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ringen tochter, welche ihm an. 1679. Leopoldum Fridericum Er-nestum zur weit gebracht. Jetztgedachter beyder Grafen schwerftern waren, Julian« Dorothea und Sophia Louise, davon jenegebohren den zc>. jan. an. 1640. an Henricum Fridericum,Grafen von Hohenlohe-Langenburg, an. 1658.; diese aber, ge-bohren den 8. julii an. 1648. an Albertum Fridericum, Grafenvon Wolffstein, an. 1666. vermählt worden. Die Rüdenhau-sische linie hat Godofredus, obgedachten Wolfgangi VI. bruder,gestiftet. Er war gebohren den 16. jan. ^77. und starb den 6.aug. 16zEr hatte mit Anna, einer 8smper-Freyin von Lim-burg , Georgium Fridericum und Henricum Albertum, geboh-ren den 2r. aug. 160;. gezeuget, welcher letztere aber an. 16z;.den 2?. jul. im ledigen stände gestorben. Georgius Fridericuswar gebohren an. i6oc>. den 21. aug. und hatte mit seiner ge-mahlin Anna Louise , Freyin von Limburg, 9. kinder gezeuget,davon, als er den 23. mertz an. 16;;. starbe , nur 4. söhne und2. töchter am leben waren; darunter aber nur merckwürdig Phi-lippus Godofredus/ so den 21. nov. an. 1641. gebohren, und denic>. jun. an. iü8i. gestorben. Zur gemahlin hat er sich an. 1670.erwehlet Annam Sibyllam Florentinam, Johannis Ludovici,Wild-und Rheingrafen tochter, welche den 12. mertz an. 168?.gestorben, nachdem sie 6. töchter und 2. söhne gebohren, darun-ter aber ein söhn und eine tochter in ihrer kindheit, und die jüng-ste tochter, Christina Charlotta Julian«, an. 1699. im 19.. jähreihres alters gestorben. Die andern sind-auch nicht merckwürdig,ausser Johannes Fridericus, Graf und Herr zu Castel, so den 6.febr. an. 1675. gebohren, und an. 169;. mit Charlotte Julian«,Wolfgangi Theodorici Grafen von Castel-Remlingen tochter,sichvermahlet hat; die aber den 2-;. febr. 1696. nachdem sie Doro-theam Charlottam zur welt gebracht, verschieden. Worauf ernoch in demselbigen jähre den aug. mit Charlotte Louise, Jo-hannis Friderici Grafen von Hohenlohe-Oeringen tochter beyla-aer gehalten; welche aber gleichfalls den 1. junii 1697. im kind-bethe ihr leben eingebüsset, nachdem sie einer tochter, FridericaCharlotta,genesen, so aber nur anderthalb jähr alt worden. Wor-auf er sich zum dritten male den 22. febr. an. 1699. mit Cathari-na Hedwig, Detlevs, Grafen von Rantzau und Löwenholm toch-ter vermählet, welche ihm den 14. may an. 1701. FridericamEleonoram gebohren. Weil diese seine dritte gemahlin eine schwerster ist des letzten Grafen von Rantzau und Löwenholm, Wil-helm Adolphi, welcher an. 1725. von dem König in Dänemarckzu einer ewigen gefangenschafft condemnirt worden, so prä-tendirte sie in den besitz seiner von dem König in Dänemarcksequestrirten güthern gefetzet zu werden, welches sie aber bishernoch nicht hat erhalten können. Übrigens ist noch zu mercken,daß die Graffchafft Castel noch heut zu tage ihren eigenen lehen-hofhat, und zwar nicht nach den Bischöfflichen WürtzburgischenLehen-Rechten, sondern nach den gemeinen Rechten, und sinddero lehens - leuthe der Fürst von Schwartzenberg , die Erb-Schencken und 8smper-Freyen von Limburg Sontheimer-linie,die Grafen von Giech, die Freyherren von Seinsheim,die Mar-schallen zu Pappenheim, der Abt zu Schwartzach, die von Fuchs,die Truchsessen von Aw und Pommersfelden, die von Hütten,die von Zobel, die von Heßberg, die von Seckendorff, die vonSchaumberg, die von Crailsheim, die Camerarii, die Lorbeer,Voile von Rieneck, Kottwitze von Aulenbach und viele andereadeliche Häuser. Es haben auch die Grafen von Castel unter an-dern regalien, die freyheit zu müntzen, inmassen denn vor diesemVolkach ihre müntz-stadt gewesen, und wegen abstammung vonden alten Fränckifchen Hertzogen, das recht einen Fürsten-Hut aufihrem fchild und waren zu führen. Sonsten haben auch die Gra-fen von Castel das «schencken - amt des Stifts Würtzburg unddie zu solchem amt gehörige vogtey Feuerbach mit ihren perti-nentzien von gemeldtem Stift, von ihnen aber die Freyherrenvon Heßberg das Unter - Schencken - amt gedachten Bischoff-thums zur lehen, so sie, nach erlofchung der Grumbachischen fa-milie, die ehemals damit bestehen worden, erhalten , vermögedessen ihnen aus gewissen Abteyen im Stift Würtzburg ein je-der Abt, so bald er erwehlet worden, eine marck silbers gebenmuß. Zur Graffchafft Castel selbst gehören die;. Ober-AemterCastel, Remlingen und Rüdenhausen. Das erste begreift insich das berg-schloß Castel, Feuerbach, Gerent, Ziegenbach undSchönaichen; das andere Remlingen, Ober-und Unter-Allent-heim, Büllingshaufen und Steinbach; das dritte aber Aiclsseld,Ober-Eiftnzheim und Wiefenbrunn. Gpangenbergs Henne-berg. geneal. Opus Herslä. Ist). II. Lerm. llem-
m»t. tom. I. dl. k. lib. VIII. c.i. Lucä Grafen-saal, k. II.psg. 889. befchreibung des Fränckifchen kreifes. Lünigschicil. l-rcul. des Teutschen Reichs-Archivs erster theil.
-f Fridericus Magnus starb an. 1718. ohne erben. Hinge-gen waren an. 1740. von den bindern Wolfg. Theodorici nochim leben i.) Carl Friedrich Gottlieb, Graf zu Remlingen,gebohren den 16. april 1679. ward Komglich - Polnischer Ge-neral-Lieutenant , und Commendant zu Dreßden. Er vermäh-lete sich den 2. dec. 1721. mit Friderica Eleonora, einer tochterJoh. Friderici zu Castel in Rüdenhaufen, und bekam mit der-selben folgende kinder. Christians Charlotte Friderica, geboh-ren den 7. fept. 1722. Francifca Henrica Eleonora, gebohrenden 7. jan. 1725. Fridericus Augustus Gottlieb, gebohren den2. jan. 1729. starb aber wieder den 24. mertz 17)8. CatharinaHedwig, gebohren den 2;. oct. I?;o. Friderica Louise Ämoc-na , gebohren den 26. jul. 1712. Christian Adolph FriedrichGottueb, gebohren den 22. febr. 17; 6. Johanna Elisabeth
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-hcnrictte,' gebohren den ,6. jenner 17,8.
Georg, welcher den 21. dec. 1694. an die welt gekommen,als Obrister bey dem Fränckifchen kreis den 22. fept. l 7 N^„starben, nachdem er von Friderica, Johann Georgs, ^ ^von Ortenburg, tochter, die er sich an. 1727. beygelegt«ende kinder gezeuget. CharlotteHenriette, gebohrenfebr. 1729. Christoph Friedrich Carl, gebohren den ^Friedrich Wolfgang, gebohren den 29. febr.phre Charlotte, gebohren den 22. april 17)4. Albertinete, gebohren den 2. jul. 17; 5. ;.) Carol. Frider.gebohren den i?. may 1702. 4.) Sophia Theodor«,ren den 12. may 170,. ward an. 1721. an HenricumGrafReuß in Ebersoorff vermählet. ;.) Aug. Franc-0 ge-brich , gebohren den; 1. jul. 1705. 6 .) Ludwig Frievchv-bohren den r;. febr. 1707. ward Königl. Dänischer C«''^,iNHerr. Von der Rüdenhäusischen linie lebte nochFriedrich, Kayserl. geheimer Rath, gebohren den 6. ftHggolfS'Er hatte zur gemahlin, erstlich Charlotte Juliane, Grat 7?Dieterici von Castel in Remlingen tochter, welche er l
1695. beylegte. Aufderen in dem folgenden jähr EQ po»absterben, nahm er Charlotte Louise, Graf Joh.
Hohenlohe - Oeringen tochter, und endlich Catharm« Hch-wig, Graf Detlev von Rantzow tochter. Er zengete
ter, deren die i.) Dorothea Charlotte, gebohren den ,Mb
1696. sich an. 17.2». mit Wilhelm Friedrich, Graf von pchAlmeloo, vermahlt. 2.) Friderica Eleonora, gebE'
14. may 1701. deren gemahl an. 1721. Carl. Friedr. ^zu Castel in Remlingen worden. Geneal. Handbuch« ^
Castel. Es sind auch in der Nortgöw gewisse Grafen dAge-stel gewesen, welche aber schon vor 600. jähren wiederstorbcn sind. Sie hatten einen Ursprung mit den GE. Ae-Sultzbach, und an. 97;. soll Ernestus ein reicher Herr«« .,,,11,land mit feiner gantzen familte ins Nortgöw gekonmm.und auf einem berge, um die gegend, wo die Lauter« x Mspringet, einschloß erbauet haben, welches er Taste«Heb-stelberg genennet. Er hinterließ 2. söhne, davon der am!hardus der Grafen von Sultzbach Anberr worden; «n»
Fridericus 1. aber das ncu-erdanete schloß Castel zu n,nie>i«theil erhalten, und daher den nahmen von Castel angem xjcMSein söhn war Hermannus, Graf von Castel, der S« § HerrII. nach sich gelassen, welcher ein andächtiger und tapfer ^r.genennet wird. Er wartete dem Kayser Henrico U>auf dem thurniere zu Halle in Sachsen auf, und ver«seine residentz Castel in ein klostev. Sein söhn Ottoalsdann des vatters stiftung , und wohnte an. io8°-, « 7 , vas,ENiere zu Augfpurg bey. Es scheinet aber, daß mit w»schlechte ausgegangen, und die Grafen von SultzbaM dEste vettern in dem Castelifchen antheil fuccediret. ««?.<
auch an. n6;. die Grafen von Sultzbach, BermM.MNGebbard III. den dem tburnier ru Zürich als Graft«^
^saal-^' '
sie, TÄ-v«:
haben einschreiben lassen. Lnlm. 11 b. V
MüNLÜ. Leim. cbronol. x. 414. Lucä Grafenx. 890. leg.
" Castel , (Perard) von Vire m der Normandie! ^0--^in dem sogenannten Zrancl Lonlell, und stanguietnsire für den Römischen Hof. Er hat in kurtzer zelt/ l,„d v I,vatters bruder in der wissenschafft von vcrwalrua^koM«'^rechten der kirchen-güthern, und ämtern und der« d«« ^viel zugenommen , und sollte noch weitcrs als der ch M« znen gekommen seyn, welcher doch diese Materie t^' -ahre'- viode, wann ihn der tod nicht schon an. rsg?. i>n desalters übereilet hatte. Er hat eine Lampbrgü» « ^
Vloulins Lnmmsmarios sc! rexulsm LnncestirriD. . ^, )ve^Maisons llLÜnicioDLS ^uris Liinonicl Noten gefch^.hest.dieses werck sehr nützlich und brauchbar gemacht y« ^ pjehat noch zwey andere volumins über diese maler"feinem tod in folio heraus gekommen sind, ^««....heiletwohl bemercket, daß er ste nicht gäntzlich a»E^ MAsAn. 1688. kam noch ein anderes werck unter 1« AoiE^iiheraus, so von dem herkommen, und was an ßgna««^Hofe, in ansehen der collaturen, proviston.en » Fr« ^der geistlichen ämter und benesicien des Kor"g ftß
reich gebräuchlich ist, handelt, worbey die , vftidck
Nr. clu Noyer gedruckt sind. Man haltet aber vr ^
letzte werck ehender Perard Castels obgemeldtem ^ a«zuzuschreiben sty. Libliorkeg. kiliorigus cles n Abl-oM<Lc. par Äma«, eäit. Luris. in 12. tc>M-«je K/c-Le/er, cls 1728. ^
Castel, (Vogt von) siehe Vogt.
Castel, ein berühmter kupferstecher; ^
Castel-Bolognese. ALa
Castel, ein schönes Bayerisches §oster^Ejschen Äspurg und dem Pfleg - gerichte Pfaffenhoftn /und Neumarck auf einer annetzmüchen Hohofenstiftev soll Friedrich Graf von Castelberg gcwex von^ gan. 1098. sein schloß zum kloster-bau ^^Äybach' Ähiier ^söhn Bercngario, einem Grmcn von Sultzo^bracht worden. Von der zeit an haben ^ IefE pi,rN>«Awohnet, bis es vor einigen jahren ^ bbgräbn'^^ lV- AMan zeigt hier viel Gräfliche und Adelichr „^^jgs ^das Schweppermannische eines zu Kayier