel-de,w?urch zwey drittheile der stadt Londen verzehrte,tbvii^^weaxV,^,.Kenner seyn erreget worden, deren vcrschie-ds«We dade verurtheilt wurden. Man hatte die Ca-«jx'argen m verdacht, wiewol doch dasParlement»er,,» f die den gründ kommen können, indem
die e^key mWdlgen hinrichten ließ, ehe sie vor demselbenKelck^5anu^ ?m kmuneu. An. 1668. ließ sich der König inhie die allrn^Ä-b-alllantz mit Schweden und Holland ein,iai,// ^udcrssR^sse macht, die Franckreich über Spanien er-warb daß »?uk, er schaffte deswegen auch in eben diesemAll?,» Kod»c..sschen Portugall und Spanien friede gemachtkn, Ü ^ ließ i 2 .br aiich den Aachischen frieden befördern half.k, x 'dem durch die Französischen anschlüge bald umkeh-"ack cr Hertzoai,, der Französische Gesandte wanckend mach-«v» asUgelsch.ss" von Orleans, seine schwester, die deswegen?eick »f^nvum " 2 -'^ "orh mehr bewegte, und die Hertzogindesto,,,"8eführet n».."b waitresse, die man ihm aus Franck-8estn», "e», odi-v^ b ' nebst denen von Frantzösischen geldefehm"bN VLi,Kb«°nstvordas gemeine wesen nicht allzuwohldaß?es,ve(ssssrn, die man, wie in einem eigenen artickul zuci„ x.f der nennte, endlich vollends überredeten,
lc!i,°,„"dnis wid^x! ^ heimlich absagte, und mit Franckreichkals^,darlen,ei,t?'b Holländer schloß. Er erlangte an. 1670. von^stiS'arft umer andern vorwand , und weil er aber-küstn»"dien; ^fchk gegen die Catholischen ausgehen ließ, star-Echq ^-1'"er stvtw 2 versprach ihm 600000. thaler zu aus-bahrte. «b, unb monatlich andre so lange der
d^° auch der König, um desto mehr geldezu grossem schaden vieler von sei-
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nen Unterthanen schliesset:, und die darinnen befindliche baar»schafft wegnehmen lassen, davor er den Clifford, der ihm sol-ches angegeben , zum Groß - Schatzmeister machte. Daraufdenn endlich derselbe im martio 1672. erklärt ward , nachdemman vorher die Holländer auf alle weise sicher zu machen gesuchthatte, so gar daß sie der König noch im anfange des 1672. jah-res durch einen Abgesandten seiner beständigen freundschafft ver-sichern ließ. Der krieg ward blos zur see geführt, da es zwarharte gefechte gab, davon aber beyde theile keinen sonderlichenVortheil hatten, ausser, daß die Engelländer ihren zweck, dieHolländer in ihrem lande heimzusuchen, doch nicht erhaltenkonnten.. Nachdem der krieg zwey jähre gewährt, ward KönigCarl genöthigt, zu ansang des jahrs 1674. mit den Holländernfriede zu machen, indem ihm nicht nur der Kayser und Spanienhart darum anlagen, sondern auch sein Parlement ihm weitereinige subsidten zu geben weigerte, und neben dem auch wegensicherhett der Protestantischen religion in sorgen war, indemder Konlg bey anfange des krieges von neuem befehle zum Vor-theile der blon-Conformtsten gegeben, die er nun wlderruffmmuste, an deren statt der sogenannte lest oder reliqions - eydeingeführt ward. Nichts -estoweniger aber blieb der Könignoch immer gut Französisch, ließ den Franzosen alle kriegs-nothwendigkeiten zuführen, gab ihnen keuche, sie im schiff-bauzu unterrichten, schickte darüber eigenhändige Nachrichten , soungern er sich sonst bemühte, an den König in Franckreich: undgab allen anschlügen gehör, die ihm derselbe theils durch seineGesandten, theils durch den Hertzog von Zdrck, wegen erlan-gung einer unumschränckten herrschafft und einfuhrung desRömischen gottesdiensts thun ließ, und mit vielen baaren geldeunterstützte, weil König Carl dessen wenig von seinem volckeerhalten konnte. Denn es entstund daher ein grosses Mißver-ständnis zwischen dem Hofe und Parlemente, welches, weil esbeständig gegen diest ablichten arbeitete, unzehliche mal aufge-schoben ward, wenn es bisweilen kaum zustimmen gekommenwar, so gar, daß man es 167;. den 2. nov. bis auf den i;. febr.1677. aufschob, um mittler zeit die geheimen Handlungen destoungehinderter zu treiben. Diese Parteylichkeit wies sich auchungemein sehr bey der Niemagischen friedens-handlung. DerKönig war schon 1675. auf sein erbieten zum mittler des frie-dens von denen im kriege verwickelten theilen angenommen wor,den. Es wurden aber die Handlungen dabey nicht nur sehrlangsam getrieben , sondern man suchte auch Englischer feitSeinen besondern frieden zwischen Franckreich und Holland zumachen, und sollen dem Könige von den Franzosen 18. Millio-nen versprochen seyn worden, wenn er einen frieden nach ihremWunsche zuwege brächte. Nun machte ihm zwar das Parle-ment darinn viel Hindernisse, welches beständig darauf drang,daß er Franckreich bekriegen solle, wenn es sich nicht zum zweckelegen würde, es bewog ihn auch solches grossen theils, demPrintzen von Oranien die Printzeßin von Aorck 1677. zu ver-mählen, und sich mit demselben über einen gewissen friedens-ent-wurf zu vergleichen, zu dessen annehmung Franckreich solltegenöthiget werden. Allein die Französische partey wüste ihn baldwieder umzukehren, und, wiewol er sich 1673. um von demParlemente subsidien zu erhalten, und weil die Franzosen ihrversprechen wegen der 18. Millionen noch nicht erfüllet hatten,ernstlich anstellte, mit den Holländern ein neues bündnis mach-te , und loooo. mann in die Niederlande schickte, gab er dochzugleich seinen Ministern so widrige befehle, daß man wohl sahe,wie er es nicht aufrichtig meyne, und das von den Franzosenauögekünstelte ende von der Niemägischen friedens-handlungbefreyete ihn noch beyzeiten von der Verwirrung, darein er sonstvermuthlich würde gerathen seyn. An. 1678. ward ein anschlugentdeckt, den die Catholischen zu ermordung des Königes, aus-tilgung der Protestanten und umkehrung des gantzen regimentssollten gemacht haben. Diejenigen, so von dieser religion oderihrer partey sind, haben zwar die fache lächerlich zu machengesucht, und der Hof selbst hat, so viel ihm möglich gewesen,zu verdeckung derselben beygetragen, wie dann auch der Cheva-lier Godefroi Friede-Richter in Londen, und welcher auf besehtdes Parlements die fach mit grossem ernst zu untersuchen ange,fangen hatte, unversehens durch Meuchelmörder war umge-bracht worden ; daher dann auch bis dato noch einige Ungewiß-heit , oder vielmehr dunckelhcit in dieser geschieht ist. . Allein dasParlement, das 1678. saß, nahm es zum wenigsten in ernst auf,erklärte nach geschehener Untersuchung die angegebene verrathe-rey vor wohl gegründet, und ließ Lords, so derselben schuldigwaren, nebst dem 8ecremrio des Hertzogs von Aorck, Cole-mann, als eines der vornehmsten werckzeuge, der darüber mitden Französischen Jesuiten briefe gewechselt Hatte, beym köpfenehmen. So ward auch nachgehends dieser Colemann durchdie Königliche banck dieserhalben verurtheilt, auch das todes-nrtheil an ihm vollzogen, welches auch enngen andern, unddarunter etlichen Jesuiten und Benedlctlncrn widerfuhr. Ineben diesem Handel ward der Groß - Schatzmeister, GrafDamby , mit verwickelt, und um deswillen hub der Köniaden 2;. jan. 1679. das Parlement auf. Das damals aufge-hobene Parlement wird ,n der Englischen Historie gar sonder-lich angemerckt, weil es 18. iahr nach einander aekssenzwar im anfange treflich nach des Hofes sinn mwesen, gestaltderselbe das gantze Unter-Haus auf seiner fette hatte,"inäm ersich nicht nur die wähl der Parlentents-glkder unsägliche ^men kosten ließ, sondern auch währender zeit, da es saß, zwey
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