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, schlug auch i« selbigem i-chre den GrasenE»rs w M ^acobum von Änholt, als derselbe mit einem suc-«er bewundern partey imanmarsch war. An. 1612. wohn-Mqftxkf"' wähl - und crönungs - tage des Kaysers Matthiä zuMrsüra I. am Mayn mit bey , und als sich nachgehends derW der Pfaltz Fridericus v. in die Böhmische unru-Mee er»n«^' wurde er von demselben zum General über seine, kv ^' da es zwar anfänglich ziemlich glücklich gleng,Ad tzu/a anus die beyden Kayserlichen Generale Dampiere"der a„ "A°y an. 1619. das selb zu räumen zwang ; als es^den'k,-, 2 o. zum Haupt-treffen bey Präge kam , zogChriftia-Uadoii An. iüri. wurde er von dem Kayser Ferdi-
M zu« w die acht erkläret, und die execution dem Churfür-sz?ach,m anbefohlen. Mittlerweile begab er sich inSchwe-sich darauf mit dem Kayser aus, und that demsel-j? iu >»l. einen fußfall, wodurch er völlig wie-
kiy angenommen wurde. Hierauf kam er wiederumZ r»he,,,Mnthum Anhalt, brachte die übrige zeit seines lebens, (und stund dem lande rühmlich vor. Er starb zu
20. april an. r6;o. Seine gemahlin, die er an.NTZveurathet, war Anna, Arnoldi Graf zu BentheimMry, Murg tochter, mit welcher er, nebst unterschiedenene^uwnum, Fridericum und Ernestum gezeuget hat.ei. LIV. LXXXIII. < 7 ^E, lib. XXIX.i p oontin. 8Ieiäsai lib. XXXIII.
5 .orum in kurops llnguIsrwm.I^ear/.Lur'nx. rom.I.
'' epiwms kill. sb an. 1618- sä sn. i6;r. p. z.niK. krincio. änbslc. c. in s^llogs.
ssec. sä sn. 1621. x. 2?. LiL.
üiü. krincip. änkslt.schaubühne des XVII. I
ej/s^us 11. oder der jüngere, Fürst von Anhalt,Akt Ii^u des jetztgedachten Christiani, und Annä, einerA>hil-u g?ldi, Graftn zu Bentheim und Tecklenburg , webd ,.' ^'Uuberg in der Ober-Pfaltz den n.aug. i;?9. geboh-leiner juaend wurde er in den liuäüs, sonderlich
M.jugend wurde er «>
»AreheN'u Fridericum Wendelinum, wohl unterrichtet,erlang, that er eine reise nach Franckreich und Italien,' dn« " den sprachen dieser beyder länder eine solche fer-er auch ,n der letzter» vor dem Hertzoge und Rath-Iss Venedig eine rede mit grossem rühm ablegte. Fer-N^acvbn ^ keife nach Engelland, woselbst er von dem Kö-ssI» wohl aufgenommen wurde. Hierauf begab er
"UeilxAkuste unter dem Hertzoge von Savoyen CarolovAtst-äd^der Spanien, bekam aber bald darauf von dem»iNvhn,-» " der Pfaltz zwey regimenter, mit welchen erd^bey^M marschirte, und der schlacht bey Präge an. 1620.
, in welcher er zwar tapfer föchte, aber da er«rLn, M fiel, von Guilielmo Verdugo einem Spanier ge-^Blvyrd- "'S Wien , von bannen aber nach Neustadt ge-il, KRlass-' Doch wurde er kurtze zeit darauf an. 1621. wie-uon dem Kayser sehr gnädig aufgenommen, undKv,R ver,.sswer-Herrn gemacht. Nachdem er nun die kriegsIly '»Ng. Ich , that er nocbm ' '
>i„ - that er nochmals eine reise nach Dänemarck,
Wn" 1"", und starb endlich an. 16; 6. Seine gemah-^Vi 5 durg Sophia, Hertzogs Iohannis von Holstein-
->v°, "wen«, ^'.wit welcher er 17. kinder gezeuget hat,ftne- t"Mr„«« ckwurdig Victor Amadeus, der seinem vatter?<eingxsüU,gefvlget, und das recht der erstgeburt in seinem
"Ä. b'.tw. Iv kra/ecr«,, in okron. LE^>e/r«, , lik. I.
tom. I. p. 546.
M -
L. ;9. ft-IIo§e.
^stian..^ Dertzog zu Brieg.
rg,
tochter Iohannis Georg«. .
gebohren den 19. april an. 1618. An.
sAVcch NadrinilvA.^ vatter nach Preussen, der ihn an denKche Hof that , woselbst er mit vielen vor-
' M n!^tig xÄ^" Herren bekannt wurde, und die Polnische^Sder^nk M. ^ sein vatter starb, begabm!?»d cMlicheV- ödsten, und trat nebst seinen brudern die>> ^Ü^chdaxglevung des Briegischen Fürstenthums an,^"endxr Duf an. 1642. nebst seinen brudern zu BrregAk svldaten ^hw"discher belagerung; da er denn sowolEnterte ^Ächtem exempe! zu einer tapfern gegen-Vtiea "ver Schild darauf wurde er, da er auf der zagtA, K-'/vbMch.wedlschen partey gefangen; die burger aber^ttks^auch d-s erfuhren, setzten den Schweden
E°lvh^- Im ük^"^^n tages antrafen, und befreyeten th-'L8?Li?qVngen, als an. 16;;. der Hertzog George">>k!^LV§el, A>^t>,und dessen erbschafft ayf den Brtegt-m Chrrstianus in der theilung durch das
hl^'e iggd^olse gLA^lau. Um selbige zeit aber gcrieth erßts Mitten . 'Indem er früh vor der sonnen aufgangKt Arsch'Und von einem täger, welcher vermeynteIahin er 'Aussen, durch den fuß geschossen wurde.besiiNauet^«k^ «sidenk zu Ohlau, welche stadt er^" dess"- Aucd Hvfsowol als das regiment dastlbstÄy v land .rauhen sich viele einwohner in diese stadt' Uvd^.°;. bracv-n ^rtzer zeit in groß aufnehmen^ist^Ae Ta/IMn die Turcken mit grosser macht rn Un,giften bis in Mähren. Weil nun
chr 697
dadurch gantz Schlesien in schrecken gerieth, setzte sich nebst an-dern der Hertzog Christian in gute Verfassung , und ließ seine re-sidentz-stadt bevestigen, und die land-militz exerciren. An. 1664.stürben seine beyden brüder Georgins zu Brieg, und Ludovicuszu Liegnitz.ohne männliche erben. Dannenhero ihm diese beydenHertzogthümmer zufielen, da er denn seine residentz wiederumzu Brieg nahm. An. 1668. als der König von Polen Johan-nes Casimirus abdanckte, kam Christian sonderlich in conside-ration < die Crone zu erhalten, wozu er auch schien fast vor an-dern ein recht zu haben, weil er noch der einzige aus dem Pia-stischen stamme war. An. 1669. kam der Freyherr von Lilie«nau, der bishero fast alles bey ihm gegolten, in Ungnade, wor-auf dieser Hertzog damals eine grosse Veränderung mit seinen be-dienten vornahm. Doch einige zeit darauf an. 1672. den 28.febr. muste er selbst das zeitliche verlassen. Seine gemahlin warLouisa, Iohannis Casimiri, Fürsten von Anhalt-Dessau toch-ter , mit welcher er vier kinder gezeuget, unter welchen zwey inder jugend mit tod abgangen, Charlotta aber, so an. 1652. ge-bohren, und 167z. an den Hertzog Friedrich zu Holstein-Sun-derburg vermählet, starb den 24. dec. an. 1707. und GeorgiusWilhelmus, ein Printz von grosser Hoffnung, welcher an..i6üc>.den 29. sept. gebohren, und die rcgierung der drey Fürsten-thümmer Liegnitz, Brieg und Wohlau schon angetreten hatte,da er an. 167;. den 21. nov. sein leben nach zurückgelegten fünf-zehen jähren und zwey monaten seines alters endigte,da dann mirihm der gantze Plastische stamm ausgieng. Hertzogs Christia-ni hinterlassene Wittib Louisa starb den 25. apr. 1680. Lucäthron. p. 1498. äkc. , IMoZs. Lilelis nn-
miünswm.
Andere berühmte leuthe:
(shriftianus, ein Dominicaner-Mönch und Patriarch zuAntiochien, wurde nebst vier seiner mitbrüder gemartert, alsan. 1268. diese stadt von den Saracenen erobert worden. H>o«-«ia«. 3N. 1268. num. 19.
shriftianus, (Q. Septimius Florens) oder Chreftien,gebürtig von Orleans, ein söhn Wilhelmi Chrestien, eines inder Medicin sehr erfahrnen Edelmanns aus der grrntze vonBretagne, dessen vatter Cantzler bey dem Hertzoge von Vendo-me gewesen. Florens machte grosse progressen in sprachen undsiceris eleMMioribus, und weil er sich auch zu Staats - ge-schäfften schickte, wurde er Rath bey dem Hertzoge von Vendo-me, informirte auch etliche jähre den König Henricum IV.Wider den Ronsard schrieb er ein stachiichtes getichte. DesPräsidenten Pibrac moralische vier verse oder gusrrsins aberübersetzte er sehr nett ins Griechische und Lateinische. Er ver-fertigte auch noch verschiedene andere wercke in gebundener undungebundener rede, welche aber nicht alle gedruckt sind, ausseretlichen comödien , einer Übersetzung des Oppiani, etlicher co-Mvdien , des Aristophanis, und einiger Griechischen epigrsm.msrum. Erstarb an. 1596. im 56. jähre seines alters. v«»r-«rarez,. 6sll. Llirilt. lib. IV. La c>o,« IcküE L O«
Christiernus, siehe Lhriftianus II. König in Dänemarck.
Christina, Königin in Schweden, war eine tochter deSKönigs Gustavi Adolphi, und Maria Eleonorä, einer tochterIohannis Sigismundi, Churfürsten-pon Brandenburg. Siewurde den 8. dec. 1626. gebohren , und war also nur sechs jähralt, als sie an. 16^2. ihren vatter einbüßte. Dieser aber hattebereits vor seinem abzuge aus Schweden die Stände des Reichsschwören lassen, daß ihm diese Printzeßin bey erfolgtem todes-falle succediren sollte. Dannenhero, weil es ohnedem den fun«damental-gesetzen dieses Reichs gemäß war, die succeßion ohneWiderspruch aufdieselbige fiel. Unterdessen führte ihre Mutternebst den fünfReichs-Rärhcn, Gabriel Gustav Oxenstiern, undJacobo äe Is Gardie, Carolo Güldenhielm, Axel Oxenstiernund Gabriel Benedicto Oxenstiern,die administration desReichs,bis an. 1644. da Christina in dem 18. jähr ihres alters das regi-ment selbst antrat. In währender dieser zeit wurde der kriegin Deutschland von den Generalen Bannier, Torstensohn,Horn, Wrangel, Königsmarck und andern mit ziemlichemglück fortgeführet. , Denn obgleich die Schwedischen Waffen inder schlacht bey Nördlingen an. 16,4. einen ziemlichen stoß be-kamen , auch darauf an. 16;;. der Churfürst von Sachsen einenparticular-frieden mit dem Kayser machte, so trat doch im ge«gentheil Franckreich mit dieser Crone in alliantz, und befochtendie Schwedischen Generals öfters gar wichtige victorien, alsan. 16;6. bey Witstock, an. 1642. bey Leipzig , und an. 164;.bey Janckau. Sie fielen auch öfters in die Kayserl. erbländerBöhmen und Schlesien, und machten dem OesterreichischenHause daselbst viel zu schaffen. Endlich erfolgte der Westphäli-fthe friedens-schluß, darinnen die Schweden nebst einer summageldes von fünf Millionen rthlr. Vor-Pommern und die insulRügen , wie auch unterschiedene orter in Hinter - Pommern,ferner Wismar, die Stifter Bremen und Verben, und dasAmt Wildshausen bekamen. Ehe aber dieser krieg auf solcheart geendiget wurde, entspann sich em anderer krieg mit demKönige von Dänemarck , Chrckmno IV. als welcher, wie manan Schwedischer fette vorgab , die glückliche progressen dieserCrone gegen Oesterreich zu hemmen suchte. Hierinnen warendie Schwedischen Waffen nicht weniger glücklich, inmassen derGeneral Torstenfohn an. 164;. durch das Holsteinische Ln Da-nemarck einfiel, und in dem folgenden jähre Landscron,
Nnn Helsing-