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berinus, Leonardus Aretinus, Pvggius Florentimis, rc.
bibl. ?«»/., in elog. c. 2 ), ^-o»ssM. an. izy?. num. 6 .1415- n. 71.
Chrysorhoos, lat. Luristuue, der nähme, welchen der flußPactolus in Lydien soll bekommen haben, nachdem aufdes Bac-chi befehl der Phrygische König Midas sich darinnen gebadet,wodurch er nach den Heydnischen fabeln zuwege gebracht, daßdieser fluß in seinem fände gold zu führen angefangen , hingegener selbst sich von der beschwermig,, da zuvor alles, auch so garspeise und tranck , durch sein anrühren sich in gold verwandelt,befreyet worden. Ovrss. in ineram. , ssunrkeon in^rki-cum p.
Chrysorte, eine Königin von Sicyonien in Peloponnes, wardie einzige tochter des Königs Orthopolis, und heurathete denPrintz Marathus, der sie vorher geschwängert hatte. Diesesverbrechen bey den Sicyoniern zu beschönigen , beredete sie die-selben , als wenn Apollo mit ihr hätte zu thun gehabt. Sie starbll. AI. rz8o. A. L. 1Ü04. nachdem sie zo. jähr regieret hatte, unddlieb Marathus allein auf dem throne.
Chrysostomus, siehe Johannes, Patriarch zu Conffan-tinopel.
sssssffkZOIsslA , ein nähme, welcher der insul Creta anfangsgegeben wurde. Desgleichen wurde auch die Ceres Llwssoniana,das ist, irdisch, zugenahmet, weil sie eine göttin über die flüch-te der erden hieß. Jedoch meldet Pausanias, daß dieses nichtdie eigentliche Ursache gewesen , warum sie also genennet wor-den , sondern, daß es deswegen geschehen, weil ihr eine gewissejungfrau von Argos, mit nahmen Chthonia, einen tempel inHermione, welches eine stadt in Peloponneso war, gewiedmet;und dieses sey auch der Ursprung des sogenannten Chthoniani-schen festes gewesen, wovon hernach. Lorimkiac.
M I lMNI ä , ein fest, welches in der stadt Hermione un-weit Corinth der Cereri LlitkoniX, unter welchem nahmen mandie erde andeutete, zu ehren mitten im sommer gehalten ward.Die Priesterin der Cereris gieng mitten unter die ochsen, nahmden grössesten darunter bey einem ohr, welcher ihr gleich nach-gieng, und sich ohne grosses sperren schlachten ließ. Wenigst wirddie fach also weitläuftig erzehlet von in Lorimk. vLsta«.ssiss anim. üb. XI. c. 4. Asse«?/,», Orsecia keriatit. still.
Deor. clisl. 14.*
* (shtonopyla, Sicyonis tochter, folgte ihrem vatter indem Peloponnesischen Königreiche Sicyon. Es verliebte sich eingewisser sehr beredter und gelehrter Fürst in sie , weswegen siegeleqenheit nähme zu richten , daß der gott Mercurius mit ihrogemeinschafft pflege. Sie gebahr von diesem Printzen ihremnachmaligen ehegemahl einen söhn, den sie Polybium hiesse, undzu ihrem Nachfolger auf dem thron hatte. Die zeit ihres lebensfällt in das jähr der Welt 2698. und in das i;o6. vor Christi ge-hurt.
* Ehubdan, eine Asiatische stadt, welche Nicevhorus in
das Turquestanische setzet; die einwohner dieser stadt trieben mitden Indianern Handlung , und hatten in grosser menge seiden-würme, welche sie mit grosser sorgfalt zu ernähren wüsten. Wannder Gouverneur zu Chubdan starb, so waren seine weider ge-halten , ihr gantzes übriges leben durch, ihres verstorbenen ge-mahls tod zu beweinen, und mit geschornem Haupt gantz schwartzgekleidet allezeit seine grab-stätte zu vermachen. , AI->u-
re-Xassar. , LiÄ. Osogr.
Chucheu, eine grosse stadt in der provintz Chekiang in China,ist die Haupt-stadt in einem gebiethe gleiches nahmens, und umund um mit grossen bergen umgeben, in deren thälern sehr vielreiß wächset. Wo wir anders den dahin reisenden leuthen glau-ben zustellen wollen, so befinden sich daselbst herum so grosse unddicke bäume, daß kaum 80. Männer zugleich sie umfassen kön-nen , und wenn selbige ausgehölet sind, so sollen sie inwendigvor 40. Personen gar bequemen räum haben. Nahe bey Kinguingist der fluß Luyen, welcher wegen des vielen rohrs, so an dessennser wächst, gantz grün aussehen soll. Diese art von röhr nen-nen die Chineser Cho, und die Portugiesen Bambu. Es ist sohart wie eisen , und etliches so dicke, daß man es kaum mit 2.Händen umspannen kan; einige stücke wachsen 12. schuh hoch.Die einwohner daselbst wissen diese grosse schiff - röhre gar künst-lich in gantz kleine faden zu zerschneiden, wovon sie kästgen undandere künstliche dinge machen. Ackare. A/a/r-«,, steter. LKinxe.
* Chucuito, eine gegend in dem mittäglichen America, soandere Chicuito, oder Chuqutto, oder auch EI-Lluyo nen-nen ; sie wird mit unter dem Chili begriffen, von welchem siedurch die gebürge Andeö abgesondert wird, und ihro gegen we-ssen liegen. Dieses land grentzet nach norden und offen an dasTukamanische, und gegen mittag an die sserrss Alagellanicas,und wird sonsten in 2. theile abgetheilet, worinnen die Haupt-städte Mendoca und St. Juan liegen , welche denen besagtentheilen den nahmen geben.
Chudenicz, ein schloß nebst einer Herrschafft in Böhmen, indem Pilsner-kreise, so von dem Grafen von Czernin erbauetworden. Siehe Czernin. l>'-rli>. epit. rer. Hohem.
Chuendioi, der fünfte König von China, welcher aufTachanfolgete, und einen calender zum allgemeinen gebrauch des gan-zen Königreichs verfertiqte. Die Chinesischen historien-schreiberhaben bemercket, daß einsten unter seiner regierung an eben dem-selbtgen tage, da die sonne und der mond zusammen gekommen.
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sich auch zwischen den andcrn, -Planeten eine coinnn-islhr ---
habe. Und zwar soll dieses, nach ihrer rechnung ^
Christi geburt, geschehen seyn, wannenhero der r. anfür hält, daß es die berümte conjunction gewesen' s ^ zgunsere Europäische zeit - beschretber ausrechnen, soll >
Noä Zeiten zugetragen habe. »neig- ae-> ^
* Ehulula, eine stadt in Neu - Spanien, ohnsern yerMexico in Nord-America, war vor zeiten sehr groll /
die
rd-Amenca, war vor zelten jeyr mov' „^er vnHaupt-stadt an ansehen säst gleich; auch wurde sie E ar-onWfürnehmsten Herrschafften dieses landes gezehlet; d'st/^oruTlascala allein war mächtiger. Daherum lag au»/, pgge,wo der älteste tempel der Heydnischen adgötterey, , »pesstrieben wird, in der grösten Verehrung war. D'e>e
es
che auf einer ebene gebauet ist, begriffe gegen 20°°°-hneerstaunlicheanzahl derstlben nicht gezehlet, welche' ^städten den einer meile non der stndi d.ideriim zeryrc» ^
städtcn bey einer Meile von der stadt daherum zerM , ^bauet waren, und an vielen orten, so vielen grossenkamen. Es waren alich hin und wieder so viele ttnw Div/ren thürnen da, daß man deren so viel, als tage rm ^yerst.7-zehlenkonnte, in welchen allen zusammen, (wann » .Nachrichten darüber wahr sind I man jährlich über » «x Egeopfert haben soll. Das volck erwehlte einen Gouvercher mit sechs der vornehmsten aus ihren Mitteln »«ststerschafft , in kriegs - und friedens - geschäfften' A
Wesen suhrte, und auch die um die stadt gelegene WssMkgierte. Es war ihnen aber verboten , etwas von wM"? ygrEzunehmen, eheste mit genauer ehrfurcht ihreraths gefragt hatten, weswegen daherum bey den z'^.l»'ten volckern diese stadt Chulula als ein llanrkeondie Wohnung aller götter genennet wurde. D>eund wahren lands - Ander dieser stadt , sowol mam go'weiblichen geschlechts, sind alle wohl gewachsen/ "Uche;lose religion ausgenommen, übrigens wohlgesittete „
weil sie vielerley waaren hatten, welche von den 1 sMgesuchek wurden, und sie sechsten aller gattung knnlchAßcM^machten, so war immer ein ziemlicher zulauf von Mv
allda. Das gemeine volck war mit dem sogeriaim^
DchrEeSL/
gekleidet, welches eine art tuch ist, so man aus
des baums Henequen zusammen würcket.trugen röcke von baumwolle, welche sie mit carimev ^oder mit vielfärbichten blumen auszierten. Das ' l>bringet viele cvchenille und flüchten in menge Heros ^ ^ ^ ^die besten vieh-wäiden dorten anzutreffen. Zu dsr z ^lnla noch in ihrer blüthe gewesen , war MexlealtzwA-^icoser offener ort von 10000. Häusern, an dem see r» ^ ^pser'sten aufgebauet ; Cuyocam, ein anderer vonwar an der see gebauet, und unfern davon, läge 41 ,
ein anderer von 500. Häusern. Diese drey nadle 00 ^ st j ^ren mit sehr hohen thürnen ausgezieret, wobey die' ^ ,,c
lich und mit solchem glantze angebauet waren,ferne für grosse silberne stücke genommen hatte; mc ^ p,den sie fast alle zu klöstern gemachet. In ^^"on all^I ivssdstch auch das saltz in grossem Überfluß, und da es a ffs ^führet wird, machet dieses einen grossen Hand» a" M M ^das gemeldte saltz aus der erde sechsten verfertigt, ^ gb^ Aeksen landen auch sehr viel salpeter mit sich führet rttss^e.gut gewisse dinge damit zu stützen, dann zum es»'^wgattung fleisch schmecket es nicht gut rc.
Occiüent. üb. V. c. 7. Oiäk. 6eogr. . - .Mell 7-
* Chuluteca, eine kleine provintz in dem mnra^^E«)rica, und zwar in Neu-Spanien. Der grosse prov'„hFrontera , welchen die Wilden insgemem (w' .Messt allChuluteca nennen, ist in einer fruchtbaren ZE, §r gegellan baumwolle und vielerley früchten sehr Ah
n des Gouvernements Gua"' E
ein wall-wasser, welches als ein wunder der N xgell» stsehen werden ; denn eS laustet dasselbe nur des 'gen mittag, nachmittag aber verlieret es siw u»
, Oilss. 6eoZr. ,
Chumer-see, siehe Lomo. (s->so äi) .Miethe
Ehungking, die vornebmfle stadt in einem ly-
nek ^' daß man die äugen, dre nastA^
^chk weit von Ean noch eine messe
woranf sehr ^ der ffadt Ho liegt noch ein andsL pBloooo. stxE b,-/,,„^"chssi?ee tenwel mir einer bibssotHe« ^"ahmen Siyu/us/Ä,Ä 5 ^n, so von einem Gouverneur,
- Lssk/? worden. Lst--»- ^
' welch//M > eine gewM idete unter A Ad
jo"„, 7 "oser der we,?, daß Christus wahrer/i^"^"en Tül-cke/aür- Meynung ist in dem Eschiet-'^0 gar au^.^^ekommen, und wird von »Am
unter einige ffe derm^F Se.agsso , für wahr g-Ew ^
" ^^massen vertheidigen, daß sse lieber MM §