formalen und pr verschiedenen reiten heraus gekommen. Eini-ge halten von chm , daß er, die epigminnnm und elegi-l« be-treffend, weder dem Pontano, noch den Strozzis im geringstennichts nachgegeben. Das beste stuck von seinen getichten ist dieLttLi-8, worinnen er den Modischen krieg beschreibet. SeineLncomiaüiLa über die Kayser Maximilianum und Fridericum,aus fünf stücken bestehend, werden auch für gut angesehen, dochist eines darunter, .so zu Friderici lob geschrieben worden, wel-chem unter diesen fünfen der preis gegeben wird. Lmk. äi-üog.
cke kstin. ling. reükmr. spuä p. 404. L ex
e» Loä. msnusc. brbl. vet. <L nov. p. ryr. juge-
menl cles Lavan« lür Is« koste«, tom. VII. x. 107.
LMiVlffssll, ein gewiß volck, so aus Scythien hergekom-men , und sich bey dem Bosphoro aufgehalten , welcher von ih-rem nahmen Limmerius genennet worden , und anjetzo von denkleinen Tartarn bewohnet wird. Strabo meldet, daß ihre land-schafft über und über mit holtze bewachsen, und gemeiniglichmit trüben gewölcke bedecket gewesen. Es haben aber breyerleyvölcker Liinmerii geheissen; zwey, die an dem konto kuxino,und eines, das in Italien sich aufgehalten , bey Bajä unweitdem sie Averno, allwo sich nach einiger bericht die höle einergewissen Sibylle befunden habe. So viel ist gewiß, daß dieseletztere Cimmerier bey Bajä gleichfalls ihre holen hatten, worin-nen sie sich bey tages-zeit zu verbergen pflegten, des nachts aberplünderten sie ihre nachbarn, woher nach etlicher mcynung dasdey den alten scribenten gewöhnliche sprüchwortLimmeri-e Vene-ssrW entstanden, welches aber andere mit besserem gründ vonder dunckelheit und den beständigen wolcken und nebeln bey denCimmcriern an dem konto kuxino herführen. Übrigens wa-ren die schon gemeldte in Italien wohnhaffte Cimmerier über-aus abergläubisch, worzu die art ihres landes, dessen bäume,fiüsse und brünnen sie anzubäten pflegten, sonderlich aber. dieallda so gemeine schwefelichte ausdunstungen und viele holennicht wenig mit beygetragen. Sie hatten vornemlich eine be-rühmte höle, wovon sie glaubten, daß dadurch die leuthe, nach-dem sie den unterirdischen göttern geopfert, in die Hölle hinabführen. Hierauf gründet sich Homeri fabel von der Hölle, wel-che von dem Virgilio im 6ten buch Lneiäo« imitiret worden.LEkE, Oä^ss.XI. in pLNLg^r. lle Isssssäl. Äi^o,Iib.I.
L III. in säLg. *
* Eimolo, eine Griechische insul in dem ürcbixelsZo , ohn-fern Milo, bey welcher sie fast nahe Tramontade zu liegt. Dieseinsul ist bewohnt, und hat nur ungefehr zwölf FranzösischeMeilen im umfang. Lärmig, vier. OsoZr.
Ermon, ein söhn des Stesagoras und enckel des Miltiadis I.wurde von Pisistrato aus Athen verjaget, und nach dem tobedesselben wieder dahin beruffen. Er gewann zweymal den preisauf den Olympischen spielen, und zwar mit einem vier-bespann-ren wagen, dergleichen niemand als die allerreichste leuthe aufdie Olympischen spiele halten konnten. Dieser Cimon war auchwürcklich bey dem volck in grossem ansehen; allein die söhne desPisistrati liessen ihn tödten. Er hinterließ zwey söhne, Mil-tiadem II. einen vatter Cimonis N. und Stesagoram. ülib. VI. c. 14. <Lc. *
Eimon, ein Atheniensischer Feldherr, Miltiadis söhn, wur-de ss. ss. 26;. Olxmp. kXXII. 4. lk. N. ;49?. ä. 0. 489. dasein vatter starb, gefangen gehalten, oder, wie andere mel-den , begab sich selbst in das gefängnis, damit er die freyheiterlangen möchte, seinen vatter, der die geld - strafe, wozu erverdammet war,nicht bezahlen können, und welchen man deswe-gen nach den Atheniensischen gesetzen bis an seinen tod im ge-fängnis behalten, auch nach denselben vor bezahlung der strafenicht heraus geben wollte, begraben zu lassen. Weil aber auchCimon nicht so viel im vermögen hatte, damit er sich wiederlos machen könnte, schlug ihm Elpinice seine schwester, die zu-gleich feine ehefrau war, vor, daß er ihr sollte verstatten, Cal-liam zu heurathen, welcher sie so heftig liebte, und die erforder-te summa auszahlen wollte. Ob er nun zwar erst nicht gernedran wollte, so gab ers doch endlich zu, und nachdem er alsoseine freyheit erlanget, wurde er wegen seiner beredtsamkeit undsonderbaren Weisheit bald zu wichtigen Verrichtungen mit gezo-gen. Weil er auch in den Atheniensischen Staats - und kriegs-jachen treffich wohl erfahren war, sintemal er von kindheit anbey seinem vatter unter der armee erzogen worden, kam er garbald in groß ansehen. Er that sich sonderlich in der schlackn beySalami» hervor, und brachte es durch seine klugheit dahin,daß die Lacedämonier ihren vorzug in Griechenland verlohren,und selbiger den Atheniensern zu theil wurde. Denn weil ihmAristides nach dem siege bey Salamina, und als man die Perserin Asien verfolgte, das commando der Atheniensischen kriegs-macht anstatt Themistoclis zuwege gebracht hatte, und sich aberda Pausanias theils sehr gewaltthätig und tyrannisch aufführte,theils auch argwohn einer heimlichen Verständnis mit dem seinderweckte, hingegen Cimon und sein Lollegn Archives sich in al-lem sehr billich und leuthfelig erzeigten, wandten sich alle bunds-genossen zu den Atheniensern, und erwehlten sie an der Lacedä-monier statt zu ihren anführern wider die Perser. Worauf dannCimon erstlich den Paufaniam in der stadt Byzanz, welche die-ser sonderlich hart gedruckt hatte, belagerte, und ihn nöthigte, sol-che zu verlassen; hernach ferner die Perser in einer Thracischenstadt, nahmens Eione, an dem flusse Strymon gelegen, angriff,leidige anfangs in einer Macht erlegte, und so dann ihnen in der
stadt also zusetzte, daß ihr Oberster Butesaus verr'U,-er-den ort mit feuer ansteckte , und sich mit allen denbrannte. Cimon bemeisterte sich hierauf der mtm pconahm den Persern alles, was sie in Griechenlandsie aus den landschafften, die zwischen Pamphysten m>, A Kl-ingen, schlug die Persische flotte bey dem einfluß de» krymedon, so daß silbige auf die 200. schiffe verioM'von Cimone erobert wurden , ohne die, so im E,Mt »>e>giengen; wiewol doch dieser letztem aus der ursacy MEsiyn konnten, weil die Perser, als noch von den vomc'' ^ten erschreckt, sich gleich im ansang auf die flucht bege ^ Mihre schiffe meist auf den fand hatten stossen lassen, »n > Man das veste land zu ihrer allda habenden armee zu r» M a"auch da waren sie vor Cimone nicht sicher; dann dmeben demfelbigen tage ans land, und schlug die ^ --4-
ten auch aüdorten, L. II. 284. Ossmp. kXXVIl. Mkss- L. 470. Er griff ferner eine Phönicische flotte von» ^ sssfen an , welche den Persern zu hülste kam, und uo» gg-Mbige, daß auch nicht ein einziges schiff davon kam-Mdie Perser einen gar schimpflichen frieden eingehenvon in den artickeln Calltas und Artaxerxes ^
nachzusehen. Hierauf brachte er den gantzen Thraem^- ,sonesumunter der Athenienfer gemalt, schlug olessaci"bellirende Thasier zur see, nahm ihre stadt Lhasistzem gebieth ein, worinnen insonderheit zu '" "
giebige gold-bergwercke sich sollen befunden haben-dieser grossen Verdienste wurde er von seinen um chell rnetd angeklaget, daß er sich dieser gelegenheit, sich ^Macedonien einzunehmen, nicht bedienet ham, ^ »gte 0 „dem König Alexandro gar bestechen lassen. AllemUnschuld dergestalt an den tag, daß man ihn abjom^ ^ I-
noch aber brachten es seine feinde endlich dahin, 0 .^, -e»294. Olymp. kXXX. I. L. N. z;24. ss. 0. 460.genannten Oür-missrmin auf zehen jähr aus der sta , da» .wurde, wovon man zwey Ursachen anführet,die bey feiner abwesenheit im Regiment gemach» , v(vermittelst welcher eine völlige Democratie e>ng»den vornehmsten bürgern aller noch bis dahin m -Änlichund sonst erhaltener gemalt genommen wurde) vnbillichte; und die andere, daß er immer der wehÄ,.
partey zu halten geschienen , und ihnen in ^
an Athen gethanen begehren allezeit das wo» s „wobey aber zur entschuldigung des Cimonis zu > mhen j-bis dahin seit dem Persischen kriege allezeit Missm" en der ^Sparta friede gewesen, und die erstere den letzter»^obgemeldter noth empfangenen hülffe noch g
waren. Wie dem allem , so war doch die vervm ^ ^
ihn so groß, daß er auch anfangs nicht angenou^ge, -.--da er in dem wider die Lacedämonier entstanden«-'um den von ihm unbillicher weise geschöpften ms ^„eii > Mlöschen, sich anerböte sreywillig und für eme» L Ms w
Doch iis'dem'aLmw^rdssstK-Agegen fern vatterland so groß, daß er sinne.ss/ sigereben wie er einer allzugrossen Neigung gegen du ^beargwohnet wurden, aufs eifrigste ermahnelc s-tapserkeit zu fechten, und sich also sowol als M ^ces - K"billich aufgebürdeten zulage zu entladen.sehr hundert an der zahl, nahmen wenigst die ' .ssirs» ^i»monis unter sich, damit doch diese an der sihlam^ Ei-land theil hätten , und setzten darauf so arofl^
seind , daß sie nach verrichteten grossen thaten ein^B
tend auf dem platze blieben, und ihren mitbE ^reu nach sich liessen, eines theils, daß man emm'argwohn unschuldiger weise auf sie gemorsten, rva^Eweil eben dieser falsche argwohn eine ursach Eichen ^ r>^so viele tapfere leuthe verlohren gegangen. ^ als nrEnoch das guck daraus, daß Cimon gleiL^Ao,si--^,si^
wenigste.zeit der ihm gefetzten zehrn jähren va.rum zurück beruffen wurde; mästen ohnedem w» einesgedachter schlacht und der bevorstehenden , W>e ^ el"einfalls der Peloponnesier ein erfahrner^Gen» >vt -sci
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elnsaus oer Peioponnester ein erfayrnrv ^under stadt Athen höchst nöthig war. So M ^ j^n nn^ttchgesetzt, bediente er sich seiner mit den Lacedam^, mn^ Mgen Griechischen stadten habenden bekannisiv ^ lebteland mit denselben zu vergleichen; welches^'zweifel am fürträglichsten war. ^ Und als er ^ ^n V hEgab er zu mehrerer bevestigung des ft'edens st^ neE-A U,seinem volck, welches sonsten zur rnhe wrn ftemden klugen rath, daß es sein heyl vielmehr a -o ^ yisuchen möchte. Es ward deswegen eme M^^ Cs>pausgerusiet, und unter seiner anfuhruns ^ ^j,
Egypten ausgesandt. Er gewann au») ^^schlE si„dt ,„.
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Perser auf'den kästen von Pamphylien; v» Hasi""^n tMtium in der insul Cypern belagert, uasv ^jge »v"siXXXII. 4. L. L. 449- L. D1. w-e
kranckh-i- ..
^arsehrÄ-L ^ empfangenen wu».