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^stala genannt, an welchem man aussenden ge-^der>, opfern allerhand ceremonien mit gewissen holtzernen^' "^knahm, welche im Griechischen visäsla hetssen.Slil ha^,'IX. r. Sonst hat der König, von dem dieser arti-ieben , dem Böotischen berge Citharon den nahmen ge-
hält eine verheerte stadt in der insul Cypern. Man, sie sey von Cethio einem ur-enckel Noa gebauetSe„ Sie liegt acht Französische Meilen von valius, ge-"ltex , ^ und bleibt nichts mehr von der alten stadt als einHentja^vrffener thurm und etliche geringe Hütten übrig.ܰ» akn^ges wird sie Chiti genennet. Der k. Ludin in sei-4 i bxxMphischen tabellen meldet, Cimon sey nach Plutar-lM^^der belaqerung Citiumgestorben; er nenne auchM. ebenfalls Ptolemäus Üb. III. cax>. 14. und PliniusV. 6. ;i. thun) dieses Citium eine stadt in Cy-i^ten «7 sey die nemliche stadt, davon die angezogene scri-W Meldung thun. Er thut hinzu, sie sey nahe bey Ama->»I dxt " Morgen gelegen , und habe vor zeitcn der gantzen rn-MNn ^Men gegeben. Die einwohner derselben, diesemMcE"ser genennet, haben nach der Hand pflantz-leuthe mM geschicket, welche allda eine stadt erbauten, die'«ihr-Mum genennet haben, und zwar zu ehren obgemeld-^»dj°s wutter-stadt in der insul Cypern. Titus Livius redetL in seinem 42. buch, und sagt, Perseus der Komg
Me^oonlen, welcher in dem ersten buch der Maccabaer dergenennet wird, habe in dieser Macedonischen^ djxs-W. all sein kriegs-volck gesammlet. Die Lso§rapbi se-M, mtium über Thessalonica gegen morgen zu, in die gc-Amphraxitis genennet wird. 2 ,
^ ^ 6sogrApbigue. , Stars äu Turs en Me.
»*Eitv ' Mbuis: LeoZraxü.
7»»t, Mo, vor zeiten Tampetia, Lampetia, Dampetia ge-lklieq» issLM ziemlicher flecken in dem Königreiche Neapolts;'« Calabria sitsriors. auf den küsten des Toscanischen^lehr drey Französische weilen von der stadt San-lfch, ÜiAionnsire.
gyMa, lat. eine kleine bevestigte stadt, nebst ei-hg,N haftn an der westlichen küste der insul Minorca. Ei-l> " Eitt > " vor die Haupt-stadt dieser insul.
At jtnMIa, oder Litadella, lat. Livimmla. eine kleine^!Arn ^?uanischen gebiethe, ohnweit des flusses Brenta,0 und Feltri, der Republick Venedig gehörig.
üi°ejy°?'Pastells , lat. Tifemsm, Tiburinum, die Haupt«Ä'btaa»p Grafschafft gleiches nahmens, in dem Kir-.Sie lieget an der Tyber gegen den grentzen vonM)l b°^r,d Heryogthum Urbino, hat ein Bißthum,nItta , und gehört dem geschlecht Vitelli.
^j?ita äi Chieti, lat. Tkeare, eine Ertz-Bischöff-8^'lieal"u Königreiche Neapolis, in der provintz AbruzzoHügel nahe an dem flusse Pescara, 7. odersg,A ein ^ Adriatischen meere. Sie ist an. 1706. im nov.E bene»„ eben sehr beschädiget worden. Von der Lateini-dieser stadt haben die L-monisi regulsrez, iAen nahmen bekommen, weil Johannes PetrusiX ssFrier ^ h^nach unter dem nahmen Pauli IV. Papst wor-^ieti gewestn^^ , und zu derselben zeit Bischofs
E? küsie , lat. Lmonia nova, eine stadt an der west-^ ^strien, zwischen Parenzo und Capo ä'Jstria,hksZeg^ sMncn der alten stadt Aemonia erbauet worden,Ie>a ^>, ungesunden lnft jetzo schlecht bewohnt. Sie ste-''^örig. kliern zu, und hat ein Bißthum unter Aqui-
Ä-E' ' eine kleine stadt in der Anconitanischen
Verhör/« m titul eines Hertzogthums , dem Hause Cä-g-Ma' zwlssk, Sje liegt auf einem Hügel an dem Golfo äi^ta^Aen Loretto und Fermo.
Ux^Äoren?^e, eme stadt in Romandiola, dem Groß-Hertzo-, stiegen d^ ^ehorig. Sie liegt an dem kleinen flusse Mon-A- m Kwchen-Staat, und ist ziemlich wohl bevestiget.
, oder Is Lite vieille , lat. lVleäins oder Ne-^ k der insul Malta, mit einem Bißthum unter
'a^el, n'Z- Sre liegt fast mitten in der insul auf er-!!>sch?^tgtzj "v war sonsten die Haupt-stadt.
^»i?SefchU.( Celsus) aus einem der berühmtesten Jtaliä-L>s° ^Cr Lr zu Siena gebohren, florirte in dem XVIÄndert ,?»^u antiquitäten auf eine ausnehmendeAeMrter p/,.und folglich ein treflicher müntz-verstandiger,^keitse?°^u^' und ein tiefsinniger Lkronologu8.sAxitx« dicht sitten und sein tlrgendhaffter wandel mach-
Nfft und als sein grosser verstand einen vorzug
hvcda^eyhulffe beyder erwarb er sich die freund-^ sieben,aller angesehenen männer ferner zelt.^bau^°^-"^Eu jähre seines alters.
>>k 'Uchen^b ort in der Französischen landschafft Poi-^ee'^r^u von der Haupt-stadt Poitiers gelegen, allwo3 von sranckreich, Clodoväus I. wider den Ko-"^n, Alarieum, einen vollkommenen sieg be-
ciu civ
fochten. Einige schreiben, es sey das Haupt-treffen nicht bey Ci-vaux, sondern in den selbem von Vougls, gleichfalls in Poitou,vorgegangen. , bist. äs krsncs tom. I. x>. 19.
Ciudad Real, oder ei pozuelo, lat. Liviws steZm, einestadt in Neu-Castilien, nahe an dem flusse Guadiana, zwischenCalatrava und Almagro, in einer sehr fruchtbaren ebene, da esaber kein gut wasser hat. Die stadt ist groß, aber nicht volckreich.
Ciudad Real, eine stadt in Nord-America, in der provintzChtapa in Neu-Spanien, mit einem Bißthum unter Mexico ge-hörig. Sie ist auch bekannt unter dem nahmen Chiapa. Chilton,ein Engeüänder, mercket an, daß die Indianer diesen vrt Sacat-lan genennet, und daß an. c?7o. ohngefehr ivo. Spanische fa«mitten drinnen gewesen. Der berühmte Don BartholvmäuSäs las Casas ist allhier Bischoff gewesen, und Thomas Gage, dersich auch eine zeitlang allhier aufgehalten, versichert, daß bey denweibern dieser stadt das vergiften nichts ungemeines sey; da erdann anführet, wie daß zu seiner zeit einem Bischoff des orts,so sich einigen unter den vornehmen eingerittenen schlimmen geswohnheiten, als unter wahrender messe das Chocolate trinckenwar, widersetzet, von einer gewissen Dame in Cholocate wä«re vergeben worden, und sey demnach das Chocolate von Chia-pa zum sprüchwort in der umliegenden gegend gediehen, woman von Vergiftungen reden wollen. *
Liudad Real, siehe Gomez.
Ciudad äel Rey Feltppe, eine Minute stadt in Terra Na.xellaistca in Süd-America. Als Magellan, ein PortugiesischerEdelmann, an. 1520. die meer-enge, so von ihm den nahmenführet, entdecket, wollten gerne die Spanier sich Meister da-von machen, und andern nationen die durchführt verwehren;allein alle, die sie innerhalb zo. jähren dahin schickten, kamendaselbst um. Um das jähr r; 8 ?. war Sariniento mit 4. schiffendaselbst, und bauete am eingange dieser meer - enge einen Hafen,Jesus genannt, und etwas weiter hinein Ciudad äel Rey Felip-pe. Als aber die colonie, so er daselbst gelassen, an allem Man-gel litte, und keinen succurs zu hoffen hatte, zerstreueten sichdie einwohner gar bald aus hungers-noth. Worauf die En-gel-rind Holländer diesen ort korw IUmMe, d. i. einen Hafendes Hungers genennet.
Ciudad Rodrigo, eine stadt in dem Spanischen König-reiche Leon, mit einem Bißthum unter Compostella gehörig.Sie liegt an dem flusse Agueda, und ist eine gute und wohl-bevestigte grentz-stadt gegen Portugaü. Mariana und einigeandere halten sie für der Alten Mirobriga. Allein andere be-haupten , daß diese stadt ruiniret, und von dem Könige zuLeon, Ferdinando II. um das jähr 1200. Ciudad Rodrigo da-selbst erbauet worden, sich wider die Portugiesen derselben zubedienen. An. 1706. nahmen sie die Portugiesen den darin-nen liegenden Spaniern und Franzosen ab ; allein an. 1707.den 4. oct. gieng sie an diese mit stürm über, und die garnisvuward zu kriegs-gefangenen gemacht. , üb. II. e. rr.
* Cweda, oder Cwita, eine kleine stadt in dem Venels rNischen gebieth, in dem Brescianischen, an dem fluß Oglo,ic>. stunden von der stadt Brescia gegen norden. Man hältdafür, es sey die alte stadt Vanninm gegen Euganier gewesen.
Civencheu, eine grosse stadt in der provintz Fochien in Chi-na , welche keiner andern an schönen Häusern, prächtigen tem»peln, pallästen und vortreflichen trtumph-bögen etwas nachgiebt.Die see ist nicht weit davon, weswegen der ort zur Handlungsehr bequem und auch davon sehr berühmt ist. Die brücke Lo«yang, welche über einen fluß dieses nahmens an der Nord-sei-te der stadt gebauet, ist ;6a. ruthen lang und anderthalbe breit,und wird anstatt der schwibbogen von ;oc>. grossen Pfeilern ge-tragen , welche allesamt spitzige ecken haben, um die gemaltdes wassers zu zerbrechen. Von einem Pfeiler bis zum andernsind in der breite 5. grosse steine geleget, deren jeglicher 28.schuh lang ist. Die feiten sind mit allerhand ausgehauener Ar-beit und siauren sezieret. Und zwar ist dieses nur ein theilvon der brücke, welches sich bey einem castclle endiget; aufder andern feite desselbigen ist noch ein theil, welches fast ebenso lang als dieses und auf gleiche weise gebauet ist.
«» äelcr. LüinD.
Civilis, (Claudius) ein Batavifcher Fürst, welcher nichtallein wegen seines Königlichen geschlechts, sondern auch vor-nemlich wegen seiner tapferkeit und Weisheit berühmt ist, leb-te an. 70. und wurde wegen seiner sonderbaren qualitäten mitSertorio und Hannibale verglichen, welchen beyden er auch ,sowol als noch ferner Philippo, Älexandri iVI. vatter, Anti-gvno und andern grossen kriegs-helden darinnen gleich war, daßer nur ein aug hatte. Nachdem er unter Neronis regierunaaus gefaßtem argwohn war in bände geschlossen, auch da erkaum losgelassen ward, von des Vitellii soldaten zum tobe ge-fordert worden, entschloß er sich , an den Römern auf alleweise mache zu üben. Wie er nun dieser ihre fachen nach demtobe Galbä durch dre einheimischen kriege zwischen Ottone.Viteüio und Vespasiano m grosser Verwirrung sahe, und son-derlich der beste theil der in Gallien stehenden legionen mitViteüio in Italien gezogen war; verhetzte er seine lands-leu-th,e zur emporung, und war u m noch sonderlich dazu ver.hülflich, daß eben damals aus beseht Vitellii eine anzahl Ba-
tavier