Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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737
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^»Ordentliche gaabe besaß, alles, und auch so gar dieMeit " Md subtilsten dinge mit einer ungemeinen deut,Me?L° einander zu setzen, und dessen beurtheilungs-stcirck, als sein gedächtnis unvergleichlich gewesen.M ^ war er auch in seinem wandet rechtschaffen, inKlwd Wiig angenehm, bescheiden, auch gegen jederman? niei-U Md dienstfertig, welchen rühm ihm selbst seine fein-Aem kÄ? absprechen können. Als er um das jähr i7°7- mitNatur»,, er lu Norwich durch einen sehr grossen wbuin denobstrvirte, wurde er zwischen diesem Planeten undÜ^raus"^ einen fixstern gewahr, welcher umstand deswegenU werckwürdig, weil daraus die würckliche absönderungp» der ° von dem Planeten selbst genugsam erwiesen wird.

ettic hatte er es so weit gebracht, daß auch die inHkkjk M der gelehrsamkeit geübtesten männer seine geschick-^ »liss-u ^ grösten lob-sprüchen beleget. Im übrigen hatgxg M schon angeführten auch nachfolgende schriften her-

?wen. prsÄicsI Llls^8 ors ÜLptism, soniirms-

^ cepentence; 8ome Leüsxions on rüst xsrt ok s- ^m^nwr; s ksrspürsls on tüe kour Lvsngslilkb;Ms soncerning tüe heilig snä sttriüute8 ok 6oä, WelsM d-u Luszug von den 16. predigten ist, die er zu Londen»ch, IFoylischen stsstung gehalten; LÜercer w Nr. voä-Uet nach der Hand noch vier Vertheidigungen beyge-ü ^sekii» ; jfggci Xsvtoni Oxtiss Istine reäälts, welchedem Ritter Newton so besonders gefallen, daß erM v-"?nem jeden von dessen fünf lindern ioo. pfund ster-

^ Islk-,dvet; 3 Lvlieüion ok pspers, ivhlLÜ psüeä derveen^ä lVlr. üsibnir snä v. LIsrüs; L. .sulii LLÜ>-

mit seinen anmerckungen in fol. die aber

^ n^sch.ends , weil diese aussage vor die schulen allzu kost-Ui llii Mächtig, an. 172°. in 8. heraus gekommen. Ho.^ ^ mit seinen annotationen, davon er das

SSL

u»n . ^ an. 1729. selber heraus gegeben, das andre aberi g aFeiches nahmens an. 17^. aus seinen papieren ansferner ro. bände von seinen predigten; eme Er-Okchx ^6 Englischen Catechismi, u. a. m. , in der

is'ägj ^ dessen lermons Oll Isversl subjsäks. ÜI-

°->ts vxweinoirz o5 tüs lift o5 0. 83m. Llsrlle.

, ,7^ ^epuüüsü os iettrss 1729

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lüe xresentLrl>/rorl>e^«e Lrr^a»-

(David) ein Englischer ssbeologus, gebührenkuMre N"^eit Aorck, studirte zu Cambridge, erhielt imin b Prediger-stelle zu Crayford in ^ ' """

Ca^r^ck bey Londen, legte aber

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Kent, und nachge-dieselbe nieder, als

bey Londen, legte aver orejeroe meoer, ars. > ? H- den gottesdienst der Englischen kirche wiederlebte hierauf 18. jähr sür sich, und untersuchte dieb^S"er der kirche sehr fleißig, bis er an. 1682. zu eineri»Ä«ll,t^stsschen kirche zu Londen beruffen wurde, inwel-V"gliä,rr an. 1687. gestorben. Er schrieb einen tractat^ier,"Ar spräche von beschaffenheit der Bißthümmer und

der ersten kirche, welcher nebst seiner ledens-be-V unter dem titul: Iraites kittorigues äs

I'Lpilcopst L äes LiturZies in die Französin„Übersetzt worden.

>>>Dtter^dms, (Scipio) zu Cäsena an. i;6;. gebohren,V^ra-^'derstlichzu Perugia, hernach zuPisa, alsdenn«r,L°urts-stadt Lroksllor kkilokophis-, endlich aber ein§>»,Mosa^-^ durch seine schriften sehr in der Mathematic»Itxxz dlehervor gethan. Er starb an.16;;. im 88. jähre^^Man hat von ihm äs LonssÄsnäis cujusgusi.clLv^."wnribu8 Lnimr üKsüibus librob X.; äs Ltra

; äs Usrüoäo sä Oockrinsm ipsüsn-

7 ^ - .—

sh oppugriscioaihus läset!; sliüorisni> äs ^rlo; äe ^Itituäins Lsucsli; in Lriüotelem,; äs karkslüs 6c Virgis; Lt in gusrwm^ ; äe Lomets msgno sn. 1618 ; äe tribu8

lurs gnni8 - ^

> ^ ^ °iillU 8 1572 . lüoo. L 1604 . compLruere i

iß. Lsmilli Llorioli äe tlibu 8 novi 8 8 telll 8 ; äs

^ kli^- äpsl» ^' änti-1)-clionem seu Loinetg8 ekle lubluns-1 ^ - Üäverlu8 Hvpersspiken )ognni8 Lepleri;

K- ^ Ilorironte senil hili; äe hlsu Lpeculitota I,iherstione, Opukeuls Nstkeinstics.ls, E- ' "«^vor'ärr hihliotbecs. ^facoör//r hihliotbeca

^ l'H- wea/'Ne stadt der Colophonier in Ionien, war vormalsNebn-"-des Oraculs des Apollinis Olsrü, und wegen er-

?Mn,^"^m brunn, dessen Wasser demjenigen, so davon^ d^ranäk,"jPvetischen geist eingab, aber gememrgllch auch

.<?! °n Wen verursachte. Heut zu tage weiß man nichtsWtflej ' nndt. üb. XIV. Lc.

f- l , (Hartn,/,^ tUl'gMäu's lies

8.

^sch'on^ttnan von) ein vornehmes Gräfliches ge--des XVIl.Ls^

^terA Arnoldin von Clarstein zur gemahlm , und^Ä^!ick""^EHcistophs, HerrnaufBenatekundPro-chfltzÄ E^aths, wie auch Hof-Lehn-und Cammer--

^'^Nen^zu Ex^vhmen; er fielen. 1665. zu Brodez in' E^de. Dessen söhn, Frantz MaxlMllian Hart-alsElarstein, Herr von Zdib, florirtenoch^Nlerltcher würcklicher geheimer Rath, Cam-

Theil.

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mer-Herr, Königlicher Statthalter, und Vice-Appellations,Präsident in Bohmen. An. 1711. war er bevollmächtigter Lom-Mlür>riu8 über die Böhmische lehen in Bayern, Ober-Pfaltz undFrancken. Sesferts geneal. weingart. Fürsten-spieg. 9-91.

St. Clarus, Abt zu Vienne in Dauphins, ward unterhalbVienne an einem ort, welcher jetzt seinen nahmen führt, an demufer der Rhone zu ansang der Legierung Clotarii II. gebohren.Er verlohr den vatter in seiner jugend, und ward von seinermutier erzogen, die ihn in das ktoster St. Ferreoli thäte. DerBischofs zu Vienne machte ihn zum Abt des klosters von St.Marcell, und vertraute ihm die aufstcht über das kloster St.Blandinä. Er starb ungefehr das jähr 660. den i. jan. anwelchem tage man von Caroli ül. zeiten her sein gedächtnis zuVienne feyerlich begehet, rom. I. L spuä

3Äs 8snÄ. tom. I. öar^e/, vis8 äe8 Lsints ä. i. jsn.

St. Clarus. Unter diesem nahmen findet man 2. Märty-rer erwehnt, deren geschichte aber auf neuen und ungewissen er-zehlungen beruhen. Der eine soll ein schüler des heil. Nicasii,und von ihm, als er das Evangelium in der gegend Vexin ge-prediget, als ein götzen-priester bekehret worden seyn, auch da ervor seiner bekehrung blind gewesen, so bald nach derselben dengebrauch seines gesichtes erlanget haben, da er denn, als der heil.Nicafms die Märtyrer-crone erhalten, demselben bald hernachausgleiche weise gefolget. Von dem andern sagt man, daß erin gedachter gegend von Vexin Bischofs gewesen, und gleichfallsden Märtyrer«tod erlitten habe, wiewol man weder seinenBischöfflichen sitz noch das jähr seines todes melden kan. An-dere geben ihn für einen Afticaner aus, welches aber viel-leicht deswegen nicht wohl zu glauben, weil man ihn in-sonderheit in Aquitanien verehrt, und sich unterschiedene kirchendaselbst seine reliquien zu besitzen rühmen. Wer die von diesemSt. Claro auf die bahn gebrachte erzehlungen nur ein wenigerwieget, kan alsobald materte zu vielen jcrupeln finden, wiedann Henschenius, Papedroch, Baluze und Baillet solchesdeutlich genug erwiesen haben. Am wahrscheinlichsten ist, daßdie alte Legenden viele heilige leuthe gleiches nahmens mit ein-ander vermischet, und ihrer aller geschichten in eine erzehlungzusammen geschmoltzen haben. ^ Xeulkris

tiälUs. , Oevro, vis äe 8. Llsir. L-sril/ek, VIS8 äes

Lsints, mense nov. *

* St. Aarus, ein Märtyrer, war in der mitte des neuntenjahrhunderts zu Rochefter einer Bischöfflichen stadt in Engel-land gebohren, und war der söhn eines vornehmen Herrn, Ed-ward genannt, welcher den zweyten platz nach dem König hatte.Er wußte, daß sein vatter mit einer Englischen Printzeßin seinet-wegen heuraths-contracten geschlossen hatte, und dieweil ernicht lust hatte sich in die ehe zu begeben, nahm er heimlichdie flucht, und entkam durch hülffe eines schiffes, welches ereben segelfertig antraft, in welchem er sich einschiffen, und zuCherdourg in Neustria damit glücklich ankam. Von dortegverfügte er sich in einen Wald mit 2. seiner geführten, die er,sich mit aus Engeüand genommen hatte, und hielte sich etwaszeit mit denselben in dieser einöde auf, bis er sie verliesse,und sich in die Abtey Maudan begab, welche auch in Neu-stria (oder, wie wir es heutiges tages nennen,in der Nvrmandie)liegt. Um selbige zeit nahm er zu Coutance den Priester-ordenan, und wurde chm bald darauf dorten von einer Dame, sosich in ihn verliebet halte, nachgestellet, welche ihre unordent-liche lust zu büssen, alles anwendete, weswegen er sich auchvon dorten hinweg begab. Endlich, nachdem er sich an vie-len orten zu verbergen, und für sich zu leben gesucht, kam ernach Paris, und baute sich allda nach einander zwey Einsied-ler-Hütten, eine ohnfern der Abtey zu St. Germatn äe8 krss,und die andre an dem ort, wo seit der zeit die Abtey Sr. Victorist gebauet worden, dann damals war es ein dichter waldund ein wüster ort. Nach diesem begehrte er wieder in Neu-striam zurück, und schlug seine Wohnung bey dem fluß Epteauf, ohnfern Gisors, neben dem ort, wo man nun St. Clair lürEpte nennet. Er bauete da ein Orswrium zu ehren des heil.Nicasii, worzu die freygebigkeit einer gewissen vornehmen Edel-srau, Dame äs 1 s Röche genannt, vieles beytrüge. St. Clarusgenoffe dieser einsamen ruhe nicht lang; dann die obgemeldteandre Dame, welche auf ihn erzürnet war, daß er ihre lie-be hindan gesetzet, und die angebotene lust verachtet, schickteleuthe aus, ihn aufzusuchen und umzubringen, er möchte auchseyn, wo er wollte. .Diese mörder fanden ihn endlich in seinenetnsiedlen, und erwürgten ihn gegen dem ende des IX. Lsuliin dem november, in welchem monat sein tag geftyert wird.M. Dieses alles ist nur auf neue erzehlungen gegründet.LarL§, viss äe8 8smts.

Clarus, (Julius) ein söhn des berühmten Rechtsgelehr-ten Ludovici Clari, ward an. 1^2;. den 6. jan. zu Alexander«in dem Mayländischen aus Patricischem geschlechte gebohren.In iure Liviü und Lsnomso hat er es gleich seinem vatter sehrweit gebracht, und erhielte schon im 2;. jähre seines alters an.1^0. die vockor-würde zu Pavra. Er hatte sich vorgenommenalle receptss lententiss in ein sorpus zusammen zu bringen,allein die ämter, welche ihm seiner merrten wegen conferirt wur-den , liessen ihm nicht zu, solches project zu bewerckstelligen,wie er denn vom Könige Philippo erstlich zu seinem Rath imMayländischen gemacht, hernach aber in den hohen Rath vonItalien gezogen, auch an die Republick Genua abgesandtQqq ; wur-