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wollten/ erhellet. Als ffe wittwe ward, war sie 56. jähr alteinlaeü' x s etliche ihrer briefe heraus gegeben-, wie auch<le > dche ihr zugelegte »vercke, als äs I.iceraruni I.Luäibus,r?. c>^"ei->rnm Oräine, <xc. , 1 >b. III. exist.
i, rsr. memor. lib. IX. c.z. 7t>o>Aas in elog.
ingn7^ndrea, oder Lassandria , vor Zeiten eine stadtdvn W°'"en auf der halb-insul Pallene. Den nahmen hat siehiesse A'Vdrv, der sie in guten stand gesetzer. Denn vorheroä«-r,a, sn tidacä. , I. /.wir,,, XI.iv. n. ?-,«-
0,' /5- V. sr. , in sxcerpt. VII. p. 510. Oroäa-Vl. ' XIX. p. 69;. , hiü. nat. II. 58. IV. icr.
^Nio ^ nie. äs Lsnlibäs. <?et/rr»-rtt,, not. orb.
Türcke!?' ^ An. 1421. nahmen selbige die Venetianer denge ins, iveg. Otloman. pfort. I. x. 26. Heut zu ta-»istrv Schiatto heißen, und in der spitze des Capo Ca-Eaw ^ 'si auch ehedem ein Bißthum allda gewesen,dlirch'wNdt - eine insul in dem Holländischen Flandern, welche'si dara,,f - eanal von derstadt Sluys abgesondert wird. EsHvllänv! flecken und eine vestung gleiches nahmens. Diedelaa,!?,^ "ahmen sie zu ansang des XVII. üeculi, in währendersie, des Hafens Ostende-ein. Vor zeiten war sie viel gros-Ea<r . don dem meerc um die helfte verschlungen worden.Taw siehe Chassanäus.
Litr,'Mjo- eine stadt im Königreich Neapoli in Calabriasinza ä-?--dem titul eines Fürstenthums und einem nach Co-NahlyWvrlgen Bißthum. Es ist noch ein anderer ort dieses
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»ia an der Adda, in dein Mayländischen, zwischen Cre-»nd ZissHergamo ; bey welchem an. 1705. die Kayserlichen^vv>,,n " unter dem commando des Printzen Eugen« vonMhqas," 'wider die Französische armee einen blutigen und zwer-sieg erhielten. Leben Rays. Iosepht, k.ii.p. 63. leg.Tvlirs ^' (Francistus) ein Cardinal und Ertz-Bischoff zute h« ' wie auch Doüor ^uris Lsnonisi und Livili«, erlang-Areq.N.siine geschicklichkeit diese ehren-stellen. Der Papst«ug. s'«» IX. machte ihn zum Cardinal. Er starb zu Lyon im^7- Oe <7o/Ie, äesOaupt». 7rr/s«. 6Ma xurp.
* ch Okr.
Ua^Dgrain, (Theophilus) ein Franzose, gebürtig von. Wirten zuerst zu Dijon und hernach zu Chalons Re-M Prediger, nahnr darauf die Catholische religion an,'ohre„ " wr> 16,7. nachdem er 15. jähr vorher sein gesteht ver»W, ynx war in den Orientalischen sprachen wohl ersah-' d'-wb im Französischen krovosarionem Lä VINNSS^ocleiiL Xom-mss. c?a/oMe/-r,,, 6sII. orisnt. p. 271.Egss»»^' lcrchtor. Labilon. lt^rr/s , äiar.
N, die residentz-stadt der Landgrafen von Hesscn-Cas-§Uey, fluß Fulda in Nieder-Hessen, 8° meilen von Mühl-Wsitt fl?s, dvn Marpurg, und 4. von Eschwege. LateinischMeifls , LslleUa, und Lallellse, welchen nahmenMr«. ' (Awlch von den L-ckuunis, einem alten volcke, her-
»runciscus Irenicus meynet, daß Cassel Ptolemäisie sty ; allein Eluverius und Bertius erweisen,ifl LEellum LÄtorum geheißen. Ums jähr
O, , ese„ . .wer ein meyerhof bey einem zersallenen castell
^"d ums jähr n?r. hat Henricus Raspo dassÄbex ^^orneuert, und die stadt zu bauen angefangen;,-McWolffsanger, so nächst darbe») lieget, undstadt gewesen, in abnehmen gerathen, undCaKi^ossen brand-schaden sich gar in ein dors ver-qAw aber ist dagegen durch die Vorsorge der Land-öa^Aierei A^audcn immer mehr und mehr gebessert und
2 ^ auch «^"' Landgraf Phjsjpp„s der großmüthige
as tortlficrren angefangen, indem er an. 152;.E^laffA"^^lmd an. 1526. um die stadt einen wallauch, nachdem ihn der Kayser ge-darf, Md .die vestung von den Spaniern demoli-
sthn ^er e?,^^^"tze weggeführet worden; so hat doch,rvL^ilhL.,'Mng , sowol er selbst , als. sonderlich seindas vers-gl^ die stadt wiederum mit wallen und boll-deriiF fl'ir -i»/ "ud nach der zeit noch mehr fortificirec,"achd/"" considerable vestung paßiren kan, abson-Land^f ^ vestungs-wercke durch den letztverstorbenen?>« e-Äp Ist. um ein grosses verbessert und vermehretdie/"0 ui,d „ wwd durch den Fulda - fluß in 2. theile,Mjg. u»d bear°ÄI stadt getheilet; jene ist viel grosser als^aug^ ^ sich das, an der Fulda gelegene und be-.^n» OkMwo «Lbstdentz-Schloß; ferner das Maschinen-st»-ca^^rvzto^??er Fürstlichen sehr kostbaren bibliotheck,?dtiU„wer, „ ronomiso, und der anatomischen raritä--^.und ^st^sclnedenen zimmern viele mathematische,wWep st«iranische inürumoms und merckwurdigkei-deu Mollen sodann das Model-Haus, allwo an> r besaa^„ourstllchen unter Händen habenden gebäu-vere '.«stdljch Vwn Herrn selbst eigener direction gearbeitet^sieMhnilche grosse Zeughaus, den Reutftall und an-thch der gMaude. Seit weniger zett ist auch der
»ls?Uch Landq/a/stsi dem wemberge angelegt worden.
Cs jg seine kosten nach der neuesten artMn dM.wird daas^dlger meistens von Franzosen bewoh-Wsideichstsl, d»e Französische Neustadt genennet.^^ux«,dle^'schlvy G sehens-»vurdiq der Fürstlichewilde», l>er^stst"s.' und der behälter von allerhandgebrachten, gewild und geflügel. Eine
stund von der stadt liegt das schone Furstl. lust-schloß, derweissenstein genannt, von ermeldtem Herrn erbauet, wobeyan dem nahe gelegenen hohen berge bewunderungs-würdig dassehr künstliche und kostbare grotten-werck, samt denen LstsLäes,spring-brunnen, und dem grossen , aus verschiedenen über ein-ander gebauten gallerien bestehenden ovalen gebäude, welchesletztere auf dem gipset des berges lieget, und theils auf die staf-fel-wcise den derg herunter gehende wasser-fälle,spring-brunnen,rc. theils in die aus der berg-ebcne liegende Wälder, und darin-nen sormirte reguläre alleen, theils auch über die um den fußdes bergs gelegene schöne und weite fläche, einen unvergleichlichangenehmen prospect giebet, so daß von werckern dieser art, ingantz Teutschland , vielleicht keines mit diesem wird können invergleichung gesetzt werden, sonderlich wo es einmal zu seinergäntzlichen Vollkommenheit ausgeführet seyn wird. An. 1)82.8 z. und .1400. ist diese stadt belagert, aber nicht erobert, undim zo. jährigen kriege auch ziemlich verschont »vorden. Derwoll-handel wird allhler vornemlich starck getrieben. ?>E-.
sxsg. 6erm. öer/M,, Üb. m. ^r. Osrm. Dililchs Heßis.Lhron. 7«xogr. Hüll. p. zo. leg. *
Cassel. Unter den Landgrafen von Hessen führet die alterelinie von obiger stadt den tttul von Hessen-Cassel, welche vonWilhelms IV. dem altern söhn Phllippi NsMgnirni, gleichwievon dessen jünger» söhn Georgio die Darmstadtische linie fortgepflantzet »vorden. (Siehe Hessen.) Denn die 2. andern brü-der, Ludovicus und Philippuö, sind ohne erben gestorben. Wil-helmus IV. nun, der urheber der Cassclischen linie, wird wegenseiner löblichen und gerechten regierung, und wegen seiner ge-lehrsamkett der weise zugenannt , wie er denn in sprachenund mathematischen wissenschafften wohl erfahren gewesen.Er »var den 24. tun. an. 1552. gebohren, führte in währen-der gefangenschafft seines valters die regierung, bekam, ver-möge dessen dispositivn, die Halde Landgrafschafft Hessen , dasist , das untere Fürstenthum , die Grafschafft Zleaenhayn undHerrschafft Itter, und nahm seine residentz zu Cassel, welcheser wieder fortificiren ließ. Er ererbte auch an. 1571. die Herr-schafft Plesse, ingleichen an. 1582. aus der Grafschafft HoyaAuberg, Vecht und Freudenberg, und im folgenden jähre,da sein bruder Philippus zu Rheinfels verstorben, die helftevon seinem landes-antheile ; wie auch in demselben jähre,nach abgang der gefürsteten Grafen zu Henneberg, die stadtund das halbe amt Schmalkalden. Er nahm die aus Sach-sen der Reformirten religion halben vertriebene HieoloM8 inseinem lande auf, und wurde dadurch zu ausbreitung solcherreligion in Hessen der »veg gebahnet. Er starb an. 159».den 25. aug. und hinterließ von seiner gemahlin Sabina,Hertzogs Christophori von Würtemberg tochter, drey Prin-tzeßinnen und einen Printzen, Mauritium, gebohren den25. may an. 1572. welcher einer der gelehrtesten Fürsten inDeutschland gewesen. Er hatte wegen der verlassenschafftseines vattem bruders, Ludovici zu Marpurg, so an. 1604.abgestorben , mit dem Darmstädtischen Hause streit. Ernahin die Reformirte religion an , und starb den 15. mertzan. i6»2. (Siehe Mauritius.) Er hat 2. gemahlinnen ge-habt , die erste war Agnes, Graf Johannts Georgii zuSolms rochier, die an. 1602. gestorben ; darauf er sich imfolgenden jähre mit Julians, Iohannis des mittlern Gra-sen zu Nassau-Dillenburg tochter, vermahlet, welche an.164;. gestorben. Mit beyden hat er 18. Ander gezeuget,darunter merckwürdig : 1.) Otto, Administrator des StiftsHirschfeld ; er war der älteste söhn, gebohren den 25. dec.an. 1594. Er vermählte sich an. 161;. mit Catharina Ur-sula , Marggraf Georgii Friderici zu Baden tochter; alsaber selbige an. 161;. gestorben , nahm er an. 1617. zuseiner andern gemahlin Agnes Magdalenen, Fürst IoachimiErnesti zu Anhalt tochter, in welchem jähre er noch dieblättern bekam; da er nun früh morgens vor dem geheuleeines Hundes nicht schlafen konnte, nahm er ein pisto! denHund zu erschießen, gieng aber so unvorsichtig damit um,daß er selbst sein leben darüber einbüßte. 2.) WilhelmusV. pffantzte die Easselische linie fort. ;.) Philippus, waran. 1604. gebohren , und begab sich hernach in den krieg.Er diente erstlich den Holländern wider Spanien , hernachdem Könige in Dänemarck wider Oesterreich, ward aberden 7. aug. an. 1626. von den Tillischen in der Machtbey Luther gefangen und niedergeschossen. 4.) Hermannus ,war an. 1607. gebohren, und bekam Rotenberg an derFulda zu seiner residentz , starb aber den 2;. mertz an. 168;.ohne Ander von seinen beyden gemahlinnen. 5) Mauritius,war an. 1614. gebohren , und starb unverheurathet. 6.) Feh-dericus, gebohren an. 1617. bekam zu seiner residentz Eschwe-qe. Er diente dem Könige in Schweden , Carolo Gusta-vs, dessen schwester er zur gemahnn hatte, m dem kriegewider die Polen , ward aber von ihnen in dem stadtgenCostin in Preussen den 24. stpt. an. »655. niedergehauen.Er hinterließ von Eleonora Catharma, Pfaltzgraf JohannCasimirs von Zweybrucken tochter, so an. 1692. gestorben-;. töchter, davon Christinn an Hertzog Ferdinandum Al-bertum zu Braunschwelg an. 1667. vermahlet worden, undden 17. mertz an. -7°-. gestorben ist. Die andere tochterJulians bekam Johannem Mechant, Freyherr» von Lilien-burg aus Holland , und starb allda an. 169;. Die dritte,Eharlotta genannt, war an. r6;;. gebohren, vermahlte sich
an.