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Zweyter Theil. Bi - C.
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von ihren übrigen verwandten sind abgetheilet worden. Sie hat-ten noch nicht lange zeit vesten fuß zu Marry gesetzet, so wur-den sie so mächtig , daß sie sich von Mecca schon meister ma-cheten, auch den dasigen Caaba oder Haupt-tempel einnahmen,und die ober-herrschafft der stadt und den Vorsitz des tempelsetliche Leula hernach behielten, bis endlich, da die ober-stelledes tempels in Abu-Gabshans Hände gerathen, Cosa diesenan leib und seist schwachen mann bey dem trunck hinter daslicht geführet hat. Dann als er sahe, daß er wohlgemuth,und zum trunck erhitzet war, kaufte er ihm die schlösse! destempels und die ober-stelle darüber um einen krug wein ab.Da aber Abu-Gabshan von seiner trunckenheit wieder zu sichsechsten gekommen, reuete es ihn seines liederlichen marcktes,den er gethan, daher die sprüchwörter unter den Arabern ge-kommen : Es reuet ihn mehr, als Abu-Gabshan, aberzu spat, oder auch, er ist einfältiger als Abu-Gabshan,welche insgemein von denen gebrauchet werden, die viel gegenetwas wenigers vertauschet haben. Indessen war er nicht soeinfältig, daß, da er wieder zu sich sechsten gekommen, er nichtseinen fehler erkennet hätte; er wollte deswegen seine wegge-schenckte ehren-stelle und schlüssel wieder haben, und verursach-te dem Cosa in beybehaltung seines guten tausches vielen Ver-druß , worzu ihm die Cozaiten viele hülfliche Hand geleistet, wel-che unbillich fanden, daß er durch arglist allein eines solchenrechtes solle verlustig worden seyn, und ihr stamm durch ei-nen so rechtlosen titul diese ehre verlohren hätte, und auf dieCorashiten übergetragen worden wäre. Cosa aber war stetsauf seiner Hut, und schickte heimlich an alle Carashiten, wel-che unter den andern stämmen zerstreuet waren, boten aus, aufeinen bestimmten tag sich zu Mecca einzufinden; mit dieserbeyhülffe griff er die Cozaiten an, verjagte sie aus der stadt,und also blieben die Corashiten bis auf diesen tag in ruhigembesitz der stadt Mecca, und Cojü, nebst allen seinen Nachkömm-lingen in gerader linie waren alle in besitz des tempels bis aufMahomed, so behielten sie auch die regierung über die stadt.Cosa hatte 2. söhne, Abd-Menaph, und Abdol-Uzza, Zobair undCadigha, die frau Mahomeds, kamen von Abdol-Uzza. Abd-Menaph , der älteste söhn Cosa, war der vatter Hashems undAbdshems; des letzten söhn hieß Ommia, von welchem dieOmmiader herstammen, welche bey etlichen hundert jährenüber die Saracenen geherrschet. Hashems söhn war Abder-Mottallab, welcher seinem vatter in der regierung seines stam-mes zu Mecca nachgefolaet. Er lebte no. jähr, und hattei;. söhne. Abdoüah der älteste heurathere Waheb, von welcherMahomed im jähr Christi 571. im may gebohren worden, daIustinus II. Kayser zu Constantinopel war, und Chosroes dererste König in Persien regierte. Irrste«»«, bist. äs lVIsbomsä,x. 2. Lc. Siehe Caaba.

(shelidonis, ein liederliches weibes-bild, welche aber so vielgewalt über den Verres erhalten hatte, daß alles, wasinan bey ihm suchte, durch sie gehen muste. Dagegen machtesie ein testament zu des Verres besten. , in nmr. contraVsrrem.

Ehelidonische inftrln, sind;, kleine eylande an den küstenvon Natolien in dem eingange des meer-busens von Satalia, derinsul Cypern gegen über gelegen, von welchem auch das darbeybefindliche vorgebürge den nahmen hat. In dem frieden, wel-chen Artaxerpes bongimanne König in Persien mit den Griechenzu sthliessen ist gezwungen worden , und der sonsten von demAtheniensischen Gesandten, welcher auf der letztem feiten darin»gehandelt, insgemein der friede Calliä genennet wird, mu-ffen die Perser unter anderm versprechen, daß sie in künfti-gen zeiten mit keinem langen schiffe zwischen den Cyanischenausser dem Lolpboro Ibracico im Euxinischen meer gelegenenund diesen Chelidonischen insuln sich wollten sehen lassen ; wo-durch sie auf einmal von aller fchissahrt im Aegeischen meer aus-geschlossen worden. *

CheUdonius, Bischoff zu Besangon, wurde an. 444. oder4?. von Hilario LrelatsM in einem 870060 abgesetzt, weil er, eheer Priester worden, eine wittwe geheurathet, welches wider dieKanones war. Er meng also nach Rom, sich deswegen bey demPapst Leone N. zu beschweren, wohin ihm auch Hilarius folgte.Weil aber der Papst einen 87noäum erstlich versammlete, undsich die fache dadurch verzögerte, gieng Hilarius wiederum zu-rück , ohne von dem Papste abschied zu nehmen. Hierdurch wur-de dieser beleidigt, und Chelidonius erhielt wiederum seine vorigestelle. 8. Leo, exist. 89. , ?.n. 44;. Lc.

(shelles, ein flecken in Isis äs krance nahe bey der Marne,mit einer berühmten Nonnen-Abtey, die an. 662. durch die Kö-nigin Batildis, Clodoväi II. gemahlin, gestiftet worden. DerKönig Robert, welcher dasebst ein Königlich Haus hatte, ließan. 1008. allhier einen 8moäum halten, von dessen säi» nochetwas,betreffend die güther der Abtey von St.Denys, vorhandenD« , liv. IV. äe8 amig. äs karie. LV/rl-re« , bist.

äe l'Lbb. äs 8. Osnis, Lc.

* ^Helles, (Ioh. äs) ein berühmter Baumeister, bauete ander Arche zu dlötrs-vame in Paris den korricmn oder die halle,welche gegen dem Ertz - Bischöfflichen pallast stehet; eine in-scnpUon, so in alten buchstaben da stehet, bezeuget es, undlautet dreselbige, wie folgt:

stiino Oomiiü, lVi. L. L. I.VII. menls kebruarioläus leculiäo.

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Noc kuit incoeptum, Lbristi genitricis bonott 9Kiälenst sotomo vivents Mranne NsZistro.

Johannes äs Chelles wird hier, wie leicht zu ersehen,lis genannt; doch ist diese Überschrift nicht von dem »gebäude der kirche der Mutter GOttes zu verstehen; da»hat dieselbe schon zuvor ist dem XI. stecMo unter Ko» -^rdbert wieder zu bauen angefangen; ja unter Caroio e ' ^!lschon der erste gründ darzu geleget. Zu ende des AI- j W-liesse der Bischoff Mauritius unter der regierung hilfgusti sich diesen tempel-bau auch sehr angelegen seyn/ I >vchbe Odoni von Sulli dessen Nachfolger in diesem gev» «zxrck-cher sich dieses Johannis äs Chelles als seines Bau-ovcrMeisters bediente, nicht viel mehr zu bauen über. xr-vis8 äe8 ^rcbitststes.

* ishellese, oder Cellese, ein flecken in dem BißthuNl A Mrea, so zum Kirchen-Staat gehörig,. und nahe veoBagnarea liegt; es werden allda schöne geschirre vvogemachet. Das grab IEsu Christi, so dem M dsstgleich stehet, ist auch zu mercken; die benachbarten fccr>'selbe in grosser ehrforcht, welchem menge, sonberucv^^stzutags den mertzen durch, dahin kommen, ihren gölte»verrichten. Daist auch das bekannte geschiecht drree ^Eoder Chellesi äi Pistoya ursprünglich her, und hat

ther. Der flecken, dessen wir Meldung thun, rst ern > H Eeiner linie dieses geschlechts zuständig ist: diese,Wder besten und ältesten in Toscana. Viele treflickst Mdaraus entsprossen, und haben sie berühmt geAAiwa?archive des Groß-Hertzogs thun vieler derselbensich sowol bey der regierung als in den Waffen und wo paß >,ten verdient gemacht haben. Man siehet aus diele«'sich ehedessen äs Chelle genennet haben, woraus ^werden , daß es ein neben-ast der Grafen von Guw'ches nicht nur dadurch bekräfftiget wird, dreweu ^Langobarden von Chelles nennen, sondern auch^geschlecht-wapen eine grosse gleichheit haben, u>>o u» ^ P,de in dem Pistoyischen güther besessen, und in der st" „MHäuser gehabt haben, worunter Gropola rc. wa^ M MChelles liegen, zu zehlen sind, deren erster Erb-He", ^ eEan. l222. dieselben beherrschete. Diese famrste «a» > ^hundert jähre, insonderheit um an. 1200. beruh»« M«.

tig gemachet, zu welcher zeit sie 12. Ritter «u» w vgeben konnte, welches ihren glantz nicht wenigSie hat bis auf den heutigen tag ihr altes reck',welches darinnen bestehet, daß sie den Bischoffzuführen gewalt haben, welches mit einer gewust'geschiehet, so ihr alterthum und ansehen anzeige

Polst«ai y

Chelm, Chelmyck, eine Woywodschafft m rZthai-estlanbschafft Klein-Reuffen, welche zwischen Lublmäa ^Volhynien liegt, und 2. gebiethe in sich begreift,Mund Crastinistaw. Die Haupt-stadt Chelm hat embautes schloß nebst einem Griechischen Bischoff -Dest ^/

* Chelo, ein schloß und vester ort in deEA «äst

vlntz Rucan; es liegt ein berg da herum, ivEjg ßowoselbst ein brunn zu sehen, wovon man va» ^trincken darf, weil sowol menschen, als thiere' U „stauch davon zu sich nehmen, davon sterben -

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voium. V. ^wsas. äsn8 le recueil äe

ll. K ^lerdes Königs in Svarta

den änderten, und Cleombrotus seine - ^

bey, Verba!^den vatter und^

an den ort seines exilil. ^

essai8 liv. II!. L. I). ^ ^ftemsebe?!5

lichbsan^non einer nahe dabey in dee T^ F Sreleset, ttwan 15°°. schritt von Westmmister u^ b--k,!Z

-- der Marggra^^

daselbst. Das vornehmste aber, '"""stMiaes

machtest ein unweit davon gelegenes gesost^

sey-College genannt. Der Konig xacobus^,^^ 8 , -.dem ort, wo solches stehet, oml'bsoiogiD anzulegen, deren haupt-venA Hernachlehr-sätze der Catholischen kirche zu bestretten-^^jests ^ yckVorsatz in stecken gerathen, schenckte Carol«