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beftaqt worden: was doch eigentlich der zweck feines Vorhabensgewesen sey? daraufgeantwortet habe,. daß er es deshalden.ge-than , weil er keinen in Sparta, der hoher als er wäre, hatteleiden wollen, äs kost. lib. V. c. 7. Hspko». Hellen,lib. III,
(smnamus, (Johannes) ein Griechischer Hiüoricus undKayserlicher Notarius» oder, wie er sich selbst nennet, Lram-maticus, lebte unter dem Kayser Emanuel Comneno, welcheran. 114;. zu regieren angefangen, und an. 1180. gestorben,wie auch noch unter dessen söhne Alerio, und dem Andronico,welcher das Reich an. ngz. dem Alexio entrissen. Er schrieb
Lpitomen Xervm pra°claro Zeüarum sosnnis Lomneni L liliiejus, lVlanuelis Lomneni; welches werck Cornelius Tolliusmnd Carolus äu Fresne ins Lateinische übersetzet, und mit No-ten illustriret. Jener hat es an. 16; 2. zu Utrecht in 4. buchernin 4w, dieser an. 1670. zu Paris in fol. heraus gegeben.äe Hili. Lr-eo. lib. IV. c. iy. 6 e kkellis, 6 <: cle Limeonib.
, cle Lorant, rer. kcript. k. I. c. zo.
* Crnnamus, (Leonardas) ein Italiänischer Iesuite, ge-bürtig von Neapolis , trat in seiner ersten jugend an. 162;.in die Societät, schrieb in seiner mutter - spräche äs Vita <LÄlorte k. Narcelli krancikci Nalirilli , und unter dem Nüh-Men-Orlanäi Linnami?oemata L^rics lacra Itslics; Lpopko-reca Lloguentias; Orationes L kr^lectiones Latins». An.1644. ist er als NWonarius nach Ost - Indien gegangen, undhat daselbst in Malabarischer spräche verschiedene geistliche bü-cher geschrieben. Die zeit feines todes wird nicht gemeldet.
Cmnische fuß, siehe Zinna.
CMXO8, war bey den Alten ein gewisser tranck, der auswein, Honig, maltz, Wasser, käse und dergleichen gemacht ward,die Griechen hiessen ihn xo-crwV. , »äv.
Cmo von Pistoja, aus dem geschlecht Sighibaldi, war einberühmter Nechtsgelehrter und vortreflicher Italiänischer Poet,um das jähr izao. Er hat in der Rechtsgelehrsamkeit Barto-lum ä- Saxoserraro, und in der Toscanischen Poesie Franci-scum Petrarcham, zu schülern gehabt. LVk/nnrLr», volZar koe-sui, lib. II. p. 87 -
* Cinobellinus, ein König der Britten zu zeiten des Kay-
strs Caligula, verjagte seinen söhn Adminius, welcher dem-nach zu den Römern flöhe, und sich ihnen als eigen Übergabe.Dahero nähme der thörichte Kayser gelegenhett, sich einen ein-gebildeten triumph über die gesamten Britannier zuzuschreiben.Es geschahe ungefehr im jähr Christi 40. , Laiix. 44.
Andere machen diesen Cinobellinum zu einem König der Bata-vier, und lesen im Suetonio, Latavorum an statt Lricanno-rum; allein da Dio und Orosius eben diese geschichtet, erzeh-len, und ihn einen König der Britannier nennen, lassen wirihn billich darfür gelten, obschon Beroaldus ihn zu einem Ba-tavier gemachet hat.
Ctnqmars, siehe Coiffier.
* Cinque - Ports, (IKe ) oder die fünf Häfen , sindfünf see-Häfen in der provintz Kent in Engelland, welche alsogenennet werden, und ihr besonderes Gericht haben. Es sindverschiedene dergleichen Gerichte in Engelland , die der allge-meinen Königlichen gerichts - Herrlichkeit nicht unterworffen,worunter dann diese fünf Häfen eines ausmachen. Anfangswaren es nur drey dergleichen privilegirte porte, als Dover,Sandwich und Rumney, hernach aber wurden noch zwey,nemlich Hafting und Hythe, hinzu gethan, welches ihnen dennahmen Cinque-Ports gegeben, und wiewol hernach noch zweyandere , nemlich winchelsea und Rye, darzu gekommen, hatdas Gericht doch den nahmen Hie Lvurc ok tbe Linoue - ?orcsbeybehalten. Die einwohner dieser Häfen haben ihre sreyheiten,weil sie auf dieselben zur beschützung des Königreiches achthaben müssen. Ihre jurisdiction gehet aber nur auf bürger-liche Händel, sowol bewegliche als unbewegliche güther betref-fend. In jedem porte ist ein Mayor und ferne geschworene, diedie fachen ihres orts besorgen. Das General - gericht über allediese Häfen wird zu Schepway gehalten, wo der Admiral überdie Cinque - Ports, und der Constabler des castells zu Doverdas prXiiäivm führet, und die appeüationen der particular-gerichtcn, weder Mayor oder Mayern und geschwornen in denbesagten Häfen ausgesprochen , und auch wol diese gestraft jaabgesetzt werden mögen. Der Constabler des castells zu Do-ver hat auch noch ein besonderes gericht, wo gewisse Haupt-sachen diese Cinque-Ports betreffend ausgemachet werden. DerPräsident oder das Oberhaupt über das General - gericht derCinque - Ports zu Schepway wird Lord Warben oder Keepergenannt, und ist zugleich Admiral, krafft dessen er auch die ju-risdiction über see -Handel hat, und nicht unter der Admirali-tät von Engelland stehet. Gemeiniglich ist er auch Constablerdes castells zu Dover, wo er sein obgemeldtes gericht zur be-schützunq dieses Platzes haltet. Doch lauffet seine jurisdictionals Constabler nicht in die gesamte Cinque - Ports, ob er schonzu Winchelsea das general - prsstirlium führet , wo er als LordWarben in den gesamten Cinque - Ports zu befehlen hat. Anihn werden auch die Königliche befehle zur execution abgeschi-cket. Es seyn fachen, wo das Gericht der Cinque-Ports nichtszu befehlen hat, oder wann vor dem Königlichen Gericht je-mand ist condemnirt worden, welcher nirgends als in den Cin-
cin cio
que-Ports gnther hat, und also dorten allein kanden. Was aber in die jurisdiction der Cinque- Pon ,lauffet, darinn nehmen sie keinen Königlichen befeyl ^ riefe
ist dieses also zu verstehen ' .
Cinque-Ports in kpecislegalis haben; das '
ein incorporirter the...... ... ^ .
des Königs befehle einiger Massen würcken können,Min dem Königlichen Gericht ist untersuchet worden,
' ' . genießt ovZ^cl,
, , daß dieses privilewuin '
.. — angehet , und sie nicht voM^ F
)as da herum liegende land wird bem'^Mtheil der provmtz Kent angesehen, es
-iniv-p rnass-n könNkN, ' - nhek
innerhalb den Cinque - Ports selbst liegt, gemeyiPrivilegium gäntzlich. institut. ok tbe Lavs 01
lib. I. c. 2. VII. . „
Cintra oder Gintra, ein tust-schloß der Könige" ^tugall, nicht weit von Lisabon. Der König JE.', Alpho^es zu anfange des XV. keculi gebauet, und der Kon»» " 11. GsuS VI. nachdem er die regierung seinem bruder,^überlassen genöthiget worden, hat an. 168 z. sein toriu'"
beschlossen. Ein dabey liegendes gebürge und pwm ^hat davon den nahmen. Das letztere heißt auch 0»° ,
ca, und ist ehemals kromontorium Lunge genenneweil man allda dem Monden einen berühmten ternpei "Argestet gehabt. Anjetzo befindet sich auf einer fpi^i/ronyn«^von Cintra ein ziemlich weitläuftiges kloster voninsgemein noüa 8enkora äa kenka genannt., ^ (N
len feinen kammern, zetten und andern zubehorurM'' enpuren felsen, ohne zuthun anderer Materialien ,-SA schE.Man findet in dieser qegend einen »«gemeinen M''-,^,ri Wtzen marmor. Der König Ferdinandus machtenuel äe Villena zu einem Grafen von Sea und c. ss.'
»Ak/ cke epit. äe las biü. kortuguet. '
11. iz. ?. IV. c. 7. 8- 14. «le
OMXI/l, war ein zunähme, welcher der göttin ^geben wurde, die über die heuraths-sachen bestelletLateinischen Wort cinZere, d. i. gürten, weil der gc"den neuen ehe-weibern die gürtet aufzulösen.
Cinyras, siehe Cyniras. E
* Cio, oderChio, eine kleine stadt indem
nannten Natolien, an der feite des Schwachen"'^ §>lc>!bis drey weilen von Penderachi. Sie foll des vo»polis seyn, welche erstlich nur einraclea gewesen, wegen besuchung ,nach zu einer stadt erwachsen. , am, ^ ^
* Ciofanus, (Hercules) gebürtig von Sulmo^lloANeapolitanischen , war Mureti schuler, und m ^ M nnioribus, der Oratorie und Poesie wohl erfahren. <n,on2das ende des XVI. Lculi, und hinterließ Urbis ^^»0, -
lcriptionem; LpiZrsmmata; Oblervstiones m
der grossen eäitione Lurmanniana befindlich. ^
* Ciogni, (Ludov.) ein Römer aus adelichem^studirte nebst der Philofophie und den Humaner'
nen er es fehr weit gebracht , auch die Nechtsgeleyi ^ ^ .
ctictrte darauf, und ward endlich an. 1670. BU^an-fra. Er starb allda nach vielen löblichen verrichtn^ ^
, It. sacr. tom. VI. p. 5 85. „ VaE,xch
Cioleck, (Erasmus) tat. Vitellius, wir vdn^r er vn^bärtig, aber von fehr niedriger ankunft, welchen VA »no ^seinen durchdringenden geist, klugheit, geltl>t'i?An dE Bredtsamkeit ersetzte. Er war cin vertrauter freu»" „nig Alexander in Polen, dem er noch als Hertzoge ^mit gutem rathe an die Hand gegangen , und ver ArM s-Mer an feines druders Johann Albert stelle Ko>"ss^ in U xeN15°4. zum Bißthum in Plotzko erhub. A hatdenen Gesandtschassten an den Kayser MarA"'
Römischen Hof gute dienste geleistet, inglerchen er l'^n,tode dessen bruder Sigismundo I. An. ^^an von
ch nur ein tempel im geon /besuchn»« des gottesdienst^"
Polnischer Gesandter mit Raphael, demund Boguslao, dem Marschall von Litthauen,ten Reichs-tage zu Regenspurg, wo er den r°--"^eser und die Stande t es Reichs eine so bavcA^^veiv ^viele von seinen zuhörern zum weinen bewogen .^naehends verschickte ihn der König in einigen jghr Äer L
Papst Leo X. nach Rom, wo er aber m em m ^v vorv^
Papste, nemlich an. 1521. verstarb. Drerebe^, nno ,c-
dacht worden, hat Iac. Spigelius drucken
auch nach dem vonJoh. Pistorio dem Lorpo« ^, Iw-
inseriret worden. in oxeribus. ^
c. ulc. , Oiötionnsire x. ;o8l- , in ^
Ciolpha, siehe Zulpha. SieAcL
* Cton, oder Ciaon, eine AsiatrHe stad^^ M t Konem grossen Golfo, welcher in der msul Cen hchndll^^ goFranzösische weilen von der stadt MacaM , ^poNist übrigens die Haupt-stadt eines Komgre we^,.^ ^
wenig öekanntschaffthat. . mrovenck^ ^,eEs
Ciotat, Lioutat, eine kleine stadt m ^ haftn Lhjer ^kleinen Golfs äi Lsgues , nebst emem ^rftrtigtdurch ein kort beschützet wird. M^n n MuWhack^D.schiffe. Es ist dieser ort wegen L L ha>b Vberühmt, und wird von vielen, vor oe ^ores» ^halten, dessen Plinius und andere a.
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