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Zweyter Theil. Bi - C.
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tochter , welche aber an. i;i?. ohne kinder starb,gemahlin war Beatrix von Luxemburg, des Kayftrs... vii. und Margarethä von Brabant tochter, welche aber

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tvd-^Mg desselben jahres, da er sich mit ihr vermahlet,. mitAoi>>» Aug. Darauf vermählte er sich mit Elifabetha aus«uck b-Eastmiri III. des grossen, und Uladislai III. LoSici,svh«. K°t"gs in Polen, fchwester. Diese gebahr ihm zweyN ^welche klein verstürben, und nebst selbigen Ludovicumniä j,,Z"^ltgen König in Ungarn, ferner Andream, so Kö-tzva ^Violis und Sicilien wurde, und Stephanum, Her-c. ^ ^ 2 ,Slavonien. Lo»/-»,«,, stev. II. üb. IX.

' ^mon. Hung. PÄg. 2. LLP. YY.

Ludovicus, ein söhn Friderici V. ChurfürstenBrita«« ^altz, und Elisabethä Stuart, Jacobi l. in Groß-er tochter, gebohren den 22 . dec. an. 1617 . In sei-fig, Mend muste er seinem vatter ins exiüum folgen, da erUnd >« ^u Leiden auf die studien mit grossem fleiß legte,

Nack,^ Sachen, auch so gar in den Orientalischen, übte.Ehu/D-stin vatter an. 16;2. gestorben, sollte er zwar in derHenri?.W succediren, weil sein ältester bruder Fridericusleg, sA bereits an. 1629. indem er über einen fluß setzen wol-seinez sieben eingebüßt. Weil er aber noch jung war, nahmLaute,-« Ars bruder, Ludovicus Philippus zu «Zimmern undvrd«« vie vormundschafft und Verwaltung der Chur, aufver-anf M des Schwedischen Reichs-Cantzlers Graf Oxenstirn,die wiewol solche Verwaltung bald ein ende hatte, indemten. Nsslichen jn der Ober-und Unter-Pfaltz den Meister spiel-k»n«t--'v blieb Carolus Ludovicus in diesem zustande, undten, ^ dem Präger-frieden au. 16,5. weiter nichts erhal-Uiäfii.« b daß man ihm und seinen brüdern einen stands-ge-ltch « "'"erhalt versprach, doch so ferne sie sich zumKayser-dina«d.UMm bequemten. Dannenhero als an. ,6z6.Fer-te Car Us lH- zum Römischen Könige erwehlet wurde, protestir-Men m,. Fudovicus wider solche wähl, als welche nicht vonM «rMfursten geschehen, und ließ sein recht durch einige her-stinen 8«^ sthriften behaupten. An. i6;8- kaufte er nebstUige hz.chnern die stadt Meppen in dem Munsterischen, zog ei-dertv, d,«.^ klammen, und gedachte nebst feinem bruder Ru-tent-ten W hülffe der Engelländischen völcker und anderer Po-A;all-i«!? recht aufdie Pfaltz mit gewaffneter Hand zu behaup-dadpr^uAr General von Vehlen überfiel diesen ort,uud bekamu>e>, grünen Proviant und Munition, so man darinnen zusam-Aefauae^ucht. Der Commendant von Horneck wurde zumei«u ^macht, und da derselbe einem Kayserl. Haupt-N Ludo«?A^tge gegeben, getödtet. Bald darauf ward Ca-armee bey Lemgau, welches er belagerte, von dem,^age Generale , Grafen von Hatzfeld, geschlagen, alleA„ii «a^uert, Rupertus gefangen, und er selbst konnte sichBernk^Auden retiriren. Hierauf starb an. 16^9. Her-A»s tz^ard von Sachsen-Weimar, da denn Carolus Lndo-Ma»d dessen schwierige armee mit hülffe des aus En-un sich zu ziehen. Er reiste demnachUten, „„Arich dahin, wurde aber von dem Könige ange-i^^u,grjL,u utcht eher erlassen, als bis sich Franckreich mit denwv König v«„ gesetzt hatte. Es nahmen sich zwar

N an; a^on Engelland und die Konlgin von Schweden sei-AalickreiM ap^ .Alefe, so sie seinetwegen an den König ino^Iat weni^^bm, kamen zu spate, und wurden auch inavvA/? Leuchtet haben, weil Franckreich gar einentAt>r die kommen hatte, diese schone armee und noch«V. in seinAAA veftungen und länder, so dieselbe inne hat-Mhschcil f^I^alt zu kriegen. Endlich kam es in dem West-d/H, doch «., n an. 1648. dahin, daß ihm die gantzeUnter-r„i°?^auf ss'Ä oem bedinge, die berg-strasse gegen erlegungÄ't zu üW^'n Muld, dem Churfürsten von MayntzM «'tet , restituiret, auch die achte Chur-dignitär

Lia« ÄUtiniA«.« ' ?nrt der Versicherung, daß nach abgang dersvll?At Nchg x/^^'Chur-Bayerischen linie die vorige Chur-so «X Seim .?7 Ober-Pfaltz wieder an sein Haus kommensck«!^n «zL. drudern wurden hierbey 400000. reichsthaler,

Zuv M aber A" lehren sollten erlegt werden, einer jedenrhaA^cklichi.« ?°o. vcrsvrochen. Hierauf gelangte er. besitzung der Unter-Pfaltz bis aus Francken-deik-A'tde. g-W^st an. 16^2. von den Spaniern eingeräu-i» Vsthe AcakAd stch nach diesem angelegen seyn, dieHer-Siv«^A stand ru sl^teder aufzurichten, und das gantze land^t>va/reyhejt -A setzen , verstattete den Lutheranern die relt-dx^/eit herna^H^Acheeg, ließ auch insonderheit, wiewolbaue«'ch8keir erst an. 1673. in Mannheim diekirche/ indem ^Wsormlrte, Lutheraner und Catholische'NvckZen, M bemuhete, die beyde erste religionen zusinn sonst etwas rn ansehung der drittenIe»a« MglU„«Men; wobey dann das einte vorhaben demTaM- zu fm^stuhauero, das buch Reformirtes 8-.lv-, der anlas gab; das andere bey Ludovicol»Na'.sondert'"n Zu einweyhung dieser kirchengebrauchetsthlu«. n Cathvlia-n- ^ hörete, wie man bey selbiger hand-aiich^u Mache« Priester von Handschuhsheim den be-^ ^stl ChuU>.ä"stbstellt, grosse sorge verursachte, die er ^^istox. ^Ast durch ein bewegliches schreiben zu ver- dachtenTheil.

Churfürsten von der pfaltz.

stehen gab. Mit feines vatters bruder Ludovico Philippo hat-te er einige streitigkeit wegen der groß-vätcerlichen erbschafft,indem er behauptete, daß ihm sein groß - vatter FridericusIV. durch sein, testament nichts vergeben, und die landenicht theilen können; doch wurde dieselbige auf demReichs-tage zu Regenspurg beygeleget, und der PfaltzgrafLudovicus Philippus bey ruhiger besitzung des seinigen ge-lassen. An. 1657. gerieth er mit Chur-Bayern wegen desReichs-Vicariats in streit. Denn der Churfürst von Bayernwollte behaupten, daß das Vicariat mit zu der Chur-digni-tät gehörete, welche vor diesem den Pfaltzgrafen zugestanden,nunmehro aber auf Bayern gefallen. Der Churfürst von derPfaltz im gegentheil wollte erweisen, daß ihm solches als ?a-liNino zukäme. Hierüber aeriethen sie gar heftig an einander,und die jache wurde mit streit-schriften geführet, da denn Jo-hannes Fremshemius und Ezechiel Spanheim das Pfaltzischerecht vertheidigten. Es erfolgte aber kein allgemeiner Reichs--ausspruch, obgleich der Churfürst von Bayern damals von demKayserl. Cammer-Gerlchte eine favorable sententz erhalten. An.1661. verfiel dieser Churfürst nut Ludovico VI. Landgrafen zuHessen - Darmstadt, wegen des Condominats oder Kirchen-rechts in dem amte Umstadt in streik, welche zu einigen weit-länftigkeiten hätte gelegenheit geben können, aber noch beyzeiten beygeleget ward. An. 166;. entspann sich der streit mitChur-Mayntz, dem Hertzoge von Lothringen und einigen be-nachbarten, wegen des sogenannten wildfang-rechts, vermö-ge dessen die unehelich gebohrnen und andere ankommlingezu leibeignen leuthen angenommen werden, wenn sie sich freywil-lig an einen solchen ort, wo dergleichen fremdlinge nach einer -gewissen zeit zu schätzen gebräuchlich ist, begeben, oder ihreWohnung daselbst aufschlagen. Denn weil der Churfürst vonder Pfaltz dieses recht nicht nur in seinem, sondern auch indem gebiethe der benachbarten Stände exerciret, mochte mansolches etwas zu weit extendiren. Sonderlich, da sich nach ge--endigtem ;o-jahrigen kriege viele leuthe an diese örter begaben,wurden vorgemeldte Stande sehr schwierig darüber, daß esauch das ansehen hatte, ob würde ein krieg daraus entstehen;wie denn der ansang durch Chur-Mayntz und den Hertzog vonLothringen, so in die Pfaltz einfielen, schon gemacht war.Doch wurde endlich durch interposition der Könige in Franck-reich und Schweden , wie auch anderer Potentaten die fachedurch das sogenannte üguäum H-ilbrunnenI- an. 1667. der-gestalt beygelegt, daß zwar Chur.Pfaltz sein wildfangs-recht be-hielte, solches aber zu anderer benachbarten Nachtheil nichtexerciren sollte. An. 167z. starb seines vatters bruders söhn,PfaltzgrafLudovicus Henricus, ohne erben, da denn CarolusLudovicus das Fürstenthum Simmern erbte; aber wegen deSAmts Böckelheim mit dem Churfürsten von Mayntz, welchersolches als ein lehn prätendirte, neue Handel bekam. Um die-se zeit wurde er auch in den Französischen krieg mit verwickelt,sintemal er die partey des Reichs wider Franckreich ergriff;er muste aber geschehen lassen, daß sein land durch jener undschwerdt von den Franzosen übel zugerichtet, sonderlich aberdurch die Philippsbnrgische garnison seine Unterthanen sehrgeplagt wurden. Hierüber starb endlich Carolus Ludovicusden 28. aug. an. 1630., eben da er sich nach einiger tage Unpäß-lichkeit zu divertiren von Mannheim nach Heidelberg reisenwollte, mitten auf dem wege nahe bey dem dorfe Erlingen.Seine gemahlin war Charlotta, Landgraf Wilhelmi V. zuHessen tochter, mit welcher er sich an. i6-:o. vermählet, undausser einen todtgebohrnen Printzen, Carolum , der ihm inder regierung succediret, und Chärlottam Elisabetham, welchean. 1671. an Philippum, Hertzog von Orleans, vermählet wor-den , gezeuget. Es hat aber Carl Ludwig mit seiner gemahlinin grosser Uneinigkeit gelebt, welche eigentlich dadurch ange-fangen worden, daß er eines ihrer Cammer-Fräulein, MariamLouisam von Degenfeld, Christophen Martini, Freyherr»von Deaenfeld, und Annä Mariä Ädelmann von Adelmanns-feld tochter lieb gewonnen. Er hat mit derselben viel Lateini,fche briefe gewechselt, und sie ihm öffentlich an die lincke Handtrauen lassen, da im gegentheil seine rechte gemahlin nachCassel zu den ihrigen entwichen , und so lange er gelebt, nichtwieder nach Heidelberg gekommen ist. Auch hat er mit derDegenfeldin 14. kinder gezeuget, welche den titul der Rauy-grafen geführet, und sind unter denselben folgende zu erwach-senen jähren gekommen: Carolus Ludovicus, gebohren an.,658. welcher als General-Wachtmeister unter den Venetranernan. ,688. in Morea geblieben; Charlotta, welche an Mainarsdum, Hertzog von Leinster und Grafen von Schomberg, an.,68^ vermählet worden, und-an. 1696. zu Kensington ge-storben; Louisa und Amalia Elifabetha, so rucht verheura-thet; Carolus Eduardus, welcher m einem scharmutzel widerdie Franzosen an. 1691., sein leben emgebußtCarolus Mauri-tius , der als ObriffLieutenant unter der Komgl. Preußischenarmee an. 1702. gestorben; Carolus Augustus, welcher an.,688. gestorben; und endlich Carolus Casinurus, welcher an.,691. zu Wolffenbuttel von Antonio, Grafen von Waldeck, in

einem duell erstochen worden. Siehe Degenfeld. ih-Eer lvl-.loge. dl- l?- üd- IV. c. i. n. 8- v. ;8- ökc. Lebens-aelMch.te Caroli Ludov. hrst. labyr. x. r 2;. * -st M cy-

Carolus, Churfürst von der Pfaltz , ein des iektae.achten Caroli Ludovici, gebohren den z^ mer^

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