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aber an. 77». die zunge abschneiden ließ. Dbe^daE. 2o»a-ea,. Lcc. Se/slN«,,in ülst. Lonliant. <Lc.
Christophorus I. König in Dänemarck, ein söhn Walde-mari II. bekam die Crone, nachdem seine beyden brüder Eri-cas V. und Adel umgekommen/ ums jähr 1272. und besaß die-selbe bis an. 1259. Er hatte mit den Bischöffen/ sonderlichaber mit dem Ertz - Bischofs von Lunden / sehr viel zu schaffen/wurde auch in dem kriege wider den Grafen von Holstein gefan-gen. Endlich als er an. 1249. den Ertz-Bischoff und einige an-dere / die es mit ihm hielten / beym köpfe nehmen ließ / wurdeer von den übrigen Bischöffen in bann gethan / und bald her-nach aufanstiften des Bischoffs Arnefasti zu Arrhus im heiligenAbendmahl gar mit einer vergifteten Hostie vergeben. Anderesetzen seinen tod in das jähr 1268. Seine gemahlin soll Mech-tildis / Johannis I. von Brandenburg tochter / gewesen seyn/mit welcher er Ericum VI. seinen Nachfolger im Reich/ gezeuget.
bitt. OlM. üb. VII. rer. Drmic. üb. VII. llMe-
ss/,/. Danmarcbis ffigs-üroniele /V/er<»/r/ bitt. Oan. Üb. II. öe-klorus Osn. p. z 8«. leg. *
Christophorrrs II. König in Dänemarck/ war ein söhnErici VI. und succedirte an. i;i9. seinem bruder Erico VII.Anfänglich ließ sich seine regierung wohl an / nachdem er aberdie seinigen mit gar zu grossen schatzungen belegte / machte er sichbey ihnen sehr verhaßt. Hierzu gab insonderheit gelegenheit derkrieg wegen der insul Rügen. Denn diese hatte bisher von demKönigreiche Dänemarck dependiret / war auch von diesem Kö-nige Christophoro dem Vitislao nebst der stadt Stralfund als einlehn übergeben worden. Nachdem aber besagter Wttslausstarb / wollten sich die benachbarten Fürsten dieser insul und derstadt Stralfund bemächtigen / dem sich Christophorus entgegensetzte / und als er desfalls von seinen Unterthanen sowol geistli-chen als weltlichen contribution forderte / brach dadurch derhaß / den sie schon vorher gegen ihn gefastet hatten / hervor.Also empörten sich seine Unterthanen wider ihn / und kam es soweit / daß er sich endlich an. 1726. mit der flucht nach Teutsch-land salviren muste. Da denn Waldemarus, Hertzog vonSchleßwich / an seine stelle zum Kömge erwehlet wurde / wel-cher auch das Reich vier jähr besaß. Nachgehends aber nah-men die Dänen Christophorum wieder an / und Waldemarusließ sich bereden / den Königlichen titul abzulegen / auch sich wie-der in sein Hertzogthum Schleßwich zu begeben. Bald daraufverfiel Christophorus um das jähr 1; 72. aufs neue mitGerhardodem Grafen von Holstein in krieg / darinnen seine völcker ge-schlagen wurden, und sein Cron-Printz aufder flucht mit dempferde stürtzte / auch das leben einbüßte. Kurtz hernach wurdediefer König, als er in die provintz Laland kam, von zweyEdelleuthen gefangen, welche sich dadurch bey Gerhards sehrzu insinuiren gedachten; diefer aber befahl, daß sie alsobald denKönig wieder auf freyen fuß stellen sollten / welcher bald dar-auf zu Nicoping an. izzz. starb. Sonst hat er auch den Her-tzogen von Mecklenburg Rostock, zu lehn gegeben. Kill.
Drin. Kill. O-m. üb. VII. p. 428. leg. //«le/-/«'. vanm.
^igs-llronleli. üiK. Dan. üb.IV. p. 67. sq. L^r/rx/r,/,
in klnro van. p.4;5.leg. Lc. iLle/ss«» Leancüa iüustr. tom. III.
Christophorus III. König in Dänemarck, Schweden undNorwegen , war ein söhn Johannis, Hertzogs in Bayern, undder Sophia, die eine fchwester des vorhergehenden Königs Eri-ci X. oder komerani war. Dannenhero, da dieser erstlich vonden Schweden und hernach von den Dänen abgefetzt wurde,erwehlten die letztem an. 14z 8 . diesen Chrlstophorum zu ihremKönige, ohne zuziehung der Schweden , ungeachtet solchesnach der Calmarischen Union hätte geschehen sollen ; dennochaber liessen sich auch diese bereden , und wurde er also gleich-falls an. 1441. zum Könige in Schweden gecrönet. Es wurdeaber sein Reich einiger Massen verunruhiget, indem sich Ericusnahe auf der insul Gothland aufhielte, und durch see-räubereyden benachbarten , sonderlich den Schweden, grossen schadenzufügte. Nun rüsteten die Schweden eine flotte wider denselbi-gen aus, und dieser König Christophorus gab vor, daß er ihndaraus vertreiben wollte. Er gieng auch nach Gothland, undhielt mit dem Könige Erico daselbst eine Unterredung, dabeyvielleicht von dieser fache nicht viel gedacht worden , wol aber,wie man vor wahrscheinlich hält, haben sich beyde Könige ver-tragen , da Christophorus jenem versprochen, ihm die insulGothland zu lassen, im gegentheil muste Ericus seinem rechteauf die Crone renunciren, vorher aber entstund hin und wiedereinige unrvhe auf Erici (wie man glaubet I anstiften ; auchverfiel Christophorus zuletzt mit den Lübeckern in einen krieg,und als er sich wider dieselbe rüstete, starb er an. 1448. Sei-ne gemahlin war Dorothea, Johannis, Marggrafen zu Bran-denburg tochter, mit welcher er keine kinder gezeuget. Nachseinem tode aber hat sie sich an den König Christianum I. ver,henrathet, wodurch sie zu einer stamm-mutter der Könige vonDänemarck aus dem Oldenburgischen geschlechte worden ist.
üiss. van. üb. VIII. c. 22. feg. -tz/aZ/E, IM. Loch.üb. XXII. c. 17. feg. rer. van. üb. X. p. 6r6. leg.
vanm. ssigz-llroniLk. IM. van. üb. V.
, Llor. vaniL. p. 6zz. feg. Lcanäia illullr.
tom. III. bitt. 8ueL. lvü.
Christophorus, Hertzog von Bayern, ein söhn Alberti III.und Anna , einer tochter Erici, Hertzogs von Braunschweigm Grubenhagen, gebohren denjan. 1440. Seine unge-
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meine grösse und Icibes-stärcke hat ihm einen sendcrdncM. ^,
men erworben: denn als an. 1475. sein Vetter, HerWge der reiche zu Landshut, mit der Polnischen Prrntzev'^Bwig, des Königs Casimiri tochter, beylager hielt, bey >nebst andern Fürstlichen Personen sich auch der Kaytzricus III. und dessen söhn Maximilianus I. befand,es, daß ein Polnischer Graf von Lubiin, der d>e Kv> »braut nach Teutschland begleitet, und gleichfalls von u>»ner grösse und starcke war, die Teutschen turnin-Meie «der-fpiele nennete. Diesen schimpf von der TeutlM»abzuwenden, ließ sich Christophorus bewegen, mit oe> .„f vetzeinen kämpf zu wagen. Als sie nun zu bestimmter zeukampf-platz kamen, fprang dieser Hertzog hurtig vo ^und verlangte, daß sein gegentheil dergleichen thun ss» , sol-cher , weil er sich auf seinem pferde hatte anbinden '/nsstitireoches nicht gerne thun wollte, doch endlich darem » > ^muste. Nachdem sie nun beyderseits sich wieder zu HMsetzt, und auf einander losgiengen, wurde der Pvmn - tEmit solcher Heftigkeit von dem Hertzoge Christophoro .M M'
pferde gemorsten, daß er den dritten tag darauf selwn »
gab. Wodurch diefer nicht allein die tausend gülden/Polnische Graf darauf gefetzt, wenn sich jemand u>wollte mit ihm zu streiten, gewann, sondern au«!
Vetter demHertzog Georgio mit eben so vielen befchenssSonst hatte er auch mit seinem bruder Alberto IV-, vie^keilen, weil ihm dieser keinen antheil an der eeg>er ^ten wollte; weswegen er an. 147°. zu München austube weggenommen , und anderthalb iahr g^an-i .wurde. Nach diesem that er eine reife ins gelobte M-aber auf der insul Rhodus an. 149;. chvern,«-"»
ssü. AÜktell^
Christophorus , vierter regierender Hertzog vonberg. Siehe würtemberg. <,n§ak§si,
Christophorus I. Marggraf zu Baden, ein E OeAund Catharina, die eine tochter Ernestr, Hertzog» Lxreich, und Kavser Friderici III. fchwester war. ^ sei«^an. 145z. gebohren, und theilte anfangs dre lanoe ^ Mbruder, Marggraf Albrechten, welcher «der , „gger-Marimiliano und seinem söhn wider die redellNML AaN'lN,^hülste gezogen, an. 1488. in der belagerung der flau s pjefchossen worden. Marggraf Christoph dekaine lMra stü-tze lande, und wurde wegen seines großen ver,von andern als insonderheit von Kayser Fndericv ^ hiev.gehends Marimiliano sehr werth gehaltm. ^r uletzlern sowol in dem Franzosifchen als N>eder>an ^andern kriegen grosse, und weil er hiezu das stm v ^ Mte, gar kostbare dienste, wovor er von bem siavi ..^ne v Hfohn Philipps die im Hertzogthum Luxemburgschafften Rodenmach, Bolchen, Reigersperg > ^
und Unselbingen statt einiger Vergeltung dekoll »Herrschassten zuvor Bernharden von Rodenmam ^
um seines vielfältigen rebellirens willen demseive'-^^^Mund anfangs seinem fohne aus gnaden restltmrei >aber, als auch dieser des rebellirens sich nicht en v ^ sendlich confifcirt, und Marggraf Christophen / durch schellüberlassen worden. Von diesen landern sind elMS Fucln .xgfwieder verrohren gegangen, die meisten aber bev ^ EMeieHaufe geblieben. Über diefes machte der K» / ^ verpv her-Christophen zum Gubernatorn von Luxemburg/ihm endlich gar solches Fürstenthum,, welches ^
nach wieber eingelofet. An. -490- schlösse Maw^ ve ^
mit seinem Vetter Marggraf Philippsen dem thu' chM
bergifchen linie einen erb - vergleich,. krasil vErstichMarggraf Philipps an. i?oz. ohne mannüche ^ HeEdie Landgrafschafft Sausenberg, wie pachte
Rütteln und Badenweiler zugefallen.
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Hertzog Ludwig von Longuevtlle, welcher sprachÄ
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hatte, am......
Mtt ^ch vnd/ichv^n a Gericht rechtlich
k« an des Fürstlichen Han/s B^
öen /durch h-.., bssndchng darüber eingelasten< tv^ausvw?^ Hau/Sel-mg des Cantons Bern daW
und aus h^,;^"suevtt/e mit allen seinen rech^ss,ch,
a,»,. solche dem Herrschassen plem'Kws ren"N .^^
C 225^ HauseBadenWurlach
rechtsch^^d gülden überlassen hat. MAri/
A-.chtete iönder/ies, > s uitention, den frieden zn erh"Bayersschx^ ^ ch darinnen hervor, daß da an.
/einem ' und der Churfürst M
vurch^^. wyn Ruperto in die acht erk/art wurde >
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Mcht th„,,^Ee /sssF wrederum zu erlangen, er Annd foqar- h,.. si,/ändern unter allen benachbarten sich/,