^^^iprio Kegioui8 Lreickovise sä I^eocsrum; äs, ),g E^oäoü; Lsrslogus Lonciliorum ; 8erie8 snnorum> rerum geksrum L Isriptorum Liceronis, Ls.
17 hat stin leben beschrieben, ^«»r. in vit. TlieoloZ.Ut. L 2>M^, sääit. tom. II. p. ; 22. Lr^/r,,^, epist.
- ^ II. sp. ;y. , äs Älsckem. c. 68. §. 7 .
<lhvt - ^'p-^ 4 .
ar-Mus (Nathanaey des vorgedachten bruder, warlls-sicher Oymnsiio zu Bremen, und ein vortreflicher Poete,H vjx^Welland, Frankreich und Italien durchreiset, undgx/- "'te iniLris,tione8, inonuments und andere antiquitärWeifte sMlet. Er starb 1598. im ^sten jähre seines alters.
> Xli ^ stnd : DeliciX vsrior. itiner. in 8- ksüor. eccl.k>, Ni^rsinm-lriss; lib. XVII. koemst. <Lc. <?/a»'»r. vit. slsr.xjo pstrÜ8 vir. illuilr.siehe äXIM 81 ?ML.
stIXvA., von kvi-tz-t) olls, war ein spiel bey denhieß Ha» kindern , da sich eines auf die erde setzen muste, das, und griff nach den andern, bis es einen bekam,Mjqxz ach an dessen stelle hinsetzen. Dergleichen ist auch nochbey uns gebräuchlich. Ein ander spiel dieseshie ° war,^ eines einen topf auf den köpf setzte, um welcheslsh, herum liefen, und fragten: -ric ; guis ol-h»d dj^' ^Ket' darauf er denn antwortete: bt/ck-o«?.
Ü?h IM» ?^hrete so lange, bis er einen mit dem fussc erreichen^ ^nnte, der muste sodann den topf aufden köpf neh-ckj. äeluäi8 vet. c. 17. ;7- äeluäi8 Orsec.
I°>yj«^ius, (Alphonfus) insgemein Chacon genannt, ein?a«a, „.a^-Mönch und Patriarch zu Alexandrien , war von8 M ,n ^ kleinen stadt in Andalusien. Er begab sich bey gu-1 ^ess-n n Dominicaner-orden, machte in CuciUs ziemlicheUe und docirte hernach selbst mit rühm. VornemlichMcktx W auf die Historie, darinnen er auch weit kam. ManM tz"" alsdann nach Rom, da er den titul eines Patriar-A Alexandrien erhielt, und daselbst an. 1599. im febr.Wre seines alters starb, nicht aber an. 1590. wie ei-Seine schriften sind : Oeks XII. OregorioriiniM 8. Ijix ' äs hiksrstions tlriim-e Trsjsai s 8. Kregorio ;
Lsräinslitis Oignitscs; äs 8igni8 8. Lrusi8;,?e M 8.0MSN. kontik. L Lsräinslium ; Ls. Dieses letz-,,/a eines von seinen vornehmsten, er hat es aber nichtI>> bringen.' Worauf nach seinem tode Franciscus
<K' >n fnii^dbrera daran gearbeitet, und es an. iüoi. in II.vo-Nchen, heraus gegeben. Weil aber viel fehler mit eilige-da,.!„lUlirden Hieronymus Aleander und Andreas Victo-L, der v Aehirt, es zu übersehen ; und als er erste gestor-Ntzst. Wadingus ein Franciscaner-Mönch an dessen stellel> .»ich Victorellus legte am allerfleißigsten daran HandMutter ?? ^ an. 16;0. heraus. Cäsar Becillus von Urbino^orü ru Rom, der Abt Ughelli, FloravantesiinN geark^"? der b. Augustinus Oldoinus haben hernach- vy>n^. -t, und durch ihren fleiß die edition von an. 1676.der ä" Mo zu Rom aus licht gestellet, darinnen dastMste bis auf Clementem X. zu finden. L
7ll. 7-„ 7. ss>. tbsst. äi letrer. kill. lib.
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Iie 5 'acco»^' II. p. 297. seg.
zu ^ , (Petrus) oder Chacon, er
VV^I. , ein Spanisther Prie-
sen,^ zu f.o „ 0 an. 1525. gebohren. Weil er eine ungemeine
kSe,
, 75 üuäiis hatte, trieb er sie vor sich selbst mit gros-V?ive>Mä» l leine eltern nicht viel Mittel dazu hatten. Auf»Ä°Sie u«x Salamanca legte er sich nicht allein auf dieAn^iechi!^ Philosophie, sondern auch auf die MathematicE" haben Arache, welche lebte er ohne lehrmeister soll be-s,"',». Unter Gregorio XIII. gieng er nach Rom, und... Hn zu edirung des
"s?. Ar bssuxGregorio XIII. gu
Orz,!'. .selbst bekannt, so daß INUII I„II zu cvuu»» >->.0Nig^?ui brauchte, dabey er sehr nachdrückliche corre-Wie er denn sonderlich geschickt war, die al-^vi^ggeu,',k!.^?^lgiren und zu expliciren. Er verfertigte an-^r^luni gx/st den Arnobium, Tertuttianum, Caßianum,^' Jul. Cäsarem, Salustium, Plinium,M Wexx ^-Anecam, Jsidorum äs Originibu8 , und verschie-^li^^derz ^ wurde auch nebst dem Clavio zu cvrrigirunggebraucht, deswegen er zu erklärung des alten
gi,z (Wenders Lslenäsrü Xomsni vstsris Lxplsnstio-
sthrieb auch und edirte Inlsriptionsm Lo-cl? v . Iricliniv, slve moäo convivsnäi apuägUe^liu^ ;0näcriku8 ; äs Mlsnsuriz; äs Xummis; Lc.
^ "gen keine bedienung noch einiges Leneücium,'i 8 i ^ zu ^!ii>?regorius XIII. Wider fein vermuthen ein Ca-^uien gab. Er starb zu Rom den 24 . oct. an.
II « bibl. ttilp. 7 -^a«. kill. L ,
vhnL "^Asiatische stadt in Georgien ; sie liegt inQ, Cia??saumen aÄ^'Hwartzen meer, an dem flusse Cia-^ wöN gegen norden. Man haltet da-
0 ssi^chiz, das alte Slganeum, eine vormalige
„j^Weftn seyn. 6 a»ära« 6 .
Zw/etzeü" 5 ,Matische stadt in der grossen Tartarey. Dievlak ^« E. an sehr verschiedene örter. Sanson^vr. ^w siusse Hoang, bey dem see Kithay<" Theil.
oder Carentia. Witsenius in seiner neuen charte setzet sie zwarauch an den besagten fluß, aber an einen andern see Chiamaygenannt, wo der fluß Hoang entspringet, in dem KönigreichTangut, an den Indianischen grentzen. Dieses lager ist wahr-scheinlicher , dieweil die Tartarn, welche an dem see Kithaywohnen, keine stadte gehabt, ehe die Moscowiter sich in ihremlande gesetzet, und einige erbauet haben.
Craloni, (Stephanus) aus einem edlen geschlecht zu Cha-lons in Champagne entsprossen, ward anfangs unter dem H.Bernhards ein Cistercienser-Monch zu Clairvaux; hernach aber,wegen seiner sonderbaren gelehrsamkeit und andrer gaaben, vo»Jnnocentio II. mit der Cardinals-würde, wie auch dem Biß-thum zu Palestrina, beehrt. Unter diesem Papst war er einervon denen, welchen man die wichtigste angelegenheiten anver«trauete. Nachdem er der wähl sowol Cölestini II. als Lucii II.beygewohnet, und den rühm eines heiligen mannes erworben ,starb er den i;. febr. an. 1144.
, in kkstic. 8snctor. LiliercisnL Io»KkLr«. Purpurs v.
Lernk.
* Eiampello , eine insul in dem Indien, so jenseit des Gän-gig liegt, an der käste Cochmchine. Man nennet sie in demlande Poulo Ciampello. Vision, äs
Liampinus, (Ioh. Justinus) wurde zu Rom den r;. aprilan. r6;;. gebohren. Sein vatter war Antonius Ciampinus,ein Römischer bürger, welcher ihn mit seiner dritten frau, Mar-garetha Taglietta, einer edlen Römerin, gezeuget hatte. Weilihm der vatter sehr zeitig starb, kam er unter seines ältesten bru-ders Petri Ciampini vormundschafft, der ihn anfänglich zumiluäio Iuri8 anhielt; weil er aber hierzu wenig Neigung hatte,that ihn sein bruder zu Petro Gentili, welcher bey dem Vice-Cantzler, dem Cardinal Barberini, 8ecretsriu8 in Consistorial-sachen war, daß er allda den ihlum der Päpstlichen Cantzeleylernen sollte. Er fand sich auch so wohl darein, daß ihn Genti-lis an. i6;o. zu seinem 8ubüiruto in der Prosommisten-stellean-nahm. An. 1669. bekam er, auf interceßion des Cardinals Pe-tri Ottoboni, von Elemente XI. zwey Prälaten-stellen auf ein-mal , indem dieser ihn zum lVlugiüro vrevium 6rsrise, und kr-e-iecto Lrevium^uüitiX ernennete; und an. 1672. wurde er nachabsterben Nicolai Oreggio, ükkrevisror äs ksrco msjori, odereiner von den 12. Aßistenten des Cardinals Vice-Cantzlers derkirchen in ausfertigung der bullen; wie nicht weniger an. 1681.8ecrstsriu8 erwehnten Lolletzü. Er war nicht allein in den an-tiquitäten, und insonderheit der kirchen-historie ungemein er-fahren, sondern hatte auch in kk^licis, Ulssksuisis, LK^misiseine grosse wissenschafft erlanget. Er besaß eine vortreffiche bi-bliotheck, so mit den ältesten N8Lr. vom VI. VII. VIII. Lculoversehen war, und der gesammlete vorrath der antiquitäten warso groß , daß alle winckel feines pallastes damit angefüllet waren.An. 1668. fieng er das Liornsle äs lotterst! äi Homs an, bey wel-cher arbeit ihm Michelangelo Ricci, Johannes Lucius, Fran-ciscus Serra, Franciscus Nazzarini, Thomas Julius, JohannesPastrictus und andere mit an die Hand grenzen. Weil er hörte,daß der damalige kibliotKsLsrius im Vatican, Lucas Hvlste,nius, eine neue Academie, so blos die kirchen-historie erörternsollte, in Vorschlag gebracht, auch über dieses vernahm, daß derPapst selbige beliebte, und durch seinen Nepoten Tommaso Ro-spigliosi unter der aufsieht Johanms Bonä und MichelangeloRicci, so beyde nachgehends den Cardinals-Hut überkommen, zustände wollen bringen lassen, so ließ er sich sehr angelegen seyn,ein so löbliches werck zu befördern. Weil er aber gewahr wurde,daß sich die meisten wegen der art, wie diese Academie eingerich-tet werden sollte, nicht vergleichen konnten, und er sich besorgte,es möchte die fache ins stecken gerathen, machte er dazu den z o.jun. an. 1671. in dem Convent des heiligen Nicolai von Tolenti-no den ansang, und weil sich viel gelehrte leuthe geistlichen undweltlichen standes dazu begaben, wurde endlich die Academie de-rer Concilien, Lsnomnn, IkeologiL Älxüicse und AIorsli8 dar-aus, und in das Lollegiurn äs propsgÄltäs käs versetzet. Hier-nächst richtete er auch an. 1677. unter protection der KöniginChristina eine äcsäemism Lkxliso-Nstkomsticsm aufdem saalseines pallasts an, und wurde Hieronymus Fuschi, ein ur-enckeldes Cardinals Fuschi, zu deren 8eoretsrio erwehlet. Diese Aca-demisten , unter welchen die berühmtesten IVlstKemsrici, ?kyü-ci und änstoinici waren, und deren viele ihre daselbst gemachtenolsssrvstiones nachgehends der Welt mitgetheilet, kamen anfäng.lich alle sonntage, nachgehends aber allemal den ersten sonntagjeglichen monats zusammen. Weil nun Ciampino diese arbeitzu wenig schien, richtete er in seinem pallast eine andere Acade-mie auf, so er Lonverlstionein Xoäkurnsm nennte, in welcherdie äcsäemisi alle abend, ausgenommen Mittwochs und sonn-abends in seinen pallast kamen, und sich wegen allerhand zu derLitteratur gehörigen dinge mit einander beredeten. Als Jnno-centius XÜ. aufden Päpstlichen thron erhoben war, brachteCiamvinus auf dessen befehl den Hafen zu Civitavecchia wiederin guten stand. Er arbeitete auch fleißig m der Chymie, weilihm aber die ausdunstungen von dem iVlercurio vivo viel scha-den gethan, verfiel er m eine heftige kranckheit, an welcher erden i2. jul. 1698. fernen geist aufgab. Man befand nach seinemtode ein testament und etliche codlcille, m welchen er die ksrresäells Longregstione 8omslcs äel Lollegio Llememino zu Romzu seinen universal-erben einsetzte, mit der bedingung, daß sie eingewiß kolxmum vor ir. arme Gelehrten auftichten sollten, die
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