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Zweyter Theil. Bi - C.
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* (sayor, oder Ravor, eine stadt und Königreich in derAfricanischen landschafft Nigritien, sonst auch das Königreichdes grünen Eckes genannt , an den kusten von Cabo Verdo,dessen König Burdvmol genannt wird.

* (tayfter, oder Cayftrus, ein fluß in Klein-Asien. Er

entspringt in Groß-Phrygien auf dem berge Hypulns, und fallt,nachdem er manche krumme schlangen - wege genommen, nichtweit von Ephesus, fast der insul Samos gegen über, in denKrcbipelsgum. p/r». bist. uat. V. 29. , I. 17. Är-at-o,

XIII. x. 922. XIV. p. 951. x. 961. , V. 100.

, tlierisL. 6;o. Die Poeten Wissen vieles von diesemAusse zu reden, weil ehedem viele schweine sich auf demselben auf-gehalten. Ovr-t. metsm. V. ;86. Iritk. V. 9. V. n. Ilisä.

L. 4S0. deorg. I. ;8). epi^r. I. 54. Dieser stuß

heisset jetzo Tage, bey den Türcken Carasou , oder Chvut-chouc-Mindre und Mindrescare; andere nennen ihn auch Chiay.Das land herum hiesse Ls^ürius oder dilMrenus dsmpus.

XIII. x. 929. 9;;. XIV. x. 101;. sädion^s.

kerieg. 817 - äs expeä. älex. V. 6.

Spons reise, III. x. 6;. Isgg. not. orb. ant. III.;.

§. 94. 4- §- 20.

Cavt - Sey, ein Sultan in Egypten und Syrien, war ausCircaßia gebürtig, und ein gebohrner sclave; weil er aber seinersonderbaren klugheit und tapferkeit wegen von den Mammeluckensehr hoch geachtet wurde, erwehlten sie ihn einmüthig zu ihremKönige. Er schlug des Bajazet armee bey Tarsus, welche vonQuerseole, (dessen schwieger-sohne, einem behertzten manne, denman nachgehends gefangen bekam) commandiret wurde. Nachdiesem siege schlug er den Aßimbec, welcher in Mesopotamienregierte, und da er die stadt Bir am Euphrat erobert, streifte erweit und breit in Syrien. Er brachte auch die Araber untersich, und zerstreuete die rotte der Äthiopischen sclaven, welchesich in grosser menge versammlet hatten, und in Egypten eineschreckliche empörung anzurichten braueten. Er starb an. 1449»tm; z. jähre seiner regierung. /«E,, lib. I.

* (sazado äs Azevedo äs Rozalez, Marggraf voü Mon-

televne, ein berühmter Spanischer Staats - Minister. Er waran. 1701. Philippi V. Abgesandter bey dem Hertzog zuMan-tua, welcher sich damals zu Venedig aufhielt , und wüste esmit grosser geschicklichkeit dahin zu bringen, daß derselbe seinesKönigs partey nahm, und die stadt Mantua den Franzosen ein-räumte. Über diesen streich hatte Philippus V. ein solches ver-gnügen , daß er ihm nicht nur eine jährliche pension von ;oo«,.thalern zulegte, sondern ihn auch nach feiner zurückkunft zumMarggrafen von Monteleone, zum Vicomte von Alcazar-Real,zum mitglied des hohen Raths von Indien und zum Cammer-Herrn erklärte. Hierauf muste er als Gesandter nach Genua,und an. 1712. als zweyter klemporemisrius auf den Utrechti-schen friedens-congreß gehen, da er den frieden mit Engelland,Holland, Portugall und Savoyen unterzeichnete. An. 171;.fand er sich als Königl. Spanischer Ambassador in Engellandein, und blieb daselbst bis an. 1720. da er in gleicher qualitätnach dem Haag gieng. An. 1726. ward er zum Königl. Spa-nischen Bevollmächtigten in Italien ernennet, da er sich dennbald zu Venedig, bald zu Rom, bald zu Parma, bald anders-wo befunden, und endlich an. i?;z. den i. nov. zu Venedigdas zeitliche gesegnet. Von seinen kindern sind folgende zweysöhne bekannt: i.) Antonius, welcher an. 1721. eine tochterdes Dänischen Grafen von Güldenstein entführet. 2.) Fran-ciscus, der sich an. 1726. mit der ältesten tochter des Marggra-fen von Campo Florido vermählet. msmoir.

, wem. tom. III. p. 221.

Eazan, oder wie es andere schreiben, Hazan, ist der nähmeeines gewissen bedienten in den Jüdischen fynagogen, welcherdie gebäte mit lauter stimme hersaget, welche die Juden in ihrenschulen zu baten psiegen, und singet, wenn sie singen. Er sitztan einem erhabenen orte, allwo sich der Rabbi pflegt hinzusetzen,wenn er proponiret. Man findet dieses Wort bey dem Epipha-nio, welches zu seiner zeit so viel geheissen, als ein bedienter derfynagogen. Es ist sehr vermuthlich , daß die Jüden diesembedienten deswegen solchen nahmen gegeben , weil er alles miteinander siehet, was in der synagoge geschiehet, und weil ersonderlich aufdie lesung des gefetzes und über den gantzen gottes-dienst die aufsieht hat. N»ro«.

LH 2 MK 8 , ein gewisses volck, so ein theil der Hunnenwar, und sich mit den Lvaribus vereinigte; siehe LVMI.

* Cazerne, eine vestung in dem Königreiche Polen; sie liegtin Unter - Podolien an dem Niester, auf den grentzen der Tar-tarn von Oczakow und Budziack, ungefehr 1;. stünden unterder stadt Bialogrod.

* Cazwini, oder Casbini, ein auchor, welcher mit demvollen titul Zacaria Bin Mehemed, Bin Machmoud AlcoustAlcazzivini genennet wird. Sein buch ist in Arabischer sprächegeschrieben, und wird von ihm betitelt: Llchaib Llmscloucsr,das ist, die wunder der geschöpfen. Er handelt darinnenvon der KilkoriL nsmisli, von den eigenschafften der thieren,von den erd-aewächsen, von Mineralien, von den wassern, vonden luft-geistern, von dendenüs männlichen und weiblichenschlechtes, von den Talismannen und andern dergleichen na-türlichen und übernatürlichen dingen, doch mit ziemlicher Ver-nunft , und m dem absehen, die Jüdischen fabeln der Rabbi«

caz ceb

nen zu widerlegen. Dieses werck ist unter den Morgenlän^schen völckern sehr hoch gehalten, und dahero aus ver pa-schen in die Turckische spräche übersetzet worden , wovv>ein exemplar in der Königlichen bibliotheck zu Pariö >>>" Ml-mero 1^46. sehen kan. Es ist noch ein anderer CaMm^^zsten auch Abolellatiff genennet, welcher der Urheber yg»ist, so unter dem nahmen dubbs "savsris bekannt ist, «Golius in seinen anmerckungen über Alfargani angezogngelobet wird. Historie von , x. 514 - . ^ der

* (sazzichi, lat. Lsrricbws amnis, ein kleiner Dp -insul Candia, der ohnweit Spina Longa in den stemens fällt.

Cea, eine insul; siehe Zia. Me

* Eea, eine kleine Spanische stadt und Hafen, anU.

von Gallicien, nahe beym Labo ünis IsriL, wo der i>zaro ins meer fällt. ^ so

Ceadrague, Thrasicons söhn, ein fürst der Abotrue'den Francken unterworffen waren. Gedachter Thraist" v>U'unterCaroli ül. feinesSchutzherrn regierung von de»gebracht, und als Ludvvicus I'ln8 den bey dem vvlckeSlaomir veriagt, wurde Ceadrague zum Hertzoge »-^sscheuAllein, da er überzeuget worden , daß er mit den E., pBFürsten eorrespvndiret, wurde er seiner würde herauf dxh,Slaomir wieder eingesetzt. Wie dieser letztere an. ^Mecsi'kam Ceadrague zu dem Kayser nach Compiegne sick)/vziivckgen, und erlangte das Fürstenthum wieder, welchesgehabt hatte. Dieser Herr scheinet eines zu seyn mit oe Mdrague, dessen andere Meldung thun, wiewol die umsiw' flewalle gleich sind, und von keinem aus beyden sich eine d»und wichtige Historie lasset zusammen bringen.Siehe ^lib. IV. biü. drill, in lluä. kio. * aellaN^

Ceaulin, der dritte König der West-Sachsen in ENA M'lebte zu ende des VI. llecull, und machte sich durch „ Kei>»tene siege berühint. Er schlug Ethelberten den Komg ^ diewelcher in sein land eingefallen, verjagte die Britten " Hier»wüsten von Wallis, und nahm ihnen ihre städte hie»durch aber zog er den haß derjenigen völcker, so es rnnten, aufs neue über sich, die sich wider ihn zusamme« zmden, seine armee schlugen, und ihn nöthigten, du « '

seines lebens im exllio und ohne crone zu lebentinßl.

* Ceaux, ein fluß in der Französischen provintz Cv"

woselbst er sich mit dem fluß Loing vereiniget. '

Ceba, (Ansaldus) aus einem guten geschlechte r" ^sie'welches dieser Republick verschiedene Hertzogen ^ Mwar von gutem verstände, und hatte grosse Neigung ».^ gell-ste , verfertigte auch verschiedene schau - spiele und epss ^elss^ti'. darunter il kurio Lamiilo und lil IleZinÄ

letztere aber so voll gar zu verstiegener und fast unsi-v. .xtung ist , daß Ceba in deren sonst ziemlich hochmmM für»tzung wider den Cardinal Doria sich fast allein am ^

koeriLum zu beruffen gewußt hat; wodurch er doch,' Et-^dern mögen, daß es unter die verbotenen bucher M^ Mochte,den. <2vnst hat man auch von ihm eine Romum rItaliänischer spräche; L6erci?.ii ässäemici;

NIL läeroico Lc. Er starb den 2l. april an. 162seines alters. A , scrit. äella lllsi

xin. III. L. ;. , Lc. " HÜlßiA

* Cebares, des Stallmeisters nähme, durch Eiist Darius sein Herr aus den Persischen thron EIjsiertdem tobe Smerdis, welcher sich der Monarchie 0 »^te, stunden die vornehmen Persischen Herren / bsl

ben umgebracht hatten, und an dessen stelle diekonnten, im zweifel, welche regierungs - art sie " x jpeU^sollten, und da die Monarchische ihnendie frage unter ihnen, welchem dann unter den Des' ^

nen die Königliche würde sollte aufgetragen wE sie 0

gen um alle eifersucht abzuthun , fielen sie daraun ^,n,che>^glück und ihre vermeynte gottheit darüber wom vaß m.'^si,lassen. Dieses zu bewerkstelligen wurden sie ratw> Veline" ^,aus einen gewissen tag alle früh morgens usr ^len wom^Fgang zu pferde vor dem Königlichen pallast vM» wurde'und sollte derjenige, dessen pferd zum ersten oaherv ^

Reichs König heiffen; dieses mittet aber kam fftrde der V-sinn, weil bekannter Massen die Persianer die A ^kenne'^nen geweyhet, und diese hingegen für ihre belne' ^

ben. Nun hatte Darius Hystafpis söhn ^"Aielster, u"Persischen Magnaten, den obgenannten Scan ^ havon.chjchsidieser seines Herrn begrerde, die Königliche v^ch^hengen,,gemercket, versprach er ihm zu sttu^.Kenbehulflich zu seyn. Den tag vor der obangeutz^ Dachch octkunft besagter Fürsten, liesse er deswegen ein« bestnuA,sten, den er zu reuten pflegte, eine st"le besprtt'^ ^ Mder Versammlung vor dem Königlichen morgens'führte das pferd also wieder zurück- Des ^minen ^ yetCron - Prätendenten an dem ernannten or »^j„ncrte ^ he»men, röche des Darii Hengst den ^>rt' n» ^ von m^asivor etlichen stunden gepflogenen tust , "'wiehern, »nd D ,, vssgierde erhitzet, der erste von allen an zu gemaA^so Darius sofort von denen andern, laut y ^lso ersuch,cht /trage, als König gegrüsset und ausgernn