Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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!k>r iiiM v „ lben , welches dann nach der gewohnheit ihrer. ^ Virel-lys und Konäeüux waren. In

Mer hx" Ollch, welches sie im 41. jähr ihres alters an. 1405.«ö ' ^ilion äs Lkrikine heraus gab, meldet sie,

M in 15. bände von ihr verfertiget da lägen. Wie sieAstn «ach art der Lichter oft sehr zarte ausdrü-?Aücht. A "ebes - gedancken mercken ließ, entstund bald dasEstinnsolches alles in ernst geschrieben, und dieM lie g?'^"^ckllch dergleichen liebes-verständnis hätte, worwi-MessAnug z>, thun hatte, sich in ihren schriften zu schirmen.Au,,,' pachte ihr der rühm ihrer geschicklichkeit viele freunde,n dern.A Englische Graf von Salisbury ihren einigen söhn,M best-,, lahr alt, zu sich nahm, und ihn mit den seini-k^de wV./Elsses zu auferziehen versprach. Allein auch diese^gljsch ' U öer guten Christin« bald gestöret werden , da derKc<E Richardus II. von Henrico IV. aus dem Hauseybblir!, ^^'ons und lebens beraubet,und der Graf von Sa-

Max als Hessen vornehmster favorit enthauptet ward.

A neueKönig selbst nicht minder liebe für die edle stu-«"svhn .„Achtung für die Christina hatte,so nahm er auch de-c iu ihm k-ch.' und suchte insonderheit sie selbst zu bewegen, daßlll> px//,, hinüber in Engelland käme. Allein weil diese vor bes-' wegen seiner frisch verübter thaten, ein grossesK, daß Atte, so machte ihr eben solches den grösten kum-!ü^ütck». uicht wußte, wie sie beydes ihren söhn von demselben-e Uud doch selbst sich nicht in dessen gemalt begebenM»ass->Adlich fand sie kein ander Mittel, als den KönigNZHoie,, ^ wollte erscheinen, nur daß ihr söhn käme, sie' und auf der reise nach, Engelland zu begleiten,"eb djx wem dieser wieder einmal ubers meer kommen war,Wße lj.^utcer samt dem söhne zurück. Doch mag auch die„'welche sie zu Franckreich getragen, nicht weniginffAschluß geholffen haben, als wodurch sie sich be-tun«-Ü' t>es Hertzogs von Mayland einladung und an-M>schp„wen sowol auszuschlagcn, als sie zuvor mit dem>M ihx " Mhan hatte. Philippus, Hertzog von Burgund,dessp« w.einige zeit viel gutes, und nahm ihren söhndjesx" Wiederkunft aus Engeüand in seine dienste , abxrUAme» liutthäter ward ihr an. 1404. durch den tod weg-sAe h"' so daß ihre von zeit zu zeit ausgehende schriften,,j.LurKoribu8 schon damals von denen, so sie ab->!>?i e» berO, ?' und hernach in einiger anzahl verkauften,vNey iinÄk , werden, endlich das meiste zu ihrer und derikAeldt-nW beytrugen. Die gröste freude hatte sie an demr>L wdech und einer tochter, als den einigen aus ih-fü^war i« !?^che sie zu jähren gebracht, und wovon der^-WereilV« schönen studien eme sonderbare wissenschafft

LUruni, A erlanget haben , und von gar guten sitten undyxUy geaan^wesen seyn, die tochter aber in das kloster zu' und nicht minder jedermans rühm und hoch-l>!? zch fgAM hat. Die schriften dieses gelehrten, und zuHeller"- wr em wunder geachteten frauenzimmers sind ne-lAez ^ offen anzahl allerhand getichten: Ililioirs äu ffoiKk,?; ls v^' ist unter den Französischen Königen Caro-üz^'dten s>. An äs Lbriiiine , worinnen sie den meisten hierp von sich und ihrem leben giebet; I2 Lite äeza A^sur le ffomsn äs I-l Idole; sivre lur tes käicsi^^ovaleris; lollruciion äs« krincelles; IIsmss äs

e;iniiruciioii as8 i-rinosns«; ^nie8 us

Fabellä von Bayern, Carole VI. gemahlm u-Nlgh."'.tM jähr 1405. Vroverbes moraux. Dle meistesg) ild-x königlichen biblivtheck zu Paris noch m nmmlftrlpt,aeiUAsv nett und sauber geschrieben, auch Mit soAllden Ariden für selbige zeit gezieret und so kostbar ein.v'd??d Ulan leicht siehet, solche haben vormals den^selben gemahlinnen selbst zugehoret , und seyen

dibl.

^^-'«oen sehr werth geschatzt w^den.

^ , ärm« IS8 wem. äs 1 ^ , Schwe-

, ein -eckenin Nord-Ame«c , daueren' un

^LAudie Schweden um das E von den

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ium 8^äiso angenommen ' "A>hne Sebamanverwaltet , da er es jelneu» ' 5 . VLl 0 v>..

i^nile S Mfgegeben hat. Er starb an. NecM>A"-

sind: LomMsatAne5 ^ beiS^m

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volumiL Vl. Ltk- ob ^ ^

, s^acvb> Vroksffor zu Heidelberg ^hvhren,

/i. Theil.

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geschrieben, weil er aber nicht allemal mit dem Emsiger über-einstimmte , widersetzte sich dieser ihm. Die tftul seiner schuf-ten sind :.Nssiumsäi8 LlfrLgani Lnrooologica K ffsironomic-tLlemenca ; Lpiüols LsironologiLL; OsiputLtio äs Looo L L>iskrijliont8 Vomini; Lxxllestio Lslßnäsrü IdoMLni , Mg^ptisci.Lrabioi, kerstsi, 8yriaoi <L Hebe^i i Hloäv3 Voräius; Obter»vaüones 8o1ars8 ; ffsisoria siuaT. äs Nach. in

vit. ksiil. 6srm.

* Ehriftmann, (Wolf. Iac.) wurde zu Neuburg in derOber-Pfaltz, allwo sein vatter Rath und krTpssims war, an.i?97. den i. octobr. gebohren.stndirte zu Tübingen und Straß-burg, und erhielt darauf die stelle eines l'süons zu Augspurg,allein an. 1629. den 29., julii muste er nebst andern Lutheri-schen Lehrern die stadt räumen, worauf ihn der Hertzog vonWurtemberg zum Prediger in Kirchenteüiusfurt erneunete. Erstarb an. i6;i. den ;. julii in dem ;z. jähr seines alters, undließ unter andern einen tractat von der rechtfertrgung des men-schen vor GOtt. /r/Ä/r'«r msmor. ä'keol. ^ürtsmb..

* Chriftodorus, ein Griechischer Poete, so unter der re-gierung des Kaysers Anastasii im fünften jahrhundert lebte. Erhat in sechs büchern ein getichte von der Überwindung Isau-rienö geschrieben, welches von Anastasio eingenommen wor-den. Suidas thut noch einiger andrer seiner wercke Meldung.

LsiIftI8I OHLL, waren gewisse leuthe im VI. Lcu.Io, die vorgaben, daß Christus, nachdem er in die Hölle ge-fahren , seinen leib und seele daselbst gelassen habe, und nurallein mit seiner gvttheit gen Himmel gefahren sey. .M. v«.rna/i-e«. äs siceres. siixr. 107. in csiron.

Ls. VI.

Esiristophorson , (Johannes) Bischoffvon Chichester inEngelland , war gebürtig von Lancafter. Er studirte zu Cam-bridge, woselbst er auch die würde eines Doctoch erlangte,worauf er krsele8 in dem LollsZio Irinimci-- wurde. Einigezeit darnach wurde er zum Diacono der kirche zu Norwich be-stimmet , weil er aber sehr eifrig der Catholischen partey zuge-than war, muste er dieses Reich verlassen. Doch unter derMaria kam er wieder, und erhielt an. 1^7. das Bißthum vvnChichester, starb aber darauf an. 15-18. Er war in den sprachen,sonderlich in der Griechischen sehr wohl erfahren, und hatteeine vortrefliche bibliotheck, die er dem Lollegio Irinic-.ris ver-macht hat. Er hat auch den Philonem ^uä-eum, des EusebiiNisiormm sscclelisstiLsm, den Svcratem, Theodoretum, So-zomenum und Evagrium aus dem Griechischen ins LateinischeÜbersetzt. äs scripror. Uugl. äe ssxitc. Lug!,

in tsiesrra cks.

* Chriftophorson, (Christoph) war anfangs Keäkor zuKlöge in Seeland , vier weilen von Coppenhagcn, nachge-hends Königlicher Dänischer Resident in Spanien, und endlichRegierungs-Rath zu Oldenburg, allwo er an. 1692. gestorben,nachdem er lein 8xecu1nni ftegium niorals posiriLum heraus ge-geben.

St. Chriftophorus, wird für einen Märtyrer ausgege-ben , und soll aus dem lande Canaan, oder wie die Griechenvorgeben, aus Syrien, oder auch aus Cilicien gebürtig gewe-sen seyn. Nachdem er sich, wie man vorgiebt, zu der Christli-chen religion bekannt, hat er sein vatterland verlassen, und sichnach Lycien begeben, daselbst das Evangelium zu predigen. Zuderselben zeit um das jähr 25z. ergieng auf befehl des KaysersDem eine grosse Verfolgung wider die Christen, in welcher auchdieser Christvphorus, da er bey aller marrer eine grosse bestän-digkeit erwiesen, endlich den 2;. jul. an. 2?4. enthauptet wor-den, an weichem tage die Catholische kirche sein gedächtnisfeyret; wie die Griechische kirche hingegen am 9. may. Dervrt seines martyrthums ist auch ungewiß. Er wird insgemeinin einer gar grossen gestalt vorgestellet, Christum unter der ge-stalt eines lindes auf seinen schultern tragende, wozu vielleichtsein nähme mag gelegenheit gegeben haben ; wiewol, wanndie gebeine, welche sonderlich in Spanien an mehrern ortenals Überbleibsel dieses Heiligen vorgezeigt werden , wahrhafftigund ächt sind, er in der that von einer ungemeinen riesen-längemüßte gewesen seyn. Man erzehlet sonst noch viel von ihm, sovon den Gelehrten brlttch verworffen wird, gleichwie einige garin zweifel ziehen, ob einmal ein solcher Christvphorus gewesensey. äe iVaraM«,, äs 88. in menle jul. p. 128. c. 1;;.

in martvrol. P. 4; 1. üa/ssr». äs kellis Lkrillisn. p. 12;./.«r-eE, tom. V. 6erm. Zensus. 5. ; 1;. leg. viss äs»

8sint8.

Ehristophorus, ein Papst, war ein Römer von geburt,setzte Leoncm V. ab, und maßte sich an. 906. des stuhls an, be-saß ihn aber nur sieben monat, inmassen Sergius durch desMarggrafen von Tvscanien beystand ihn in ein kloster stieß, undselbst die Päpstliche würde behauptete. an. 907. n. 2. <L

908. n. r.

Christophorus, ein söhn, oder wie andere sagen, ein en-ckel Romant siesspsni, welcher nach dem tode des Kaysers Leo-nis ksiilolopki bey der Minderjährigkeit Constantini VlII. dasReich an sich zog, und nebst seinen übrigen söhnen auch diesenChristophorum zum (NlNe oder Lu^uito declarirte, in welcherwürde er von an. 920. bis 9^4. gelebt, da er gestorben. DerKayser Constantinus Loproi^mus hatte auch einen söhn diesesnahmens , welchem er an. 769. den titui eines L-essris geben,

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