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ihm gedachter König die würde eines Grafen von Newberry an,welche er aber anzunehmen sich.wegerte, so lange Se. Maje-stät selbst nicht in dem stände waren, das ihrige in ruhe zu ge-messen. Er heurathete anfangs Susannam, eine tochter Hen-ri« Mountague, Grafen von Manchester, und zeugte mit ihri.) Margaretham, verehelicht an Wilhelmum Brownlow,».) Elisabethen:, eine gemahlin Eduardi, Lords Herbert vonCherbury. Zum andern mal heurathete er Iohannam, einelochter Johannis, Grafen Rivers, die ihm gleichfalls 2. töch-1er, Luciam und Catharinam, gebahr, wovon die älteste ei-nen Inländer, nahmens Adam Leftus von Refarnum, heu-rathete. Auf diese letztere gemahlin transferirte er Sudley-castle, nebst andern ansehnlichen güthern. Das übrige aber,nebst dem titul eines Lords Chandois, erbte nach feinem an.1654. erfolgten tobe sein bruder Wilhelm. Allein dieser starbgleichfalls ohne männliche erben, und kam also die würdeeines Lords Chandois auf die nachkommenfchafft des ober-wehnten Caroli Brydges von Wilston. Dieser Carolus wardMund-Schenck bey dem Könige Philippo, und seines ältestenbruders Edmundi Verweser von dem amt eines Lieutenants vondem Tower. In dieser letztem function empfieng er ordre, diedamalige Printzeßin und nachmalige Königin, Elisabeth, hin-richten zu lassen. Weil er sich aber wegerte, ohne einen per-sönlichen befehl von dem Könige Philippo und von der Koni-gin Maria der gemeldeten ordre zu folgen, so ward hernachdieselbe widerruffen. Er hinterließ einen söhn, welcher derRitter Aegidius Brydges von Wilton-castle in Herefordshwegenennet ward, und Johannen: Brydges zeugte. Dieser heu-rathete Mariam, eine tochter und erbin Johannis Pearl vonAcconbury , und bekam von ihr einen einzigen söhn nebst 6.löchtern. Der söhn Jacobus ward nach des vorgedachtenWilhelmi absterben, Lord Chandois, und zeugte mit seinereinzigen gemahlin, Elisabeth, des Ritters Henri« Bernardlochter, 22. linder, wovon 7. alsbald stürben, i z. aber dietaufe empfiengen, und 8. völlig erwuchsen, nemlich söh-ne und 5. töchter. Der älteste söhn, Jacobus, ward Ge-neral - Kriegs - Zahlmeister von den fremden trouppen, Grafvon Caernarvan, und endlich an. 17:9. Hertzog von Chandois,und zeugte mit Maria, der einzigen tochter des Ritters Tho-mä Lake von Cannons, 6. söhne und 2. töchter, welche ins-gesamt gantz jung gestorben, bis auf Johannen:, gebohrenrm jan. an. 170;. so an. 1726. mit tobe abgegangen, Henri-cum und Rebeccam. Der mittelste söhn, Henricus, trat inden geistlichen stand, und heurathete eine enckelin des RittersRobert Atkins, welcher Lord Chief Baron von dem Exchequer,und Sprecher von dem Oberhause des Parlements gewesenwar. Der dritte söhn, Franciscus, ward Caßirer oder Schatz-meister von dem saltz-amte. »/ II. P. 4 ?-
* Ehandos, ( Johannes) einer der berühmtesten Hauptleu-then Eduardi III. Königs von Engelland , ward von demsel-ben zum Ritter des Hosenbandes und Statthalter aller län-dern, welche er ausserhalb Engelland besässe, gemacht. Inder Wacht, welche an. 1,64. in Bretagne vorgienge, bekamer den bekannten Bertrandum äu Guesclin gefangen. Schonvorher muste er nebst dem Marschall von Boucicaut an. i;6i.verschiedene streitigkeiten wegen der grentzen beylegen, welchezwischen den Engelländern und Franzosen entstanden waren.Die Engelländer bekamen dadurch Rochefort, so damals nureine Castellaney war. Als in dem folgenden jähr Eduardus III.die landschafft Guienne zu einem Fürstenthum machte, unterdem nahmen des Fürstenthums von Aquitanien, und solchesseinem söhn Eduard, dem Printzen von Wallis, übergab, wardChandos als dessen Connetable und Seneschall im Poitou, andessen Hof zu Vourdeaux zu grossen ehren gezogen. An. i;6y.führte er nebst Guichardo von Angle den meg mit den Fran-zosen , und ward in der Wacht bey Lussac getödtet. v« n/-
/er, recueil äes trsires äs paix. tültoire ä'ü.ngle-
terre. kiüolre äe Lrance.
* Ehandoux, ( N. von) ein gewisser Französischer kliilolo-xbu5 und Chymiste, welcher, sich in dem XVII. üeculo bekanntgemacht hat. Er gab sich für einen Artzt aus, und übte sichinsonderheit in der Chymie. Die Philosophie des Aristotelis warbey ihm in Verachtung gekommen, und er suchte sich einenneuen weg der wissenschafft zu bahnen. Er besässe viele wohl-redenheit, und konnte sich leicht bey fürnehmen leuthen in Hoch-achtung setzen. Er hielte eines tags eine Unterredung mit demPäpstlichen Xunrio Bagni, zu welcher dieser den CardinalBerulle, Cartesium, den k. Mersenne rc. eingeladen hatte.Chandoux wurde von allen anwesenden bewundert, aussert vonCartesio. Denn dieser zeigete nachgehends den ungrund allesdessen, so jener vorgebracht hatte. Doch behielte Chandoux denfreyen, zutritt zu den Grossen des Reichs. Indessen mißbrauch-te er seine wissenschafft in der Chymie, und fieng an die Metallezu verfälschen. Er wurde daher vor die Gerichts-Cammer ge-zogen , welche Ludwig XIII. an. :6;i. errichtet hatte; auchdaselbst des falschmüntzens überzeuget, und mit dem stränge hin-gerichtet. Lartkt, vie äs Oelcsrtes.
Changcheu, eine grosse stadt in der provintz Fokien in Chna, m d:e Haupt-stadt in einem district gleiches nahmens, wounter 9. andere städte gehören. Sie liegt nicht weit von dsee, so baß dre fluth hinein zu kommen pfleget. Gegen mittezu, woselbst der fluß Chanes vorbey gehet, ist eine vortreflicl
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brücke von ; 6 . grossen und hohen schwibbogev,len darauf gebaueten Häusern und kaufmanns - grwworinnen man das rareste haben kan, was m vv» ^ohlin andern fremden landern anzutreffen. Die stavr " .M,bewohnet, und die einwohner sind verständig nnosam, aber dabey zur betrügerey geneigt, und densehr ergeben. Um die stadt herum stehen viel pormbäume. Man soll allhier viel alte merckmale des 70 ^s-thums angetroffen haben, als creutze, rc. inglelche»/ ^jtses theil von der heiligen Schrift in Lateinischer sprach,I/saberGothischen buchstaben auf Pergament geschrieben, wem, ^teder Chineser, dem es zugehöret, nicht in fremde ya»^kommen lassen , vorgebend , daß es eine hinterlaß«"von feinen vorfahren wäre. «leide. Lluns- ^
Ehangcheu , eine grosse stadt in der provintzChina, die Haupt-stadt von einer landschafft gleichesbiethe 4. städte gehören, liegt auf einem
unter deren gebiethe ^.« »v-,- ».», .
baren boden, welcher von dem flusse Kiang und siiie
gewässert wird. Auf der steinern mauer an demunterschiedene kostbare triumph-bogen zu sehen, -i" ChqnS'Gnihing, welche eine unter den vieren ist, so un"cheu gehören, werden irdene gefässe gemacht, die w" ßhaodes anmuthigen geschmacks und geruchs, den sieoder Thee geben, sehr hoch hält. H/arÄ«» ästcr.
Ehangte, die Haupt-stadt in einer gegend gleiches"^in der Chinesischen provintz Honan, unter deren gevrergMgehören, nemlich Cu, Tanchin, Linchang, Lin, Mc»«Te. In dieser landschafft hat man eine gewisse art vo >welche wie ein kind schreyen, wenn sie gefangen w«einem mittelmäßigen crocodiü gleich sehen. Das xwenn es einmal anfängt zu brennen, kan nicht gem>den. äescr. LKInX.
Changte, die Haupt-stadt einer gewissen gegend in ^ ge-nesischen provintz Huquang , unter deren gebtttpehören, Taoyven, Lungyang und Jvenkiang. D>e>e Kir-... 7 gschafft ubertrift alle andere qegenden an fruastpU qgilsl'»- - - ^ eine gewnn»
giebt auch darinnen viel azur-steine, und einevon mannä. Lkina.
Lhangxa, eine grosse stadt, in einem
4 ve. «> lande dieses
in der Chinesischen provintz Huquang. SieHerrlichkeit über zehrn andere städte, welche sind, ^ lAstNinghiang rc. Dieses land hat alles nothwendigefluß, sonderlich wächst Verreis in grosser mengedas land von vielen flüssen und sten durchwassertwelchen alsdann das Wasser durch wohl und fleMM n>n^nene darzu gemachte Maschinen auf die ftlder gemv ^hni^man grabet auch sehr viel talck in dem berge IWt inder stadt Cbangxa. Der fluß Milo nahe der sia^MlSist wegen dem feste, welches dem Tuonu, eurem gE:,dieser gegend sehr beliebten Gouverneur, datzch» j^nwird, bekannt. Dieser grosse Herr stürtzete sich m. eEMda er von etlichen verräthern verfolget wurde,darinnen. Weswegm zur ehre seines gedacym^^u^^j,öffentliche spiele und gefechte auf dem waffernicht allein um Siangin herum, sondern so E m 'na gehalten werden. H/axr,«, äescrixtion " s"welches in Thevenots sammlung im ...
den ist. .
Changv, (Peter äs) war von Adel, und in ^,iche buA.ein soldat, hat aber verschiedenes übersetzet,vom Plinio, I.uä. Viv-8 IiMturionem sosmmE
Chanonry , eine stadt in Schottland " ?rewsRoß, mit einem Bischoffthum unter St. A«liegt nahe an der meer-enge Murray-Firth.
Chanovski von Langendorff, eine Chanovskimehro Freyherrliche familie, welche sich nttÄvom
hevski von Langendorff, gleichwie eine WM Lang,abgetheilte brrmcbe derselben sich Czassc>la -7 gehsE^pie^nennet. Der Haupt-stamm hat LangenWsW gekom^c
1462. den Ritter-sitz Chanvwiz von stme»halten, und den nahmen zuerst davon ^ M
be war ein valter Wolfgang Chanovs« ^ der U
gendorff. Dessen söhn Adam aufRady rm worden ^ ^ ,,,nahe ioo. jähr alt und ein vatter HER gebr^A-chts gRitter-sitz Smolotel auf W gE?Land-Fffoh<Kayserlicher Rath, wie auch des K0siern^^„ ,Bohmen Beysitzer gewesen. Von dessen , Ls«
Heinrich, Herr in Raby, Statthalter , « Smow^^Bohmen, und Adam MaxtMtsian,L. xchn - Älpnen
serlicher Rath, Cammer - Herr, Hof-^ ^
Rechts Beysitzer, und Vice-Land^aMMden, und haben beyde ihren ,ram"Ws JEsu, von aAlbertus begaben sich in die Societät^/ beOLe d-Lletztere, dessen leben k. JohannTa Ihrigen ^
1645. mit tobe abgegangen. ^Langendor^ ^
1 e Friedrich Ludwig Chanovski von ^