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Zweyter Theil. Bi - C.
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neu eigenen troupven unter andern den vesten paß Cövordenunter seine botmäßigkeit, dabey aber mit der besatzung widergegebene parole gehandelt wurde. Als er nun noch weitere pro,gressen macht?, entschloß sich der Frießländische Adel, von derunion mit den Niederlanden abzustehen, und sich dem Bischoffezu unterwerffen , wodurch dieser so muthig wurde, daß er sichunterstund die stadt Gröningen zu belagern , womit es ihm abernicht gelingen wollte. Denn weil sich die stadt tapfer wehrte,und er von dem Brandenburgischen und Kayserlichen succurseNachricht bekam, muste er nicht allein unverrichteter fache ab-ziehen, sondern litte auch dabey ziemliche eindusse. Bald dar-auf liefen die fachen gantz anders, weil ihm der Churfürstvon Brandenburg den krieg ankündigte, und in Westphalen ein-fiel , auch Cövorden von dem tapfern Nabenhaupt bey nachtüberrumpelt und eingenommen wurde, auch noch andere orterwiederum verlohren giengen. Ob auch gleich an. 167;. derChurfürst von Brandenburg mit Franckreich einen friedenmachte, getrauete er sich doch nicht den krieg länger zu füh-ren , und kam es endlich in den tractaten, die zu Coln ge-pflogen wurden, dahin, daß er alle stadte, die er bisher ero-bert hatte, den Niederländern wiedergab. Ja er ließ sich end-lich bewegen, die partey des Kaystrs wider Schweden zu er-greiffen, da er denn an. 1675. mit einer kriegs-list über die We-ser gieng, und in dem Bremischen unterschiedene örler, inson-berheit Verben, Rotenburg, Ottersberg und Boxtehude weg-nahm. Er ließ sich darauf in ein genauer bündnis mit denSpaniern und Niederländern ein, machte an. 1676. grosseprogressen, und eroberte endlich die stadt Stade. Worauf,nachdem die Schweden den kürtzern gezogen , das Bremischezwischen ihm und den Hertzogen von Braunschweig getheiletwurde. Nach diesem schickte er seine völcker theils den Spa-niern , theils dem Könige in Dänemarck zu hulffe, die sich dennsonderlich in Schonen und Rügen sehr wohl hielten. Endlichstarb er, als man eben an dem frieden arbeitete, den 29. sept.an. 1678. im 74. rahre seines alters. ,M. «s , cie vim Lrebu8 gessis Lkriss. Lernst. kpilcopi Normst. Oe ia st it-

em re cle Inilan-ls cispui? Is mort stu keines ä'Orange , tom.III. stv. XII. XIII. i'r,/e»/i. ste restus gest!« kriä. X 7 iist. N. Le.

* Christophorus, ein gebohrner Grieche, hatte sich bereits

vor seinem 1;. jähre in den Hum-mioristus wohl umgesehen;und weil ihm seine eitern zeitig gestorben, nahm ihn sein groß-vatter, der bis dahin vor seine gute auferziehung sorge getra-gen , mit nach Venedig, wo er zwar vom Doge, mit dem er ingutem vernehmen stunde, sehr wohl aufgenommen wurde, abernicht lange darnach sein leben beschloß. Indessen hatte sichChristophorus in seinem studiren vester gesetzet, und genoß vomDoge nicht nur eine reiche Verpflegung, sondern wurde auchvon ihm, als sich an. 792. oder 797. das Bißthum zu Olivola zuVenedig verledigte, in solches eingesetzt. Weil ihn aber der Pa-triarch von Grado nicht einweyhen wollte, angesehen, daß ersein 17. jähr noch nicht erreichet hatte, ließ der Doge den Pa-triarch gefangennehmen, und an. 8oi. vomthurn herunterstürtzen, muste aber davor an. 804. ein Exulant werben, daihm dann Christophorus gesellschafft leistete. Endlich wurde ervon dem neuen Patriarchen von Grado doch noch cvnsecriret,und starb an. 810. mit dem rühm, daß er ein rechter vatter derarmen gewesen. ckron. m-muler. l/gl-öMr,

ImI. stier. tom. V. p. i i 86.

* Christophorus, war ein Grieche, und süccedirte dem vor-herstehenden im Bißthum zu Venedig ums jähr 810. Er warin allen Wollüsten auferzogen, und gerieth nach seiner eltern todin ein so liederliches leben, daß er sich gar mit dem bösen feindin ein bündnis einließ, und endlich bey einem verruchten see-räuber dienste nahm. Als aber dieser nach der zelt gefangen,und nebst allen seinen leuthen massacrirt wurde, ließ der Schiff-Capitain, so ein Genueser und guten staudes und Vermögenswar, den Christophorum allein am leben , und nahm ihn mitsich nach Genua, adoptirte ihn, weil er sonst kein kind hatte,und erlaubte ihm nach rühmlich gemachten progressen in denstuclil«, eine zeitlang Venedig zu besehen. Indessen starb derVchiff-Capitain, und Christophorus erbte sein sämtliches ver-mögen. Hierauf befliß er sich einer äußerlichen Heiligkeit, undbrachte es damit, und durch vieles geld so weit, daß er ein kle-KrmuZ, und endlich, weil er den schalck meisterlich zu verbergenwußte, obgedachter Massen Bischoff wurde; allein es währtenicht lange, so kam seine bosheit an den tag, indem ihn, alser eben öffentliche messe hielte, der satan zu quälen anfieng,und die abscheulichsten Worte durch ihn hervor brachte, weswe-gen er nach vorgängiger erzehlnng aller seiner greuel und bu-benstücke seines Bißthums entsetzet, dennoch aber von der 8r-xnoriÄ zu Venedig auf seine lebens - zeit pfleglich unterhaltenwurde. Es soll sich solches, wie Angelus Maria in Mtogmpst.bist!. 8. N. ilngelorum klarem, erzehlet, im jähr 814. zugetra-gen haben, chchek«,, Ital. stier. tom. V. p. H89.

Christophs - orden, war eine sonderbare Gesellschafft inKärndten, welche unter dem Kayser Maximilians I. ihren Ur-sprung nahm. Denn an. iz^. vereinigten sich einige ansehn-liche Personen Herren und Ritter-standes der;. Hertzogthüm-mer Steyer, Kärndten und Crain, einen gewissen orden einzu-fuhren, .dadurch den abscheulichen lästern des fluchens und deszutrmckens abbruch zu thun. Der erste erfinder und Urheber die-ses ordens war der Baron Sigismund von Dietrichstein. Es

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bestand aber die Verfassung diese, ordens hauptsächlichdaß ein jeder, so darzu gehörte, das bild des heiligenphori össentlich an sich tragen, sich sowol vor andern ^ ^nals insonderheit vor dem fluchen und zutrincken Huten, >aber sich einer dennoch dieser lasier theilhafftig machenanfänglich mit einer gewissen geld-strafe beleget wero»so er noch weiter darinnen fortführe, endlich gar au- al-orden gestoßen werden sollte. Doch es ist dieser orden 'lein bald wieder verloschen, sondern es haben auch aw^ ge-statt desselben einen gewissen trinck-orden eingeführet,geln dieser Gesellschafft sind zu finden bey dem ipgsissNitl. Lärmest. Ich. XI. e. 2. P.1294. leg. und bey dem Vin seiner ehre des Hertzogth. Crain, Ich. IX. x. 2Z. leg.Christus, siehe IEsus Christus. ^sch

Christus-orden , ein Ritter-orden in Portugall,nen Ursprung aus dem untergange der Tempel-H^,dem Könige Dionysio um das jähr 1)19. Ihrabsehen war, die Mohren zu bekriegen; maßen 00s Agi-König in der that erfahren hatte, daß er durch abgang.pel-Herren nicht weniger hüiffe wider diese gefährliwe 1raubt worden. Ihr Haupt-sitz war zu Castro Marin,'aber zu Tomar. Sie tragen ein schwaches kleid wdoppelten roth-und meisten creutze, und geloben "keuschheit. Johannes XXII. consirmirte den i 4 - gr-nediel''diesen orden, und gab den Rittern die regeln Ss A Ar ^welchen Alexander VI. hernach zu heurathen erlauvss.ste Großmeister war Dom Aegidius Martine;. ^^^'.äbs il)Nsslieh den Mohren in Africa viel lands abgenommen/

Kögig Eduardus an. 14;;. zu eigen mit völliger siM,Alfonsus V. that noch die geistliche jurisdiction dM .länder, welche er leibst jenseit des meers befasse- L gHE.nuel, der vor seiner regierung selbst Großmeister dieieo ^ dk>Wesen, schenckte demselben sehr viel reiche Commeno AMunter ihm neu entdeckten theilen von Africa und -pss! huE,,lich dieser orden iff so reich, daß er über fuukha M-afillvCommenden in Portugall, Africa, Ost-Jndren unv ^besitzet, und dem Großmeister über 100000. ouca^, lieingetragen hat, welches auch die eigentliche und ^

KöMa lm^^^^rchum mit der Crone va«.»-ÄZims^ ^ üstmimssrator davon ist, s

für stch ^ auch an. 1522. von Papst

erhalten ; aber von Iulio lll an 1^0. densischm Konigen für allezeit bestätiget worden ist. ^

LLS' ^ vor diestm Mkrden all?

Portugrestschen cvnqueten in Ost-Indien gehabt, auch E Wckltche zehende und einkünfte daselbst genossen hat, welstss.nEsitze m^st^ ^önigs Johanms ll!. da man eigne E MÄst ^ aufgerichtet, geändert worden. (k ^n-

m dleses merckwurdlg, daß der Paust sich die macht Aportugiesischen ordens zu schlagen, darem s^n? (Leuten mcht haben finden können, die deswegeA-0-banden ^ besonderer Päpstlicher Nitter-ordemve^r näa-/-? wann man die JtaliaiufchALii,m^t austshet, lässet ffch nicht untvahrscheinlich M^vßZ°l)annes XXII. habe in der that fast um eö " gEm Portugall aufkommen, einen anbck^, Bnahmens und mit eben den statuten in Italien

L^'vebdeii, kane proben ihres Adels thun dor^^o,, ßed,e ^ortuglestsche, aus weicher ursach dieseletzlere^^l,ag leeten Ordens-Ritter mit sich in eine ver"k ^ geM

ken m-ben ^?ounoch selbige ihre Commenden m^hörenden ) Die Lierici, so zu diesem ordca

den sich nach einer ums jähr i z;o. unter ihnen vorg aatMfÄ mL" ?? ordentlichen kloster-leben ss-,

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I. qu. bis yy iiterats k 47.

kstong s97- 198.^^ ^«^ 0 . ck'chuM. cle or^ ^

o^l mll s Ritter-orden. ^

ssttdo ??"Ue oder orck. Wo/-. * ^

stn Uitr^/H^obÄ und CHwdeflttde oderKvon dette»"^' tochter " in Franckreich, und der k ^

aet - 1,0 ^ örub^ > ch dem tode ihres patters mv 0 .

bÄssk^^ -öer vokLo /. ncdfi,^, ^mter von^H<K,Fo>- 9-'? ' Die zeit, Ciotarn/ohn Charrbert wieder d

L i-e gestorben, sst unbekan^

..LHroetto, ei« b/ VI.

nee^ehr^^ welcher zu anMg^,

pl/«M"?tgen n,!,.E ^.sb"ten Lculi lebte. Auf ssssEzjMaber vc-rws'^^ ^te er eine mächtige armee

berte er^a/ Metz, 1 Eorttr, mo er.Hmkam/ Aeck/

dingou/enie Mas dazu gehörte. Ds sM ^

/'^chgehenos -„ M^I Marcerte den Bischoff AuM'uM/Narbn ^ daraus mnrd- heiligen Prediger Poivatm^le z-' Ari?-j ^5 ^ von Mariano dem PegDe'A gb

-.stadte, worinnen fangen, weicher ihn mtt M

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führte, und darauf enthaupten ließ.daß dieses um das jähr Christi ?6i. g'/ /corgegen setzen dieseil einfall des Ko« »

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