Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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723
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e. r. ^^>05 A in vits Limonis. t^a/e»«5 z/. lib.v.

^>s. * Kc»/. lib. XI. lib.I. Üb. II.

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' ein alter mahler von Cleone, hat die verkürtzungen«rf t>,,^?uch am ersten bilder nach der feite sich kehrend, undÄgle leeschledene weise bald auf-bald nieder sehend gemacht,lisa^en war ^ der erste, welcher in seinen gemählden alle«es m°,,Möungen, glieder, must-ulo«, nerven und ädernMx,.''Mchen leides zu sehen gegeben, auch im gewand und«le falten ausgebildet. , vies äes keine. San-

^lead. tom. I. k. II. üb. I. c. I. n. 8.

ein armer altermann zu Athen, welcher, nachdem>h>> shttRes verbrechen halben verurtheilet worden; daß manttiiehx s Hungers sterben lassen, nachgehends von seiner tochterwurde, welche täglich zu ihm in dasgefängnis kam,^peltkv '^en brüsten milch saugen ließ, wodurch sein lebenMvvl> ^ lveist erhalten wurde. Denn nachdem die Richterver tv^Mricht erhalten , scheuchten sie beydes dem vatter undhöhlen ,as iebxn , und liessen diese that zum gedächtnis ab-Üb. V. ssp. 4.

x war bey den Alten eine art von täntzern, welche

lk>>. kamomimis allerhand wunderliche bewegung mach-haben ihren nahmen von moveo, und -- ,^-7«,lie nemlich mehrentheils unzüchtige und unflätige

Ein ' Zuchten. ä L tkestr. krrr/fr,,.

, eine provintz in Nord-America, in Neu-Mexico.M six ^Utz von Guadalajara ist gegen mittag,und gegen abend, b Meer Vermejo, woselbst der flecken St. Johannis.

72 )

, h in Chineser bericht, mehr als 72. von ihren Köni-and?« "nsamkeit aufgehalten haben. Diese stadt hat überMtlNen ^ Mte zu gebieten. Die Jesuiten haben eine kircheMg-li 'Nahe bey einer von diesen städren, mit nahmenMich'ut der berg Tai, welcher fünf weilen hoch ist, und^ djei» holen »ebft vielen tempeln in sich hat, worinnen^kjp.-.'-hmeser nach art der einsiedler aufhalten,

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N>Ng^Eut. Ling», ein fluß im Königreich Aragonien, cnt-Milcktei^ uem Pyrenäischen gebürge gegen den grentzen vonMeyp ^.^was über Bielsa, nimmt den Alcanadre und ver-"b he^ «nvere flüsse in sich , gehet unter Frag« in die Segre,^ den Ebro.

d ?? hau^ ^ bine grosse stadt in China in der provintz Quangsi,c»städt-über ein gebiethe gleiches nahmens, und hatbasier sich. Sie ist reich und wohl gebauet, auchden besten zimmet hervor, welcher den in Cey-id^gen N sinden steh bäume dafelbst, welche die Chine-härte eisen-bäume nennen. Die einwohner ma," setze vu dem kraut Au, die besser und weicher stnd als diet*Ein ' cleler. ObinT.

(Jacob) ein Römischer Rechtsgelehrter, geboh-ä 7. War krokestor Öesretorum zu RvM, und schrieb :

^ llckib. bum. ; (^usestiones IbeoloZicss;^ ^mdolum üäei; Institutione« sä Universum- ^-wm; Inüitmiones 6r«LSnics8 <Lc.

HÄ?n 1 ^Aberius) ein Cardinal, war zu Rom an. i zZo.

r^te lange zeit beyden kstribu« Orswrü von des^>/?^schl„ss/krn Congregation, war unter Paulo V. Gouver-von ^dte im Kirchen-Staat, und ward an. 1621.^ ' welcher würde er mit grossem rühm vorge->>q"' daß->..^"rst Borghese, sein anverwandter, brachte esV^chte, ^A^entius X. diesen Cinci an. 1645. zum Cardi-, ^achdriWw auch desselben als eines sehr armen Prä-g "^lch an. Er war ein mann von unsträflichen sit-»^nehmen Umgang, und starb an. r6;z.

; -,ow> IV. öslsnce äes Lsräinsux, x. ;r.

^ V^cibjlig ^.

L i^Kvnig eines theils der Alpen - gebürge, welcher.V«/ dar'unr- L. L. 9;. eine Gcsandtschafft nach RombpÄ^ auch sein bruder war, und sich über das üble^'S in, vAweren ließ, welches einer von seinen bunds-EE eillvUhergehenden jähre von ihrem Bürgermeisterd°^cksMii V/n. Hierauf gab der Rath zur antwort, daßk?Wkhlelten Auren nicht billigten; jedennoch aber es fürzAvh-iMliva Lu zu verdammen, ehe er noch darüber zurWeap?. 5en worden , zumal da er öffentlicher ange-s,Uev EvkNwen abwesend wäre, so bald er aber wieder nacha - »e a, Jinmi/, Wurden sie nicht ermangeln, ihnen recht zu^ Clncik«^ Dickten sie zu bezeugung der Hochachtung,k>K>dten ?"ln trugen, C. Lälium und M. AennliumL ü« vachxj^ lhn, um von ihrer gefaßten resolution um-^MEen U iu ertheilen, und liessen die Gallier mit grof-dki^cin * vieselbige zeit wieder von sich. L-E,

^ nack ^"^us Quinctius) vlÄstor zu Rom, em-

Gossen gemeinen wesen geleisteten dien-lohn Cäso Quinctius, welcher all-^ Theil.

bereit viele tapfere thaten im krieg verrichtet, wegen einigerverübten gewaltthätigkeiten in denjenigen streithandeln , so zwi-schen den kstriciis und dem gemeinen von den IHbunis klebisangehetzten volck entstanden waren, heftig angeklagt, und ob-schon er freywillig ins elend zöge, dennoch in eine grosse geld-strafe verdammt, auch solche von ihm dem vatter mit solcherschärfe eingefordert wurde, daß ihm sein meistes guth daraufgieng. Wie er sich nun theils aus kummer, theils aus nothgezwungen , auf einige wenige ihm noch übergebliebene selberjenseit der Tyber begeben, und, ohne fast mit jemanden Umgangzu haben, solche eine zeitlang selbst gebauet, geschahe es L.II. 296.ll. IVl. z;26. L. e. 4t8. daß der Bürgermeister Marcus Minustius, den andere unrecht Lucium nennen, mit seinem unterha-benden kriegs-heer an einem unbequemen ort von den Lguis undVollcis eingeschlossen wurde. Wie nun die fach ein schleunigsthülfs - mitte! erforderte, und man in kriegs - Verrichtungen zuniemand grösseres vertrauen trüge als zu Cincinnato, wurdevon dem Rath einhellig beschloßen,denselben zum vidtstor zu er-nennen. Als die läÄores von Rom ausgeschickt wurden ihn zusuchen , trafen sie ihn hinter dem pflüge an , daß er seinen ackerjenseit der Tyber bauete. Er verließ derohalben diese arbeit, be-gab sich zur armee, überwand die feinde, ließ sie zum schimpfnach der damaligen gewohnheit durch ein joch kriechen, undnachdem er triumphiret, kehrte er 16. tage hernach wieder aufsein land-guth, ohne die Dictatur, so ihm doch aufgantzer sechsmonat war gegeben worden, länger zu behalten. /-r-M-, Ub.IIl.lib. I. c. II. äs vir. illustr. L. 17. *

L. Cmctus Alimentius oder Mmentus, ein RömischerHiitoricvs, wurde kr-etor in Sicilien, verwaltete auch einigeandere ämter, bis er L. V. zzz. L. l>l. ?78;. L. L. 201. zu en,de des krieges mit Hannibal gefangen wurde. Er schrieb Histo-rien Lnnlbsticsm in Griechischer spräche, wie Dionysius Hir-licsrnsstssus berichtet. Livius führet ihn auch zum öftern an,und giebt ihm wegen seines fleiffes in Untersuchung der altenUrkunden und geschichten gar ein rühmliches zeugnis. Es wirdsonst noch anderer seiner bücher gedacht, die er in Lateinischerspräche verfertiget, als: äs ke Mliwri, daraus Aulus Gel-lius unterschiedenes anführet; äs ksstis, dessen bey dem Ma-crobio gedacht wird; äs Verbi« prilsis ; äs Lomitii«; äs Lon-lulum kotenüs; äs Osticio ßuris-LonluIti; AystsZoZicoulibri; deren Festus, und des letztem auch Arnobius erwehnet.

lib. VII.XVI. XVII.XXI. äes. 6^/7.Iib.XVI.csp.4.7p/acxoL,r,r, lib. I. sst. s. 12. in vose peremsrs , xstri-

cius ; vrsetor, nnncupsts, <Lc. lib. III. äo

Histor. Pst. lib. I. c. 4. äs Iliü. Orsec. lib. IV. c.*

(sincius, ein Römischer Nathsherr, und wie sichs fastmuthmassen läßt, eine Person mit dem abgedachten L. CincioAlimente, wiewol er doch von Cicerone mit dem zunahmenMarcus genennet wird, brachte das gesetz , Auneralis ge-nannt , auf, wider diejenigen, welche von den gemeinen bür-gern für die ihnen leistende dienste und beschützung , sonderlichwo man dieselbige vor Gericht verspräche, belohnung oder ge-schencke annahmen; als wodurch jene den vornehmen gleichsamzinsbar waren gemacht worden. Dieses gesetz bliebe bis unterdie Kayser in seiner krafft, so daß wenigst öffentlich keiner dar-wider handeln dorfte. Und waren Claudius und Nero die ersten,welche den fürsprechen etwas zu fordern oder anzunehmen er-laubten , und zwar bis auf zehen lestercis, das ist, zweyhun«dert und fünfzig bsjoirs oder fünf orts-thaler nach der heutigenmüntz. Oc. lib. I. äs Orst. <L lib. I. sä litt. I.rv. lib. XXXIV.snnsl. lib.XIII. A XV. F'x/l«§, in voceäs lexs Liucis. *

67ILM08, war bey den Römern, wenn einzipfel von der wM, welche sonst den lincken arm bedecket, aufden rucken gezogen, und daselbst zusammen gebunden ward, da-mit auch dieser arm ftey wäre, und die leuthe an der arbeitnicht verhindert wurden, dsbinus aber heißt dieses von derstadt Gabii, weil die dasigc bürger, als sie mit ihren toZi« an-gekleidet , einem gemeinen opfer beywohneten, und unversehenshon ihren feinden überfallen wurden, damit ihre wZ» sie nichtan der gegenwehr verhinderten , selbige auf diese weise um sichgeschlagen, und also die feinde würcklich zurück gejaget hatten.Hernach ward ein grosses heiligthum daraus gemacht, unddergleichen Habit nur pon gewissen Personen, und bey gewissenangelegenheiten getragen. Als, es musten so gehen i.l diekcmtiüce« in öffentlichen Proceßionen; r.) diejenigen, welchesich devovirten, oder ihr leben vor das vatterland aufopfernwollten ; diejenigen , welche zu einer neu-angelegten coloniemit einem Pfluge die mauren und thore abmaßen; 4.) der Bür-germeister , wann er des Jani temvel ofnete; 5.) die Römi-schen Generale, wann siebte beute, die nicht viel nutze war,ver-brannten ; 6.) die Ouumviri, wann solche bey gar solennenleich-begängnissen das todlen-ovfer verrichteten und den scheiter,Haussen anzündeten, wie vermöge des von Norisio ausgegebenenberühmten Lenorspbü kiLni bey des Luc» Cäsaris ehren-bwgängnis geschehen ist. /.»E, lib. VIII. 7^«« ich. I.lib. VII. L sä eum 5-r-v. M. d- äs rs vestisr.

Po»rkre»-«r, äs lustrsc. s. Z4- s'lrssE *

Cindasvindus, siehe Chindas-Winchus.

* Cinelli, (Johannes) ein gelehrter Jtaliäner, war zuFlorentz an-1625. gebohren. Nachdem er bey Carlo äs Contidie Rhetonc, und dte Mathematik bey Tvrricrlli erlernet,legte er

Ppp» sich