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Zweyter Theil. Bi - C.
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monatlich was gewisses in die llcaäemiam 0onciliorum,und?k7-lico- MstKemLtic-rm arbeiten sollten. Weil aber die nächsten an-verwandten, nemlich seines bruders Dominici Ciampini linder,als denen er nur den ukumkrEum von der helfte seiner verlaffen-schafft vermachet, damit nicht zufrieden waren, und die karre«die erbschafft zu dem vorgeschriebenen wercke nicht zulänglich zuseyn erachteten, so wurde gar nichts daraus. Seine schriftensind: Lilcorko eenuto 6a XX. nell' Lca6emia Kilico-lVIatematicaKoniana in ocoskione 6eIIa cometa apparsa ilmsks 6'Hgolio 6ell'an. 1682. <L Olkervarioni sopra 6ielka kacts in Koma 1682. 4 ;Xuove Invenrioni cii ssubi Ottici, äimoürste nell' Lcs6emia ki-kico-IVIatemarica Koinsna I'sn. 1686. ; sotto nome 6i Oarlo 6iXapoli, Kam. l686. 4.; LonjeckkurX 6s psrpetuo axxmorum ukuin Kcclekia Komsna Kstina, vel kaltem Romans, Kom. 1688- 4-;Kxamen libri kontikcialis, live vit» Komanorum kontistcum,«zuX lud nomine Unallakii Libliotkecarii circmnkeruirtur, cnmLstsloZo s KomsnX LscleliT Libliotkecariorum juxta ckrono-InAicum oräinem, Kom. 1688.4.; karerZa 36 Lxamea libri kon-tilicialis, live Kpiüola kü II. sci Larolum VII. Negern kranci«ab iuereticis 6epravata <L 3 Kauaojaira calumnia vin6icsta,Kom. 1688-4-; Vetera Nommenta, in guibua pr°ecipue muki-V3 opers, kacrarum prokanarumque ae6ium ürubtura , ac non-nulli antigui ritu« 6illertationibu8, iconibubgue illullrantur,k. I. KomL 1690. kol.; Oillertatio Ililiorica, sn Komanus knn-tikex bacnlo pallorali utatur, Kom. 1690. 4.; 6e übbreviato-rmn 6s karco majvri , live Hstilienrium 8- 8.. K. Vice Lancel-lario in literarum ^poüolicsrum sxpe6itioniku8 anti^uo klatu ,illorumve in Lollsgium ersÄione, rnuners, 6ignitars, prse-rogativis sc privileZiis Oilkertstio Üiklorica , Koma 1691. kol.;Knarratio 871109602 gnalitatum , xekorumgue llbbreviatorum6e karco majori 8. K. L. Vice-Lancellario Llkikentium in expe-6itionibu8 lirerarum Lpoüolicarum, guse in Lancellaria äposso-lica peraguntur, eo6. anno; 6e Insombustibili Kino, live Ka-xi6e Lmianto, 6egue ilüus 6ian6i mo6o , Lpiüoiaris Oikkerta-rio , Kom. 1691. 4.; 8acro-IIiiIvriLa Dikgnikitio 6e äuobns km-blemstibu«, guss in Limelio KmineniMmi L Keveren6illimiD. Oakpsri8 Lsräinalis Larpinei skkervantur , in gnarum alteropraecipne 6ikcextatnr: ap 6uo kkilippi kuerint Lbrillisni. Kom.1691. 4.; 6e Vocis Lorreüione in 8ermone VII. Keonia Nsgni6e dlutivitate vomini, üve läterulse lVlunukculum, HomL 169;.4.; 6e 8acris L6iücii8 3 Lonüantino III. conitruüia 8^noplis lli-liorica , Hom. 169z. kol.; il leatro 6s'6rsn6i 6ikcorko llcaäe-rmLv in HyM3 169z. 4.; Inveliigstio Hiiiorics 6e Lruce Katio-naü. Kom. 1694.; Lbbreviawris 6s Luria compenclmria I^oti-tia, Hom. 1696. 4.; Lxplisario 6uorum 8 grL 0 pb 3 §oruin, sacrumZ3ptikm3ti8 riwm inälssniinm, Kom. 1697. 4.; 6e 8. K. Lc-clekiT Vice-Lancellario, illiu8gue munere, autoritsre. L xo-teilate , 6eqns OKci 3 libns Lancellari-e llpollolicse, 3 lÜ 8 gus abesäem 6epen6enribn8, Korn. 1696. 4.; Vetera lVloniinenta <Lc.?sr8 II. Kom. 1699. kol. Er hat aber noch mehr andere werckehinterlassen, so entweder noch nicht gantz fertig, oder doch we-nigstens noch nicht zum druck befördert worden. Nr« 6r e?E.6r«/?r«o ksritta 6al'üb. Vincenro beonio, guse reperi-

lur karre II. 6eIIe vite äegli ürcsäi illultri 6i 6iovan ülarcioLrekcimbeni. 62 rA»ra». Isttere memorabile k. III. ^« 7 «/./, psllim.

Erampoli, (Johannes) war zu Florentz an. 1589. gebohren,und studtrte daselbst die Philosophie, nahm auch, nachdem erIohannem Baptistam Strozzi zu sich genommen, dergestalt in8U,6Ü8 elegantioribn8 zu, daß er von dem Groß-Hertzog vonFlorentz, Ferdinands, ingleichen von dem berühmten Galiläosehr werth gehalten wurde. Er dvcirte auch hierauf die Mey-nungen dieses letztem, und verwarf die Aristotelischen xrincipia.Hernach wendete er sich zu der Rechtsgelehrsamkeit, that ver-schiedene reisen nach Padua und Bononien, allwo ihn der Le-gat an selbigem orte, der Cardinal Maffeus Barberini, einezeitlang bey sich behielt. Zu anfange der regierung Gregor»XV. verschaffte ihm der Cardinal Ludovisio die stelle emes 8scre-laiü Krevinm, und ein Canonicat von St. Peter. Als derCardinal Barberini an. 162;. Gregorio XV. unter dem nah-men Urbani Vlll. succedirte, ernennte er ihn zum 8ecretario,und hernach zum geheimen Cämmerer.Er hätte auch noch grösse-re ehren-stcllen zu gewarte» gehabt,wenn er sich nicht selbst durchseine aufführung derselben unfähig gemacht hätte. Denn erverachtete alle leuthe, und erhub seine getichte über des Virgilii,Homeri und Petrarcha, ja er hielt diese letztere gar vor schü'lerund ignoranten. Er unternahm sich auch von allen dingen zureden, und seine meynung davon frey heraus zu sagen , so gar,daß er den Papst selbst und seine unverwandten nicht verschonte,und mit denjenigen leuthen , so diesen verhaßt waren, ver-traute freundschafft hielt , wodurch er sich grosses übel aufden hals zog , und unter andern wurde ihm anfangs derzugang zu dem Papst abgeschnitten. Hierauf ward er an.iü;2. als Gouverneur nach Montalto geschickt, damit ernicht mehr an den Hof kommen mochte. Die freunde aber,so er sich in währendem seinem glücke gemacht, brachtenes dahin, daß er von Montalto nach Norcia, und endlich«ach Jest geschickt wurde, woselbst er den 8-sept. an. 164;.gestorben. Er hatte auf begehren des Königs Uladislai von"ölen eure Historie dieses Reichs angefangen , selbige aber nichtvollendet. Sonst sind von ihm briese, getichte, rc. vorhanden

/-n , IN mutLo iM. A vln. II. e. ry,

eloZ. ä kuom. IiLtsr. Lc.

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* «Nantes, (Joseph Maria) ein Dominicaner, "NAgca

Theologie und Hebräischen spräche wohl erfahren, w > ,

ihn Urbanus VIII. an. 1620. zum Juden - Predigerund an. 1640. den 4. may zum Bischofs von MarstU ^ y>oEr resignirte an. iszü. und begab sich wieder nach 6t ^er seinen vorigen eifer in bekehrung der Juden jori,c-r ^ji,e'an. 1670. im 68. jähre feines alters sein leben beschwr- ^ 4.schriften sind: LonstirmionsL 87006310«, jstom t it ^

6e 88. 1 rinitate contra suäseo« , ib. 1667. in 4 « ^ j» 4 >liänijchen, 1668. 6 e Lkristi Incarnatione, P- t jil 4 'ckella kerkerxione 6 evuta sllo stato 6 el Vekcovo, m- stF st-eine Übersetzung ins Hebräische von ThoM. 0 -

8umma contra gentes, ib. 1657. in fol. , ;r>-

k. tom. II. p. 6Z4> , Itsl. kacr. tom. . 'ff. stet'

bibl. Kom. tom. 111 . p. 86. kLNp -

Lliriü. ;i.p. 602 ksg.

Ciascio, ein fluß, siehe A6. . ^watie"'

* Ciaslas, oder Seislas, der 16. König M D»"war ein söhn des Königs Rodoslai. Nachdem M co^tier aufgelehnet, erlaubte Ciaslas, welcher einigesmandirte, die kricgs-gefangenen zu verkauffen; u'v „einliKtdiejenigen, so fein vatter in person anführte ,erlaubnis nicht bekommen konnten, reitzte Ciaslas" Mistaufstand, verjagte seinen vatter, den König, . unv „ ^hiiie,sich des throns. Diese unnatürliche that gab ihm ve 1 Mcstpoststa, und sie ward eine zeitlang nicht gestraft/. ^ik Vt>die raache hernach gedoppelt. Ciaslas kam w." wo idEUngarn, und erföchte einen treflichen sieg wider sie, j^hlißtz'neral Küse, oder auch Ladislaus genannt, das lKnA n>Da aber die Wittib dieses General», ihres gemaM, ^>i els'chm, den Commando-stab ergriff, fiel sie in Dalw« ^ iy>griff das lager des unvorsichtigen Ciaslai an, u>w gess>stldsten gefangen, und es wird erzehlet, sie habe dreistgenen zuerst die nase und ohrenabschneiden, urw'Leine«',,mit feffeln beschweret in die Sau werffen lassen- . geh"der, so mit ihm gefangen worden, wurden , ^„e Wten , und blieb von seinem geschlecht niemand a«

ter übrig, welche an Tycomil den Ban von Rai« ^worden. Diese geschichte mögen sich ungefehr »

Christi 860. zugetragen haben. Kilt. Valms'

* Cibalä, oder Cibalis, eine stadt ehedem in u

nonien an dem Pfuhl Huilca. , ani. "...

deswegen merckwurdig, weil die Kayser Valen» '

Valens daher gewesen.

, epitom. VIII. t6. Ka-

tinus schlug daselbst den Licinium. ^ g.j,

exit. , II. iZ- not. orb- a - ^ , z ^

Heut zu tage ist es ein dorf in Rascien an dem Mv « N»"schen Poffega und Sirmisch, i. merle vom San-st ,halten es vor das heutige Valcko. _, ist sts'jg

s Cibo, ein vornehmes geschlecht in gastendaß es einige von Johanne Faga, emem beruhw ^unter dem Belisario, herfuhren; »nd heiM das' ^,yg

Lateinischer spräche, Libu8; andere Holen deistn ^^ fM^

der stadtCtbonim glückseligenArabia. Diese vornist von dem X. st-culo an rn sehr hohem ansehen >sen. An. 999. sthenckte der Kayser Otto I- G " hilfst^,seine geleistete dienste einige guther in Italien, «

Eduardum, einen vatter Guidonis II. welcher an denund Lambertum zeugte. Dieser fuhrte krieg mcenen , und nahm ihnen die mstiln Gorgo « ^ne ke^l.weg. Unter seinen andern lindern that Aran' ggjhEN^-gelobte land, und hinterließ den Ermes, dll ,

welcher Lanfrancum, Bajalard undFranchcu , M ^zeugte. Lanftanc war an. 1241, BürgerE El Bund leistete dieser Republick grosse bm>ste. ^

Wilhelm II. Emanuel, Capitain über dre ga ^ ,

nigs von Neapolis, an. 1-88. imd Bartholom^ Enachkommen gehabt. Wilhelmus II- wurdeLmFxFAmbassaden gebraucht, und es soll ihm Eder heilige zum Ritter gemacht haben. NaA ^, inEctscus , und diesem sein söhn Cibo Clbo genan Map^hl»^.vielen kindern, die dem Könige Roberto von^^^j,pr -ten, WilhelmusIII. der älteste war, welcher -1 , an §,e

ließ, einen vatter Alaons, Grafen von Grass'^ Male ^dessen söhn Mauritius den berühmten Ärano v tA

str leistete der Republick Genua grosse dienste / ^cherA jFi44->. dem Könige Renato einen succurs M, ^ Zwwegen das Gouvernement von Neapons ^^^n»n' - 5°hernach wurde er zu Neapolis gefange" gs a»nst ^, E.sich aber bald sowol die freyheit«ls v^ster A s-nigs Alphonst von Aragonien, so U"Echte 'b^Ali^I,polt war, zu erwerben. Calirtus V-keöko der stadt Rom. ,Er starb an. rA?' „nd Mp.hannem Baptistam, welcher ihm ffwcedirl 'evohanv.., Äav>einen vatter des Cardinals Laurentn ^^s,pcentil.^yil>a^sta wurde an. 1484. unter dem nahmen IE^n Eund machte seinen söhn Franciscnm Grmc , M .^,7welcher dieses hernach an die Ursiner v Ee^!stn E-die Grafschafft Ferentillo an sieb bracl'te^^ gemav ^jähre seines alters, und hinterließ von MiM e x,Ndalena 6s Medicis, Laurentium, I"''