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an. 1542. starb. Er hat IlaZogicon inLkraesz litterss; lab.Lonjugat.Lbr. und Lpist. aä V^oifMNZ. kabric. äs vera <L con-Itanti 8eris Öifiputatioräs HieolvAicss hinterlassen. 8^/eZe/.vit. 8uperint. Orskä. comm. rer. 1-ulat. I. 26s §.
sp. lcripc. rer. Tust p. 1^4.
* Eellarius, (Salomon) ein söhn Christoph Cellarii, des
berühmten manns, ward an. 1676. zu Zeitz gebohren, studirtedie Artzney , und ward derselben Licentiat. Er starb noch vorseinem vatter an. 1700. nachdem er ein werckgen äs OriNnibusL äntiouirstibua Neäici-i geschrieben, welches bey seines vat-ters vistsrtationibus zu finden. Vita Lkr. Lellsrü.
* Cellarius, (Andreas) war gebohren zu Rotenbura am
Neckar an. i;o;. und studirte die Theologie nach den lehrsätzen-er Evangelischen. Nach einigen andern kirchen-ämtern, wur-de er zur zeit der Würtembergischen Reformation Special-Su-verintendent und Stadt - Pfarrer zu Wildberg. Auf HertzogUlrichs befiehl muste er seine meynung von Haltung eines Lonci-lü nebst andern Tbeologis schriftlich verfassen. Deswegenschrieb er an. ^44. einen besondern tractat von dieser materie.Vorher hatte er schon an. 1541. von Vereinigung der Christli-chen religionengeschrieben. Erstarb den -8. sept. 1562. undhinterließ eine tochter, welche an den berühmten August. Brun-nium verheurathet worden. äocum. reäiv. Nonast.
x^ürtsmb. memor. lksol. v^ürtsmb
* «Alle, oder Gelles, eine Französische stadt in dem Her-tzogthum Berry, auf den grenyen des Blaisois und äs Ia,So--sogne, benebst einer Abtey, wo ehemals Augustiner-Mönchewaren. Nun besitzen das kloster Mönche aus dem orden dersogenannten Feuillanten, welche theils Benedtcti theils Bern-hardt regul folgen , und Nr. äs Bethune, ein bruder des Her-tzogs von Sully, hat es ihnen eingegeben.
Allerfeld, oder Zellerfeld, ist eine berg - stadt auf demHartz, welche von beyden Fürstlichen Häusern Braunschweig-Hannover und Braunschweig-Wolffenbüttel, eine geraume zeitgemeinschafftlich besessen worden. Sie liegt gantz nahe beyClausthal, und zwey bis drey meilen südwärts von Goslar.
* Alles, ein schönes dorf in dem Wallonischen Brabant,an dem kleinen fluß Picton, eine halbe Meile von Nivelle gele-gen. An. 1686. ist es, nebst der dazu gehörigen Herrschafft,von Carolo II. Könige in Spanien, dem Bürgermeister zuBrüssel, Iohanni Balthasari von Visscher, Herrn von Celles,Pottes, Schiplaecken und Nerverden, zu ehren, zu einer Ba-rvnie erhoben worden. Lr-rt-E, troxh. äs Lrab.lupplsment II.x». 142. fieg.
* Allestus, (Lucas) Bischofs zu Martorano, war zu Pi-
stoja aus einer vornehmen familie gebohren. Er gelangte an.1627. zu solcher würde, nachdem er zuvor V. 8. Xeferenäariusund Gouverneur an verschiedenen orten des Kirchen-Staats ge-wesen , als Bischofs wurde er zum außerordentlichen Legatenvon Sicilien gebraucht. Zu seiner zeit geschahe das grosse erd-beben in Calabrien, welchch nicht nur die stadt und Cathedral-ktrche ruinirte, sondern ihn bald auch selber mit verschüttethätte. Er wurde aber noch wunderlich erhalten, und ließ beysolchem allgemeinen Unglück eine grosse gemüths-standhafftlgkeitvon sich blicken , welche Agatius äs 8umma in bist. narrar. ästerrL mot. Liäakr. treflich zu erheben weiß. Ausser dem daß erden armen, die nebst ihm der augenscheinlichen gefahr ent-kommen , all das seinige mittheilte, ließ er auch aus eigenenMitteln die Cathedral-kirche und den Bischöfflichen pallast wie-der aufbauen , und starb endlich den 6. julti an. 1661. Seinleben hat der Jesuit Sebast. äs Lomiribus an. 1692. herausgegeben. , Ital. tacr. tom. IX. p. 284.
* Allia, (Catharina) des berühmten Predigers im Mün-ster zu Straßburg, Matthiä Cellir, ehefrau, war ein gelehrtessrauenzimmer. Sie schrieb eine auslegung über das VatterUnser, und über den I.. Psalm , wie nicht weniger eine üpalo-xiam der heftigen epistel Ludovici Rabi eines Predigers zu Ulm,und andere nützliche fachen. 8»»'?'. bidl. x>. izy. ügxL/,«,, imacademischen Roman, l. 2z. x. 284.
* Allini, (Benevenuto) war aus einem geschlecht geboh-ren, welches seinem vorgeben nach von einem Römischen Capi-tain, der nach seiner meynung zu Julii Cäsaris zeiten die stadtFlorentz erbauet, und von Cellino, einem ohnweit Montefia-jcone gelegenen schloß, gebürtig gewesen, seinen Ursprung ge-nommen. Weil er das erste kind war, so seine mutier nach ei-ner achtzehen jährigen ehe glücklich zur weit gebracht, wurde ervon seinem vatter Benevenuto genannt. Er bezeugte von seinerersten iugend an eine sonderbare Neigung zur bau-kunst, undlegte sich zu gleicher zeit mit einem ungewöhnlichen fortgang aufdie music, wozu er sich die nöthigen Instrumenten selber verfer-tigte. Nach diesem wollte er ein goldschmied werden, und be-diente sich in dieser kunst der besten. lehrmeister zu Florentz,Siena und Pisa, bis er wegen kranckheir nach Hause zu kehrengenöthiget wurde, da er denn in des Mich..Angelo Bonarotavekanntschafft gerieth, und unter dessen anführung seine schonsonsten im zeichnen erlangte geschicklichkeit zu einer sonderba-ren Vollkommenheit brachte. Um diese zeit that er sich unge-fehr m seinem ly. jähre mit einem kunst-stück hervor, wo-bey auch sechsten die vornehmsten Florentinischen goldschmic-de gestehen musten, daß er dißsalls vor allen ihren proses-sions, verwandten einen vorzug verdiene. Dem ohngeachtet
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lag ihm fein vatter noch immer an , sich gäntzlich
sie zu legen, welches ihn aber dermaßen verdroß, ras LM'lich davon gieng, und sich hieraus zwey jähr in Rom »
Nach seiner Wiederkunft in Florentz fiengen die daM ^schmiede an, über seinem rühm eifersüchtig i"her es zwischen ihm und denselben zu schlügen kam « MioCellini in verstellter kleidung entfliehen muste, """ " haMaus seinem vatterlande verbannet wurde. Nicht mW^^Werfuhr er zu Siena die erhebung Dementis VII. aufve>> M erchen stuhl, und begab sich deswegen nach Rom, w -.jsselbbauch nach einiger zeit in desselbigen dienste trat. „n»machte er sich nicht allein durch viele stücke vongantz unterschiedlicher arbeit als einen der grost/» .Mi> bt'bekannt, sondern hals auch folgends zur zeit der RomZMeH/lagerung das castell äi St. Angel» überaus tapfer verulke»/ob er gleich nur ungefehr unter dem Haussen dareinund ihm keineswegs, wie einige vorgeben, die ver> ^e»desselben vertrauet worden. Nachdem aber der P<w>' ^ sei»'feindlichen trouppen capituliret, begab er sich wieve^ ^ervatter-stadt, allwo er die vorgedachte Verbannungsumme gelbes abkaufte , und hielt sich so dann' ..wn .dem Papst m
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auf, bis er nach einiger zeit vonden Florentinern den krieg angekündiget, vondienste verlanget wurde. Dieser setzte ihn auchseiner ankunft über die Päpstliche Müntze, undnächst, ohngeachtet er indessen einen gewissen menm/raache vorsetzlich getödtet, noch ein anderes aMtu.i^MHofe mit einer besoldung von zweyhundert thalern, n' yaß 7les aber dem Cellini so gering und verächtlich gesichA«Vergißsich deswegen nicht allein zum öftern mit harten rede» ^ vck-sondern auch dem Papst, der einen kelch von feiner be-langt , und eine lange zeit mit gröster ungedult vEauf gewartet, seinen Verdruß mehr als zu mercklm/ließ, weswegen er auch endlich feiner bedienungsehen Müntze entsetzt, und nachdem er hierauf verniet ä»ihm doch fünf hundert thaler darauf gegeben ,mal dasjenige, was er daran gemacht, sehen laßen' ^ HEdie Engelsburg gefangen qeführet wurde. Er war »seines arrests entlassen , da er sich sogleich in neue» ^ketten verwickelte, und unter andern zu Civita ^er sich um seiner maitreffe willen begeben, einen Mnahmens Benedetto, aus der gaste so übel tractirte, ^ M«denselben vor todt aufgehoben, weswegen er erm>L.^, M»"polis flöhe, nach diesem aber von dem Papst nachverlanget, und allda in völlige freyheit gesetzet w»auf machte er noch vor sich einen stempel zu einer . ^n,«vortreflicher schönheit, nicht fdwol dem Papst ?uvielmehr demselben zu zeigen, was er an ihm vermvihm die oderwehnte stelle in der Müntze genommen/ ^gleich zwischen beyden eine völlige ausföhnung PM/bald aber Clemens VII. mit tobe abgegangen , si!,orpe» (-«ekjum , der an seiner statt zum Müntzmeister gesell Aöffentlicher straffe an, entleibte denselben inmenge volcks, und begab sich sodann zu demnarö, der ihm so lange sichern aufenthalt ga»lus lll. den Päpstlichen thron bestieg. Dieser jo^nicht allein wegen des begangenen mords, sondern ^ em»»^daß solche künstler, wie Cellini, die in ihrer y
ert, und endlich gar wegeü f,.Mlides entleibten Pompeji auverw ^ de^Lsekhen genöthiget wurde, woselbst^, L <„»
anzutreten gehindert ^ »,-n
Nachstellung von desFlorentz zu entfliehen genöthiget wurdetzog Alexander mit offenen armen amge»^-- .,jAe, '.-s euPrintz erzeigte ihm viel ehre, und that alles V^ulusseinem Hose zu behalten : als ihm aber Papst U nachte»nen salvum conälliäum geschickt, kehrte er w« ^ ^änderte jedoch seine auffuhrung nicht im grr«M.^es ihm auch an feinden und verdrießlichenworüber er sich endlich entschloß, sich nach N- er eM "A»den. Im übrigen muß man gestehen , VA /von gantz außerordentlicher geschicklichkeiter nicht allein in allem, was zu einem voluoi HustAoder goldschmied gehöret, die damals lebem" als w' ge-samt übertreffen, sondern auch in andern dmg^pel schneiden, tingirung der diamanten rc./ eine»^ E,bracht, und nicht leichtlich etwas künstliches? <,isobal0 / vMHand zu gesichte bekommen, welches ^ «Achörte / Aes gleich nicht eigentlich zu seiner profeßwn hat ftm a»/besser und vollkommener nachgemacht haue. ^ zem'Mselber beschrieben, welches, wiewol erst Mter dem titul: Vita äi kenvenuw ' ^
zu Cöln bey P. Marteau in 4. heraus gero'
wm. XIV. etll^
* Allttes , ein gewisser geistlicher A^, Oechelst^sHäuser zu Antwerpen hat, wre auch ^ MerA" v«Coln am Rhein, und m andern Teutsch Römer.^ aM
städten; der stifter dieses ordens ist Alex u.^^x, woin der Italiänischen Historie Meldung g / '
von ihrem stifter Älexier genennek werüber die geistlichen orden.
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