Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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^Kaystri^' der kahle, siehe unter den Römi-

klex^lus III. wegen der schwachheit seines Verstandes 8im-r>v„ wurde nach seines vatters Ludovici L^lbi tode

8?s a!>k >. wnt^lassener gemahlin Adelheide den 17. sept. an.ihn 'die w^w So lang er nur ein kind war , übergiengenUnd n^M'Stände/vnd machten indessen Carolum Lrsllum,Inm ^ Eudonem zu Königen; liessen aber doch Caro-selbe s'^kucem, mit grosser sorgfalt erziehen. Endlich als der-stn angetreten, verbanden sich etliche der Gros-

zn den Konig Eudo, und suchten Carolum auf den thronPrälat? oulco der Ertz-Bischoss von Rbeims, ein behertztersolches V» ^""se ihn auch an. 892. zum Könige , und berichteteEndes nk- n Papst Formosum und an den Kayser Arnolphum.ihn ^Mng ihm geschwinde auf den hals, und verjagte

feite, Deutschland , brachte auch Arnulphum auf seine8iinp^n sich derselbe des streits nicht annahm. Carolusniswit n?» ^ ^ um seinen zweck zu erhalten, machte ein bünd-svlcher Tormännern, und zwang dadurch Eudonem, daßKönig fV Reich zum besten,gutwillig Carolum 8imxlicem. vorte. K» ff'annte, und sich blos allein Aquitanien vorbehiel-tolus b auch gleich im folgenden jähre 898. worauf Ca-abex dm» Franckreich Herr wurde. (s. Eudo.) Es warge und ein elender zustand in Franckreich. Die Hertzo-^irten, p^/.en fiengen an die vrovintzen, worinnen sie gouver-und iM.evuch und eigenthümlich an ihre familien zu bringen,streistch'^en dem Könige wenig gehorsam. Die NormännerRollo. fOurch das gantze Reich, und der anführer derselben,wandj° M sich in der provintz, so hernach deswegen die Nor-lo, da-Wennet worden, vest, erhielt auch endlich von Caro-Earvil VN solches land an. 911. gantzlich abgetreten, undoben dieeb^s' Gisela, vermählet wurde. (s. Rollo.) UmNlit xich W .zelt starb der Carolingische stamm m Teutschland

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von ^i., «llzugrosse gnade gegen fernen favoriten Haganon,MestassIfWor ankunft war, bey den Grossen in dem ReichAaßt gemacht, daß ihn die Stände auf anstiftenh^jver em bruder des vorigen Königs Eudonis war,L !» HissL"" «E., Mch»-

er Kolons mit der condition des throns entsetzten,N diest» m"en einem jähr nicht besser regieren würde, ö.) Un-^Mland weite Carolus mit Henrico Lucupe, König in0 . dewf? k' un. 921. zu Bonn eine Zusammenkunft, und^inqeu ab, dahingegen dieser Carolo den rest von

Nderu ai-M.-^)Die mißvergnügten rührten aber indessen nicht,^kuste, k>»Earolus seinen favoriten Haganon wieder nach Hof;uw ste wieder los, und machten Robertum an.o^lqcht Mß'Ob nun gleich dieser im folgenden jähr inCa»^wvest" 2 Arolo den jun. an dem fluß Aisne bey Ati-Mlo sx,^d°Mns umkam, und wie einige berichten, von^ nicht rx!k,.^ndtet wurde, konnte Carolus doch des siegesuink wiiahm »chienen , weil der haß der Grossen wider ihn tm-hielt?» we Häupter der mißvergnügten auch grosse ei«z?^°n Burm, !^ unter sich Rudolphum den Her«

H^wssvns ,^ ^..Robertl schwieger-fohn, den iz. jul. 92;.

dtus Komg cronen liessen. Endlich stellte sichIu>»Entente» luvn Vermandois, als ob er die parteyderdo» nack eÄ^", und lockte unter diesem schein Caro-dar aufVTV' O.umtin, allda er ihn gefangen nahm, und"ach un der Marne liegende schloß Thierri, undder i dti blieb mw brachte, woselbst er in der Verwahrung desl°s Kifchch da dieser ihn , um Rudolpho ,

rejch M; h U Mm Konrge gemacht worden , tort zu thun,wst Uon hx!,,.Hapst Johannes X. auch sich sehr um; seineWal,,-. dvlphgUwte. Wejz aber Herbertus sich bald wiederU"d genvmn».» "bte, ward Carolus von neuem in ver-dic eÄ demAwen. Endlich verglich er fich mit Rudolpho,dieses Zünfte dsn Königlichen titul, darvor ihm dieserdener Artigen vn?mM verstattete. Wein Carolus genoß"dchd?^ iähriaen^N nlcht lang, indem er nach ausgestan-derlassw er jLFfangenschafft am 7. oct. an. 929. starb ,SeS, un"M.stmer noth von 0 '

seL^gierL7°7-/) Seist Mn'ch7Lckt?sich"aüf'^.^ein s andern aem»/?wer gefangenschafft aufjähr.svh»'?h" AlfrM^lin Ogwa, einer tochter Eduardt I.tl?,^I'"dvvi?»^. .Bönigs in Ena?u^nv . r?„^t? ?» ?

Mit

^"srevl Nnt, ", der

.-llx^^vicum ch Engelland war, zeugte er einen^marinum genannt, a) brasm. exi ksskceum, conk. - " -

i-t- - j-

,_.... äe Henrico

in ebron. sä gn. 920. A incstron. c) ksÄum Lonnenfs

tom. II. in capitu-

I01, r-,' notit. eccl. Lelg. ;i. Henr. ilu-

Cn» , EM zn , tom. IV. c. 17. in ekron. aä an.

8!«?°sL i°?".

r-nxi dL Uiüi -M-»

Männlich? „Wdrn tode an. 1,22. gelangte er, als derL? MLS ' M Er««, °W- da« sti« brüdniA^heil succrßion machten, wre

92 z. Zt leo.

..suicksr zuaenannt , Philippi IV. kulestr!

bey Lebzeiten seiner brüder Lmdovm X.

' r V. -,"?s Grafen von

seinem Vorfahr und seinem Nachfolger begegnet. Er vereinigtesogleich die Grafschafft Poitou, welche sein Vorfahr Philip-pus, als ein ichanLgium besessen, wieder mit der Crvne, nach-dem des Hertzogs in Burgund Eudonis, welcher gedachtenPhilippi tochter zur ehe hatte, anspruch darauf in dem Par-lement vor ungegrundet erkläret worden. Er bestätigte Lu-dovicum von Revers in der Grafschafft Flandern, darin»derselbe nach dem tode seines groß-vatters Roberti, krafft desunter dem vorigen König geschlossenen tractats, mit aus-schliessung seines bruders Roberti von Cassel succedirte. Nachdiesem entstund wegen eines gewissen schlosses in Guienne einstreit zwischen Carolo und dem König in Engelland Eduard»II. welcher endlich, weil dieser noch über das wegen diesesHertzogthums die lehns-huldigung zu leisten sich geweigert,zu einem öffentlichen krieg ausschlug, der endlich einen sol-chen ausgang hatte, daß nachdem Eduard II. die meisten Plä-tze verlohren, er in dem frieden erkennen muste, baß er gedach-tes land verwurcket , welches jedoch Carolus in ansehung seinerschwester Jsabella, Eduardk II. gemahlin, ihm mit dem be-ding wieder gab, daß er den eyd der treue in persvn ablegensollte; wiewol auch nachgehends, da Eduard II. das land sei-nem Cron-Printzen abgetreten, Carolus sich begnügte, daßdieser die Huldigung leistete. Der Papst, welcher den KayserLudovicum Lavarum in bann gethan , beredete hierauf denKönig, daß er sich zu desselben geguer gebrauchen lassen sollte»und einige Teutsche Fürsten hatten ihm auch ihren beystandversprochen. Als aber diese an dem angesetzten orte der wählnicht erschienen, wollte er hernach sich von dem Papst auchnicht weiter mehr auftreiben lassen. Er starb auch bald dar-auf dm i. febr. i;28. zu Vincennes. Seine erste gemahnnBlancam, des Hertzogs von Burgund tochter, welche ihmeinen söhn gedohren, der gleich wieder gestorben, ließ er we-gen ehebruchs von sich scheiden. Die andere ehe mit Maria,des Kaysers Henrici VII. von Luxemburg tochter und JohannisKönigs in Böhmen schwester, war unfruchtbar. Mit derdritten gemahlin Johanna, einer tochter Ludovici ä'Evreux,seines vettern, zeugte er eine tochter, Mariam, und ließ sienach seinem tode schwanger, da sie wiederum eine tochter,nahmens Blancam, gebahr; woraufdie Crone an seines vattersbruders söhn Philippum VI. aus dem Hause Valois fiel.

lütt. äe krsnLL tom. II. x. ;?c>.leg. Oa«re/, lull. cie krsnce tom. II. col. 419. leg.

Earolus V. der weise und beredte zugenannt, KönigsJohannis II. und Bonä von Luxemburg ältester söhn, wurdeaufdemschlösse zu Bois äe Vincennes den 21. jan. an.iz;?. ge-bohren, und war der erste, welcher sich Dauphin tituliren ließ,nachdem bey des vatters lebzeiten die provintz Dauphin« derCron Franckreich unter Philippo VI. von Palois eingeräumetworden. Er war auch Hertzog von Normandie,und führte bin-nen der zeit, da sein vatter von den Engelländern gefangenwar, die regierung , da er denn durch die grossen Unruhen desReichs, welche der pöbel zu Paris , der König Carolus II. vonNavarra, und die rotten der abgedanckten soldaten, so sich Lom-pLgnies nennten, unterhielten, recht in die schule der regierungs-kunst geführet wurde. (s. Johannes II. König in Franckreich.)Das Unglück seines vatters machte ihn so klug, daß nachdem eran. 1,64. im 24. jähre seines alters demselben succedirte, er diezeit seiner regierung wider die bisherige gewohnheit der Königeselten mit zu selbe zog, sondern den krieg durch seine brüder undGeneralen führete ; jedoch nichts destoweniger den Engelländernmehr schaden that, als einiger von seinen vorfahren. Vor allendingen brachte er seinen bruder Philippum üuäsccm auf seinefeite, bestätigte ihm Burgund, so ihm sein vatter gegeben, stif-tete auch zwischen ihm und der erbin von Flandern eine Heurath.Bertrand von Guesclin gewann ihm gleich bey dem antritt derregierung die schlacht bey Cocherel in Normandie wider Caro-lum , welcher wegen der prätension auf Burgund aufs neueangefangen hatte, kurtz vor dem tode Johannis II. die waffenzu ergreiffeu. In eben diesem jähre verlohr zwar Carolus vonBlois, dem der König wider den Grafen Johannem von Mont-fort in dem anspruch auf Bretagne beystund, die schlacht beyAuray und zugleich das leben. Weil aber der Graf von Mont-fort sich hieraufan. i;6;. zum frieden bequemte, und zum Va-sallen von Franckreich erklärte, ward Carolus dadurch emesbeschwerlichen krieges befrcyet. In eben dem jähre ward auchzu Vernon ein friede mit dem König inNavarra geschlossen,wor-zu dieser bewogen ward,weil der König in Aragomen mit Franck-reich ein bündnis machte. Krafft dieses friedens rmuncirte derKönig von Navarra auf alle seine anspruche auf Champagne,Brie und Burgund, und trat die stadtt Meulan und Mantenebst Longueville gegen Montpellier ab. Die Grafschafft Evreurund die Plätze in der Normandie wurden thm auch gelassen.Hierauf bemühete sich derKomgdresogenannten Compagnienauszurotten, und weil er es durch gewalt mcht konnte, indemsie auf zoooo. mann starck worden waren, tracttrte er erstlich mitdem Papst, dem Kayser und andern Potentzen, um siez» ei-nem creutz-zug wider die Turcken zu gebrauchen; weil aber ebendamals in «spamen Heimcus, Gras von Tra^amara, widerseinen bruder Petrum Lruäekm, Konig von Castilien rebel-lirte, ,dieser letztere auch durch ermordung seiner gemahlin, die,der Königin m Franckreich schwester war, sich Cmolum rumUnd ^machtlsoUessen M die Compagnie, nachdem^lMnsowol der Komg als der Papst grosses geld bezahlt, bereden,

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