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Zweyter Theil. Bi - C.
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den das, St. Valery, rc. Es liegt auch darin-ches nahmens O^x äs Caux genannt, und ein flecken glei«

tin^nN'ein Französisches städtgen in dem Languedoc, woNische n, ^ Landvogt fitzet. Es gehöret in die Montauba-- Lar,r>>, I-snAueclos. , Diäiion.

«Nd . (Salomon äs) ein Chur - Pfältzischer Ingenieurerster, hat in Französischer spräche eine InMutionHeideib'Me von r. theilen geschrieben , welche an. 1614. zudrnckt^A' und an. 1615. zu Franckfurk in grvß folio ist ge-Ubcrsetzt ^en. Johann Caspar Trost hat solche ins Teutsche^llen'Mw mit kupfern und anmerckungen an. 167;. edtrenNgeltn-^^ehe Ioh. Caspar Trosts junior, beschreibung desM der Augustusburg zu Weissenfels, x>. 72. Ix.» ioliotk. exoris. p. l^L.

^esh!,Me>n, (Thomas) ein Englischer Geistlicher von derVcher/^k Nischen partey, erlernte zu Rotterdam bey Robertodie Nr>Mam, welcher dahin aus Engelland geflüchtet war,^kfvrd ^Wndische sprachen, und lehrte sie hernach wieder zuer sich „'Weil er sich aber daselbst wegmachen muste, begabeine dM. Westmünster, und starb an. 1677. Er hat zu Utrechteeeicz d!.. I?^on äs lilu Isineuse üsbrreX in kdilosoxkls lireo»

»Carlen lassen,

MerMälca, eine fruchtbare landschafft in dem südlichenMgyq,Peru, in der provintz Lima, nahe bey dem flusse;cr. Meilen vom Süd-meere. Sie ist berühmt, weil, ^nisck/ A König von Peru, von Franctsco Pizarro, demngZen Generale, an. 15;;. allhier geschlagen, gefangen,.A»nen,/yends getodtet worden. Es waren auch vor zeiten"Nd ihrx?uterschiedliche palläste derIncas oder Kayser von Perü. * Cav "^nehmen Hof-bedienten.

0 ^SlücknÜ?' Eayem, eine Asiatische stadt, auf der süder-küste^ Arabiens gelegen, ungefehr rc>. stunden von derN Hafen ' Segen süd - Westen. Dieses Caxem hat einen gu-^»e, ' der oft besuchet wird. Man nimmt es für das alte* Eu» "E der Adramiten. , Vision.

!^sertia,^, (Wilhelm) ein theils wegen denen von ihm selbstA»vl, ii,"und an das licht gegebenen schriften, theils wegena,?» berük«!? Engelland zuerst eingeführten kunst der buchdru-Naant, Engelländer, war in einem ort in Keift, WeeldMltey, d^en und anfänglich zu der kaufmannschafft an-i^.Nachm^is dann bey Robert Large, einem kaufmann,a'derleb, ^Sheriffund Lord Mayor vonLonden worden,Mea feststanden ist. Als nun dieser sein Herr an. 1441. zuNlu vermachte er dem Caxton 24. marck silber, wel-nicht nur ein ansehnliches legat, sondernsk, Herr» . beweisthum seines Wohlverhallens war. Von^Mebeu ^vd an hat Caxton jähr lang die Handlung zurhi,,^ v>iLt^' A.m 1464. ward er von König Eduardo IV. inN,^brauM Neaotiation nebst dem Ritter Richards White-->n Ätl, mdem sie einen Commercien-tractat mit dem

i l^unsii und DeputLti Ipecis1e8 , UN 0 ^ ^

K tzMacht ertheilet, die geschäffte zu Messen- ^Amens^chdr>n? °hne einigen zweiftl der erste gewesen ' ^>cy

Nau^unft in Tnaeüand bat. unv

uvmetzer hatte, an lM UAns presse

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der» ..R^sen sey, welcher semes nattman^^Em M ve

viühMInen mit-dnrgern solcheduchttch ^ sitten Mvch-

M^ndd^ret. Erdrückte auch vieles a c Arthurl. Chat Anriet VII. und seines sohns des P ^ über 80. iah

Atz an ^ hv inwelchem M er^^,^.^N

hat^2,'.immer unermüdet in fernerkunsti ^ eme gross

vieaA^eben: ?WÄU8 Tempnwm , r 4 «; ^ier-spracht

^rfMrrer bücher, die aber aste M Mer

Englischer La^ie. Tigremahoa

diehaupt-stadt in demHnig und giaubet,

iiatz«eNnn. Marmolius nennet sieTi^one Tenests HE'vadViekmge sey, welche bey dem Strabone ^ M.wck-

^A dew s^^ Königin von Saba gewesilney^ ^

e. 2^ vem Komge Salomon gekommen.

^a^a, ein kleiner ffuß in der SpaniMn provmtz A Ba-grentzen von Psrtngall, der vcyC . "° r Guadiana ergenHt. . Weil sein

^drrwu^^arBassa zuAlevpo undComagM- ^solches

sy Mwar hingerichtet worden» )pM 1 iU

?m^n, Campsvn . dem Sultane von EgW

" ltdr. L.ei«rcs» II. Theil»

rächen. Er verwickelte ihn derohalben in einen krieg mit Se-lim dem Türckischen Kayser, in welchem er General war, unddie Waffen wider seinen eigenen Herrn führte, wodurch er bestsen tod und die Niederlage seiner armee verursachte, so den 24.aug. an» 6. geschehen. Hierdurch wurde den Türcken einfreyer weg in gantz Syrien geöfnet, so daß sich ihm gantz Egy«pten mfterwerffen muste. Cayerbey aber und diejenigen vonden vornehmsten Mammelucken, so sich zu den Türcken geschla-gen , behielten nur eine geringe und sehr eittgefchränckle macht.

Lavr'tz,, Lc.

TuKernites, sind gewisse kleine insuln nahe bey der westli-chen küste der instft Hispaniola. Sie werden oft besucht, weildaselbst viel schild-kröten anzutreffen, die so groß sind, daß mauvon einer -wo. pftmd fleisch haben kau. , äe8 Inäes Oomäent. , lull. äe8 Iuäe8.

Cayet, (Petrus Victorius Palma) oder Lajetanus, einFranzose, war anfänglich Prediger der Reformirten kirche beyCatharina,des Heinrici damals noch Königs von Navärra schwe--ster; ward aber, wie einige vorgeben, wegen allerhand groberlaster, und insonderheit, daß er in einer schrift die hurcrey undUnzucht vertheidiget, seines dienstes erlassen. Woraufer sich an»1595. zu der Catholischen kirche wandte, und von dem KönigeHenrico IV. zum l-ectors und krokellore LinZusrum Orients»lium zu Paris bestellet wurde» Er nahm auch an. iSov. den ti-tul eines Doctoris IKeolvWL an, und weil er eine schrift herausgab, darinn er die Ursachen seiner religions-änderung ausführte,entstand daraus eine gelegenheit zu unterschiedenen Hrift-wechs.lungen. Er hielt auch eine Unterredung mit Molinao, von de-ren verlauf unterschiedene rslstions8 heraus kamen» Im übri-gen hielt er sich von der zeit an, da er sich zur Catholischen kirchegewendet, stets in dem Navarrischen LoIIeZio zu Paris auf, undstarb daselbst den 22. jul. an. 1610. Unter seinen andern schriftten wird sonderlich ästimirt seine Lbronologis 8 eptsnsire äs1 'kiüoire äs 1 s psix entre le Ivvi äs krsnce L ä'Lspsglie clepnisIs commsneement äs 1 'sn. 1589. ju 8 gu'ä Is ün cls 1 'sn. 1604.;Mgleichkn LkronoloZis novensire contenslit l'biüoiie äs Isguerre 1 ou 8 le regne äe Ilenri IV. äepuis le coinmencement6 e lon regne Lsn. 1589. ju 8 gu^ s Is psix faire s Vsrvin 8 I'sn.1598-; L^c. c?s/o»rkr. in l-sllis orient. La5^«s/«r, in lull. OMNssiidlsvsrr. p. 790. feg. vits Iftolin-ei sx. ,

xrek. cle 1'lust. äe ls digue; <Lc.

- Adam, der vier und zwanzigste Calife, kam nachOsman, so an. 87 ;. gestorben, zur regierung. Er führte grossekriege mit den Persianern, welche die Türcken um hülste anrie-fen , und ihnen dadurch den weg zum Mahometamschen Reicheeröfnrten. Jedoch demüthigte er diese rebellen, und nachdemer ihre provintzen verwüstet, wendete er seine Waffen wider denKayser von Constantinopel. Allein dieses unternehmen wollteihm nicht gelingen, und er verlohr unter seiner regierung , so;o. jähr währete, sehr viel. Nach seinem tobe wurde das Ara-bische Reich zwischen 4. Califen getheilet. Siehe Lösbar»

Mo/. clechr. sich. lib. II. L. 27.

(saynlbearmfta, Calif von Cnrvan in der Barbaren, folg-te dem CaltfAbdala an. 986. und bemeisterte sich durch den bey»stand der Araber in weniger zeit des gantzen MorgenländischenAfricä, von bannen er westwärts gieng , und unterschiedlicheprovintzen des Königreichs Fez ausplünderte. Nach diesem er-oberte er auch durch die tapferkeit eines Sclavonischen Capr-tains gantz Barbarim, Numidien und Libyen, wo anjetzo Bisledulgerid liegt; und weil er ein grosses reichthum in Carvanzusammen gebracht, wurde er der mächtigste Herr, der jemalsin Africa regieret hatte. Folgends sandte er auch den Sclavo-nischen Capltam , Egypten und Syrien zu erobern, welcherCairo einnahm, selbiqes mit neuen mauren umgab, und tref-lich bevestigte. Hierauf berufte er den Cülife Caym hin, wel-cher alles reichthum in Egypten zu sich zog; da er aber vorhat-te , Babylon zu belagern, wurde ihm die zeitung gebracht, daßAbulhagef, der Gouverneur von Carvan, in seiner abwesenheiteine rebellion angesponnen, und den CalifEloir ansprechen lastsen, ihn in seinen schütz zu nehmen. Dieses verhinderte seinenanfchlag auf Babylon, und verursachte, daß er den Arabernerlaubte nach Africa zu gehen, welches seine vorfahren durch-aus nicht zulassen wollen. Er ließ durch gantz Arabien bekanntmachen, daß jedermann freyheit hätte in Africa zu gehen, Undseine haabe mit sich zu nehmen, da sie denn nichts mehr als vonjeglichem Haupte einen ducaten bey ihrer abreise aus Egypten ge-ben sollten, wofür ihnen lebens - Mittel auf die reise verspro-chen wurden, darneben über sollten sie auch schworen, daß siewider Abulhagefstreiten wollten. Kaum war dieser befehl öf-fentlich erschollen, so marschirten ;. Arabische stamme alfobaldfort, welche in ihrem vatterlande nicht angesessen waren, undsäst in einer Million menschen bestunden, darunter über 50000,streitbare männer waren. So bald sie m der Barbarey ange-langt, giengm sie nach Carvan, nahmen daselbst den Abulha-qef gefangen, und brachten ihn mft grausamen martern vomleben zum tobe. Darauf wurde die stadt an. i°c>i. demolirt,und die siegenden Araber theftten das land unter sich, erkann-ten auch den Caym für ihren Calif, welcher in Egypten blieb,allwo seine Nachfolger m die l öo. jähr nach ihm regieret haben,bis aufHadoc den letzten Califen, welcher von Saladino I. demEgyptischcn Sultane, an. 1164. getodtet wurde.

Ltr. lib. II- c- »S- ^

Ddd ; * CaM