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' ttncr Wittwe Maximilian! Adolph! von Tätten-
ri„d gemahlt, und Wolfgangum Joftphum Matthiambesch>^j?"°ram Isabellam Annam gezeugt. Von Hoheneck,Meldung von Oesterreich.
""d pollux , werden für der Helenä brüder und desbe ac!!>!.^^ gehalten, welche er mit Leda des Tyndari ehe-wei-VlieS nn Sie reisten mit Jasone in Colchis, das goldeneses ?u helffen, allwo sie durch ihre tapferkeit ein aros-
lich aEü erhielten. Pollux wurde von dem Jupiter unsterb->ux qi^chk. Weil nun Castor sein leben eingebüsset, und Pol-lichtn Mol verlangte, daß derselbige auch an seiner unsterb-bcyd/well haben möchte, so theilte Jupiter solche zwischensie dabn«? ^ sie wechsels-weise leben und sterben sollten, setzteder -idsil.o den Himmel, und machte aus ihnen das gestirn)>vey ^"'ge. Welche fabel daher entstanden, weil sich diesebqveten uicht wohl zu ^ sehen lassen. Die Römer
tzh«k-.a?,.e"^u zu ehren einen tempek, und hielten sie für ihreWedx» "^ /»dem sie glaubten, daß sie von selbigen bey ver-buch g!. "Gelegenheiten wären beschützet worden. Sie wurden"erst a°^,"-gotter verehret, weil sie das meer von den see-räu-U'ftM^Mlget. Die Alten hielten sie auch für gewisse feurigeden sxx.U," , die sich in gestalt eines sterns präsentirten, und8>ück glj^dern glück bedeuteten, wenn sie beyde erschienen, un-di?«,/. i^enn sich nur einer sehen ließ. Einige mercken an,
, -x-rn durch Castor und Pollux sonne und Mond ver-Meit von welchen man sagen könnte, daß sie die unsterb-vt.x .idhsam unter sich theilten, indem sie wechsels-weises g vutergehen. lib. II. L. 28. lik. X. c. 4;.
nstur. in vics Loriol. ttalt.
^ reij„ , - --
moricie, Ls.
(Antonius) ein berühmter lVleclicus, lebte zu dendss um das 7oste jähr nach Christi geburt. Er war inMerh^vic Überaus wohl erfahren, und hatte eine grosse mengeden, de/.vßantzen in seinem garten, welchen Plinius noch gese-Mer berichtet, daß Castor über ic-o. jähr alt, und vonMtnjs. heil beschweret worden, auch in seinem alter ge-0 vnd krässten behalten habe. Kilisr. narur. Ilb.« ^astä^i im Wort vsjotAM lit. X.
"diilit Eaj^rippa, ein kirchen-scribent, siehe Agrippa ge-
Rhodus, ein Griechischer UMoricus und be-klier vronoiogus, hat verschiedene wercke geschrieben, dar->^ oder äs iMviatione tsmporum; äs
b Nl. 7 , ' ^ 0. ^ ,
Vvri r, ' d' os X1I0 lio. 1; vktz» ,
>a?ik?/"dn, so die herrschafft des Meers behauptet, rc. Es
u»." . .. ,»v»-ycrriu)M'^ wiewol unstmttg, daß
svlchIwttz, zu welcher zeck er gelebet'w Apollodv-
ws l dvr dem jähr 6z 6. müsse gewesen ^ret, welcher
^"ier dem Könige Pwtemav L 8 der stadt
^ bis auf das 6;6. ,ahr nacy ^ aüegwet.
regieret, dieses Castvrs ckastor sey, der des
g! auch ein arsster streit, ob er derjenige E.. ^ Stra-to tockM M ehe E ww ^
Eldet, und weder welchen C.cerodworaton ^
Äw? gehalten. Welches aber unmogUch ^halten,
Und das jähr 709. der ftadt Arm dl l menschen ge-
«etnuen des Castvrs noch als emes junges m ge-
lebet 0. da doch der Lkronograplms wol . ^sexbrir. son-
llb-li. in guarss. ck - guräeg. 'k'«""'
carm. m proksst. §,
sid.I ss- aäv. Mnes8. L-ssei-r^-, ssd. L ?' NN
lvvrs^wn. Hist. 61. Üb. 1. c. 24-
* Ur. X. . --^im-ber Beneditti-
NerLgstor, (Jvh.) sonst Beber, em EuMcher Z
><>ch undfvnderbar gelehrter mann ach ^ , ^et-
eljes v^e ums jähr 1190. fiel. Er hat e . gehet, ge--Mieden beü Bruti ankunft her bts uprs ahr? ^ ^ manu-
^ hegt in der CottonlanM-^vuowe St. -y-^ ^ ' Lenchems Engl. kirchen- und schulen.na»
^e>?b? 5 a' ein Jude, der fich während der b6agerung^^
dem ^Mt machte. Er war sehr behE - ,ucht vssl,^Twis^b aller arten kriegs-list, und es je) ^ lebenechgchlT/ast d^ch ftine iist bey dssser b^E^ss Castor sich>dlt iv a hatte. Jvscphus erzehlet, daß ^.»»ten mauer^sunden^aer eameraden in einem thurn der zw b^^^ «ud
d» er a°g,s dessen deschützung man chm anvertr u . ^stAnd
^le, Wen, dgß er sich ferners zu ha ten wÄ t w ^^nMaschinen x-de? thurn, von den mauerbrech ^xghete, sor^lr n g^^dtert, alle augenblick den emM bey^n zerbÄ' als wollte er sich ergeben, erMesse As ver-gngeu MAen orten des thmns, und bezeuge em g^^^.^Lnade rn^ assu reden, um sich demselben "t ^ und er
d"n Znm ^eden. Ais ihm dieses aeeordirt wor
«Sen, vv!»^?n ferne sahe, bat er rhn "wa bey
M hatte^^ wemgstrns ihm einen gewissen ^ zuzu-
hätr? -WEen, als ob er ihm sehr gAh jcht zu bewe-is war Wtus, welcher von nalur guss un J zu demdtn , kraute Castors Worten, und OM Aem» ... ..^altztrdä ^- 5 ber kam A-..-
älE" ^ige6>Ws an den fuß desselben, siehe soPastor euirn grossen stein auf thu hm-Theil.
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unter., welchem er doch ausweichen möcht«, aber an seine stelleist ein soldat davon verwundet worden. Titus entrüstete sichdermassen über die betrügerey dieses Castors, daß er nun ohnegnade auf den thurn fort zu stürmen befähle, und nicht nach-zulassen, bis derselbe zu Haussen läge. Castor wohl sehende, daßnichts mehr zu beschützen wäre, steckte ihn mit feuer an, stürtztesich in die mitte der flammen, und gieng also darinnen zu gründ,bell. luäsic. lih. V. s. 2;.
* Caftorff, oder Castros)., eine stadt und ehemalige Hcrr-schafft in der Grafschafft Mavck, nicht weit von Dortmund,welche auch anjetzo ihre besondere jurisdiction hat. Margare-tha von Castorff ist Canonißin im Stift Essen gewesen. Vonderen fernern verwandtschafft hat man aber keine Nachricht.Die Herrschafft ist durch Heurath an die von Scrunkede kom-men, welchen sie aber hernach der Landes - Fürst genommen,und mit der Grafschafft vereiniget hat. oxx.
xag. ??y-
* Castorice, eine Turckische stadt in Macedonien nebst einemGriechischen BOHum, davon der Bischoff ein 8uLaMnsusdes Ertz-Bischoffs zu Ochrida ist. Es lieget ohnfern Ochrida,auf den grentzen Albaniens.
* Castorius, (Bernardinus) ein Italiänischer Jesuit, ge-bohren zu Siena an. 154;. trat an. 1559. in die Societät,Waran. r?94. Provincial m der provmtz Lyon, da die Jesui-ten aus ihren meisten eollsgüs in Franckreich weichen musten.Gleiches schicksal betraf ihn zu Venedig, allwo er an. 1606.da die Societät von bannen vertrieben ward, Xeüor im Pro-feß-hauft war. Hernach stand er dem Teutschen Lollszsio zuRom vor, und starb daselbst an. 16^4. den iz. mertz. Er hatin Italiänischer spräche InllruÄionem Livilem öc Lüriltianam,Rom 1622. in 4. heraus gegeben.
* Castorius, ein Africanischer Bischoff, welcher im ansangdes V. Lculi gelebt hat, und einer von den Vättern des Lon-cilii ülilevimni, so sich an. 402. versammlet hat. Maximia-nus, welcher das scllifma der Donatisten verlassen, um sich wie-der mit der rechtgläubigen kirche zu vereinigen , aber vorsähe,daß sein ihm untergebenes vvlck ihn nnnmchrv mit mühewieder annehmen, und wie vorhin ihn hochachten werde, undentwedere partey werde vieles wider ihn auszusetzen haben, näh-me den Christlichen Vorsatz, aller unruhe vorzukommen, und sei-ner kirche den völligen frieden wieder herzustellen, und alle är-gernis zu wenden, seine Bischöffliche würde nieder zu legen.Die übrige Geistlichkeit nahm es an, und lobten sein fried-liebendes gemüth und opfer für die gemeine ruhe, und mach-ten zum zeichen ihrer Hochachtung gegen Maximians seinenleiblichen bruder obgemeldten Castorium zu ihrem Bischoff, undbelohnten also und trösteten Maximianum feines um des frie-dens willen gethanen verlusts wegen. exi-
üol-l LLXVII.
Düstres, lat. Lsllrum Llbienlium, eine stadt in der land-schafft Albigeois in Ober-Languedoc, zwischen Aldi und Car-cassone, hat ein nach Aldi gehöriges Bischoffthum und den tituleiner Grafschafft. Sie liegt an dem flnsse Agout, der sie in zweytheile absondert. Es haben viel vornehme LaUsM und bedien-te ihren sitz allhier gehabt; die Printzen von Montfort, Bour-bon und Armagnac waren auch Grafen von Castrcs, bis Ja-cobus von Armagnac an. 1477. unter dem Könige LudovicoXI. enthauptet wurde. Derselbe gab zwar biß land dem Bouf-fil äs Inge, Königlichen Lieutenant in Roußiüon, doch karssdie Grafschafft Castres unter Francisco I. wieder an die Crone.Die stadt hat bey den innerlichen kriegen unterschiedenes erlit-ten, und ist an. 1^67. von den Reformirten erobert und verwü-stet worden. Es befinden sich in derselben unterschiedene kirchenund klöster. Das Bißthum hat der Papst Johannes XXII. an.i;i7. daselbst aufgerichtet, und war der erste Bischoff Adeo-datus Severatus , unter dessen Nachfolgern sich unterschiedeneberühmte leuthe, als Johannes äs Pretz, Americus Natalis,Ralmundus Majorosi, ein Cardinal, rc. befunden. Dieses Biß-thum begreift 79. Pfarreyen, und trägt ; 5000. pfund einkom-mens. 6 aI 1 . Lllr. , lid. I.III. Ott
^roic äu ckoi. nrsm. äs I.^n§ueäoc. sntig. äs
LLllrS8, *
-r>*. tages das bey den Alten so bekannte
Delphis, welches ehedessen emes der berühmtesten orten gewe-ftn, nun aber eines der schlechtesten dörfern m der Griechischenprvvintz Clvadm, ia m gantz Griechenland ist. Es ist jedermanbekannt, daß dieses Delphis vor zeitcn wegen dem Orakel Avoüi-nis und dem diesem Apollo abgestatteten götzendienst weltbe-rühmt gewesen. Es liegt nicht mehr als 7000. schritte von demGolfo äl Lepante, nordwärts, und an dem fusse des scbnml/..auch so berühmten berges Parnassus. llucllors8 I^c. L 0^"
LNtiguir. Lc. 5/,o«. voiage äs Krese.
Eastriot, (George) siehe Scanderbeg.
* Castrtotto, (Jacomo) ein alter Italiänischer ^naenie,.ewelcher nächst der alten Spanr,chen Manier zu bevMaen"'an-noch zwey etwas neuere angegeben hat. Die einc sse n wallmit rondeln und seinen graben, um welche aussen herum nockein wall mrt boüwercken gehet, die ihre casematten ^--«-.»Och-t m kl-i--!! bM«rck-p E «K"»m MI-IIM -°M««!I, !°-Ich- -d-r b-pd-xst!,«
Bbd; gebro-