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ttt, ^ allwo der Bürgermeister L. Papirius die Samni-^u6in,° wegen des vorher den Römern bey den kursulis..^wlesenen schimpft, ebenfalls unrer dem joch durch-llssx/ ^ange, und den cyd der treue schwören liesse.
sich ew ist der Persianische Hohepriester. Es ist eigent»Abe« „«^^iches wort, und bedeutet den vorder theil des^rslan-"? sonderlich die brüst. Dieser Leäre hat bey denUui, s-^Nlehr gewalt als der Mufti bey den Türcken. DieAeliaj»,, ihm giebt, sind, König des Rechten und derAiaholssss/as Haupt der wahrhafften kirche, ein StatthalterDie und der Imams, welche die ersten Califen sind.iveltijMsche Geistlichkeit lehret, daß sowol der geistliche alsoesP^Mwalt ihnen zustünde, dieweil Mahomeb auch bey-zsM unh Mnig gewesen, und sie dessen Nachfolger wa-oes ^ die gemeine meynung unter ihren weltlichen tst, daß
ansehen, so wie es die Obrigkeiten besitzen, seinenMi>t ovn GOtt habe; der König aber stye, was fein regi-das volck anbetrift, an GOttes unv der ProphetenAetjw>f ^eärs und diejenigen, welche über die gesetzt de-^schen ^sEen sich in standes-und weltlichen fachen nicht ein-din?^d ihr gerichts - zwang ( sogar in kirchen - und gerst--'"gen) ftye des Königs macht unterworffen. Der Le-?»ch in der oberste Richter über alle kirchen-sachen, wieMg mj, bitlichen dingen, die nur den geringsten zusammen-« den,geistlichen haben, und dahin tonnen gezogen»^esdiena d ist auch das Oberhaupt über alle gülyer, so zumA geistig gewiedmet sind, und über das einkommen aller rh-
^>che in^h.Personen. Doch ist eine Rechen-cammer gefetzet,vor , 7^ lache zugleich mit ihm die verwaltung hat. ErMivasdas recht alle geistliche amter zu bestellen,selbst hjerinnen thäte, darfür hatte eres--Ky, es n.' » Es giengen aber hierbey sehr viel nußoräuche
M nakn^lie'is nach gunst bestellet wurde. ..
Nn sahe diese Unordnung ein,
emen>e vor,Abaö der zweyte
,-->cii »aye oie»e unoronung ein, und wollte des-
I°Mc ha,7.o Mt abgeschaffet haben. Sein söhn und nach-l/?itige!-,, d'o nemliche adsichten, den gewalt oes Oeäre zuia' svdas^^d hat derowegen dasselbe in zwey theile gethei-lter . zu tage zwey Leäre in Persien sind. Der euietMt über die güther, so dre Könige der Äeift-
il- Nbeso»>?chet haben, man heiffet ihn Oeäre icuüsb, vasda^ssicht ?der Geheim-Lsärs; der andere hat die ober-"er die geistlichen Vermächtnissen, welche die prt-Lvi Hey A des Reichs der Geistlichkeit gewledmet, und wirdb.Uer oder der General - und allgemeine Groß«
lhx!.„ Diese zwey Groß - oder Hohepriester haben»Dder anendem gerichts-zwang und Richter-stuhl, sindM n sagen gleich, und haben , wie man auf Lateingkn ^t ilb^-,dlne comxetentem ßurisäiölionem, doch gehet deritz-Allet bak-« .Königliche äomains , ( den wir Oeärs b.4tiebs»» dng dem andern im rang vor, und ist seine ver-E.Mcke?^r / dieweil die Königlichen legalen zu milden
k r^sen zur lincken , dahingegen p^"?n diesem sitzet der-äre ?d des Königs seinen sitz welchem also der drtt-
siU^nfvder General-GroßMtesteo, w cy . Priesterdem Monarchen gebuhret. D l ^>ey, ob sieMen" Eugens allen Königlichen versamrmung ^ , dann
si bZ tch Reiben sie nicht bis zu dem ende oer, kom-men, ^ wein und die musicalischen mstru e denen Le-^EZchen sie weg. Zu zeiten wann der Rv ^^,^^wng
^eh^^ne ehre beweisen» und sie langer bey er ^ ^men,
^Wst n,'lasset er die besagten wem up^^riaaet werden. Derdiesen eitelkeiten etwan ntGvM g ^^chen e»-
^ är zu Ispahan den grosten paUastvreser
tmgen erbs-weise bekommen, und yn ^^Eltche^rintzM geschencke gegeben, der eben Damals «ne^^^
M Aw seheurachet hat. Man siehet dannnen w ^
drei ^.(worunter sich viele befinden, «elche Mw figu-wb bMen) Himmel-blaue tapeten' woraM lauAehe gLchntt, und darüber verse und sehr sinurelU)^
liehen: Als zum exemprl: zu
^en hIsM ist über die thiere, rveü er di S ma-
^IrrM' wann er aber diese mMraE-
turch^t viel wenigerm als dieselben in^>ttes ^ puffe mag man ssä) Ztvar v'chen d^ssMr niemar« —.
zorn
jAutzen. vor der zunge seiner neben-men->. Wn.
der kieselftein sind beyderseits zwar^^xd^den. ^ orn merckltcher unterscherd zwischen rh-
M schEtte^^. so lange du immer will, sammleba^Üde ehre „n>
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vies du kanst,w^sl es "len, t.wmet doch, das leben wird d»rendlich dasselbe auch wahret, so
^ ^ rasen,
io;^°egnis) ^ Mönch, welcher
geschriek-' Er hat Lnuales oder Lompen-"wen, vom anfange der Welt an bis auf
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die regierung des Kaystrs Jsaaci Comneni, welchem an. Iv?7.Michael VI. succediret. Guil. Tylander hat an. i;66. amersten dieses werck Griechisch und Lateinisch mit noten herausgegeben; diejenige edition aber ist viel vollständiger, so an. 1647.zu Paris in fol. mit der Lateinischen Übersetzung Guil. Lylan-dri und den anmerckungen Jacobi Goari eines Dominicaner-Mönchs , wie auch einem Olollario lllixw bsrbLrn Caroli Han-nibalis Fabrotti gedruckt worden. in -wxsr.
in bibl. oA. äs Hist. OrXL. üb. II. c. 26. in guck.
/.eo Uiatr. äs 6eorg. L eorum Icrixt. x>. ;;4- t7«ve, bist.lit. p. 428. <Lc.
* Cedro, lat. Leäris, ein kleiner ffuß in Sardinien, welchersich an der westlichen feite in einen kleinen Golfo ergeußt.
Eedwall oder Ledwalla, ein König der West - Sachsen inEngelland im VI. Loulo. Er wollte sich das Königreich Kentunterwürfig machen, nachdem Ederic, der es an sich gezogenhatte, von seinem volck umgebracht worden, deswegen zog ereine armee zusammen, welche aber überwunden ward. Erschickte zwar noch andere trouppen dahin ; allein als die feindeeinen König erwehlet hatten, muste er sich wieder zurück ziehen,öella L O« LUe, bist. stnglise.
Cefalonia, eine insul, stehe Lephalonia.
Eefalu oder Lifalu, lat. Lspstslisäis oder Lepbsloäium,elne stadt in Sicilien im thal äi Demona, hat einen Bischöffli-chen sitz, so unter das Ertz-Bißthum von Meßina gehöret. Ei-nige scribenten halten davor, daß dieser nähme von dem Grie-chischen Worte »icha^^welches so viel als ein vorgebürge bedeu-tet, herkomme,weil die stadt an der nord-seire von Sicilien auf ei-nem vorgebürge lieget, welches sich bis in die ste hinein erstre-cket , und einen guten Hafen hat. Sie ist sonst sehr wohl ge-bauet, und wird von einem starcken castell beschützet, welchesauf einem Hügel lieget.
* Cefalus, oder Cephalus, (Johann) gebürtig von
Ferrara, erlangte gar zeitlich die Üoäor-würde in den Rechten,welche er darauf in seinem vatterlande, und zu Pavia mit grossscm zulauf gelehret. An. 1564. wurde er zur krofelstone ßuri« Li.vills naher Padua beruffen , welcher er denn so wohl vorstün-de, daß ihm seine pension bis auf 1580. ducaten erhöhet, auchnach diesem eine noch weitere Vermehrung angeboten wurde,welche er aber ausschlug , weil ihm einst ein LstroloZus prophe-zeit hatte, daß er es nicht über achtzig bringen wurde, ob->wol vielleicht dieser die zahl seiner lebens - jähre verstanden habenmag. Indessen wurden ihm zu Bononien und Visa anderweiti-ge ehren-ämter, ingleichen eine Ralhs-stelle zu Mayland ange-tragen , welche er aber gleichfalls nicht annahm, sondern viel-mehr sein leben in ruhe zu Padua zubrachte, und endlich da-selbst an. i;8o. im 69. jähre seines alters beschloß. Er hat He.sponlormn ßuriäicorum vol. V. hinterlassen. tbestr.
tom. II. ?«p«llsFoir, bist. Ovmn.. ?st. tom. I. p. 25 5.
* Ceglie, ein geringer ort im Königreich Neapolis, in 1er-ra äi Otranto, zwischen Tarento und Ostuni. Es ist ohne zwei-fel der Alten Celia, welches in dem Peucetier - gebiethe lag,
VI. x. 4;;. und mag es von des Plinu bist.
nsr. III. n. Cälium nicht unterschieden seyn. Frontinus ä-Lolon. gedencket dieser gcgend unter der benennung Ls-IInumaxrum. /Io^e«rr<r. L'kLarr«,, not. ork. snt. II. 9. §.57;.
Eeilan, Ceilon oder Zeilan, eine Asiatische insul auf demIndianischen meere dlsseit des Ganges, nahe bey dem vorgebür-ge von Comvri, an der meer-enge von Manar oder Quiloa.Sie ist eine der vornehmsten auf dem gedachten meere, und willBochart durch verschiedene gründe erweisen, daß diese insulnicht allein des Salomons Ophir, sondern auch der Alten Ta-probana sey, deren Plinius, Strabo , Ptolemäus und anderemehr gebencken ; wiewol ste ihr Taprobana weit grösser machenals Ceilan ist, welches aber Bochart damit ablehnet, weil dieeinwohner von Ceilan vor gewiß berichten, daß die ste ein großstück von ihrem lande weggerissen und überschwemmet habe.Die luft in dieser insul ist die gesundeste in gantz Indien, wes-wegen sie auch von den Indianern Tenarisin, das ist, einland der Wollust genennet wird. Sie erstrecket sich bis auf 60.Meilen in die lange, und 40. in die breite, im umkreis hat steauf die 150. Meilen. An. 1506. wurde sie durch Laurentium,einen söhn Francisti Almeida, entdecket, der im nahmen desKönigs von Portuaall vesten fuß daselbst gefastet, wiewol an-dere sagen, daß sie Iacobus Lopez äs Siqüaire, General einerPortugiesischen flotte, an. 1509. entdecket. Etliche theilten siein sieben, andere aber in neun Königreiche. Die vornehmstesind Candea oder Candi, welches das beste in der gantzen insulist, ferner Jala, Batecala, Cayatauaca, Colombo, Jafna-patan , Chilao , Trinquemalo und Gale, in welchen allenstädte gleiches nahmens liegen. Die Holländer sind heut zu ta-ge meister von den meisten see-städten , welche vor diesem diePortugiesen besassen. Die Holländer aber siengen an. 1602.an , dahin zu handeln, und um das jähr 1606. bekriegten siedie Portugiesen. Weil ihnen nun der König von Candi, alsder mächtigste auf der gantzen insul beystunde, so nahmen sieGale, Colombo und andere örter den Portugiesen weg, undverjagten dieselben gantz und gar. Es ist diese insul vortrefltchfruchtbar, sonderlich an zimmet, welcher für den besten in dergantzen weit gehalten wird; ingleichen an allerhand andern ge«wurtze. Es grebet ferner «Wer edelgesteme, aold und perlen,
welche