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Zweyter Theil. Bi - C.
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darüber anklagete, wie denn auch nicht allein die verflossenegemahlin , sondern auch seine bruder und der Hertzog zu Gü-strow wider die nullität der ehescheidung und andere Vermahlungexcipirten; wiewol der Kayser ihm ein ciiploma verwiülgte , desinnhalts, daß die kinder aus der andern ehe succeßions-fähig seynsollten. Er führte zwar seine neue gemahlin mit sich nachTeutschland , weil es aber derselben nicht darinnen anstehenwollte, kehrten sie beyde wiederum nach Franckreich; doch konnteer sich mit dieser so wenig vertragen, als mit der vorigen. An.1684. traf er mit dem Könige in Franckreich einen vergleich,nach welchem er die vestung Dömitz dem Kbnige von Däne-marck überlassen wollte. Weil aber dieses sowol wegen der in-terposition des Churfürsten von Brandenburg, als auch wegenanderer Ursachen nicht konnte bewerckstelliget werden , ließ ihnder König von Franckreich in arreft nehmen. Doch kam er end-lich auf verbitte des Königs von Dänemarck und des Churfür-sten von Brandenburg wieder los; da er dann endlich nach Hol-land sich begab, woselbst er an. 1692. den n. jun. ohne erbengestorben ist. Seine drey leibliche brüder waren schon vorherohne erben mit tobe abgegangen; daher feines stief-bruders Fri-derici söhn Friedrich Wilhelm, der sich zu Grabow aufhielte,undder andere stief-bruder Adolph Friedrich II. sich um feine suc-ceßion stritten. äe red. brist. lih. XVIII. H.

120. kill. cymit. lib. VII. H. 22. 2;. in isii.

sä inlirum. xsL. k. III. p. 120 . X. k. Üb.

IV. c. §. 9 . in memorab. eccl. ÜLL. XVII. üb. VII.

e. 2 ;. Lünigs Reichs-archiv, k. VII. x. ? 6 v. bis; 8 -.

Hertzoq zu Holstein.

ckhriftianus Albertus, Hertzog zu Holstein-Gottorff, warein söhn Friderici und Mariä Elisabetha, einer tochter desChurfürsten Iohannis Georg» zu Sachsen. Er wurde den z.febr. an. 1641. gebohren, und als sein bruder Johann Georgaufseiner Italiänischen reise an. 16;;. starb, ward er Bifchoffzu Lübeck, und hielte sich bey seiner schwester, Königs CaroliGustavi in Schweden gemahlin, zu Friedrichsburg auf, als dieSchweden an. 1659. Coppenhagm belagerten. Da nun zu ebender zeit sein vatter Fridericus III. mit tode abgieng, trat er dieHertzogliche regierung an, und hatte gleich anfangs mit denDänen einige Verdrießlichkeit, welche ihn in Tönningen von wei-tem belagerten, und ihn zwingen wollten, daß er seinen juribu8,die ihm vermöge des zwey jähr vorher geschlossenen Rothschildi-schen friedens, und darauf erfolgten Coppenhagischen Vergleichszukamen , renunciren sollte. Doch wurde die fache endlich indem gleich hernach gefolgten Coppenhagischen frieden der beydenCronen äe an. 1660. zugleich mit beygelegt, und jetztgedachtervergleich in dem 27. artickul nochmals bestätiget. Sie Dänenbeschuldigen ihn, daß er sogleich nach diesem frieden an. 1661.eine geheime alliantz mit Schweden geschlossen, darinn er dieserCrone im fall einer ruptur mit Dänemarck hülste, und in demKöniglichen theil von Schleßwig und Holstein eine Neutralitätzu erzwingen versprochen, sich aber diesen theil hernach bey glück-lichem fortgang gäntzlich ausbedungen. Es ist aber in dem znGottorss an. 1661. geschlossenen bündnis nichts anders als einedesension und aufrecht-erhaltung des Rothschildifchen und Cop-penhagischen friedens zu lesen. Nebst dem haben beyde theilewegen einforderung der contributionen, der Prälaten und Rit-tersihasst sich an. 1661. verglichen, und hernach an. 166z. mitabschaffung der bisher gewöhnlichen gemeinen casse verordnet,daß jeder theil aus seinen Aemtern ins besondere die contributionerheben solle. Hierauf that der Hertzog Christian Albrecht einereife durch die Niederlande, Franckreich, Savoyen, die Schweitzund Teutschland, und an. 1666. nach Wien, von bannen abernach Venedig. An. 166;. stiftete er zu Kiel eine neue Universität,welche mit grosser solennität inauguriret wurde. Im folgendenjähre trat er seinem bruder Augusts Friderico das BißthumLübeck ab, welches ihm an. 16; 5. war conferiret worden, undblieb nur Ccmäjutor. An. 1667. gieng das geschlechte der Gra-sen von Oldenburg aus; da dann Christianus Albertus diehelste davon in besitz nahm, welche ihm aber an. 1676. am Kay-serlichen Hofe abgesprochen wurde, und muste er endlich diesegantze erdschafft dem Könige von Dänemarck Christians V. über-lassen. Es schien zwar, baß durch die Heurath dieses Hertzogsmit der Dänischen Printzeßin, so an. 1667. geschahe, und den ineben diesem jähr wegen verschiedener streitigen Puncten zu Glück-stadt aufgerichteten vergleich zwischen ihm und dem DänischenHofe ein gutes vernehmen sollte gestiftet werden; allein dasmißtrauen, so zwischen diesen beyden war, und welches durchallerhand streitigkeiten unterhalten wurde, brach an. 1675. meine öffentliche flamme aus. Denn da wurde dieser Hertzog vondem Könige nach Rensburg, damit man daselbst durch eine Un-terredung die streitigkeiten schlichten mochte, invitiret, aber balddarauf in arrest genommen , und genothiget, in allerhand harteconclirwE einzuwilligen, worunter insonderheit diese war, daßer der durch den Rothschildifchen frieden erlangten souverainitätrenunciren, die vestung Tönningen abtreten, und in alle städteDänische besatzung einnehmen wollte. Der ausgang lehrete,daß der König solches unter andern darum mochte gethan haben,damit er sich gn dieser feite in sicherheit setzte, weil er gleich dar-auf die wassen wider Schweden ergriff. Nun wurde zwar derHechog wiederum los gelassen, und ihm erlaubet, sich nach Got-torff zu begeben: weil er aber allenthalben mit Dänischen leu-then umgeben war, salvirte er sich bey einer bequemen gelegenheitnach Hamburg, woselbst er aller weit vor äugen zu legen suchte,

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raß ihm unrecht geschehen. Sein land wurvc

dem König mit vorschützung der versäumten leheiis-ci"^^^^in sequestration genommen, Tönningen demoliret, ou Msten Mmttri des Hertzogs nach Coppenhagen gebrachtpje-land mit einquartierungen scharf mitgenommen , uno>> ya

ser Hertzog in solchem zustande bleiben bis aufdas iaprder friede zwischen dem Teutschen Reich und Franckrelw » Mmagen, und hernach zwischen den Nordischen Cronen s»»atztennebleau in Franckreich geschlossen wurde. Denn an 0«orte brachte man es dahin, daß dieser Hertzog von oe>>von Dänemarck ohne vorbehält in alle rechte, so MM" -Eschildische friede ertheilet,sollte restituiret werden.SE^»fuhrhe nun zwar noch in demselbigen jähre; nichts destowe^ ei-nign fort an Dänischer feite die cWtridutionen m dem > ^

seitig einzufordern, den Hertzog gantz davon auszmchw" ^bey die alte restanzen der im vorigen kriege ausgeschr»/tributionen von ihm zu fordern, und in entstehung ns ander?

die insul Fehmern pfands-weise wegzunehmen, auw> .stücken den Hertzog hart zu tractiren, so daß derselbe «"Wc»'thiget wurde, an. 1684. zum andern mal sein land zunachdem man Königlicher seits dasselbe vorher mit vo" ^, d reiniger vom Hertzog mit den feinden geschlossenen om/jedoch der Hertzog beständig gelängnet, weggenommen-nahm sich der Kayser, wie auch die Churfürsten von ^ M'bürg und von Sachsen seiner an, und kam es enomvzu Altenau zu einem vergleich, dadurch dieser Hertzogrestitulivn seines landes und seiner rechte zu folge oe? a - Mdischen, Coppenhagischen und Fontainedleauischen ^iid v,völliger souverainität, dem rechte der collecten, bunvmiistungen zu bauen, erhielte, welche er auch also U.hsin Ubefaß, und an. 1694. den 27. dcc. starb. Seme AA/toE"Friderica Amalia, Königö Friderici III. in Danemmu K ^ .welche den z o. oct. an. 1704. verstorben. Mit derftw^Printzen, als Fridericum IV. der ihm in der reMM'Wii,,^von welchem an feinem orte; und Christianum Aus ^, d-Ian. 170 l. den i r. may zum des Stssw ^Mstv.

nach aber zum Bifchoff daselbst erwehlet worden, ? 7 j/auckMbruders absterben die landes-regierung verwaltetM .Printzeßinnen Dophiam Amaliam, welche an flm« u»d ^helmum, Erb-Printzen zu Wolffenbüttel, vermahlt ^ Mwriam Elisabetham, Aebtißin zn Quedlinburg, D^vvll-§ ^

nigs Reichs-archiv, karr. Ipec. com. 2. von.- ^164. 167. 169. I8o. 187. 190. 191.19;. 218- 219-

ltorizm ,

---i Holstew/ ^

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wurdet/» ^tt, und ürheber der Bernomw^/n^may an. 1568. gebohren. Sem^oachimus Ernestus, Fürst zu Anhalt, und seine nmtsssv rch

stte^er^mit Grafen zu Barby tochter. An. »

der nach dem Convent zlk BreMN/.

H- gegenwärtig war; dm'ch bB

^M'ssbr an. i;8r. eme reife nach Constantinopel tYNv^M'

besthneldung eines Türckijclien Drinben, Mahomem. pB

d?n TNen"^"' serieth aber dajelbst in

weggenommen zu werden, »voraus

und "L" Schlieben, indem er ihn nlU

benahm -^urcken die opinion, daß er ? -

oouaym, noch errettete. An 1?«« war er in Da>V. worE

er ^em? rem/"^Ä absterben Friderici II- verbiß -„„pLeEr„ Italien und Franckreich antMss^g Sack

sen an den Hofdes ChurfmstM zql'/Ä

te er zwey jähr aufhielte. Nen S'Äck

vonÄmR?^ "" «ahmen einiger Protest-ce-? ^Mr^?m^seutschland eine armee in Franckreich, dem

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ssch hlerauf bey der belaqeruna Rouen , und wur . ^feldzuge mrt einer kugel m dcn sthcnckel geschossen/ K

Mhr behalten müssen. ^ Da er aw -Ess ivcE ^

, war eben ein grosser st ^

Straßbustgtsshen Bißthulns zwiichen Johanne G , yon ..grasen zu Brandenburg und Carolo dem CarMM M

Umgen. ChrMnns nahm die Brandenburg»^

»ab command-rle als General derselben troE

Holtzherm , und schlug die LorHringer^zweymck

garischen kriegs nach Regenspurg /. ^ssiv. ssbey dein Könige von Franckreich Churfürst ergnaden stunde. An. i?9;. machte chr, derIV. zum Statthalter in der Ober-Pfaltz d<e AAplckA,jähr vorgestanden. Unterdessen half er an. 1 ,^st nnt.r^h,irunion schließen, und nahm im nahmen der,e^ erAgefandtschaffte» über sich. Zur E nergischer GeM^^ 0^Brandendurgkscher und Pfaltz-Ncuburg ^ jel,

Jülichifchen kriege, und eroberte nebst Pu-'Lp unter ^

men die stadt Jülich, wobey rhm >em m