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2l. -IU§.
lib. I. c. ;s.
drqd?^doganges, Bischoff zu Metz, Sigrams und Lan-, aus einer ur-alten adelichen Austrasischen familieEr brachte seine jugend an Caroli MartelliHofeMidiem-v- band wurde er unter König Pipino zu dem be-vrdj«j-Lltzthum erhoben, und an. 74;. von Papst StephansI»l,q°„' Er ward von Pipino in verschiedenen wichtigen hand-h«t, gebraucht. Was ihn aber am meisten bekannt gemacht^ daß er der Stifter und Xekormator des Mönchen-8eschxj?^t>esen , und den Lmonicis regul3nbu8 eine regul vor-welche ihre lebens-art in eine gantz andre formM Ä bat. Es hat nemlich das Mönchen - leben schon istMIhN lTcull8 des Christenthums von den Eremiten undWen n- rn her seinen Ursprung genommen, welche in den
' ^^dvti, , allein gelebet haben, und dahero IVl»-
hl>t k' putsch Mönche sind genennet worden; im IV. Lcul»her^'oachonicus in gewisse reguln eingeschräncket, welcheaber iLa s t heilige Benedictus nochmals verbessert hat; da
?se lebens-art auch ihre unkommlichkeiten hatte, und diedurch das einzele leben menschen - feinde geworden/besondere lebens-arten angenommen haben, fändedaran/M' dergleichen leuthe beysammen wohnen zu machen;oan» Häuser für ihren aufenthalt erbauet, und sie nun-genennet worden, die Häuser aber hiesse manschloß' Lwlwbis, und dieweil die Mönche allda einge-!!»»„"Worden, Llrmlirs oder klöster. Diese Mönche warenU M.j^der an eine gewisse kirche angebunden, oder fürhiess? Aus jenen entsprungen die Lsnoniel, diese aber^be«M? wie zuvor Monackos. Chrodoganges reformirteI,e die Lanoniaos, und schränckte sie in eine woh-lh^ «Wammen ein, da zuvor ein jeder für sich lebte, undgut dauchte. Die Lanonici, welche sich dieserd hielten, wurden hernach XeZuiaiM geheissen; dieU bedi°« ^ so in ihren Häusern blieben, und sich nur gewiss^ebe *wgen jhxxx Eirche annahmen, 8Tc»l3re8. Dochhinein bogangis einführung bis in das XI. üeculum fastMe» "' um so mehr desselben reguln in dem Concil,» zu:»>e^ °n. 816. sind veste gestellet und confirmiret worden.
der Hand wurden hingegen die Lsnonici ^culsresM «enipi die Dom-Herren der Cathedral-kirche gehören)a , ubschon durch vermeynte eiferer/ür das heilige»hon >^u / dieser zerrüttung und freyheit öfters ist einhaktUzis wDer kster Is Cointe hat diese reguln Cbrodo-bß^wrer reinigkcit, im fünften theile seiner Fränckischenin 9,"^ heraus gegeben. Chrodoganges hat auch zwey klö-gryssplä^'o-Les aufbauen lassen, und regierte seine kirchee«' ^fvlw bis auf seinen tod, welcher den 6. mertz an.
ik ^eni- clironieon I>3UN8bsmieri1e.
^ - vutonL. Dr, La/i/er, vit. 8anÄ. 6. msrtü.
krotelkaMmm. r-„-r L/xe»
^^i?^wlde , eine natürliche tochter Chariberti Königs zuMerz Ee «rüge zeit in dem kloster des heiligen Creutzes zukNep ' weil ihr aber das harte kloster - leben nichtsci, so reihte sie an. 589. Basinen und 40. andere
clii^igen -len an, die Aebtißin Lubovere vieler laster zu be-k°Mng ^eng mit ihnen aus dem kloster, und bekam einenh.ss», a,,!k seu leuthen, mit welchen sie schreckliche grausam-en, wider die Bischöffe selbst, so ste excommunicirtlssssM lvj°>bubete. Endlich ward sie auf bitte des Königs Chil-1! "b. 0 eingenommen. LVt'Aor. lib. IX. e. ; 9.
xj '0° 15. leg.
!>k> ^ihsb?^ Thomas) war zu Laybach, allwo sein vattergen ^87. Zt^weftn, an. i?6c>. gebohren, und wurde daselbstliess, Er sssMchoff, worauf er an. i6;o. mit tobe abgegan-bss.lssd Evia-s Opu8 L-lnonicum geschrieben , die Evange-IHn ln die Crainerische spräche übersetzet, und über»nssbkonia« gearbeitet, so aber nicht gedruckt worden.
'Bischoff zu Aquileja, lebte zu ende des rv.M k! ,g>s s«<mli, und ist sowol wegen seiner sröm-
.^gen ^Mhkeit bekannt. Er hat Lommenwr,o8 über>» dk?hediq>ch^atthaum geschrieben. Jetzo aber sind nur nochVgMoA von den 8. seligkeiten, und einige kleine tractate
er em
tzqcssvter an ihren ort zu setzen. "Dieses wort kommet
!? ^r ss? wey,,„ von dem Griechischen nnd >°>-c her.^ein^It-baa au?!>vlcler^von den gelehrtesten Lbranolo^ ,
^ 1^5. an. 400. 4^4- ^05. in
Le//«»'-»/«. de lerlpt. ecel. , Inü.
eine wissenschafft/ die zeit, welche. ...>vnach nun verflossen, auszurechnen, und die^efvlaet selben m ihre rechte ordnung, wie sie nach
ün ibvt»n nvi- mitkommet
.°der c>„u oen ersten tag may nach der rechnung des^ Ü^edieA'anlschen jahres, dessen man sich nun fasth«s die so»V, angefangen worden. Den vierten tag derm den ersten grad des steinbvcks gesetzet,um des frühlings anfienge, der mond aber
liefe in dem ersten grad der waage, so daß es damals Voll-mond war; der sechste tag der schöpfung, an welchem Adamgeschaffen worden, fällt auf den 7. may, und der siebende tagderselben, so GOtt zum sabbath und seinem ruhe-tag gemacht,auf den achten tag des bemeldten monats. Andere LKrouologihalten dafür, der erste schöpfunqs-tag falle auf den 2;. mertz;andere hingegen, worunter Usserius zu zehlen ist, er gehöre zuder nacht vor dem 2;. weinmonat; woraus zu ersehen, wieungewiß alle in ihrer meynung sind. Alle drey meynungenwerden von den bekanntlich gelehrtesten männern behauptet,welche in allem für weise können gehalten werden, nur daß siein so genauer Untersuchung des ersten schvpfungs - tages ihreMenschlichkeit blicken lassen. Die Juden fangen ihr jähr indem neumond an, welcher dem LqulnoÄio des frühlings gleichvorher gehet, zu welcher zeit nach etlicher meynung auch dererste welt-tag gewesen. Der erste monat heißt bey ihnen Xilän,und fallet mit dem mertz und april ein. Nach dem auszug ausEgypten aber im jähr der weit 2; 1;. und vor Christi geburt149. fiengen sie bey den sabbathischen und jubel-jahren zu zeh-len , und den ansang des jahrs im herbst an. Hier war dannder monat Milri der erste, dessen ansang auf den siebendendes gemeinen jahres fällt, der monat Ibissri aber fällt in denherbst-und weinmonat. Ihr jähr war von ;6;. oder ;S6. ta-gen , wie das Julianische jähr, welches mit dem snno loisriam besten überein kommt, da es aus ;6;. tagen, 6. stunden undetlichen Minuten bestehet. Die Egyvtier, die Araber, die Per-sianer , die Griechen und andere völcker haben ihre besonderejähre, die Lbronolngi aber bringen dieselben alle unter dasJulianische, welches den ersten jenner anfängt, deswegen gie-bst man dem ersten jähr der welt nur 8. monat, von welchemgesetzet wird, daß es den 2. may angefangen und den letztenchristmonat geendet habe; andere geben ihm 9. monat vom 25.mertz an gerechnet, bis auf den ;i. decemb. oder nur 2. monatund vier tage, von dem 27. oct. an, je nachdem sie den ansangder welt nach einer der abgedachten Hypothesen wahr halten.Nachdem wir also einen allgemeinen begriff von den jährengegeben haben, so ist zu mercken, daß man, die ausrechnungder jähren von erschaffung der welt an, bis auf die geburtJEsu Christi betreffend, 70. verschiedene meynungen findet,wir wollen aber davon nur die vornehmsten hersetzen.
Nach der dollmetschung der Vulgsm zehlet
Usserius, welchem wir folgen, von erschaffung der welt bisauf Christi geburt, - - jähre 4°°4.
Rabbi Nahassan - - - 4740.
Scaliger - - - -
Der kster Petavius - - - ;yg4.
Der kster Torniel - - - 40; 2.
Der kster Labbe - - - 40;;.
Riccioli - - - 4184.
Nach der dollmetschung der lssXX. findet man nach
Eusebius und das Nsrtxrologimn R.0MLNUM, jähre 5 200.
Voßius - - - - 5590.
Riccioli -- - - - ;6;4.
Nach den tabull8 älx>konlini8 - r - 6984.
Die andern ausrechnungen sind alle zwischen ;?4o. und 6984.eingeschlossen. Diese Verschiedenheit machet, daß, wann manz. e. in einem smbore liefet, eine geschichte sey im jähr derwelt 564;. geschehen, nicht wissen kan, welches jähr der Ul-1koriLU8 dadurch verstehet, wann man nicht weiß, wie vieljähr er von der schöpfung an bis auf die geburt unsers HErrnChristi zehlet; dann nach Usserio ist das 164;. jähr der weltdas ;?9. vor Christi geburt; nach dem kacsr Labbe aber das409. und nach der meynung des Riccioli das 540. Um dieserechnungen der Chronologien alle unter ein Haupt zu bringen,hat Josephus Scaliger den kerloclum fuIianLin erfunden, wo-von siehe den art. kMI0VII8. Man findet aber besser sich derrechnung zu bedienen, welche nach der weise Dionysii LxlZuivon der geburt unsers HErrn Christi zurück rechnet, d. i. nachder Lm vulgär!, davon das erste jähr mit dem jähr der welt4004. übereinkommet, und mit dem ersten jähr der OXLV.OI7MPIS8 eintrift, und das 7;;. seit erbauung der stadt Romist. Was das rechte jähr der geburt Christi anbetrift, so wirddarüber sehr verschiedenes gehalten , die berühmtesten meynunrgen darüber sind die folgende.
Usserius und Capellus setzen die geburt JEsu Christi in dasjähr nach erbauung der stadt Rom - - 748»
Deckerus und der k>ster Petavius setzen jähre - 749.
Sulpicius Severus setzet - - - 750.
Baronius, Torniel und Scaliger - - - ??r.
Salianus und Peirerius - - - - 7; 2.
Der kater Labbe , - - 7;;.
Herovartus - - - 754.
Paulus von Middelbura - - 7^.
Nach der gemeinen meynung der Römischen kircheDie mittel-zahl aller dieser meynungen ist 7?l. und 7^2. wel-che beyde von allen andern nicht überjähr unterschieden sind,die Römische kirche aber gehet von den entferntesten nur vonder mittel-zahl aber nur 1. oder 2. jähr ab. Doch ohngeachtetdieses Unterschieds bleiben die smkores. welche die Römischerechnung nicht die allergenaueste zu seyn glauben, da siedoch so wenig von dem immer» meckio unterschieden, beyderselben, so daß man m den meisten «keulis, welche vorder geburt Christi einen ksrioäum setzen, darauf zehlen. kan,
Nnn 4 daß