?»s,i^-vne a-j" »'-'""cn. Es sind da sonderlich merckwnrdigM ÄraxN^rne lauf-brünnen; das Rath^Kauf-und Zeug-r^nii'Elrche samt andern stattlichen gebauden. Sie^k>e,, ' die a,,?Ve handlung und eine starcke Niederlage vonü ein- ^vnsie» galten nach Teutschland und der SchweitzNasche die stadt Chur von undencklichen jährenK L' undIW-stadt, bis sie sich an. 1498. vom Reich, ab-Z"IiK'asien, Rhatischen rändern in ein ewiges bund-k?rivi^ Pelchwle ßc auch von verschiedenen Kaysern an«>; ^ltu»^ ^'l^darunter das recht zu muntzen samt der
!^cke Ä?nsthsg.,^von Muß und denen Grafen
»>>^ V0N Hohen-
.^geljs^b! svidg^der diese stadt gemacht, krafft dessen eine^?^tdUesinut?stb "^'"uthet hinein gebracht, und dieE^t. Ä/ ^Uch e^Ollenwerden sollten; der anschlag ward^dter Abt in verhafft gezogen, und ent-Se»?che^kingeno^^ ^ von den Prättigöwern unter demL '«elben S/"- An. -62; aber haben sich die Oe-^ Und ^sie^o»^"m bemächtiget, und das nächstfol-
^weUxj^ ^''^"is von Coeuvres mit Fran-^ tronppen abermal belagert, und
n>°^ Hände käme sie an. 162?. wiederum in
^len der^^^urgerschafft ist in ;.zunfte eingethei-Vvchste gemalt stehet. Eine jede dieser
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^vp ^ow8 sagen, daß dieses Wort zusammen gesetzet sey aus!^i, so viel heisst, als ein deschützer, und aus lVle5-
einen Christen bedeutet, so, daß LkupmsllskitesChf,. oer Christen heiffen. Krca«r, 6e 1'Lmp. Orwm.
"'Eur, tat. Luris, die ehemalige Haupt-stadt imMe Rhatien, nunmehro die ansehnlichste dieses landes ,^kvnd^ijLb Graubündten oder die ;. Bündten genannt, und^>e ljxgM dte Haupt-stadt in dem Bund des Hauses GOttes.
^ur flusse Plessur, eine halbe stunde von dem Rhein,?^h>UenBregentz,und 10. von Feldkirch,in einer sehran-x" Urin.,,» fruchtbaren ebene, am fuß zweyer bergen. Ih-Mtiv und nahmen wollen einige von dem Kayser Con-M; d"Wautjui des grossen söhn herleiten, und zwar derge-Uvsti^.als selbiger mit den Alemannischen KönigenCho-il^e Vademaro ums jähr ; 77. oder nach andern;;;.'^d,g Nhret, hätte er sich nach endigung desselben nach May--M neu, 'Ulnter-quartiere begeben; bald hernach aber wäre ersMiegs uirt ihnen zerfallen, worauf er sich in diese gegend^uip;-f Dogen, sein lager in das,gen selb - boden, damalsgmmmt, aufgeschlagen, seine Hofhaltung in denAr dj-^ch befindenden alten und vestcn schlössen gehabt, undÄstige^Mdt ihren Ursprung und nahmen gegeben , als demL,. ^u gantze gegend Kb-ecis Lurienli8 genennet worden,da
vi^keinA^ den;, vesten, Marsoila , Spinoila und Dm-L ^Uya „„Mern da herum gelegenen nahmhafften qebäudenA , da doch sonsten Ammianus Marcellinus alle
Ader? ^'hinunter gelegene städte seiner zeit fleißig benamse.
k u Constantio mehrers nicht als nur die erweite-b»Oke ix,« amsung dieses orts zuschreiben, und behaupten:>A genOO lange vor dessen zeiten allda gestanden, und Ym-Ä^lev bt worden; und sey dieses eben der ort, den Ptoie-u>^ l>erz„Ourinu8 nach art der Griechischen scribenten mit et-E >vjxIrrung der buchstaben Lkoäurum hiess. Dem seyMi geb,^ wolle, so ist gantz wahrscheinlich, daß schon vorr»Ol,ch,^?leftr ort als einer von den weitesten, gelegenstenK^Uch iiniOn von den alten Rhätiern bewohnet worden,uach an volck und gebäuden zugenommen ; daß»«i Muz U . Y der veste Amburg, an deren plal; das heutige"ud wozu die veste schlösse Marsoila und Spi-VIfe ik>ren ansang genommen; daß diese schlösseden vornehmen Rhatischen Herren , hernachLandpflegern , endlich dem Kayser Constantio", den « gedienet, und daher, so bald sie ;ur stadt ge-r>L"- Und r» Luria , so im Teutschen Hof bedeutet, er-kM>,'"haben auchnachgehendsdieBilchoffe allezeit ihren,, "ey a°O,'chlvss Marsoila und denen dabey aufgerichtetenUz, litiq-l, Oe dann der Bischofs in diesem schloß noch auf»b-Uen von Ä/'^diret, daher auch der gantze umfang dieserSkejLofg" Eers her in Rhätischer spräche Loure, zu Teutsch""leno, 'vtrd. Der umkreis dieser gantzen stadt be-!i»d ^B,fek^Ohk-theile in sich. Der eine bestehet aus jetztge-.V^dabm-Nchen wohn-sitz, der Dom-kirche der Probstey,.h"5""UDom - Herren-Häusern, welche von der'st neba^thurme abgesondert sind. Unter diesen ge-^0» Uralt?schloß Marsoel, das merkwürdigste, die^l "Äier d!-^ uns einem hohen felsen gelegene Dom - kirche,^l a^cr Bund des Hauses Gattes seinen nahmen
igKtz zu d^Opt-theil ist die stadt selbst. Diese bekennetO and-^sukmirten religion seit an. i;26. da sie diesel«^viOugenom^ "kten in Bündten mit abschaffung der Catho-Wid-^O c nachdem Johannes Comander des Tetzeliiund zu Ilantz über die streitige Puncten zwi-Ach «rich d/ilO Geistlichen eine disputation gehalten worden.- lach-« 'Krschoff hieselbst keineswegs weder in civil-noch
zünstehat 14. Vorgesetzte, so daher die 14. von;. zünften genen--net werden, und aus welchen der bey 70. mann ausmachendegrosse Rath bestehet. Unter diesen 14. sind wiederum aufjederzunstmänner, welche die Dreyer der;. zünften heissen, undinsgesamt das aus i;. Personen bestehende kleine Naths-Lolle-biuin ausmachen. Aus diesen i;. werden ferner die höchstenamter, als die Bürgermeister, die Stadt-Vögte, Stadt-Richter,Perfect-Richter, Obrist-Zunftmeister; Stadt-Amman ; aus de-nen 70. aber alle übrige von der stadt abhängende ämter bestel-let. In beyden Räthen präsidiret ein jeweiliger regierender Bür-germeister ; im Criminal-Gericht der Stadt - Voigt und in civil-?Händeln derStadt-Richter: der Perfect-Richter schlichtet die streistigkeiten, so sich in ziel und marchen ereignen. Ein Obrist-Zunftmeister sorget für die freyheiten und gerechtigkeiten der zünf-ten als Repräsentant der burgerfchafft. Der Stadt - Ammanhaltet gute ordnung in kauf - und verkaufder cß - waaren. Ausdem kleinen Rath empfängt auch der Gottshaus - Bund feinHaupt oder sogenannten Bunds-Präfldenten; und dieser war vordem allezeit der Bürgermeister im amt, stit einigen jähren aberernennet der Bund erstlich 2. männer aus dem kleinen Rathdurch die mehrere stimmen, aus welchen sodann einer durch dasloos erwehlct wird; und dieser führet auch das xrseliäium inden sogenannten Beylagen, welche allesamt an diesem ort ange-stellt werden, nur allein die gross Bunds-tägliche Versammlung,welche alljährlich aufBartholomäi tag gehalten wird , ausge-nommen , als die nur jedes dritte jähr unter diesem pr^s-älc, undan diesem ort geschiehet. Das waprn der stadt ist ein steinbock.Das gebiethe derselbigen erstreckt sich fast eine stund weit überdie rings umher gelegene landschafft, ist auch mit vielen theilswohn-theils lust-hausern schön sezieret. Von feuer und pesti-lentz hat diese stadt von alters her vieles erlitten. Der meistebrand-schaden ist geschehen an. i;6i. i;8;. und 1460. da die er-stere zweymal die stadt grösten theils, das letztere mal aber gäntz-Irch bis aufklöster abgebrannt. Ferner an. i;?4. da wieder-um die halbe stadt gegen dem obern thor, und an. i;76. da dieandere helfte gegen dem untern thor bis auf den gründ einge-äschert worden. Endlich im vorigen Laulo an. 1674. da innert6. wochen das feuer zweymal aufgegangen, und die stadt mei-stentheils verzehret hat. Die grosse pest-und sterb-jahre aber sindallhier gewesen an. i;6i. i;;o. r;;6. r;66. i;y2. und 9;. undletztlich im vorigen steculo an. 1627. 2Y. bis ;c>. da jedesmal dieeinwvhner der stadt grossen theils aufgegangen. Es ist aber diestadt sowol des brand-als des Pest - schadens halber jeweilen wie-derum glücklich hergestellt worden, fo daß sie auf heutigen tagwohl gebauet, und mit einer starcken anzahl einwohnern besetzetist. lib. XIV» <L XV, cis Ilspukl.
lielvet. bist. fthxer. 6erm. Schwritzer-chronick
lib. X, c. 14. leg. ^er/e,r top. Helvst. p» 7y. kill. ftliTt.6erm. iib. III. p. 46. 47. L;6. kill. ftkcet. Oerm. A«-
ce/r». ftkTt. ckron. lacr. 6c prost p. 80. 81» to-
pogr. Hslv. XkTt. L Valest in ckron. l^errn»
k. III. gnnal. 8usc. stol. 41;. c?a»rpeF«,, kill. ftkket. Nlör.ü 6ulero rvpi8 äeüinsta, lib. I. c. 9. Kl-a». annsl. Helvet. ps§,69;, 924. steg. *
Chur. Das Bißthum zu Chur wird für das älteste in Deutsch-land gehalten, und meynet Bucelinus, daß es von dem ApostelPetro fundiret worden, nennet aber den ersten Bischofs St. Lu»cium, welchen einige für des Königs Coiüi in Britannien,anderefür des creutzträgers Simonis söhn ausgeben, welcher an. 176.das Evangelmm in Rhätien soll geprediget haben, und von die»sem Lucio fangt auch das Stift zu Chur die reihe der dasigen Bi,schössen an, nicht zwar als ob schon dazumal hieselbst ein förm-liches Bißthum, von der art, wie solche in nachfolgenden zeitenaufgekommen, gewesen, und Lucius in qualität eines solchen Bi-schoffs demselben vorgestanden wäressondern weil er der erste Leh-rer oder Apostel gewesen, der das Evangelium allhier verkündi-get , auch dessentwegen den marter - tod erlitten. Bruschius,Stumpfius, Sprecherus,Gulerus rc. setzen den ansang des Biß»thums ums jähr 440. und nennen den eKen Bischofs Äsimonem,welcher an.4;i. demLoncilio zu Chalcedon beygewohnet.Das zudiesem Bißthum gehörige gebiethe war vor zeiten überaus groß,und erstreckte sich über das gantze Bündtner-land, als zu welchergröss selbiges nach und nach erwachsen, durch beytrag verschiedener Kayser, Fürsten und Herren, sonderlich der Kayser Ca-roli LrM, Ottonis I. und III. und solches zwar theils durch de-ren freygebigkeit, theils durch verschiedene mit selbigen eingegan-gene Verträge und anderwärtige gute Vorsorge der daflaen Bi-schöffe, wie solches in untenstehender reihe der Bischöfe beyeinem jeden derselbigen absonderlich zu sehen. Es ist aber solchesgebiethe hernach auf allerhand weise, und zwar meistens durchunglückliche kriege und ablösungen der Unterthanen wiederumgeschmälert, und in die fchrancken, da es sich heut zu tage befin-det , eingeschlossen worden. Eginv der 4iste dieser Bischöfeempfienge der erste von Kaystr Fndenco I. den Fürsten - titul,samt allen einem Reichs-Fursten behongen vorzögen und gerech-tigkeiten. Weil aber die Btschoffe von Chur nachwärts auf denReichs-und Kreis - lägen eine lange zeit nicht erschienen, so hatan. 1642. der damalige BischofsJohannes Flug von Aspermontauf dem zu Ulm gehaltenen Schwäbischen Kreis-tage sollicitirt,daß er hinführo wiederum sä vowm 6c lelftonem mochte gelassenwerden, welches ihm auch bewilliget worden, daher selbiger an.I6;4. auf dem Reichs - tage fern votum im Fürsten - Lollegiogehabt, und den gemachten receß unterschrieben. Dieses Biß-thum