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«ul Der Köuig m Franckreich, PWppus Augu-
sie an. iri;. weg, und seit dem ist sie in unterschied-vrte a-k!., gerathen. Es sind auch einige schlachten bey diesemvon worden. Insonderheit schlug der König Philippusder an.i^rg. die Niederländer allhrer, und an. 1677. zogarm?-. A von Oranien, der die Spanische und Holländische* ^ommandirte, gleichfalls allhter den kürtzern.
Diavnk em städtgen im Churfürstenthum Mayntz, der stadt
gegenüber am Rhein gelegen. l/»rv./.E.
der« ehedessen Procavus genannt, ein Italiänischer
vvra-k.-.w oem gebiethe und ohnfern Genua. Er machet eindecket ^' <0 sich ziemlich weit in die Mittelländische see er-ivjch .' und deswegen das vorgebürge der Lanternen genennetLey ä uuf diesem berge war vor reiten ein schloß, welches ihmerst Wwen gegeben , und mag auch derselbe davon zu"sire. Eo nicht Cassello geheissen haben. , vietion-
bisch^Wm, ein bruder Ali-Ben-Hamid, dritter Califder Ara-Hq^jvMsulmänner in Spanien, bestiege nach bemeldten Ben-Men rode den thron. Hairam, einer der vornehmsten Ara-einei, ^Lrrren , erregte eine empörung wider ihn , und ließalisruAoern Califen , nahmens Morthada , an seine stelle«der ^u l welcher von dem Königlichen geblute war; dauadt Granada dem Cassem getreu bliebe, und diesenka>n Uva nicht annehmen wollte, griff er dieselbe an, undstadt um das leben. Cassem hatte über diß noch dievliq °j^°«la, die ihm getreu geblieben, allweilen die stadt Cor-des Andern aufruhrer, Iahia dem söhn Ali-Ben-Hamid,Reich Ws bruders söhn, huldigte. Doch daurte auch das»er uicht lange. Dann die Corduaner wurden sei-u»d ruft-' änderten ihre Neigung , die sie zuvor zu ihm hatten,Men ^ " Ässern, den sie zuvor verflossen hatten, wieder alsb^^n zu sich. Dieser Printz war kaum wieder in ruhi-hM des thrones, so machte er sich bey seinen untertha-cstie ar"? Wieder verdächtig, und verhasset, da er aus Africadie zu stjuer sicherheit hinüber in Spanien ruffen ließ,;Usch. Uaner yisonderheit wurden aufs neue wieder schwu-'^>0 wurde auch zum zweyten mal von ihnen verjagt,1H Eaff^wieder auf den thron gesetzet. Dieser versichertePerson, steckte ihn ins gefängnis, allwo er sein
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und Iahia den thron überlassen muste.
, eine Afrikanische stadt in Nigritien, die Haupt-Königreichs Cassena, so gegen norden an die wüstenj?» ' Segen mittag hat es den Nil, welcher es
^ das Königreiche Zegzeg abscheidet. Gegen Westen liegtder k^ugreich Cauo, und Gangara gegen aufgang. Ne-^ Und ch^^dten Haupt-stadt Cassena , sind noch die städte Tir-^ Caw ^u mercken. OiÄionnaire.
I,ü* beM^bck, oder Ratzeneck, ein guter, aber sehr engerSeh-, sicher paß in Servien. Er ist 8. stunden lang,/ >>»d sehr hohe und rauhe berge, zwischen Pristi-Me>, Als an. iSZy. die Türcken diesen vortheil-
vk.'uiiii .i.uerllessen , ward er von dem Kayserl. General Pic-p genügsamer mannschafft besetzet. LunZsr.
' eure kleine stadt in Guienne, in dem gebiethe1 ' .davon sie auch Meilen entfernet ist, an dem
teil allb'i-vT^ge geben vor, daß vor diesem ein Königlich»v^Uch da^wesen, woselbst sich Carolus IN. gern aufgehal-tz.d'vl ^.udovicus kius an. 778. allhier gebohren worden,, 8. tz^ee wichen ort anders wohin setzen. *ck,Msr». äs mi-Kilt. Lom. kiÄsv. H« ci-e»- , tom. II.Egss - ^pIom.kL.
r» ffsthr arm-n' ,°der Casserius, (Julius) war zu PiacenzaUtziv» "ey nüA ^^rn gebohren. Da er sich aber die MedicinIabrki?^^ua begeben hatte, wurde er von Hiero-desid» Po» Aquapendente als Wmulus aufgenommen,biejssspiie w^wvttsung er es besonders in der Chirurgie undstelle , daß ihm an. 1609. an seines lehr-
^ck/^oritzss^We öffentlich zu lehren und zu üben, vonsteil»,? er gedachter Universttat anvertrauet wurde. Un-s^^Ueiuh^ch miu durch glücklich abgelegte euren und son-s° L ü ^5lssn rühm setzte, so wollte er doch än-lich/' lur enss/ von Aquapendente lebte (welcher nur altersUvasU < bis eä i, g^etzet ward) keine öffentliche Anatomie ver«u°r seju-n,^ endlich dieser selbst geheissen. Er starb aber^^.^'d hinL,k^'neister an.1616. im 6°. jähre seines al-, »^ney rilltorwm ilnatomicsm cle orgsnis vocisi5„U>>d ^?o. labulas Lnatomics» 78. Venedig
Er s. kibruin äe ouinaue senübiis ,
M n?er an »ei/? Uwi Person überaus klein und unansehnlich,- uuch Verdiensten seinem Vorgänger sehr nahe.
tv-
-1, ^ eic>° r v' nach einiger Meynung gar übertreffen.
k.ssa.H eksLtc. tom. I.
MKta, ^.s/- k-li. (s-'mn.kamv.I.p. ,46.
NciijxUv Casteia aen-n«'Ü Dominicaner-Mönch, welcher von,s,Uein'.Cr warW^wd, war gebürtig von Palermo in^ NW?tt'es vr/n/?lN-ch Reistet 8. kslÄtn, und hernach^ ^^sschlanv Der Papst Sixtus IV. schickte
nv^ da er denn Alberti Ml. grab eröfnen
ließ. Er ist an. 148;. gestorben, und hat einige fchrifteuhinterlassen. ^L/Le^rlib. I. äe vir. illult. orä. ktLci.
8e»k»/i ötc.
Caßian , oder Laschan, eine stadt in Persien in der pro-vintz Airach oder Hierach. Sie ist groß, schön und wohl be-wohnet, und liegt auf einer ebene, ohngefehr z. tage-reisen vonJspahan, nach dem Caspischen meer zu. Man findet daselbststhr prächtige Häuser , schöne gärten und herrliche fruchten.Die stadt treibet auch einen treflichen seiden-handel, hat aber keingutes wasser, hingegen viel scvrpionen, welche sehr gefährlichebisse thun.
St. Caßianus, ein Märtyrer, war der erste Bischofs zuSeben oder Sabiona, dessen Nachfolger anjetzo ihren sitz zuBrixen, in der Grafschafft Tyrol , haben, allwo es der Jung-frau Marm zu ehren eine kirche erbauete. Fortunatus, derBischofs von Aquileja, weyhete ihn an. ;;o. zum Bischoff.Hierauf ward er durch die ungläubigen vertrieben, weswegen ersich erstlich nach Rom und ferner nach Jmola begab, allwo ereine öffentliche schule hielt, und endlich an. ,65. aufdes abtrün,nigen Kaysers Junanr befehl gefangen genommen, und in diegemalt seiner schuler gegeben wurde,, welche ihn so dann mitehrenen griffeln , damit sie auf wächserne tafeln zu schreibenpflegten , umbrachten. Und zwar so ist in dieser erzchlung dasletztere gantz glaubwürdig, Massen es von Prudentio in seinenlobgesängen der Märtyrer ausführlich erzehlet wird, der aberden ort dieses marterthums, wie nach ihm auch die alte Murry.roloKlil thun, gen korum Lornelii setzet. Das vorhergehendeaber hat bey weitem keinen so guten und stärkten beweis, undwird nur von Legenden-schreibern erzehlet: ohne zu melden,daß Fortunatianus der Aquilejische Bischoff, welcher diesenCaßianum zu Sabiona solle geweyher haben, der Manischenketzerey zugethan gewesen sey. cke Lor. 9. ?etr.
in vit. 8snÄ. Aletrox. 8glisb. p. 1;^.
Lc. *
Caßianus von Tingis in Africa, ein Märtyrer im III. stecu-1o. Ein anderer Caßianus im IV. steculo Märtyrer in Africa.tr«r». ncw lincers.
Caßianus, (Johannes) dem Ursprünge nach aus Scythien,war zu Athen, wie man dafür hält, gebohren. Er brachte dieersten jähre seiner jugend in den klöstern des gelobten landes zu,allwo er des Abts Germani vertrautester freund wurde, mitihm in Egypten zog, und sich daselbst sieben jähr lang aufhielt.Er war St. Chrysostomi schüler, welcher ihn zum visconomachte; und als dieser Bischoff durch die parteyen seiner feindevon seiner kirche vertrieben worden, schickte ihn die Geistlichkeitzu Constantinopel nebst dem Priester Germano nach Rom, denPapst Jnnocentium dahin zu bringen, daß er Chrysostomi par-tey behaupten möchte. Nachdem Chrysostomus an. 407. ge-storben , kam Caßianus abermals nach Rom, machte daselbstsreundschafft mit Leone, so hernach Papst wurde, und als die-se stadt an. 410. durch Älaricum eingenommen , gieng er nachMarseille. Daselbst wurde er vordem Bischosse Veneriv zumPriester ordiniret, stiftete zwey klöster, eines vor manns-dasandere vor weibs-personen, und führte ein sehr strenges undheiliges leben. Um das jähr 424. fieng er an zu schreiben, undgab unter andern seine Lollariories k-rvum in 24. büchern her-aus, davon er die ersten 10. St.Leontio, dem Bischosse vonFrejus und Helladio , die sieben folgende Honorato und Euche-rio, die 7. letzten Jovinianv, Minervio, Leontio und Theo-dors dedicirte. Zuvor hatte er schon seinen tractat, cle Inltiru-t>8 Loenobiorum 6c ocio L-ipit-»Iibu8 VitÜ8 , verfertiget, so evCastori, dem Bischosse von Apt, zugeschrieben. Auf des PapstsLeonis ersuchen schrieb er auch einen tractar cle ineurrMion«:Lkriki »äverlur dleüorium, welcher in 7. büchern bestehet, unddem besagten Papste dediciret ist. Nichts destowentger aber istsein rühm dadurch verdunckelt worden, daß er in seiner 1;.collation einige lehren geführet, die man für 8emi-Pelagianischgehalten, deswegen auch St. Prosper einige bücher wider ihnunter dem titul: Lomra Oollswrem, geschrieben. Seine werckesind alle zusammen in Lateinischer spräche verfertiget, etlicheaber davon nachgehends ins Griechische übersetzt, und insge,samt zu Basel an. 148?. zu Antwerpen an. 1578. mit Henri»Cucquii noten, wie auch zu Rom unterschiedene mal, sonder-lich aber zu Douay an. 1617. und zu Arras an. i6-c>. mtt desAlardi Gazäi und anderer LommentÄrü8 gedruckt worden. Inder letzter» edition hat auch Gazäus eine apologie vor den Castsianum hinzugefüget, unter dem titul: Vinäicise pro
iän6tirste ssongnm8 Lsllisni. c. 6j. c. 167.
in LE illutir. üb. I. prsef. L>«
Caßiere, - (Johannes LpildcE äsl») der 50. Großmeisterdes Johanniter-ordens auf der tnsul Maltha, folgte Petro äsMonte an. 1572. Vorher» war er Groß-Marschall und das
Haupt der sogenannten Avvergnlschen zunge. Etliche jähre her-nach setzte ihn der Rath dreses ordens von seinem Großmeister-amte ab, und erwehlte zum General-Lreutenant oder VicarioMauritium äe l'Esco, mit dem zunahmen ltomLNMs. Als die-ser aber an. i?8i. im dec. zu Rom gestorben, setzte GregoriusXIII. den Caßiere wieder rn ferne vorige dignität; doch etlichetage darauf folgte er seinem Widerparte dem ssomsnMs im tobenach, welches auch zu Rom geschehen, dahin er wegen eineranklage, den glauben betreffend, war citiret worden, wiewol
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