Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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b.

e« wurde, durch seine gewalts - briefe gut zu heis-

bis dekräfftigen. Diese Congregation daurte also fort,sich j« >^dlnal äs Richelieu, unter dem verwand, sie hättensich s-,^""U»g der ordens-reguln nicht zum besten aufgeführet,Itche« N M ihrem General-Administratorn in geist - und welt-^»d auswarft. Dieser Cardinal setzte hernach aller-SA, ^Me zu ihrer Verbesserung auf, welche aber fehl schlu-Ct. üblich erlaubte er, daß sie mit der Congregation ;u«N. vereinbart wurde, welches an. i6;6. geschehen , unddch cviia Ludovico XIV. wieder ist bekräfftiget worden. InÄtzi ^^wations - brieftn hat der König auch die dreyjährigevchj.Aebte von neuem gut geheiffen. ,

»sitio, "onics dom. II. r>. 680. Äe/rsr, bist. äL8 oräres hsto-^m.VI. e.;y.

ri»erN.^rq, (Gabriel) ein Poet, gebohren zu Savona,Mna^aufder Genuesischen küste, deni8. jun.an. 1^2.15.MlnU seines vatters tode, daher ihn einer von seinen vetternNvlli.E übernommen. Er studirte mit gutem fortgang zuDinretn ?. der Umgang mit Aldo Manutio und Marco AntonioM di>^M ihn noch mehr darzu an. Er begriff die sprachen,mi gn esung des Pindari gewohnte er sich dessen art in ver-Äst, 'As er nach Hause gekommen, verfertigte er LateinischeMund., He gerühmt wurden. Auf anhalten aber seiner gutenAll ch^i^e er sich gäntzlich auf die Italiänische Poesie, welcheRant».. stalten gieng. Bey den Hertzogen von Savoyen,Ueg »üb Flvrentz, der Republick Genua, rc stand er in an-utbqnj M dxr Cardmal Barberini, als er unter dem nahmendas H Papst worden, invitirte ihn an. 1625. nach Romlvea!» el-jahr ; allein er entschuldigte sich alters und kranck-M za,' brachte seine übrige zeit mrt geistlichen betrachtnn-Wa„s starb den 14. oct. an. i6;8. Seine schriften beste-t - bn-getichten, als da sind Italis libersts; kirenrs ;Meg. > e il Kuggiero ; ffmscisicls, Lc. volum. von ge-Äflr. 'p°^schiedenen schau-spielen rc. Söffr-r,, tkestr. ä'Imom.

k pin. I. c. 61. eloZ. äs lett. k. II.

. * , Icritt. I.ig.

f^etvMng, eine grosse Chinesische stadt, welche die zweyte'^Nanln ^nk Cheking , und die Haupt - stadt unter den fünfsshj.j " «einen städten derselben gegend ist.siehe Schiais.

, (le I.LL äs) ein ste,

^vein ^ stund im umfang. Man siehet keinen grossent,v->^t!vi,«ü^uen ; hingegen laustet der -uß Caor, der Cosmeir,? sind ' der Ava, und der Mena, welches alles starckeyl Ehia °^uus. viÄion.

Uadglgj u?.ettian, oder Acaponetu, eine provintz, so unterUnd^vink.»^^?kd-America gehöret. Sie liegt zwischen

Culiacan, Zacatecas, Guadalajara , Xalisco,; Aquacura ist der Haupt - ort darinnen.

1» ein Königreich in Indien, in der halb-insul des

^ iMn Cochinchina, Cambaye und dem Indiani-Xhi^ ' Pulocacien ist die Haupt-stadt darinnen.

cliV enttnvi ' ein fluß, welcher in dem Toscanischen

b„M in ein-» hernach zwischen den geburgen derselben land-lieg,'»en grossen see fällt, welcher in einer so vollkommenen

,^lb das gewässer der Chiana sich gleichsam theilt,Äst. Mrtsin die Tyber, halb aber westwärts in den Ar-H-Äv exqj^^r des Kaysers Tiberii regierung wollte man den«ll-j u, dgk Aussen der Tyber unter andern auch dadurch vor-HÄ b>eil aN dle Chiana gantz und gar in den Arno leitete;denn dieser letzte fluß den Florentinern unfehlbarN haben ^ erfolgenden Überschwemmungen, würde zu-krwekn,? protestirten dieselbe mit solchem Nachdruck wi°x^^ben, daß man davon abließ. Inzwischent,Ä>einnei dw Romer in dem thal, wo die Chiana nach derÄ N heutia//?n einem berge bis zu dem andern eine mauer,M jAllna b,,>. Hges zu sehen ist, aufführen, in deren mittenK d??H<Uistänk/ damit sie durch dieselbe nicht mehr Wasser,Nises- Mitten xÄ war' aus der Chiana empfangen mochten.MdÄ neu??^.M- ü-LuIl entstund über den lauf dieses^ sx.Äals zwischen den Römern und Florentinern.

!'Ät-^Cvwm ^"de Papst Alexander VII. ernennete dißfalls^ den Cardinal Carpegna nebst dem be-

e^vitp» Än Caßini, der Groß-Hertzog Ferdinandus

"L M'ch-lW , MW d-m gE-°s d--Ä jg Ä- -65. Vwrani. Wiewol nun durch drese per-^vtAun wäre ». ^6?. alles, was dißfalls auf beyden thel-?- Ä'- svndernÄ^^^Hk ward; so kam es doch zu keiner^ «c-t. rn die fachen blieben in dem ehemaligen zustan-

X * ffkv ^ lü«n ^O. I. FM.

des--»

p' 70.

Ä anÄ Hanen^Ä^ische stadt in Asia, Sanson in sei.

grenk-,« ^ si^ ln das eigentlich sogenannte Nato-

' 8?. ^h>ana^x?x" Amasia und Caramania. 6^ie aiebt der

st

Amasia und Caramania. Sie giebt derja» nahmen, welche ehedessen Galatien hles-

eine

Neu - Spanien, im nördlichennein von Guatimala gehörig, welche von

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dem flecken Chiapa, der wegen seiner guten pftrde berühmt ist,ihren nahmen bekommen. Die Haupt-stadt darinnen ist Ciudad-Real äs Chiapa, die residentz des Spanischen Gouverneurs überdie provintz, wie auch eines Bischoffs, der unter das Ertz-Biß-thum zu Mexico gehöret. Ausser selbiger ist noch eine anderestadt, der Indianer Chiapa genannt, obngefthr von 4°°o. Häu-sern. Die provintz ist sonst mit viererley unterschiedenen natio-nen besetzt gewesen. Die, erste hieß Chiapa, unter welcher über-aus verständige und die höflichsten leuthe in gantz Neu-Spaniensind, die sich treflich auf die music, Mahlerey und alle anderekünste verstehen, sonderlich aber behertzte pftrde aufzuziehen undzahm zu machen wissen. Die andere nation sind die Zoques oderZoaques; die dritte die Zeltales; und die vierte die Quelenes.Diese haben ihre besondere gebiethe, die mit sehr viel kleinendorfern und flecken, welche lauter kleinen Republicken ähnlichzu seyn scheinen, angefüllet sind. Die stadt Chiapa der India-ner , wird krafft eines besondern von dem Könige in Spanienihnen vergonneten prlvileZii von gewissen aus der Indianischenbürgerschafft erwehlten obrigkeitlichen Personen regieret. Indieser provintz ist ein fluß Gryalva genannt, in welchem sich ge-wisse thiere aufhalten, dergleichen man sonst nirgend findet.Sie sehen den äffen ähnlich, haben einen langen schwantz, undsind über und über fleckigt, wie tieger - thiere. Sie verbergensich insgemein unter dem Wasser, und wenn sie einen menschenoder thier vorbey schwimmen sehen, schlingen sie ihren schwantzum ein dein oder arm herum, und wollen sie zu gründe ziehen;jedoch hat man noch nie erfahren, daß sie jemand gefressen.Noch ein anderer fluß findet sich allhier, ssio blanca genannt,welcher das hinein geworffene holtz mit einer stein-rinde über-ziehet , im übrigen aber gantz klar ist, und keinem menschenoder thiere, welches davon trmcket, einigen schaden thut. Esgiebt auch allhier viel sonderbare quellen, wovon etliche einenordentlichen zu - und abffuß halten. Unter andern ist einer un-weit Tafixa, welcher jähr lang Wasser die fülle giebt, wennes gleich trocken Wetter istzhingegen in den nächstfolgenden z. jäh-ren nicht einen tropfen von sich fliesten lässet, es mag so viel reg-nen als es will. Ferner ist ein quell daselbst, welcher im som-mer viel Wasser von sich giebt, im Winter aber gantz vertrock-net ; und noch einer, welcher alle äusserliche schaden, weswe-gen man sich sonst ein fontanell setzen lassen muß, heilet, aberalle diejenigen vögel und thiere, so davon trincken, tödtet. Überdieses hat man daselbst auch einen brunnen, welcher, so maneinen stein hinein wirft, ein donner - Wetter und grossen stürmverursachet. Nicht weit von dem flecken Chicomuzelo ist einehole, die, wo man hinein gehet, sehr enge, aber inwendigsehr weit ist, und auf einer feite einen see hat, dessen Wasser,ungeachtet es stille stehet, sehr klar, und an den usern 2. klaf-tern tief ist. Die provintz Chiapa wurde vor diesem wegen desvielen goldes, so man daraus zog, sehr hoch gehalten; wiedann auch noch jetzo kein Mangel an gold - ädern zu spüren ist,wenn nur genug jclaven in den bergwercken zu arbeiten vorhan-den wären. Es giebt auch daselbst viel gute silber - und anderemetall - ädern, die noch unberühret bleiben. Nicht allzuweitvon Ciudad - Real südwärts liegt der berg Lc-uepsc , (d. i.Wind - Berg) welcher von einer gantz ungemeinen höhe ist, so,daß einer 7. Meilen zu gehen hat, ehe man auf dessen spitze kom-met , und zwar kan man solches zu keiner andern zeit als in dernacht thun ; dann so bald die sonne aufgegangen, entstehet dar-auf ein solcher wind und stürm, davor niemand hinauf gehenkan. triff, irovi orbis.

Lhiari, lat. Llsrimn, ein wohl bewohntes lustiges städtleinim Brescianischen gebiethe, nicht weit von dem flusse Oglio,welches durch die Niederlage, so die Französische armee unterdem commando des HertzogS von Savoyen und der Marschal-len von Villeroi und Catinat an. 1701. den 1. sept. von demKayserltchen General dem Printzen Eugenio von Savoyen da-selbst erlitten, sonderlich bekannt worden. Schauplatz desxrieges von Italien.

* Chiaro Monte, ein guter flecken im thal ä! Noto in Si-cilien; es liegt dieser ort in den gebürgen, zwischen den quellendes baches Frascolari, fünfstunden von Camarana, gegen Mit-ternacht zu. vicffronnüire.

* Chrartachar, oder Chiarachar, ehedessen Lhatrachan-a, oder Charachatra, eine stadt in Zigathay, einer gegender grossen Tartarey, ohnfern dem fluß Iehun, an den Persi-Hen grentzen, zwischen Jstigias und Bikend.

Chtascio, siehe Ast oder Astus.

(shiavari, lat. Llsv^rum, Llsverum und Llsverinum, eineleine stadt in Italien auf der Genuesischen kuste, gegen dem ans-änge des flusses Lavagna, nahe bey Rapello. Sie treibt guteandlunq. Die Genueser sollen sie um das jähr 1167. erbauet,nd als sie nachgehends ruiniret worden, wieder m guten standefttzet haben,

Chiavenna, siehe Cleven.

Lhiaves, vor alters Lgus klavio genannt, ist eine stadt iner Portugiesischen landschasst Tramontana, 2. meilen von dencentzen des Königreichs Gallicien, gantz nahe bey Montfvrte,n dem fluß Tamago. Zu ansang des XVIII. l^cu!; hatte die-r ort eine gedoppelte mauer mtt;. bastionen, zwey halben ba-ionen, und einigen cavalieren. wer dieses befand sich in deradt ein schloß und ausser der stadt ein kort mit vier bastionen,

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