Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Lervatoris; einen tractat unter dem trtul: koitus Icciu8 Ju-li! LTÜikis äemonkrsM8; 6cc. Sonst sind aus dem geschlech-te von Chifflet noch andere gelehrte leuthe hervor gekommen,als des Johannis Jacob» söhn, Johannes Chiffletius, Ad-vocat zu Besancon, welcher in sprachen, und sonderlich inder Hebräischen, wohl erfahren war, auch unterschiedene schrif-ten heraus gab, als an. 1642. zu Antwerpen LpoloZerissm ?a-iTnclin aä binZusm 8sn<iksm. Julius Chiffletius, des jetzt-gedachten bruder, hatte zu Löven studirt, und daselbst die spra-chen , I^iteras eleMnt-oreL und die Rechtsgelehrsamkeit begrif-fen. Hierauf wurde er zu Dole Ooökor, Lsnonicus zu Be-sancon , und an. 1648. von Philippo IV. nach Madrid beruf-fen, welcher ihn zum Cantzler des Ritter-ordens vom gülde-nen Vließ machte. Er hat unterschiedenes geschrieben. Phi-lippus Chiffletius, Lanonicun zu Besancon, Abt zu Balerne,rc. Groß-Vicarius Ckaudii von Achey Ertz - Bischoffs zu Be-sancon , war ein bruder des Joh. Iacobi. Er hatte in denNiederlanden und an andern orten gereiset, und bey den Ge-lehrten sich beliebt gemacht, darunter Ericius Puteanus seinsonderbarer freund war. Er schrieb unterschiedene tractate inFranzösischer und Lateinischer spräche, als: äs la Piers pourIe8 /lmes ciu kurssroire ; blotes lur Is8 Oecret8 äu Lonsilsäe Irente; eine Übersetzung des Thomä äe Kempis von dernachfolge Christi, rc. Seine brüder waren Laurentius undPetrus Franciscus Chiffletius, Jesuiten, die gleichfalls in gros-ses ansehen gekommen. Der erste verfertigte einige geistlicheschriften, und der andere, so an. i6c>y. m die Societät getre-ten , machte sich durch seine wissenschafft in anttquitäten be-kannt , welche er mit sonderbarem fleiß colligirte, nachdem erdie Philosophie, Theologie und Hebräische spräche in demLoUegio zu Dijon docirt hatte. Seine schriften sind: blotTin LuIZentii Lerranäi (lartbagin. Dias. L aliorum Opera;Lcript. Veter. 8. Opulcula cum not.; Issanuale 8olitariorum;äe Illussri Oenere 8. Lerrmräi; kaulinus illullr.; Hiltor. lVlo-nalkerii Irenorcienüo ; notse in ViÄorem vricenfein <L Vi-xilium Ispfensem; Lc. Dieses geschlecht besitzet noch bis aufdiese zeit eine sehr rare sammlung, sowol von alten müntzen,geschnittenen steinen und andern raren antiquitäten, als auchvielen sehenswürdigen Naturalien und gemählden. Der da-malige desitzer davon IV. Chifflet ist Rathsherr in dem Parle-ment zu Besancon, und sein bruder k. sseüor des Iefuiter-Lollegü Hrefelbsten. in bibl. Jes bibl. LelZ.

, äs script. 8. I. , äe lcr. üsc. XVII.

, in rlreatro As.

* Chiffletius, (Claudius I ein ssOtuo aus Besimgon, undllntecellor bey der Universität zu Dole , lebte zu ansang desXVII. sseculi, und schrieb: äs i>egitimi8 Lortionikua ^ 6c äskiäsicommW8, Xeoü. 1600. in 8. äs blumilmate antigna,Löven 1628. in 8. Nonobiblion äe Lmm. IVIsrcellini vita L1ibri8, ib. 1627. in 8. so hernach auch des Adr. Valesii auf-läge von Amm. Marcellini opsribus , zu Paris iszr. in fol»mit inserirt worden. , elog. rom. I. LII. tzikl.

Loäles

Chigi, eine vornehme adeliche familie von Siena, welchesich sonderlich an dem Römischen Hofe unter Julio II. em-por gebracht, wiewol sie bereits lange zeit vorher in ihremvatterlande in ansehen gewesen. Der Papst Julius II. mach-te Augustinum Chigi zum auffeher der finantzen, wobey die-ser durch allerhand erfindungen geld zu machen wüste, unddurch seine treue sich so wohl verhielt, daß der Papst habenwollte, es sollte dieser Chigi und feine Nachfolger in das ge-schlechte derer von Rovere, woraus der Papst entsprossen,aufgenommen werden» Unter Paulo III. muste sich diese fa-milie nach Siena wieder wenden, woselbst sie verblieb bis zuden zeiten Urbani VIII. unter welchem Fabius Chigi zu Romsein glück dergestalt machte, daß er endlich an. 1688. diePäpstliche dignität unter dem nahmen Alexandri VII. erhielte.Er unterließ nicht, auf alle weife sein geschlecht zu bereichernund empor zu bringen. Marius Chigi, sein ältester bruder,so an. 1594. gebohren, war Gouverneur von der stadt Rom,mischte sich nicht in Staats-sachen, im gegentheil war er nurblos bedacht geld zu sammlen, und starb an. 1667. Seinsöhn Flavius, welcher an. i6zc>. gebohren, und Cardinal-Patron wurde, erlangte wegen semes wollüstigen lebens inStaats-geschäfften kein sonderlich ansehen, und starb densept. an. i6;-. Der andere bruder Alexandri VII. war Au-gustus Chigi, welcher 2. söhne zeugte, Augustinum und Si-gismundum, die gar sorgfältig von Alexandra VII. auferzo-gen wurden. Der jüngste, Sigismundus, gebohren an. 1649.wurde Cardinal, und starb den ;c>. april an. 1678.; der äl-teste aber, Augustinus, so an. »6;o. gebohren, und das Hauptder familie worden, heurathete Mariam Virginiam, Paul»Borghese, Fürsten von Rossano, tochter, die wegen ihrerschönheit und grossen reichthums berühmt war, und die an.1718. als wittwe mit tode abgegangen. Der Papst kaufteihm auch das Fürstenthum Farnese, und hat er viele kinder,meistens aber Printzeßinnen gezeuget. Er starb an. 1705.Der älteste söhn Augustus Chigi, Fürst von Riccia, geboh-ren an. 1666. hat sich an. 1698. mit Charlotte, einer tochter Jo-hannis Baptistä Rospigliosi, vermählet, welche ihm nebst et-lichen Printzen an. 1708. auch eine tochter gebohren, diean. i?»6. an Cajetanum Buoncompagno, Erö-Printzen von

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Sora und Piombino vermählet worden. Er bekam W^lli

Papst an. 1712. nach absterben des letzter» Fürsten vonei»auflebenszett die charge eines Groß-Marfchalls von der»Kirche, und Lulkoäi8 des Conclave. ,

Xonis; kill. äe Lonclsv. rom. II. p. 2h 2.

Chignan , eine kleine stadt nebst einem Beneblet»»ster in Ober-Languedoc gelegen. Sie ist wegen Mmanufactur bekannt. Die Abtey trägt dem Abt »4000. Pfund. * pck

* Chilao, eine Asiatische stadt auf der westliche" ^ Mbinsul Ceilan, an dem auslauf des flusscs Chrlau, ""stunden von Negombo gegen norden. Chilao war eyee", ße-Haupt-stadt eines Königreiches, so auch Chilao hiesse-het sie unter der Holländischen herrschafft. '

noire Oeogrsxkigue. Apli»

Chilca, ist ein sehr fruchtbarer thal , io. messenin Peru, und 6. von Pachacama. Ob er gleich v°' hMflusse bewässert wird, es auch sehr selten daselbst regnA '^Maet er doch eine grosse menge getreydes und fruchw^^,, B-hervor durch den fleiß der einwohner, welche tiefe gv .cäte»chen, worein sie säen, und anstatt des düngen, vvon einem see-fisch, Sardinien genannt, den 1" 'ch AMhaben, zu werffen pflegen, wovon das erdrelch '

Wird. billor. novi ockis.

Chtldebert I. König in Franckreich, Clodoväi I-welchen er mit St.Clotilde gezeuget, bekam an. ^ Kö>E

.....'welches

reich von Parts genennet wurde, (siehe Llodovaus »->^11 w

bruder, melcve beaieria waren, allein rn reaiereN,

stücke von Franckreich zu seinem antheile

bruder, welche begierig waren, allein zu regieren,ne ersten feinde, bis endlich die mutter alle drey AMund beredete, ihres groß-vatters tod an Sigismundv >damero, so beyderseits Könige von Burgund waren ^

(siehe Clodomirus.) Als nachgehends ein Nnringe",,,ausgekommen, daß fein bruder Theodoricus in Tv«storben wäre, gieng er nach Auvergne, um davv> .nehmen; («) als er aber hörte, daß er seine sswhätte, kam er wieder zurücke, und nahm einenwider Alaricum, einen Arianer, der West-GothenA MEter dem vorwande, well solcher seine gemahlin C»omberti schwester, der religion wegen sehr übel lrgelnv' sichdem er ihn an. ;zi. überwunden, () vereinigteseinen brüdern, Clotario und Clodomiro, wider v« ^Burgund, (siehe Clodomirus.) AIs Clodomirus >pedition umkam, halfer seine kinder hinrichten, nnnebst Clotario in seine länder. (flehe ClodoMiru^^ldgehends zerfiel er mit Clotario, vereinigte steh aveder mit demselben, (siehe Llotarius) woraufan. 842. oder 841. in feinem andern zuge nach. .hend^lgleitete, allwo er Saragossa belagerte, aber nach» x,ec ^che belagerung wieder aufhub, als die emwohn^ pen»'den rock des heil. Vincent« in einer proceßwn ^

herumtrugen, (c) oder vielmehr, weil derTheudisclus die Franzosen durch eine schwere ' seis/b,weichen nöthigte. (.») Als nicht lang hernaw^^, ,ders enckel Thaudebaldus, König in Austrasiew „ihm von rechtswegen ein theil von sttnen >a> ^ M» ^aber Clotarius nahm alles weg, und Chlldevn IM n ^lich verzicht darauf, doch erregte er Clotario» ^8-

he, (siehe Clotarius I.) starb aber darüber w

47. jähr regieret hatte. (?) Er wird sondern^grossen mildigkeit gegen die armen, und. e>gen eifers vor die Christliche religion geruh» §)on» gi-erst zu St. Germain äe8 kre8, hernach »? Bchjchgesszu Paris begraben, die er beyde bauen la!>e - § z. «»' ^ I.nen söhn hinterlassen, erbte sein bruder Clom

ycv land. (/) (a) lib. M- ^Aor.

äs bell- Ootb. lib. I. s. I Z. y

^66. ( c ) lik. III. c. Ly. ( ^ ) ^

Lra.

ra.^ 69 . (e) IN ckron. (

Chtldebert II. König von Austrasien , volles, A

nur 8oahr alt, da sein vatter bey der zu H ^

hingerichtet wurde, und weil er sich ch/n ^chper, "Äfand, ward er von Chilperico, seines vatters vr x vie» .mutter Brunichild gefangen gesetzt. Ew^Äae ib" ,nahmens Gundebaldus, befteyete ihn, dr» g„. geb"und lüß ihn daselbst am Weyhnachts - tage(.) Weil nun die mutter noch -m gesAen dle^gds K

er

-bet

mutter, als sie wieder kam, mu» ^.7 j.

cus, König zu SMons, starb, suchte ; we^

thell vop dessen landern an sich g-yupertco w'^nenGuntramnum vorher durch eine nut ^y»^Ibeschlossene alliantz beleidigt, war inss

hinderlich, (siehe Guntramnus, Clolur^ oerglel^rgck'Mte nachgehends an. 887- Guntramnus «"„rgund "^sieß ^ 0 ;in welchem er ihm die succeßwn von B» .^ren, ^

Als Chiidebertus die regierung ssewlt .» >viver ^ §„s --von dem Kayser Maurttio zu cmen» r ^ pen M

darben in Italien bewegen, ward Ä d^M

Haupt geschlagen. Die Longobarden e sey

tzog von Bayern wider ihn, den