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dieÄ,!^Lkffifteten Königlichen Societät. AIs aber auchSB, 6 -n ,l "kosten darauf wenden wollte, und es wieder zurückMe svU?tztgedachter König ein Hospital vor alte oder gebrech-^lhelmns?7?aselbst.an, welches Jacobus H. continuirt,*»ß es sil- aber völlig zu stände gebracht hat , und zwar so,^emes der schönsten und unmuthigsten gebäude paßi-'Mnen fa^, Klcs desselben hat auf der einen feite einen sehrMilchen « lNifder andern eine capelle, und in der mitten einenLeiche n,-, """ltton; auch stehet man unten eine schöne gallerie,Me» »„.LSauenen steinen gepflastert ist, und von dergleichenMe» j»"Asturtzt wird. Die 2. feiten find 4. geschoß hoch, undi Mr geschoß zwey gallerien, von welchen eine jedwe-» ecke nV» > ken so viel kammern mit bethen in sich hält. EineB gezier, . oiesem Haupt-gebäude ist mit einem schönen pavil-L deren einem die Wohnung des Gouverneurs und
Aliilte^- Lon6Iii sich befindet. In den andern haltenM cv lchledene sowol eivil-als militar-beamte dieses Hausesofk mitten des Platzes stehet auf einem fuß-gestell von^^pt-qxb? o eherne statue des Königs Caroli II. Ausser demMestch>?uve hat man noch vier grosse und gleichförmige flugelMeiers ^vrinnen theils die krancken, theils aber beschädigteM bed/p„^leichen unterschiedene von den mittlern und gerin-Me», dieses Hospitals ihre angewiesene Wohnungen
' Me» darinnen unterhaltene penstonarien, oder blosse
U. beij-f ken anzahl sich zu ansanqe des XVIII. üecuii aufM ivextz l-wagen insgesamt rothe röcke mit einem blauen futter,"ebst der Wohnung mit sehr guten essen und trincken,M-kohUdrger kleidung und Wäsche, mit licht und holtz oderr "ej»xg«/wie auch ein jeder zu seiner ergötzung wöchentlichbesoldung versorgt. Damit die zu diesem allentzZ pf»i.^kvsten nicht fehlen mögen, wird jährlich von einemss?l, dqz 'FEings, womit man die armem bezahlt, der 240.iaMß Englischer Pfenning , abgezogen, und über die-
^.ei»rs Mder sowol Offtcircr, als soldat, sich einmal desa»Ms besoldung zu solchem ende abbrechen lassen,lie«"g. ungefehr zooo. pfund sterlingS jährlich
E Nebn L," dem gonverno dieses Hospitals sindCommissa-ssMiz", ^schiedenen andern beamten, verordnet. c 7 c,»r.le»rM äslic. äe l'Pngl. p. 8 ;;.
^ ssh ' ^ ^ Or- Lret. x. ro6. 266.
seAvff M? ^ Eine kleine stadt in Natolien, so ehedeffen einenund in dem mittägigen Caramania liegt; die-G?» aber ist eben das, was sonsten Beglerbeglic in»"!ia lieg, t wird, und an den grentzcn von Aleppo ode
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oder
,>L^inais 7 (Timoleon ) ein Jesuit, gebohren zu Cha-" an. iü<o leUrte -ine reitlana die Humaniora zu Ottsetzte sich darauf durch seine predigtm in besondereM Aug' wie er denn auch selbst «n dem Hofe M Patts^gnügen gehöret wurde. Erstarb den lr.stpt.y,Md^ Man hat von ihm Intimen« äs p'ew ' MWchm^l ggf^vn predigten, welche letztere an. 1729. zum fünften
»»kw-^Ehreibet, unddardey meldet, daß auch einest«iu der Thebanischen landschafft unwttt Nea zuE, nKen ein tempel, so dem Perseus gewledmet , an u-L^ri^aus welcher Danaus und Lynceus, dre m den al^°t.?Fchen ^schichten so berühmt, seyen gebürtig gewesen.
Martinus) wurde zu Treuen-Britzm in der
Brandenburg, allwo sein vatter, Paul Chemmtz,An u»d Handelsmann war, an. ^22. de»> nov.
-NLL BS- ÄZZ
Mt^en, »ssk nam bsteb auch an diesem orte bis aufssvrtmMssenwurd^Laccalaursum bey der schule-"sehen,zog^de. Doch wttlerlusthatte,seinestudien)stl»Me qbArtvarwter Franckfurt an der Oder,
V, u»xU>ege^ Sabinus, krokestor war.
' an. Mittel diesen ort bald wieder
"M. ,^EN. Britzen a» der Oder einen schul-
«ch "" ver Lioer emm ,u,ut>
1 !^>eb,h^ ^ chdem er demselben anderthalb jähr vor-
U° rrNL<^"E ttmge Polnische Edelleuthe, machteastroloLieas bekannt, und wurde
das folgende jähr zu einem schul-dienst an diesem orte befördert,wie er denn auch in demselbtgen jähre auf des Hertzogs vonPreussen Unkosten Magister wurde. Weil an. 1549. Sabinuseine reise nach Wittenberg that, begleitete ihn Chemnitius, undverlangte in einer Griechischen epistel von Melanchthone, daß erihm einen meckoäum üuclli sslieologici vorschreiben möchte.Unterdessen war in Königsberg die pest entstanden, da dennChemnitius seinen schul-dienst aufgab, und sich mit Sabino einezeitlang in einem kleinen städtgen Salfeld aufhielt, auch daraufPreussen verlassen wollte; allein der Hertzog Albrecht machte ihnzu stinem Likliotkecario. weil er sich durch herausgebung eini-ger calender und seine astrologische wissenschafft beliebt gemachthatte. Dieser gelegenheit bediente er sich sehr wohl, und studirte;. jähr mit grossem fleiß; da unterdessen die streitigkeit mitOsiandro angieng. Demselben widersetzte sich unter andern auchChemnitius, und opponirte ihm einsmals gar scharf in eineröffentlichen disputation in gegenwart des Hertzogs; wodurchzwar einige desselben gemüthe von ihm abzuwenden suchten , evwurde aber dennoch wegen seiner astrologischen wissenschaffthoch ästimirt. Nichts destomeniger, weil dennoch der streit mitdem Osiandro mehr Verdrießlichkeiten verursachte, nahm Chem-nitius im apr. des jahrs seinen abschied , doch so , daß ereine jährliche pension behielt. Er kam also zu dem MarggrafenJohann von Brandenburg , bey dem er gleichfalls durch seineprXäilliiones allroloZiLSS war bekannt worden, und sich dadurchnoch ferner bey ihm insinuirte. Gleich darauf gieng er nachWittenberg, begab sich an Melanchlhonis tisch, begleitete denftl-ben an. 1954. nach dem Convent der PKeoloxvrum zu Naum-burg , und fieng an, auf dessen einrathen in Pi^olo^-eis überdessen locv 8 communss zu lesen, welches er mit sonderbarem sp-pwulu verrichtete. Bald darauf aber, ehe er diese lecltiones vol-lendet, wurde er nach Braunschweig beruffen,'woselbst er erstlichLoüäjutor, hernach kattor und endlich Superintendent worden.Es wurden ihm zwar unterschiedene wichtige stellen angeboten,die er aber ausschlug, und zu Braunschweig blieb. Im übrigen,da zu dieser zeit das Concilium zu Trident gehalten wurde,schrieb Chemnitius einen tractat wtder die Theologie der Jesui-ten , welches buch Andrada widerlegte; wodurch Chemnitiusgelegenheit bekam, das Lxsmen Loncilü TriUemini zu schreiben.Hierdurch, wie auch durch einige andere schriften, erlangte ereinen solchen rühm, daß er von Friderico II. Könige in Däne»marck, ingleichen von den Churfürsten von der Pfaltz, Sachsenund Brandenburg und von andern hohen Häuptern in kirchen-sachen vielfältig zu rathe gezogen wurde. Insonderheit als mandie kormul-mi OoncoräiiL verfertigen wollte, muste auch Chem-nitius daran arbeiten , zu welchem ende er an. r? 6 ?. dem Con-vente zu Torgau mit beywohnte, und an. 1577. darzu gebrauchtwurde, die von andern IKeoloZis eingeholte censuren in dieserfache, nebst Jacobo Andreä und Selneccero, durchzusehen, auchzu solchem ende sich mit bey dem Bergischen Convent zu finden.Doch ward er hernach sowol als auch Selneccerus mit JacobsAndreä dieserwegen streitig, und wurden von allen feiten ziemlichheftige Worte gebrauchet, so eben der von ihnen errichteten for-mn! nicht gar verträglich fiele. Endlich starb er den 8 . apr. an.1586. nachdem er 2. jähr vorher dimißion feines amtes erlanget.Unter feinen schriften sind die vornehmsten: I.oci Illeologici,
guibus kbilix^i tVlclrincbtkonis loci communss perlhicue expll-csuMr, Ac. Pxamen Loncilü PMentini gnLÜripsrritum; Hsr-inonis LvsnMlicÄ, welche von Polycarpo Lysero continuiret,und von Johanne Gerhards vollendet ist; äe cluabu8 Xswrir
In Lllriüo; ^uciicinm cke Lontrovsrslis guibusäsrn kuperiorslemxore circs guosäsm Lonksllioni8 srULulos moti8; luäicium
cle Cslenckario Oregorisno, Lc. Eine sammlung einiger seinerbriefen ist unlängst zu Franckfurt ausgegeben worden. Vir-,Lkemnitü , so von ihm selbst verfertiget. Inst.
üb. ÜXXXIV. <L , gckckir. tom. II. p. 77. in vic.
Pbeol. Oerni. , in concorclis concorckc. , in
PüsÄtro. *
* Chemnitius, (Martinus) ein söhn des berühmten Ibeo.logi gleiches nahmens, war zu Braunschwelg an. 1961. den 1;.oet. gebohren. Nachdem er zu Leipzig und Franckfurt an derOder die Rechte studiret, wurde er nach einander Raths-Con-sulent zu Braunschweig, kroksllor .surü zu Rostock, Cantzler undgeheimer Rath zu Stettin, und endlich Cantzler zu Schleffwig,allwo er an. 1627. den 26. aug. mit tode abgleng. Er ließ unterandern Uiüori->m nLvi§stioni8 Inäi-e Oricnc-»Ü8.
Chemnitius, (Christianus) wurde den 17. jan. an. 161;.zu Konigsfeld in Müssen gebohren. Sein vatter war MartmusChemnitius, Prediger daselbst, ein söhn Matthat, der em bruderdes zuerst gedachten Martini war. Nachdem er den gründ seinerstudien UM zu Hause, theils in der schule zu Zeitz geleget hatte,begab er sich an. i6zr. nach Leipzig, veüieß aber wegen der pestdiesen ort gleich wieder, und gleng nach Jena, woselbst er an Jo-hannen: Majoren,, IbeoIoZiL xiokeilorem, recommendiret war.An. 16,7. wurde er RsgiliLi, und fieng daraufan, die Hebräi-sche und andere sprachen, wre auch die Philosophie zu lehren.An. 16,8. würd er UcÄor der schule zu Jena , und an. 164;.viscoiE zu Weimar, an. 16^2. CoLäMor des v. JohannisMajoris zu Jena, auch Lrokcllor IbcologiL, und endlich an.,6<4. Llistor und Supermtendent daselbst. Ob er gleich zumöfter,, nach andern orten beruffen wurde, wollte er doch diesenort nicht verlassen. Er starb auch daselbst den z. ju„. an. 1666.
Man