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* Cigliano, oder Cerigliano, ein flecken in dem König-reich Neapolis, in der Basilicata, neben dem flußAgri, vierstunden von Tricarico, südwärts. ^ 5 «^, Dick.
* Cignani, (Carolus) ein berühmter mahler, gebohren zuBologna an. 1623. war anfänglich einschüler des Ioh.Bapt.Cairo äs Casal, nachgehends aber des Franc. Albano , undbrachte es endlich so weit, daß er vor einen der grösten mahlerin Europa gehalten wurde, wie denn auch einige behaupten,daß er in seinen gemahlden alle schönheit und annehmlichkei-ten des Caraccio, Titian und Coreagio zusammen angebrachthabe. Als er zu Parma vor den Hertzog Rainutium Farneseein zimmer gemahlet, war derselbe darüber so vergnügt, daßer ihm den titul eines Grafen beylegen wollte, den er auch end-lich, ob er ihn gleich damals ausgefchlagen, auf des HertzogsFrancisci Farnesii anhalten, anzunehmen genöthiget wurde.Sein vornehmstes werck aber ist das von ihm gemahlte ge-wölbe in dem Hause zu U. L. F. in Forli, als wohin er sich vonBologna gewendet hatte, woran er auch, um sich einen be-ständigen rühm zu erwerben, bey nahe 20. jähr ohne aufhörengearbeitet hat. I>a/so/r, vite äs' Litton.
* (tigouini, (Iacobus) ein Poet und Rechtsgelehrter, lebte
zu Florentz, zu zeiten des Papstes UrbaniVIll. Er war einMitglied der Academie der Humoristen. Etliche erzehlen vonihm, er habe sich in einem zieh-brunnen selbst ersäuffet,dieweil er sich von einem weibsbilde, die er sterblich geliebet,verachtet gesehen, /«»r« Ar««- xinasotb. III. ImL-
xin. illuür. cap.
* Eiguateo , eine insul in der Amerikanischen fee Nsr-äel-
Uorä gelegen , ist eine der grösten aus den Lucayischen. In ih-rem umfang hat sie 2?. Französische weilen, und liegt der in-sul Lucayonequa gegen osten. viel. Vsogr.
Cilabro, siehe Chabrra.
Cilicia, eine provintz in Klein-Asien, längst dem Mittellän-dischen meere, welches südwärts daran flösset, gleichwie hin-gegen ein theil von Cappadocien und ein stück von Armeniengegen das gebürge Taurus zu nordwärts daran arentzet. Die-se landschafft wird anjetzo mit unter Carmania begriffen, undist den Türcken unterworffen. Die vornehmste städte darin-nen find Tharsus, Pompejopolis, Adena, Lajazzo , wovon dermeer-busen Ajazzo oder Lajazzo, so vor zeiten Anus Wcus ge-nannt wurde, feinen nahmen hat. Lro/E. IIP. V.ror, inätlsnte. Se-ÜM. Lc.
, war eine art von rauhen decken, die man vonbocks-haaren in Cilicien machte, daher fie auch den nahmenhaben. Weil'sie nun sehr warm hielten, so findet man, daßsich deren sonderlich die soldaten zu selbe und die schiffer be-dienet haben. Man brauchte sie unter andern auch bey bela-gerungen , wenn der feind mit dem miets wider die maurenstossen wollte, so ließ man dergleichen herunter, daß der stoßnicht gefährlich seyn konnte. Die Mönche und Einsiedler tru-gen dergleichen härne kleider auf der blossen haut , damit sienemlich ihr fleisch und blut dämpfen möchten. Weil aber vieldeswegen sehr hoffärtig wurden, auch es sonst nicht eben garzu commode war, so waren auch nicht wenig unter den Kir-chen-vättern, denen dieses zum höchsten mißfiel. NevEdr«,,sä VsZet. IV. 6. , üb. LLLLXXIX. , aä
Aäonium cpist. IV. 24. O« glollsr. 6rM. p. 654.
* ssiUenburg, oder Cyllenburg , war eine Grafschafft anbeyden feiten der Moldau gelegen, welche Henricus II. aufge-richtet , und auf feiner gemahlin Kunigunda interceßion Die-trichen, einen söhn Dedonis, Grafens zu Wettin, damit belehnt,welcher auch zuvor schon vom Kayser zum Marggrafen vonLandsberg und Burggrafen der Sorben-Wenden gemachet wor-den. Dieser hat mit seinen nachkommen die Grafschafft be-sessen. Seine familie siehe unter den Grafen von Wettin.
catsl. Lomit. lVIsrsü. As. Lax. ox. H/e-rccke», tom.III. Isript. rer. Lax. x. i8)7-
Eilley , lat. Lilia, Lselia, Lelia, Lileia und 2 elia, ist ei-ne alte berühmte stadt in Steyermarck, samt einem hohenschlösse, Ober-Lillev genannt. Es ist in der stadt auch einebürg, darauf sich ein Burggraf oder Hauptmann befindet. Sieliegt an dem fluß Same oder Saan, und wohnen daherumnmstentheils lauter Wenden, Kärner oder Slowacken, welchedie stadt Cilley, der Romer alte Wohnung, zerstöret, so her-nach lang öde gelegen, bis Konig Ludwig der ältere in Bayern,Kaysers Ludovici kü söhn, solche dem Hertzog in Mähren,Heziloni, geschencket, der sie wieder erbauet hat, und werdennoch unterschiedene Römische antiquitäten allhier gewiesen.Es gehöret zu dieser stadt ein grosses land, so sich gleich über derPettauer-brücken anfängt, und bis an den Trojaner-berg erstre-cket, mit dem titul einer Grafschafft, darzu auch die stadte undvestung Warasin, Coprainitz und andere im Wendischen landegehören. Vor zeiten waren eigene Grafen von Cilley, aus demgeschlechte der Herren von Sanneck, und Friedrich, ein söhnLeopvldi, Freyherr» von Sanneck, wurde von dem KayserLudovico mit einwilligung der Hertzoge von Oesterreich an.
zum ersten Grafen von Cilley gemacht. Nachgehendsbat der KayserSigismundus Graf Friedrichen und Ulrichen vonCilley, vatler und söhn, in den Fürsten-stand erhoben; undweil es ohne vorwiffen der Hertzoge von Oesterreich, alö Lan-
icyeroeayier worven, bekrieget worden,und Kärndten grossen schaden erlitten. Der letztereschlechts, Ulricus, Graf von Cilley, war em anverww Ms,Königs Ladislai von Ungarn, und bey ihm in <ssow>> ^ Mdabey aber ein heftiger feind des Corvinischen vawwurde an. 14^6. von dem Ladislao Corvino rn oet Mlung der Ungarischen Herren umgebracht. Er W^oten?;'seiner gemahlin Catharina, Georaii Bulkowitz, Dew .Servien tochter, und der Maria, einer gemahnn ^ «>>'
schen Kaysers Amuraths II. schwester, zwey sE^choEtochter gezeuget, welche aber alle in ihrer jugenound damit diesen berühmten stamm beschlossen. Wes^^tschafft gab es unterschiedene streitigkeit, jedochHaus Oesterreich die oberhand. arm.lE
äs migrat. gent. Üb. VI. öc in comm. äs üep. XoM- t>r
nun. Osrintb. Birckens ehren-spiegel. ..
Hertzogth. Crain üb. XV. cZp. 7. wxog
x. 66. sbronol. Iscia Ltirise.
*Cilo, (Iunius) war tznTÜoi oderBithynien und in demPonto, wo er beydesliehen geitz und seine bosheit blicken liesse. Die A begehU«klagten sich dessen bey dem Kayser Claudia, «M ,daß er gestrafet würde. Der Kayser überhörtesandten klagten, und war indessen mit anhörung« bEleyen beschäfftiget; und da er nach der Hand nach Eren fragte, antwortete ein gewisser Narcissus vonden dem Kayser freventlich: Die Bithynier waren ^ L««sich beydemRayser zu bedancken, daß er ^nem zugesandt, dessen gelinde und gute reg yes §nicht genug rühmen könnten. Darauf eriws^genen Kaysers fpruch: So solle er dann drese ^noch zwey jähr regieren. L/o». üb. üX. ^" ..
üb. Xll. c. 2i. «denlieE
*Cilo, (Lucius Fabius Septimius) einer von Mecyrgen des Kaysers Severi. Idacius, ind die AleMW^E^nick nennen ihn Chilo. Er war zweymal -o»nemlich an. ryi. und an. 204. auch machte lyn ^krTkecio urbis. Er errettete Macrino , welcherKayser worden, das leben, da er mit Plotino r« » Msollte. Sein ansehen erhielte sich auch unter ^
cher ihn seinen gutthäter, seinen pfleg-vatter,. Diaseinen vatter zu nennen pflegte; dessen ohngeacy"grausame Caracalla einsten joldaten an ihn, stw'7, usttdem, nur dieweil Cilo getrachtet hat, Caracallambruder Geta auszusöhnen, und brüderliche emE'st jnzu stiften. Diese abgeschickte soldaten waren Mv' pew sMHaus eingebrochen, plünderten dasselbe, und tyak' ihnCiloni alle erdenckliche schwache an, undreit durch die straffen zu Rom, um ihn »n demäugen des Kaysers zu erwürgen; da indessen drewache zu gunsten Cilonis einen auflauf macylc.welcher böse solgen daraus befürchtete, bestMet,verstellte sich, als wäre er wegen Cilonis unglnu » il)N>me ihn unter seinen schütz, und verböte lederman^M^^leides zu thun. Er liesse sogar dem Offner um frevAhe,die ihn hergebracht hatten, unter dem Oem ^strafen, das leben nehmen, da es vielmehr aus vdieweil sie ihn nicht gleich in dem Haus ums
üb. ÜXVII. vit. Lamc. n><^„...
Cilon, soll aber eigentlich Cylon fl^H"ächtigev DlEAthenienser aus einer alten, edlen und mam dc>> ^ M-von welchem erzehlet wird, daß, nachdem cr v p pv Ach.. ' . und des tyr»>' „„ ya^ b-y,
eis
n>crA,M
pischen spielen den sieg erhalten, und desgara, Theagenes, tochter geheurathet, erphische Ornsuluin um rath gesraget, wenn beU.die vestung oder das schloß zu Athen zu erover«/gen sollte, und hierauf berichtet worden,
sod'vorUK5?/ er so Lli-
Jupiters wäre, theils auch, weil er meynre, ^soM ^le wegen des letzter» darinnen erhaltenen sEAgiengen; wiewol ers dabey nachdem urtm'^hen, sfdergleichen Oiscuüs glauben beygeincissn v nrogetroffen, sondern vielmehr diejenige zeu u'.. ^ so sieda die Athenienser das fest Iovis
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nmnten, ausser der stadt begiengm. vonetliche von seinen freunden, und emen w" stufig" er s^sger-vatters trouppen zu sich, und eroberte ve ^gelN, v vonrendem4?sten Olympischen spiele ü. anhaKvrchAfi
gehends mit seinem bruder und übrigem ^
Obersten des volcks belagert wurde / l" ,ch.
gel an wasser und speise die ausMe »o v abee^^
und sein bruder zwar entflohen, d//. wurden..
zu der Lumewäum altare «ahmen, ^ schon
als sie auf gegebene verherssung «hnw^ch g^^ärenAe"/
tempel heraus gegangen waren, rheM Meldet, LA,
der üumeniäum erschlagen. Plutarchii ^ schloß w
sich in den tempel der Pallas, so a«t v -