Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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heiligen öle zu versorgen. Der Pfaffe aber>, tzerjs^d'.die absolulion nicht geben , dieweil er einem ke-" 3 e im , Könige gedienet hätte. Dieses hörte Chicot, spran-" u»d >>^n auf aus dem bette, gieng auf den Pfaffen los ," den rhn mit schlügen zum zimmer hinaus. Er pflegte" Ee» 5°, ^en , so viel er deren kannte , die Wahrheit tro-" »" sagen, wäre sonsten ein Gasconier , und ehe-

" Cr bedienter bey dem Marschall äs Villars gewesen.

* >Md sthx xxjch

pendent/?^, (Catharina) eine Engelländerin, der Jnde-Wret ^cce zugethan, hat sehr viele zu dem Lrovnitmo ver-»enm^dre hat ihre stete meinem buche defendiret , welches'beni titul herausgegeben: IbeMtikestion oktke

Mm!^c aber sind diese

, , -.»o ow 1274- . Risthoff zu Gnrck.

tz Mannes I. bis 1279. ward hernach -on )

s Mradusl.bis 1292. ^ _

I» »m dli

is^nraduSII. vonLichtenstem bis i;; 4 .

es ^rthvus von Waldeck bts n^.

is W«o vonScherffenderg dw iz »

,7 Mvvieus I. Raickhofer bts i; 66 .

rs Mdericus II. bis n 8 ?.lL L^rgius I. von Nettsperg bts l)9?.

17' ^nardus vvnPerneck bis ii99-

tz. »Mmarus Krall bis 1421.

Mericus III. Theiß bis 1429.

2» Mannes II. Ebstr bis 1418.

ri. Nester Mliger bis 14--;. § 6 .

rr. Kalmus II. von Planckenfels vw 1400.

2, Mnhardus von Craiburg bts 2477»

r-t. ^^Ms 11. Mdvrffer bis 149;»

r^. Mvicus II. Ebner bis 15°»- .

rs. Ä^Mhvrus I. Wendel bts 2508.

27. Eilbus Pirstinger bis 152».as-Ums Rem bis 15,6.

29. UÄ"vmus Meittinger bis 2557. ,^ 8 .

Mvphvrus II. Schlate, I- V-V. vts 5Uranus Cataneus bis 1602.

U. KjWrred von Khüenburg bts 1619.

lr. Taus von Wolckenstein bts ^5- . ^„,h,z 164;.

14. ^dannes Ehrillvvhorus, Traf von Lich .. ,670.

''AirUss'L 7 S"L°'K^" b»

lk den ?, Adam Advlphus,Graf von Wagensperg, starbKarv^z L aug- an. 172;.

27. bus, Graf von Khüenburg, gebohren^ Per Dom-Prodst zu Saltzburg, war

^^stvhus E^aff zu Seckau; starb an 17...

^ den Nellermnuö/ von Nktv/

" sept. 1686. lebte an. 1740.

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e^kenl^-» «lut yrruuv grgcven: 2ne MitMLstion or t»ecbursbes ok Ltirisi , Lvnden 1641. in welchemMalipiet bwer iVIsZ. Eduard kresk^terisnum schreibet. SieMen, L.daß auch die layen beyde Sacramente verwalten'7- ü«F^r-o»-ä» biblisch, curiost x. 4;. sank. 77s^-

^tz^astr , eine stadt und vestung auf einem felsen in der pro-Ub oder Braccio äi Maina in Morea, liegt andert-iM tzMn von der fee. An. 168;. eroberte sie der Venetiani«^teii Morosini mit accord. Im folgenden jähre bemü-ht Türcken sie wieder wegzunehmen , wurden aber da-"Mr q-,,Klagen / und ihnen von den Venetianern ihr gantzesE^'Wiinnen. c 7 o>-a»eK.

^ st/hlffee, lat. LKiemium, vor diesem Waffen genannt,sN^ifa,„«-Bayern, an den Saltzburgischen grentzen, hat ei-r?^'BisEa7 aber kein Stand des Reichs, sondern demülif-m-« Saltzburg unterworffen ist. Vor diesem wa-si-' das ^.nahegelegenen infuln zwey klöster, eines vor Möns^' vdei-^ vor Nonnen, davon das erste Herren - Chiem-Fra,, Herren - Werth, das andre aber Frauen - ChiemseeNin, st'.".' Werth genennet ward. Dieses Frauen- kloster istMvff,„nde; das Mönchen - kloster aber ist von dem Ertz-saltzburg Conrado I. an. n;i. zur Probstey undU^Cbei-A^anat, hernach aber an. 1215. von dem Ertz-Bi-Mr Jt, bardo 11. mit gutbefinden des Lateranischen Loncilü,Möff/r,.^nilv III. zum Bißthum gemacht worden. Die Ertz-sach/„ Aaltzburg haben also sowol in weltlichen als geist-in diesem Stift zu sagen ; sie haben es auchA>> d^Mmer-Gericht erhalten, daß sie es lins oners exi-D . dunis ^r Doch ist der Probstey durch die errichtung desN^steBiUbwtrag geschehen, sondern dieselbe noch im flor.sxNte vo!> Llk aühler war Rudigerus aus dem adelichen ge-7 vachs^ Radeck, so hernach Bischoff zu Passau worden;2. 73 er aber 6nv vma-.

^ve«kr«. gNNctl. Lojor. Netrop. 8sÜ8b. , bist

L-rbsb. I. ?. L. 29. n. i;. Staat von Saltzburg. f

* Ehiensts, oder äs Chio, (Leonardus) war aus der

iysiil Chio, daher er auch seinen zunahmen erlanget , studir-te zu Padua unter den Dominicanern , welchen orden erangenommen hatte, lehrte darauf allda, und auch zu Ge-nua die Theologie, und kehrte endlich wieder in sein vatter-land, da er an. 1446. Ertz - Bischoff zu Mitylene ward, undbald hernach nebst dem Cardinal Jsidoro Ruthenv eine Lega-tion von Eugenio IV. nach Constantinopel bekam, um an derVereinigung zwischen der Griechischen und Lateinischen kirchezu arbeiten, welche auch endlich den 1;. dec. an. 1452. Mstände kam. , äs sontenL LLcl. p. 927. L 961. Als

aber das folgende jähr Constantinopel in Türckische gewalkverfiel, kehrte Leonardus nach Chio zurück , und überschick-te dem Papst Nicolao V. eine vollständige relation von der ero-berung Constantinopel, dabey er selbst in grösser lebens - ge-fahr gewesen. Er muste letztlich, wie die Türcken an. 1458.oder 1462. sich der insul Scio bemächtigten, sein leben dochnoch am pfal, welches den vornehmsten begegnet , endigen,wovon Mich. Justiniani eine eigene deschreibung zu Avellinoan. 16; 7. heraus gegeben. Man hat ausser obiger relation,welche an vielen orten gedruckt worden, annoch IrEsrumupolciZLticum sävsrlus Lsroluin Loggium Lloreminuin, und8ermonsrn ex 6en. XblX. V0N ihm. bibb Dom.

tom. I.

Chierascc», siehe Cherasco.

z^hieri, lat. Lkierium oder Lorium, von den FranzosenQuiers genannt, ist eine feine stadt in Piemont,oder 6. Mei-len von Turin, mit einem Fürstlichen pallaste, wie auch an-dern schönen gcbäuden, darinnen sich der Piemontesische Adelaufhält. Sie treibt grossen Handel mit gewissen arten von zeu-gen und tuch, so allhier in grosser menge verfertiget werden ; lie-fert auch vor die mahler die scharlach - körner, so von hier allent-halben verführet werden. An. 1207. als der GrafThomas vondem Kayftr Philippo die lehn empfieng, gab ihm dieser nochdazu die stadt und das schloß Chieri nebst Testonne in Piemont.Nach der zeit ist Chieri an die Könige von Neapolis aus demHause Anjou gekommen. Als aber die Königin Johanna zurregierung gelangte, nahm sie sich der örter in Piemont nicht sehran, daher Amadeus der arüne an. 1747. sich dieser stadt be-mächtigte. Als an. 1428. die pest zu Turin starck graßirte, warddie Universität von dar hieher geleget, da sie auch 8. jähr verblieb.An. ,;;6. ward Chieri von den Franzosen erobert, und sollte,vermöge des an. 1559- zu Chasteau - Cambresis getroffenen Ver-gleichs in ihren Händen verbleiben. An. 16,9. bey der Uneinig-keit der Königlichen Regentin mit dem Hause Savoyen, öfnetediese stadt dem Printz Thomas die thore, ward aber im gesichtder Spanischen armee von den Franzosen wieder eingenommen,wiewol diese hernach durch Hunger gezwungen den ort verlassen,und die trouppen des Generals Harcourl sich durch die Spanierschlagen müssen.

(thiesa oder Chiso, lat. Llelium, ein fluß, welcher in demBißthum Trident entspringet, mitten durch den Lago ä' Jseoläuft, und bey Caneto in dem Hertzogthum Mantua in denOglio fällt. Schauplatz des krieges in Italien, x. 549-

* Velin (khiesa, (Augustinus) von Saluzzo in Piemont,war Rath bey dem Könige in Franckreich, schrieb: Lonlllin keu-äniin; äs kiivilsZüs Mlitum <Ls. und ssarb zu Lyon an« 1672.im 52. jähre. W,/,».

Chiett, siehe Citta äi Chieti.

sshievres, lat. Lervin, ein städtgen in Hennegau, zwischenAth und St. Ghilain, hat den titul einer Herrschafft, von wel-cher Wilhelmus von Croy, der bey dem Kayser Carolo V. in sei-ner jugend Hofmeister gewesen, gemeiniglich benennet worden.Siehe Lroy.

(shiffletius, (Johannes Jacobus) ein ivieäicus, war ge-bohren zu Besan^on den 2i.jan. an. i;88. ein söhn Johannis,der ein kstricius und iVlsäicus, und ein enckel Laurentii, dergleichfalls ein mann von grossem ansehen gewesen. Er studirtezu Besangon, wie auch an andern orten; und als er durch un-terschiedene provintzen von Europa rersete, ließ er sich sonderlichangelegen seyn, gelehrte leuthe zu sprechen, und ihre bibliothe-cken zu sehen. Nachdem er wieder in sein vatterland gekommen,trieb er die Medicin, und wurde an. 1614. an seines vatterssselle zum Stadt-kkxliso verordnet, auch zu den vornehmstenbedienungen seiner Republick, und endlich gar zum amte einesBürgermeissers gezogen. Als er an die Ertz-Hertzogm ElisabethClara Eugenia, Statthalter:» in den Niederlanden, geschicktwurde, führte er seine commißion so wohl aus , daß selbigeihn als ihren Leib - lVleäicum bey sich zu behalten verlangte.Hernach schickte sie ihn in Spanien, da er bey dem Könige Phi-lipp 0 IV. in ansehen kam, und gleichfalls dessen üleäisu-i wur-de. Er ließ sich auch angelegen seyn, die ehre des SpanischenHauses zu retten, schrieb deswegen Vmäiciss visMwLLs, dieBlondellus, Tanneur und andere refutrret, denen er aber ge-antwortet. Er starb im hohen alter, und hinterließ noch unter-schiedene andere schriften , als eine Historie von Besanqon, unterdem titul: Velüncio Livit-is Imperiali8 libers, 8equ8norum lVIe-tropolis; eine Historie der Ritter vom goldenen Vließ; äs I-ncc.IsZitimo Loncilii Lxonenh8; äs vinleis texulcllrslibuZ Lkriüi

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