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^öiUis^bster, lat. Lorinlum, vuro cornoviurn , eine alte!r. lnMkadt in Glocestershire, ain flusse Churne, ohngefehr^^-oHwärts von Glocester. Sie hat sitz und stimmeAllhier waren die 4. sogenannten Vi^ kroconfu-von den Römern verfertiget worden, und durch!»üntzen sengen. Desgleichen sind auch allhier viel Römische"vd inscriptiones ausgegraben worden. Die Sachsen
diese stadt dermaßen ruinrret/ daß anjetzo nichtjsvec vierte theil von dem, was in den ring - mauren be-H selber ' vewohnet wird, in dem übrigen räume aber sind lau-Mhxj,z und vbst-garten. Die einwöhner ernehren sich meh-Me>l-j„vvm tuchmachen. An. 164;. wurde diese stadt von Ru-^'«genommen.
? in "der Acerentza, eine stadt im Königreiche Neapo-s Vwvtntz Basiltcata an dem fluß Brandano. Die AltenMremjA ^Aerontia und Acherontus, und Paulus vissonu«M MEs gedencken ihrer auch Livius, Plinius, HoratiusN» z„ ^ Sie hatte vormals ein Bißthum, welches aber mit/v^eera in 1 srr 3 äi Otrsnto vereiniget ist. Lo//-»r-r. Iiiss.ss, . delsr. Ital. , in not. Lxils.
^ljch»'Avi, lat. LiriZiu« ÜUVIU 8 , ein fluß in Brasilien, imEirj- ^erica, welcher in das Brasilianische meer fällt.r.w-i!^' Lvrigcum, eine stadt in Piemont, am fluß Stu-Uthii^Mn von Turin gelegen , nebst dem titul eines Marg«i» dein K-ir- " be an. 1576. bekommen. Sie hat den nahmen«UchA 'sen Cyriaco, dessen reliquien man daselbst verwah-fledächtnis jährlich den 8. aug. mit grossem zulauf>, styert. Schau-platz des kriegs von Italien.
(Bernardino) gebürtig von Aquila/ war erstlichM ^ 8 eeret 3 riu 8 llpossolicu« zu Rom, nachgehends
Aggivrx ZU Loretto, ferner Lsnonisuü bey St. Mariab/- vnd endlich Lommendator des berühmten HospitalsU ^ ss> Rom , hat eine Italiänische epistel anAchill' Maltervejum vom mißbrauch der kirchen - music ge-1 .starb zu Rom an. rz?;. im 7;. jähre seines alters.«. ' »ibliotk. seiest, p. 22;.
Nichte ssb' (Andreas ) ein L 1 sriLll 8 regulär!« aus adelichem!t ?'vild s'^.?^Ma, legte sich hauptsächlich auf die antiqui-vatte ein so vortrefliches gedächtnis, daß er alles/ was»^-sep^t gelesen, behalten konnte. Er starb an. 1664.
so vortrefliches gedächtnis, daß -Er star
^ , nachdem er da Vs^
^ouin; da Venatione L blaturs dnimslium ; äs
n'dem 46. jähre seines altersh >L ^0?^? ds Venatione L Xat
olertiz Lnnnm; de Lrds Konni, eju«gue Loudiro-r-t° / st^^rmo 166z. in fol. (es stehet auch in Salengre
^ dik, ?'?- rom. II.) und anders mehr geschrieben, dsö»-Tirjs
eüÜ? ^ ehedessen Cyterium, ein flecken in Calabria ci-stul ei«-- Moritz in dem Königreiche Neapolis, welcher,'eine st,. 8 urstenthums hat; er liegt an dem geburge Pen-Und von Cosenza.
V?stlich?, 5 ^ititen Crimisa genannt; damals war es eineV^iq es.' - t, nun aber ist es nur ein kleiner flecken in demSssHilfeen ^ore, so in dem Königreiche Neapolis liegt. Era>'tgen" Am Capo Alice, drey stunden von Umbriatico, ge-
, OiÄionnsirs Leoxrsxkigue.
^v^lrianischer Bischoff in Asrica im V. Lculo,
tos."' , LiAionnsirs Leoxrapliigue.
q,»^ u«.Ein Arianischer Bischoff inAsrica im V.isecuio,V'H einän.H.^verlci schütz die rechtgläubigen verfolgete.Acs alle vn Agls eine Unterredung mit ihm anstelleten, ließiss^stch . stehen, vor sich aber einen thron aufrichten,
öffe ^viit Fürstlichem pracht saß. Dieses erduldeten
^i'^ecre^^Ee klage; allein
. da sie horeten, daß des
fl-> r? A"' Eirola den titul eines Patriarchen bey-.»elie man ihnen doch zeigen möchte, worauf-jert n, zündete, wodurch dann die ketzer dermaf-Hksj!sl>> iiess-n s?)/ daß sie die rechtgläubigen graujamer weise^ ihrer guther beraubten, und mit unglaub-
-stsl. ^°>geten. lib. II. L III. äs perle.
? st lib. II. KiK. c. ;. in
. or. I. cle l>eUc> VsnäLl. 5 . clisl. 22.
^ - »m. Vondal. , da immort. arüm
^ Toulouse um die mitte d-s ' 7 -
^ , LompllLtionem Vecr .. p
^ U-Tr^npü», Toulouse 164 ;. rn fol.mgmcyen^ ^! ^ Ä,'red'^er. LreZoru IX. ^ ^^dUnÄLna VII- 4-iNLnukcrixwruin p- iy- 0^"". ..^biroNli Od-2a»°z,e»«r bild. B^angnell 3 .. ^ !>ena
cir cis 729
daselbst eine höle gewesen, daraus winde entstanden - welche ei-ne göttliche krafft eingeblasen, und dadurch sie die oweulÄ verur-sachet hätten. Dieser flecken diente der stadt Delphis zu einemHafen, und wurde von ihm ein theil des Corinthischen meer-bu-sens 8inu« Lirrlireu« genannt. lVM«,. /.rvr»r. L«/-
Lr/rn,. , 1il>. I. stlrsrL
Cirta, siehe Lonstantina.
* (Lirvelo, (Petrus) gebürtig von Darvca aus Aragonie«,lebte in der ersten helfte des XVII. üsculi, und war Locivrund krokellor ItieoloZise 8 Liio 1 sülLL zu Alcala de Henares,ingleichen unter den Lanonici« zu Oalamanca Meologus.Man merckt von ihm an, daß er bey der leichen - rede, die erdem Cardinal Ximenes gehalten, seinen text aus Psalm LXVIIl.v. z 1. Schilt das thier im röhr rc. genommen, und solchenauf die Niederländer an des jungen Königs Caroli Hofe, überwelche die Spanier sehr schwurig waren , applicirt. Er hatLxxoütionem libri Mssglis ; Lurlum gu-iwor dlstbemLtiLa-rum ilrtium liber-diuni, Alcala ds Henares 1526. Erklärun-gen einiger Aristotelischer schriften, und anders mehr geschrie-ben. bild. Hilp.
* Cisa, oder Liza, Ziza, Zitza, ohne zweifel von demTeutschen Zitz, die brüst genennet, weil sie vor die Ernehre-rin gehalten wurde, eine göttin der alten Teutschen, welcheaber einige vor die Isidem halten, deren nahmen man in Ci-sam verändert: andere muthmassen, es seye die göttin Ceres,andere halten sie vor die Cybelen. Von ihr soll Augsputganfangs Cirrois, Cisara, oder Zisaris genennt worden seyn.
Xb-LtlÄ II. p. 17. III. p. zz. Sie ist mit einem tan-nen-zapfe in der Hand gebildet, welchen einige vor eine Wein-traube , andere vor eine erdbeer angesehen, und wird das bildüber der thür der St. Ulrichs - kirche in Augspurg vor ihr bild-nis gehalten , allein die anstatt der haare darauf stehendeschlangen zeigen , daß es vielmehr hie Medusam vorstellen soll.Der 28. sept. wurde im Heydenthum zu Augspurg ihr (als schutz-gottin der stadt) gefeyert, wie denn hernach auch auf densel-ben tag ein jähr - marckt und nächtliche lustbarkeiten eingefüh-ret worden. Sie soll auch zu Zeitz in Meisten , welches dennahmen davon zu haben vorgegeben wird , ihren tempel ge-habt haben, welchen Carolus Nkignus nicht aber Henricusssucexs niedergerissen. Frentzel, ds Idol. 8Iav. dick. III. §. 7.ap. script. rer. I-ulat. tom. II. p. 80. Frmzel,
ds düs 8orsl>oruin II. y. sp. c. I. p. 162. legg.
lermone« de Lermaliia 3p. tom. I. Icript.
rer. Lerm. p. 204. , annsle« Hugspur^ense« ap. d/e«-
tom. III. leript. rer. 8axon. p. 1^27. Anauths prodr.Mfnixe, p. 296. L ;7y.
Eisamo oder Lhtsamo, ingleichen Cisamopoli genannt, isteine kleine stadt mit einem see-hafen auf der insul Candia, indem terriwrio von Canea gelegen. Sie soll von dem Apostoli,schen stuhl mit dem titul eines Bißthums beehret worden seyn.
LI8IbIiVl, war ein.wagen mit 2. rädern, mehrentheils vonruthen geflochten, darauf sich manns-personen setzten, und vonmaul-efeln ziehen liessen. Solche brauchten sie, wenn sie ge-schwind wohin, und nicht gar weit von der stadt fahren wollten.Irren daher Pincianus und Corasius, welche es vor eine sänfteausgeben. ds re vebic.
Cismar, eine Holstein-Gottorpische stadt in Wagrien, 6 . Mei-len von Travemünde nordwärts, nicht weit von der Ost-see ge-legen , zu welcher auch ein ansehnliches amt gehöret. Es warvor alters ein kloster. Danckwerths Schlesw. ll. III. c. 6 .
Cismone, lat. Lillmon«, ist ein fluß, welcher in dem Tri-dentinischen gebieth entspringet, und in der Tarviser - Marck -bey einem ort, welcher gleichfalls Cismone heißt, mit der Bren-te sich vereinigt. Vermittelst dieses flusses werden viel örter indem Venetianischen esrricorio mit holtz versorgt. Os/,o.
I. x. 42.
Eisner, (Nicolaus) ein berühmter Rechtsgelehrter in Teutsch-land, wurde zu Mosbach den 24. mertz an. 1529. aus einemehrlichen und alten geschlechte gebohren. Sein vatter hieß Io-docus Cisner, von welchem er nach Heidelberg, daselbst erst-lich in der schule, hernach auf der Universität den gründ seinerstudien zu legen, geschicket wurde. Hierselbst erlangte er dentitul eines NsZiüri an. 1544. und sieng darauf an andere in derPhilosophie und mathematischen wissenschafften zu unterrichten.Nach diesem that er eine reise nach Straßburg , machte sich da-selbst mit Petro Martyre, Paulo Fagio, Johanne Sturmiound andern, sonderlich mit Martins Bucero, der sein schwa-ger war, bekannt; und da dieser nach Engelland gieng, wurdeer wieder nach Heidelberg beruffen, daselbst zu dociren , aüwoihm auch der Churfürst Fridericus II. eine pension gab. Al-lein die begierde, Melanchthonem zu sehen, zog ihn nach Wit-tenberg, von bannen er an. 1552. nach Heidelberg, einen kra-tsssorem Ltbice« abzugeben, wiederum beruffen wurde. Indemaber im folgenden jähre die pest zu Heidelberg entstund, zog ermit einigen jungen Edelleuthen nach Franckreich und Italien ,und wurde aufder Universität zu Pisa zum DoÄors tun« creiret.Er hatte sich auf dieser reise mit Petro Victorio und Robortelloin Italien, Francisco Duareno, Hugone Donello und andern inFranckreich bekannt gemacht, und da er an. 1^9. zurücke kam,wurde er zum Professors !dodscv»rum und Churfürstllchen Rathvon Friderico III. designiert; folgte auch bald darauf in der
Profession