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rühm aus dieser zeitlichst schied, nachdem er eine beschreibungvon den berühmten mannern zu Sarzana und anderer ortenin Manuscript hinterlassen. bibl. Icripr. I»lß.
VeAe»-, elog. tom. I. VZbe//«- , Itsl. sgor. tom. I. p. 99°-
* tsecchini, (Dominicus) ein Römischer kmrlcius, waran. i;8?. gebohren, und befliß sich von fugend auf der Rechts-gelehrsilmkeit. Jnnocentius X., der / als er noch Luälwr Kot»gewesen/ des Cecchini geschicklichkeit bereits kennen lernen/ mach-te ihn zum v-itsri», und an. 1694. zum Cardinal. Nach die-ses Papsts tode kam er wegen seiner Verdienste in verschlag zurPäpstlichen würde / ward aber an erlangung derselben unter an-dern durch seiner verwandten liederliches leben abgehalten / undstarb an. 16;6. Er war ein gelehrter / verständiger/ und de-rer staats - geschässte sehr kundiger / auch ein redlicher mann /aber dem frauenzlmmer nicht ungeneigt. Man hat veciüonesKorse von ihm. kalk. Larä. tom. IV. V/mo», kibl. Kitt.ries sureurg äu llroir. I^sLalance äss Lsräinaux x. lZ. Ne-moir. ä- , tom. III.
* Ceccoltnt / (Claudius) ein katrlclus aus Macerata / warder Rechten Öoätor und V. 8. HekerenäLrius, verwaltete daraufan verschiedenen orten des Kirchen-Staats die stelle eines Gou-verneurs / und ward nach diesem an. 1666. den 7. junii Bi-schofs von Forli. Er weyhete an. 1672. die dem heiligen Philip-po Nerio zu ehren erbaute kirche ein / nahm die Barfüsser-Mon-che in die stadt / bestellte sich an. 1681. sein grab / und setzte einekurtze schrift darüber / da er dann einige jähr darnach / nemlichan. 1688. seine ruhe - stätte darinnen fand. ltzt-eL«-, Irsl. tssr.tom. II. p.; 88.
* Cecerigo / oder Cerigota/ eine insuh so ehemals Aegialia
geheissen; sie ist klein und liegt auf dem ärcluxelkgo oder Aegei-schen meer / nahe bey der östlichen kuste der insul Cerigo / vonwelcher sie den nahmen bekommen. Sie liegt auch nicht weitvon dem Capo äi Svada / so in Candien befindlich / ab. Übri-gens ist sie sehr wüste / und hat nichts als berge und die klivpenvon Poro und Porossa / die sie umgeben. Die steur-leulhe undboots-knechte nennen sie insgemein Cerigota. , üict.
Oeo^rupkigue. I-exic. Ilniv. , Diktion.
Cecill / ein vornehmes geschlecht in Engelland / daraus unter-schiedene berühmte leuthe entsprossen. David Cetill von Stan-ford in der Grafschafft Lincolne / wurde unter Henrici VII. undVIII. in Engelland regierung zu wichtigen bedienungen ge-braucht / und erlangte daher für seinen söhn Nichardum dasCron-Pagen-amt. Dieser Richard wurde nachgehends bey demKönige Henrico VIII. Kleider - Verwahrer/ und stund bey ihm ingrossen gnaden. Sein söhn Wilhelmus / so an. l?ri. eben dieseKönigliche gnade zu gemessen hatte / wurde wegen seiner meritenauf recommendation des Hertzogs von Sommerset / bey dem ernach Vollendung seiner studier: in diensten gestanden / Requeten-rneister / welches amt er zuerst in Engelland verwaltet. Kurtzhernach wurde er unter regierung Eduardi VI. Staats - Lssrem-lius und Ritter. Die Königin Maria war ihm auch sehr gnädig/ungeachtet er nicht ihrer religion war; und Elisabeth nahm ihnim ersten jähre ihrer regierung mit in den geheimen Rath / imdritten jähre machte sie ihn zum Quartiermeister und zum Baronvon Burghley / folgends zum Schatzmeister von Engelland /nahm seine partey wider diejenigen / so ihn zu stärken suchten /und hielt ihn für ihren besten Staats - Minister. Sie ließ ihn /wegen seiner schwachheit an den füssen/ allezeit in ihrer gegenwartniedersitzen / und pflegte zu ihm zu sagen: Wir bedienen unseurer / nicht wegen eurer bösen füsse / sondern wegen eures gutenkopfs. Als sie ihn einsmals besuchte / da er an der gicht auf demschlösse Burghley kranck lag / und seine dienev/ welche die Köni-gin zur thür hinein führten / baten / daß sie sich ein wenig bückenmöchte / antwortete sie : eurem Herrn zu gefallen will tch michgern bücken / aber nicht dem Könige von Spanien. Er starbendlich an. i und hinterließ Thomam / welcher unter der re-gierung des Königs Iacobi I. zum Grafen von Erester gemachtwurde/ welchem in solcher würde sein söhn Wilhelmus nachfolg-te / dieser hinterließ keine männliche erben; dahero fiel diese digni-tät auf David Ceciü / welcher des ersten Grafen von EresterThomä anderer söhn gewesen war / von welchem herstammteJohannes Cecill / Graf von Erester / Baron Burghley / so an.1700. im ruckwege von dem jubel-jahre zu Rom / in Franckreichzu Jsly starb/ und von Anna Cavendisch/ Wtlhelmi III. Grafensvon Devonshire tochter / z. söhne hinterließ» s Aus diesem ge-schlecht war auch Carolus Cecill / welcher an. 17;:. Bischofs zuBristol / und an. 1715. zu Bangor wurde/ worauf er an. 17:7.den 10. jun. das zeitliche gefegnete. n«
n-«r bitt. LlUkb. , LLMlogue; <Ls. *
Cecill / (Robert) Groß - Schatzmeister von Engelland undRitter des Hosenbandes / ein sdhn des vorgedachten Wilhelmi.Von der Konigin Elisabeth wurde er zu ihrem vornehmstenStaats-8ecremrio gemacht / und nachgehends in Franckreich ge-sandt / um zwischen den Spaniern und Franzosen einen friedenru stiften. Unter der regierung Iacobi I. wurde er Baron vonEEngdon / Vicomte von Cranvorn und Grafvoü Salisbury /bald daraus auch Schatzmeister von Engelland/Ritter desHosen-bandes und Cantzler der'Universität zu Cambridge. Er starb an.1612. und hat sich sonst noch svwol bey der einrichtung zu Ver-pflegung der alten Officirer / als bey dem grossen bau der börsezu Londen berühmt gemacht. Er hinterließ Wtlhelmum / wel-cher 7. söhne undtöchter zeugte / darunter Wilhelmus / Graf
cec ced
von Salisbury nnd Ritter des Hosenbandes, so an-das geschlechte fortgepflantzet; denn er verließ verstM»' y,der /darunter der älteste Iacobus Cecill/ Graf von Sa»° ^
wegen einer conspiration in Londen an. 1692. im apruzogen worden. Er starb den 2. nov. an. 1694. und v>>>Iacobum Ceciü / Grafen von Salisbury / rc.
ittl
Cecina / lat. Lecinn», ein fluß im Florentinischen^ ^ M
gebiethe von Siena entspringet / und im Pisanischen r---.genehmes und fruchtbares that / so von ihm den nalE'net / befeuchtet / hernach aber zwischen Livornv und N'"in das Toscanische meer fället.
CecinnK/ siehe Läcinna.
^LXOkK8, siehe LLKc0?L8.
Cecropius / Bischoff von Nicomedien / fuccedirte ^vertheidigte dir Akianer / und verfolgte den heiligen Aty»'^
Er kam mit um / als die stadt Nicomedien an.; 58. durw ^ ssbeben untergieng. Tl/ai-ceL«. lib. XVII. 'Vosa/»-». IN). IV. Mt-
Cecropius / Bischoff von Sebaste/ war mit aufom ^ hermeinen Chalcedonischen Ooncillo an. 491. und behaupt' ^ ei-andern seßion / daß Papst Leo in seinem briefe an Flavi»'ne glaubens - formul über die von Eutyche erregtevorgeschrieben. Das Lvncilwm deputirte ihn nebst <7,.ist eis-Prälaten / daß sie Dioscorum citiren / und ihm eine.händigen sollten; und als dieser weltliche Lommissarios M , este / antwortete Cecropius / daß weil es seine person dz: INsich nicht geziemte / daß weltliche Personen zugegen d yptisstst"der vierten seßion gericth er in einigen streit mit den M-Bischöffen / welche Leonis briese nicht unterschreiben ^^e orb-und in der fünften seßion verlangte er / daß alle gW»elinungen/ so wider die kirchen - satzungen liessen /schaffet werden / welches auch die Versammlung bewu»»Loncilii LhLlLeäonSnlls. sksit
Cecrops I. der geburt nach ein Egyptier / war der ^nig zu Athen / welche stadt er auch soll erbauet / oder' ^re wollen / in besseres aufnehmen gebracht haben / d«onach seinem nahmen Cecropia genannt worden. ^. pes oH.te sich mit Agraulos / einer tochter Actäi oder Acte> 7nehmsten Herrn in Attica / woselbst er sein Kontgrelw ^ spEtete/ und wurde vipk^es zugenannt / entweder wen^ zuerichen / die Griechische und Egyptische redete / oder we>> ^ Kk rdie eheliche gesellschafft zwischen mann und weib vcv I d<,schen aufrichtete. Um dieser Ursache willen hat stM ^.chsdlÄIrrthum 2. gesichte zugeschrieben. Er führte denkst
lieh-
des Saturn« / der Opis/ des Iovis/ des Mercur» - ^psr
Minervä ein / setzte deren btlder und altäre aus / »— yonte opfer / doch nicht von lebendigen thieren / Mder'' v>ckenen kuchen / die jedoch die gestalt eines ochsen v«
---ri/ai-s, genennet wurden. Im übrigen gab er s»welche in vielen stücken mit den gewohnheiten der Wo ^ Mein kamen / weil sowol diese als jene in vielen stuae> A>i > .§ptiern nachgeahmet. Verschiedene alte scribenten CrrReich noch viel weiter aus / als ob er auch über dtt ' gin Peloponneso im Phocischen lande und anderwan^t Lar.herrschet haben / wie sie ihm dann die erbauung der' hey vehdämon und des Delphischen tempels zulegen. ^
so gar hohen alterthum ist alles ungewiß / und wus - wEünen von dem andern widersprochen. Seine reE ^md;o. jähr/ und Eusebius hält dafür / daß sie sich ll"« angchuAszigsten jähre Mosis, d. i. L. N. 2426. L.habe. Ihm folgten innerhalb 487. jähren 16. Kv ^ ^ MCodrum / welcher der letztere war. ^ üb. ^
I/k/r. lik. II. conkrs sulisN. 5. ^s
üe civ. Del, c. 8- 9- 7'»»»/ /. ss- tu-
remp. ?. I. lib. I. o. 4. L p. II. üb. II. csp. 8' ö«-»leZib. Lttic. äs keg. Ltken. * . , stlE^
Cecrops II. der siebende König der Athemenf zuseinem vatter Erechtheo / (dann daß Eustbtuo e i: ^thei bruder machet / ist falsch / ) t „„d § gl-
Seine drey jüngere bruder Arneus / Paudor» ^ Aberwollten ihm anfangs das Reich streitig §reusaurL ve?man Xuthum / der ihrer aller schwester dte ^ ^ M ^rathet / zum schieds - rtchter angenommen - w' L"th"„, bt-ältesten. Und wiewol die brüder darauf 0' »wangch'Eraache das Atheniensische gebieth i« raumen^^ ^.„cheilshauptete hingegen Cecrops II. dennoch dad ^, meE/hfl ^das volck / so bis dahin gar zerstreuet geuA. s Ha-in zwölf städte oder Haupt - flecken zumMw §pflantz - stadte in der insul Euboa und der ,
den / in der ersten zwar Athen / die Ach """chennet w regAstadt des Attischen landes Urkenss vmä» » ^ Min der andern die stadt Rhodis selbst- L haben -rung soll sich bis auf vierzig jähr MetiadusaA,söhn Pandron II. den er mit seinem wem 5 -
ihm darin« gefolget seyn. Nr-as?-, in cbroN'
^?r//, äs Kegibus Ltken. * . -äoni»» ^ «isthöff i
Cedogna / oder Cedoni«/ lat. I-sgu ^ einen LfvkrincipLto oltrs im Königreich Neapo ^^üen sto s IiqUl
chen sitz, so unter Conza gehöret. Etliche