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En welchen sehr schöne perlen gestmden werden,^uen ^ 8nus hat die Haupt-kirche (esclestsm marrem) lassentet, welcher er auch einen Königlichen pallast aufgerich-vfterzihm für ein jagt-und lust-haus diente, wo er sichreist, »"lhrelte, wann er aus Teutschland in Franckreich ge-* (öi,' , histor. der Bischöffe von Toul.
SebE^b Neufs, (Petrus äes) ein Französischer Jesuit/E°ivpbi? ^ Nantes an. 1602. lehrte die Rhetoric mid Phi-seinxZ .,' starb an. 167;. den 20. may in dem 7;. jähre, ^s. Man hat von ihm ssnrKoloMm lUno-Orüli-wcurionum. Paris i6z;. in 8. IVIanuäu«äionem aä
!? Eana, ehedessen Coptos genannt, eine alte stadt
^gen , Wten. Sie liegt an dem ufer des Nili gegen?hn,e,>» ^ dem Caßilif von Minio, zwischen der stadt dieses?»z ""d Assuana; diese stadt war vor zeiten ihrer Hand»
Uchx gUn sehr berühmt, dieweil alle kaufmanns -- güther,AIndien kamen, nachdem sie das Rothe meer pasiMisÄ ,"de dorthin gebracht, und auf dem Nilo wieder ein-°Urdx»' unh so weiters in Egypten und Europa verführet. <sh.' DiÄionnaire.
N dewa d , (Wilhelmus) Bischoff zu Paris, war wegen set-^ ii>äre""ves und seiner meriten berühmt. Einige meynen,ii, > dem geschlechte Pompadour, und hätte den nah-d ben^ von seiner mutter aus Limofin geführet. ErNEo XII. in nnqemeinen gnaden, welcher ihmW Iat'ri^Blßthum zu Paris verschaffte, und ihn an. 1,42.Lösche von Alexandrien machte. Da er denn dastzaMe. t^Wum seines bruders söhne Fulconi äs Chanac.1,,^ vdex stiftete auch zu Paris das Lollegimn von Cha-ihA a„. --vvwpadour oder St. Michael, und starb den ;.M. .worauf in dem folgenden jähre den 2;. jul.letztgedachter vetter Fulco im tode nachfolgete.h ^hgN gntig. äs ?sris. LsII-Lkrill.
An'^ Wilhelmus) ein Cardinal, Bischoff zu Char-i»^thel«i?ve, war von Limosin, ein vetter des vorgedach-'»liiMvgez Er wurde ein Mönch in der Abtey St. Martial
k i^M d<^tmd siudirte zu die Philosophie, die Theo-
tr j^ißtiu^tsthche Recht. Hernach wurde er Abt zu Be-BißyMLangres, hierauf zu St. Florent an der Lol-Angers, und endlich Bischoff zu Charttes,
»riM'er d ( und endlich Bljchvn zu >»yarXi W Mende m Givaüdan versetzet ward.
er an. i;?/. den Cardinals - Hut,
Von
und
Osh. nn. 1,84. zu Ävignon. 5L
^Ngd ^ , bist. lies Lsrci.
^inem «I,?on Vannes, lebte im VI. steculo, erdr?^Men erbe nicht begnüget, und ließiMta iAu bemA/Eche brnder ermorden, um sich auchN na» "„Trugen; dem vierten bruder Macliau trach-
flucht, und Fe-der wüth seines
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6z;
'N lUrism, iblä. 1644. in 8. Tucirrni Oialossos mor-ift .^.varizg komiliss 8. Lbr^soliomi cum notis , ik. 164a.
kvLNAeÜLL ex libris X. 1. ib. 1647. in 8.V^>ons"'-NUch 1659. in 12. k Kümos vaviäicos cum expls-1648-M 8. 8ulx>iria vsviäica, ib. 1659. in 12.
dAups, (Stephanus äes) sein berühmtes werck, so er-knie»;, nahmen Antonii Ricardi geschrieben, und ils Hs-reii«». betitelt, ist von dem Jesuiten Stephane SoucietM Paris mit einigen Verbesserungen und vermeh-'»hrli^ivleder ans licht gestellet worden, wobey auch eine aus-Eb-, ^dens-beschreibung des Verfassers befindlich ist.HttMAvvenl, ein schönes und ziemlich vestes schloß undAiy xj'M im welschen Berner-gebieth unweit Jverdun gele-„,'sUamm-haus des adelichen geschlechts von Champvent,D Laiuv^u Wilhelm an. 1274. und Otto an. iz 10. BischöffeMey gewesen sind. Im Burgundischen krieg an. 147t.Aeg Berner das schloß verbrannt, und im Savvyischenist es in der Berner Oberherrlichkeit gekom-M IvÄ> r6ss. kam dieses schloß und Herrschafft von Hum-Kießh.5 >et an Rudolph von Erlach ; von diesem an Jost vonl°!chxß U), dessen groß-sohn Daniel Äntoni, Landvogt zu Bipp,» ,729. annoch besessen.*
M cjni^ Chaillac, (Bertrand äs) ein Cardinal, wel-
Mßi, ä'N wtt Bertrand äs Cosnac confundiren , war aus Li-UiMvurtlg, wurde Ertz-Bischoss zu Bourges, Patriarch zuMereund Administrator des Bißkhums Pui, oder wieN-i;v.v^n, des zu Auranches. Clemens VII. machte ihnMgüo«'Wm Cardinal, worauf er den ro. may an. 1404. zuin 6regor. XI. üb X. L> lZ.
Ä ' purp. 6^11. kill. kies Lsrclin.
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V-nneS, und folgete endlich stimm bruder Chanav in der re-giernng. üb. IV. c. z. lib. V. L. 16.
tshancäus, (Mauritius) ein Carthäuser-Mönch, gebür-tig aus Engelland, welcher von bannen wegen der Catholi-schen religion entweichen muste, und darauf eine Historie der-jenigen , welche unter dem Könige Henrico VIII. in Engellanddie märtyr-crone erlangt, heraus gab. Er starb an. i?8r.
(shancellier oder Chanceller, (Gualterus) ein Franzose,nahm mit das creutz an unter Gottfried von Bouillon, undschrieb einen tractat von dem, was die Christen an. 109;.glückliches in Antiochien ausgerichtet; und von dem Unglück,so an. 1119. diese stadt betroffen. Er meldet dabey , daß erselbst gefangen, und in wahrender gefangenschafft sein verstandsehr stumpf worden. Dieses buch befindet sich mit in der Lol>Iseiions Ililt. Orientsl.
Chandieu, (Antonius äs) ein Protestantischer TKeoloZus.Er war entsprossen aus einem von den edelsten Häusern derFranzösischen landschafft Lionnois, und ward gleich in dem21. jähre seines alters von seinen glaubens - genossen in dasPredig-amt beruffen. In demselben hat er gantze ;6. jährbeydes in schriften und im predigen einen sonderbaren eifer,und eine grosse gelehrsamkeit sehen lassen. Dabey erlangte erden rühm eines sehr verständigen mannes, und stund in west-lichen gnaden bey dem Könige Henrico IV. bey dem er auchlange zeit Prediger gewesen, und ihm auf seinen reisen undfeldzügen gefolgt, auch vor dessen interesse nicht weniger mitdem munde, als der feder gestritten. Mit dem Jesuiten,Francisco Turriano, wie auch mit unterschiedenen andern,wechselte er streit-schriften, und starb endlich zu Genf in demjähre seines alters. Er hat sich anfangs eine weile denHebräischen nahmen Zamariel, und nachgehends den nahmenSadeel beygelegt. Von ihm stammte her IVlr. Villars äs Chan-dieu, seßhafft im kais äs V-mä, Königlicher FranzösischerGeneral - Lieutenant, Capitain in dem regiment der Königli-chen leib-wache, und Oberster über ein Schweitzer-regiment,welcher an. 1728. auf seinen güthern in der Schweitz mit todeabgegangen. Ein anderer von dessen nachkommen zu aus-gangs des XVII. Lssuli ist -an den Brandenburgischen Hofgegangen. Ihnen gehöret das guth Chabot im lande Vauxgenannt. IM. lib. L. Le Lar/sy, IM. ä'ünglet. tom.
XI. P. 1589-*
Cyandois, (Lords) in Engelland. Dieser titul, nach-dem er eine lange zeit verloschen gewesen, ist endlich aus die fa-milie der Brydges oder Bruges gekommen, indem AegidiusBrydges von Alicia, einer tochter des an. 1409. gestorbenenRitters Johannis Chandis, gebohren worden. Bon diesemÄegidio stammte in gerader linie her der Ritter Johann Bryd-ges von Coberly in Glocestershire, welcher das guth Lugwar--den in Hertfordshire, nebst andern von denen Chandois her-kommenden güthern besaß. Der König Henricus VIII. machtedenselben zu seinem Leib-Ritter und zum Connetable von Sud-ley-castle. Die Königin Maria aber erhub ihn an. iz;z. zuder würde eines Pairs von Engelland, mit dem titul einesLords Chandois von Sudley. Er starb bald hernach und hin-terließ von Elisabeth, einer tochter Eduardi, Lords Grey vonWilton, i.) Edmundum, von dem gleich unten; 2.) Caro-lum Brydges von Wiston, dessen nachkommenschafft endlichin der Lords-würde succedirt; z.) Antonium; 4.) Richar«dum; 5.) Mariam, verheurathet an Henricum Tracy vonAldcrton; 6 .) Catharinam, verheurathet an Eduardum,Lord Dudley. Edmundus ward an. 1547. in dem lager beyRoxborough durch den Hertzog von Sommerset, zum Rit-ter geschlagen, und an. i?;z. zum Lieutenant von dem Towevgemacht. Nachdem er feinem vatter succedirt, diente er beyder belagerung von St. Quintin in der Picardie, und an.1572. saß er mit in dem gerichte wider den Hertzog von Nor-folk. Er war auch Ritter des Hosenbandes, und hinterließ vonDorothea, einer tochter Edmundi, Lords Brey, i.) Aegidium;2.) Wilhelmum; ;.) Eleonoram, verheurathet an GeorgiumGiffard; 4.) Catharinam, verheurathet an Wilhelmum LordSandes. Aegidius, sein ältester söhn und Nachfolger, erzeugtemit Francisca, einer tochter Eduardi, Grafen von Lincoln, nur2. tochter, Elisabetham, verheurathet an den Ritter JohannKennida, und Catharinam, verheurathet an Franciscum, LordRüssel von Thornhagh. Hierauf succedirte der andere bruder,Wilhelm, welcher an. 1602. mit tode abqieng , nachdem ihmMaria, eine tochter des Ritters Owen Hopton , Lieutenantsvon dem Tower, vier kinder gebohren, i.) seinen nachfolge?Grey Brydges; 2. ) Franciscam, verheurathet erstlich an denRitter Thomam Smith, und nach dessen tode an Thomam,Grafen von Exeter;;.) X. verheurathet an den Rrtter ThomamTurville; 4.) Beatricem, verheurathet an den Mter HeinrichPoole. Der söhn Grey ward wegen des grossen ansehens,welches er in Glocestershire hatte, und wegen des starcken ge-folges, womit er insgemem bey Hofe er,ehren , fast durchqe-hends der König von Cotswoult genennet. Er starb in Italienan. iü2l. und hinterließ von Anna, einer tochter Ferdinand«Stanley, Grafen von Derby, 2. söhne, Georgium und Wil-helmum, nebst 2.tochtern, von welchen dre älteste Jacobum,Lord Audley und Grafen von Castlehaven, heurathete. Derälteste söhn, Georgius, ergrrff dre Waffen vor den König Ca-rolum I. und verlohr rn der Wacht bey Newberry z. pferde um4 er dem leibe» In ansehung seiner sonderbaren tapferkeit, bot
ihm