Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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§»vra^.Ara , (Ludov.) ein Portugiesischer Jesuit, trat zu

AlM»,, als er 14. jähr alt war/ an. 1566. in den orden.er g» "" er daselbst eine Zeitlang die Theologie gelehret / ward«ach ^?4. zum Bischoff von Nangazachi gemacht / undgeschickt, wo er den 15. sebr. 1614. nach möglichstüe Ug s^ bekehrungs-werck gestorben ist. Er hat geschrieben

, e>. Ugrtxrnni in Ispovia sn. 1605. Rom 1607. in 8.

ritz ^-ipon. 3 N. IÜIZ. Nanusle cakuum conkcien-

^Zanusle sä 8asr3ments LccleÜT aäminiüranäa,

* Octu 160;. in 4. ^/exa»röe. bibl.

eher ^kquozzj, (Mich.Angelo) ein Mahler von Rom / wel-Dvch^"derheit die schlachten sehr fürtreflich mahlen konnte,thiee».er nicht weniger geschickt / blumen/ fruchte / und«ltmahlen. Er starb zu Rom an. 1660. da er ;8. jähr

ck ' vite äslle Littori.

- siehe Acerra.

^StUi^atus / (Paulus) gebürtig von Alba aus dem Her»des vvs Montferrat / ein guter Lateinischer Poet zu ansang^druck/' , hat ein geticht äs Virginitats in ;. büchernM Paris an. 1528. in 8. hinterlassen/ von welchemloche 17. geurtheilet / er habe von einer geringen

^habener schreib-art gehandelt. LEer, jugem. lur

* tom. vil.

r°casserri, (Carvlus) ein Cardinal / war Antonii eines Ad-bej» ' whn von Rom / und an. i6n. den ;. sept. gebühren.j?al v>a?"er stund bey UrbanoVlll. als derselbe noch Cardi-Maffsj' m diensten. Der söhn hub sich durch seine wiffen-" der Rechtsgelehrsamkeit empor / daß er LuäiwrbeyNest ^ward/ auch sonst verschiedene wichtige bedienungenGlieds Alexander VII. trug bedencken ihm die Cardinals-Äsehr m geben / weil Cerri der liebe des frauenzimmers all-o». /zugeben war. Clemens IX. aber verliehe ihm dieselbe°°»mV- nebst dem Bißthum von Ferrara und der Legationsti^nv. Er hatte sowol nach Clementis IX. als X. todeCa^rn im Conclave / ward aber das erste mal durch^tev ^tial Chigi, und das andre mal durch die AltierischeMb <,» erlangung der Päpstlichen würde abgehalten. Er^kssti ' Man hat Oec>slone8 kvW von ihm. l'a/a-?eäin. tom. IV. Ämo», bibl. äe8 auteurs äu Lroit.. wm.II.

eine kleine stadt in dem Neapolitanischen am fusse/ iu der sogenannten Terra äi Lavoro, an den^>n Grafschaist Molise gelegen / ist mit einem Biß-Ziehen, welches an. i6rr. von Telese dahin versetzt

^ ^o,^e>ni, (Johannes) wurde an. r;;o. unter Elementek^rinr neue von Rom, nachdem der bekannte NicvlausNden ' ^°nst auch Rienzi genannt / in das gefängnis gesetzt>k.^e nur ein gemeiner bürger von Rom, und

A aus an/- ^mt von einem theil der bürgerschafft gesetzt /v!?kind^mas des eingefallenen jubel-jahrs eine grosse men-»MMaen ^ ^ daselbst eingefunden / und schon viele un-N endiü^"^langen hatte. Das übrige volck / der Adel/ wier>i?k erw-kk Vic-ariu8 des Papstes gaben ihren beyfall zu»Nt, /Whg. Er regierte hierauf das volck ungefehr 20.

.- " ' - - . ' ^ eses / wel»

vielmehr

kN vera„Mngen zu machen anfienge. Cerroni wurde da-sS verwM/ sein amt abzulegen, und sich mit all-"«^E-uM^en m Abruzzo zu begeben, allwo er sichstist, ^"d fern leben m der ruhe zu ende brachte.

ldksetsohr^^eak,, conjurat. äs Osbrini.

lyUer jh/ptes, König in Thracier,, war ein söhn des Cotys,KÄM aTM eollegen in der regierung annahm. Er be-beu?MEt^ik'/ler stadte am Hellespont, stunde in guterK übergab ihnen verMe-

mit allemein

HZ««-.

..er f^LstLrloneli liirrmicN zu ihren Handen. Allein^^igegen,-^ König Philippus aus Macedonien grengU^ XVI^"' ""d zwang ihn tribut zu erlegen.

in dem gebieth vonFlorentz, andemder, barm Empoli und Siena, gelegen. Der beruhm-Ie, ^Aicht mÄccw ist daselbst gebohren und begraben wor->daau ^e , una!?avonbefinden sich unterschiedenesand-gebur-len^itungx^Wachtet ihrer entlegenheit von der see, mrt aller-. 2^?" .nuscheln angefüllet sind. ^

> da^er'um LSerditms, ein Sächsischer Kriegs-Ober-naA>e« 8 r 49;. fünf schiffe mit.soldaten anfüllte,Nr krj/?i! 8 rvssess?^ullen von Groß-Brttanmen segelte, allwodarin,,-^Wecken der einwohner anlandete, gantze 24.»vn^sien fug' ^te, durch beystand einiger benachbarten

" wussten fuß vry,m»»v

L* , und der erste Konig der West-Sach-

r^ rkn^Uln ein berühmtes Carthäustr-kloster im

^>, Kedes-AS' Ärschen Pavra und Mayland, an demdl^ber j^Pesio. A ist allda ein schöner threr-gar-' ^u^ey wa?an^» kriege gar übel ist gewartet worden.Urd. dre Macht, da Francrscus l. ge.

cer 6iz

Cervantes, (Caspar) Cardinal und Ertz-Bischoffzu Tar-racona, war sowol in der Theologie als beyden Rechten wohlerfahren. Er that sich sonderlich in dem Loncilio zu Tridenthervor, da er von allen, so dabey gewesen, gerühmt wird.Man gab ihm das Ertz-Bißthum zn Meßina in Sicilien, her-nach das zu Salerno im Königreich Neapolis, und endlich daszu Tarracona. , Er erlangte auch noch darzu den Cardinals-Hut,stiftete ein geistliches Leminariuni und ein Jesuiter-Lollsgium,und starb an. 1im 64. jähre seines alters. , tust.

äe8 Larä. cle Icr. Isec. XVI.

Cervantes, (Johannes) Cardinal und Ertz-Bischoffzu Se-vilien, gebürtig von Lora aus Andalusien, und ursprünglichaus Gakicien. Er war Lickiäiaconus zu Sevilien, und iuanschungsseiner meriten und vornehmen geburt machte ihnMartinus V. den 24. may an. 1426. zum Cardinal. Er befandsich auf dem Loncilio zu Basel unter Eugenio IV. welcher ihnnebst dem Cardinal Albergati als Legaten in Italien schickte, diestreitigkeiten beyzulegen, welche zwischen der Republtck Venediaund Joh. Maria Visconti, Hertzog von Mayland, entstandenwaren. Als er wieder zurück nach Basel gekommen, und dasMißverständnis zwischen dem Loncilio und Papste nicht billigte,begab er sich nach Spanien, woselbst er das Bißthum zu Avila,hernach das zu Segovia , und endlich das Ertz-Bißthum zuSevilien bekam, auch an diesem letzten orte den 25. nov. an.1454. starb. Hill. 8egov. O'aco». Lc.

Cervantes Gaavedra, (Michael) ein Spanier, war vonSevilien, oder wie andere wollen, von Erquivias, einem fle-cken nahe bey Toledo. Er war 8ecrecariu8 bey dem Hertzogevon Alba, und als er sich hierauf nach Madrid begeben, wur-de er von dem Hertzoge von Lerma, des Königs Philippi lll.Premier-Minister, gar verächtlich gehalten. Sich an ihm nunzu rächen, weil dieser Hertzog die gelehrten leuthe nicht ästimir-te, so verfertigte er den bekannten Roman von dem RitterDon Quixote äs I-r Manch«, darinnen er die Spanischen Edel«leuthe, welchen damals die Ritter-züge im köpfe steckten, sehrsatyrisch durchzöge. Er gab den ersten theil davon an. 160;.heraus, weil er ihn aber nicht continuirte, so stellte AlphonsusFernande; äs Avellaneda an. 1614. zu Tarracona eine conti-nuation ans licht, welches den Cervantes überaus verdroß, derhierauf den andern theil heraus gab , und sich beklagte, daßman ihm eine abschrift davon entwendet hätte. Wie denn auchin der that seine und des Avellaneda conrinuation in vielen stü-cken einander gleich kommen. Es war aber dieser Avellaneda einGeistlicher, und einer von den graduirten Personen, welchedie Spanier Iäcencisw8 nennen. Cervantes aber starb elendig-lich an. 1620. und sagt man, daß er nicht einmal sein brodt ge-habt habe. Sonst aber ist er wegen seiner gelehrsamkeit und auf-geweckten Verstandes sehr berühmt gewesen. Man hat von ihmnoch XoveUs8 Lxemxlars8; acht comödien; die thaten Persilisund Sigismundi; eine nördliche Historie; rc. bibl. Hilf,.

f Er ist nicht an. 1620. sondern an. 1616. gestorben, wie Ma-jansio in dessen erst an. 17Z8. heraus gegebenem leben gezeiget.Gelehrte Zeitungen.

* Cervantes , (Eustach. Moros äs) ein Spanier aas Bi-scaja, hat des Rod. Fern. äs Santalla Oieiionarium LcLleüa-üicum vermehrter heraus gegeben , Alcala äs Henares 1572.in fol. und auch ein Lsxibon ÄeäicinX , ingleichen ein viökia-narium bstino-HilpLnicum und Hilxsnico-lÄtinmn zu verferti-gen versprochen. bibl.

, * Cervantes, (Gundisalvus) gebürtig von Sevilien, lebteeine Zeitlang in der Gesellschafft JEsu, verließ aber dieselbe,und begab sich unter die Augustiner. Doch an. 1609. verließ erauch diesen orden, und wurde in seiner geburts-stadt krolsllbrder H. Schrift. Er hat Comment, und Tbeoli 38 in libr. 8s-xisntiX, Sevilla 1614. geschrieben. bibl. Hih>.

Cervarius, (Proculus) ein Römischer Ritter, welcher mitan der conspiration theil hatte, so Piso anrichtete, aber von Ne»rone das leben geschenckt bekam, weil er sich sein vorhaben baldgereuen ließ, und die andern entdeckte, wiewol das nicht eher,als da der zusammenschwur schon ohnedem offenbar gewordenwar. VacÄ. Iib. XV. snn. o. ;o. 66. 71. *

Cervaton, (Anna) ein Spanisches ftauenzimmer, so eineStaats-Dame bey der Konigin Germana von Foix, welcheFerdinandus V. Konig von Aragonien, an. i;o;. geheurathetharte, und nicht allein die schönste, sondern auch die verstän-digste person bey Hofe war. Sie legte sich vornemlich aufdie 8tuäiit lmmsmora , darinnen sie es auch ziemlich weitbrachte. Sie redete Latein, und schrieb es mit einer grossenlebhafftigkeit. Fridericus von Toledo, Hertzog von Alba, trugeine sonderbare liebe zu ihr, und suchte gelegenheit ihr jblche zuerkennen zu geben. Wie man dann auch unter den driefen Lu-cii Marinäi von Sicilien, der an Ferdinandi Hofe wohl gelit-ten war, Lateinische briefe findet, welche dieser Hertzog an.1512. an die Cervaton geschrieben, und dre von ihr m derselbe»spräche sehr sinnreich beantwortet worden. -l-EE nr,XVI. Spill. bibl. Hilp.

Cervera , eine kleine stadt in Catalonien, Mischen Varcellv-na und Lerida m der Vtsuene Cervera, an dem Ursprung deSflusses gleiches nahmens. Allhrer wurde an. 171- an statt derabgeschafften Universitäten zu Barceüona und Lerida eine neueJesuiter-Unwersitat angeleget. *

Fff Lerve-