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Zweyter Theil. Bi - C.
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wurde , um die grosse Zwietracht, so der alten und neuen fami-lien wegen daselbst entstanden, beyzulegen; diese letztere Verrich-tung aber ward durch den tod selbst unterbrochen, als der ihmden weg nach ermeldtem ort zu Carthagena abschnitte, den iz.april an. im;o. jähre seines alters. Sein corper wardnach Mayland geführt, und in temxlo xscib in sein grab bey-gesetzt , das er sich bereits an. i;66. machen lassen. Inzwischenhatte er doch nicht unterlassen, verschiedene stücke seines pro-jectirten operib zu ediren, als Track. äs keuäi8; äs Telka-memiz; äs Ooristlonibu8 L ässture emph^keutico; Lrimirra-lia. ?«»rreo/. Üb. II. äs clar. leg. imerpr. c. iZr. Libüotk.bist. äes »Meur8 äs Oroic xar Nmo», tom. 1.

Clarus, siehe Idacius Llarus.

Clary und Aldringen, eine Gräfliche familie in Böhmen,welche ihren Ursprung aus Florentz hat. Bernard Clary, sosich in Oesterreich niedergelassen, wurde von dem Kayser undKönige in Böhmen Carolo IV. an. i;6;. den 29. jan. mit demindigenat begnadiget; und Franciscus von Clary an. 1641. vondem Kayser Ferdinands wegen treugeleisteter dienste zum Frey-herr» des H. Röm. Reichs gemacht. Seine beyden sohne,Dominicus und Hieronymus, giengen in den krieg, und fiengenvon der musquete an zu dienen. Da denn jener die stelle einesObersten bey dem Könige in Spanien erworben, und ohne er-ben gestorben; diesen aber bat der Kayser, nachdem er viel jährelang unter ihm und dem Könige in Spanien als Oberster gedre-net, zum General-Wachtmeister ernennet, und ihn nebst seinennachkommen beyderley geschlechts in den Grafen-stand erho-ben. Seine gemahlin war Anna, aebohrne Freyin von Aldrin-gen, des General-Feld-Marschalls Reichs-Grafm und Kayserli-chen Cammer-Herrn, Johannis von Aldringen, schwester. Alsnun dieser ihr druder ohne erben starb, seine übrigen 2. brüderaber im geistlichen stände, und also von ihnen gleichfalls keineNachfolger zu hoffen waren; so brachte der Kayser den Aldrin-gerischen geschlechts-nahmen durch ein besonder Privilegium an.16;;. aufdie Clarysche familie, welchen Johann Marcus Geor-gius , des H. Röm. Reichs Graf von Clary und Aldringen,vbgenannten Graf Hieronymi söhn, fortgepflantzet. Er waranfangs Beysitzer des Cammer-und Lehn-Gerichts in Böhmen,wie auch der Hof-Cammer in Ober-Oesterreich, darauf gehei-mer Rath daselbst, und endlich, nachdem er sich viele jähre alsAbgesandter am Chur-Sächsifchen Hofe löblich aufgeführt,Kay-serlicher würcklicher geheimer Rath^ Mit seiner ersten gemahlin,Ludimilla, gebohrner Gräfin von «Vchönfeld, hat er 2. söhne,Johannem Georgium und Franciscum Carolum, nebst ;. töch-tern Margaretha, Claudia und Äntonia, gezeuget. Von derandern gemahlin,Maria Anna, gebohrner Gräfin von Lamberg,hat er 2. söhne, Johannem und Philippnm, und eine einzigetochter, Eleonoram, bekommen. Mit der dritten, Barbara The-resia Francifca, einer Gräfin vonKokorsowitz, aber ohne kindergelebt. Sein älterer söhn von der ersten gemahlin, JohannGeorge, Graf von Clary und Aldringen,Kayserlicher Hof-Rath,hat sich mit des Kayserl. Cammer-Herrn und General-Wacht-meisters, Grafen von Tours, tochter Polixena vermählet, undunterschiedliche kinder nachgelassen. Der andre söhn ersterehe, nahmens Franciscus Carolus, war erstlich Regierungs-Rath in Ober-Oesterreich, und hernach Kayserlicher Rath undCammer-Herr. Er lebte noch an. 1720. und administrirte dieHerrfchafft Töplitz,welche sein vatter unter andern als ein Majo-rat hinterlassen. Der dritte söhn Johannes besitzet Dabrzan,und der vierte Philipp ist Königlicher Böhmischer Appellations-Rath zu Präge worden.

* Clasenius, (Daniel) war zu Lüneburg an. 1622. geboh-rt» , und wurde, nachdem er zu Helmstädt dem studiren obge-legen, bey der schule zu Magdeburg Lomeckor, hernach Hsäkor,und ferner bey dem L^mirasto in seiner geburts-stadt LrokellorFuriii, Ütbics8 und kolitisss. Hierauf nahm er an. 1661. zuHelmstädt den graäum eines Vvckoris an, wurde daselbst an.1669. kroksssor surib, und starb an. 1678. den 20. nov. Er hat

Lommenmrium in LaroÜ V. Lonstitutionem crimiiraleMiHelM-städt 1685. Leipzig 1718. in 4. äs OrscuÜ8 demiüum, welchesin Gronovii Tbef. anci^. Orxc. tom. VII. stehet; äs UeäkuLHei jnäicstT, Heimst. 1677. in 4. äs strirs Läeratianäl, Mag-deb. 1668. in 4. äs keligions koütisa, Helmstädt 167;. in 8.und vermehrter, Zerbst 1681. iu8. Lommsmarium in labu-lam Lebetis (V übrmn klutarcbi äs VII. 8apieMum Lonvivin;LxsrcitLtiones sacra8 aä kaüiorrem Ooininicam, U. a. M. ge-schrieben. O«äovrer schul-histvrie.

, war das feld-zeichen, wenn man lermen-ließ, mit allerhand instrumenten, damit sich die soldaten zumMarsche fertig halten sollten. Es geschahe auf folgende art:erstlich bließ einer gantz allein, der nicht weit von dem Generalstund, und von ihm cvmmandirt ward; hernach folgten etliche,die etwan bey den s-gni« stunden; und endlich fielen alle durchdas gantze lager mit drein. WZ/E, Kam. illustr. 4. p. 99.

* Claßicus, ein vornehmer Trevirischer Herr aus Königli-chein gedlüte, dessen vorfahren zu kricgs- und friedens-zeiten inTeutschland sich berühmt gemacht, und den Römern jederzeitfeindselig sollen bezeiget haben. Im jähr Christi 69. comman-drrte er eine Trevirorum unter der Römischen armee, alssie aber nach Vetera marschirten, sonderte er sich mit Tutore ab,unter dem vorwand, daß sie kundschafften; allein in der that,

vond/in

daß sie mit Civili in ein bündnis wider die Romer treteten. Bey ihrer zurückkunft forderten sie ihre troupM ^Vocula ab, der daher nicht länger an ihrem vorhaben»dorfte, und kein ander Mittel sahe, als sich nach Neu?» ^ „iidziehen, wo die armee wider ihn rebeüirte, ihn mnbram ei^Claßicum mit grossen solennitäten in das RömMe 'Uholten. bist. II. 14. IV. 51. Durch

fast die gantze in Gallien stehende armee den Teuuav^eli.rathen, und die besten städte den Römern entzogen ßchI. c. IV. 59. Als auch bald darauf das S' Mänderte, und die Teutschen in unterschiedenen trestenRömern geschlagen wurden, daß Civilis selbst sich ss, Dchstbwenigen auf eine Batavifche im Rhein gelegene inM Herrenmuste, gieng Claßicus mit uz. Trevirifchen zn-

über den Rhein , und brachte daselbst so viel fttsch^.. „jcr'-«vsammen, daß die Aüiirten die Römer auf das neue an ,sschenterfchiedenen orten angreiffen konnten. Allein die- 7 gswurden abermals auf das Haupt geschlagen, undCiay'.^x ^te mit genauer noth auf einem kahne mit der fluW ,

Rhein kommen, worauf endlich der erfolgte friede ^ Awseindseligkeiten endigte. , bist. V. 19. leg-

naus Reichs-Historie, k. I. üb. III. 76. x. 769. leg-geschichte der Teutschen, IV. 46. feg. der

* Claftidium, ein flecken jenseit des Po-flusses, .

des flusses Jria, wo Lalüa Liialpina angeht.

II. XXXII. 29. II. ; 4 . III. 69. stU k

SS», x. zc>o. Nach Cluverii und andrer Muthmaßung, ol.das heutige Chiastezzo oder Chiasteggio seyn. HiE

am. II. 9. 6;. Die Römer hatten in dem kriege m^ ^ iii^

bale einen grossen vorrath an Proviant hier liegen; 7 4 °/

diesem daran fehlte, bestach er den Commendanten

nummis l!nrei8, daß er ihm die stadt übergab, meichghxgE^dieser gegend blieb, zum magasinss^ yjeA

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, bist. 111. 69. /n,, xxi. 48. Dsi "" heygesiAmer nach dem mit ihm geendigten kriege aufdielv"' Edenen Ligurier und Gallier los giengen, muste siehstädten auch Clastidium an den Bürgermeister es mergeben. , XXXII. 29. Bald darauf lew >

asche. XXXII. zi. .... yieAÄ.'

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war ein gewisses geld, welchesaten verehrten, davor sie sich'g,,

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, aä 8ueton. ^ ^

^ (Fabianus) ein Genueser, und Generahg^

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trmwt n-cie eambi>8 heraus gegeben ; er 9 ugssi'

ni, weüb^^."/- ^ekitt.tionibu8 Horatii Gerhard' ^ ^1 gebürtig war, verbessert, -" d

-»ü/' vss.- "0^' »Uteur8 äu Oroic Lc. p^r

I,' *695. tom. II. . -,„ssck

land »ber^, (Joh.) ein berühmter ?!üIo5ossms MSolingen im Hertz ogthuw

A.. Ä, Nachdem er den gründ seiner studien aM ^ pH^."^h^reinen, wo er sich in der Orientalischen P§si ^ die?h/°h'gie, sonderlich aber in der Metaphysic übte,

^rlben aufsetzte, und sie unterschiedenchljad. Von Bremen wandte er si<4"Meick 'Äenachdem er seine reise nach Fa Ax >v" ?,Cngelland vollbracht, wieder rnrück aekehrt. Be"

5'd«rchden PrmLdwigHS

die Philosophie und Theologie zu En"ivesi^,A,welchen berufer aber nicht so fort annahm, ^.Äiedensschvlastischen Philosophie nicht!!.^^iden g,eng , um sich daselbst in der Carttl'g^s/ wo er sich sonderlich an den ^

Raey hieng, und alsdenn erst ^e ggr« .f,erborn aniiahm. v»el g

1657. ward er zum IVofelior , pe» 7

ruffen, und verheurathete sich dasselbe msir w ^esogrspbi Gerard Mercators tochter , mn d ytiirers ' .. Vder nachdem vockor suris worden, und ^

seine gs hernsseu. Vor der solennen em'M^

dack^»l V/bgen diest -^^^ deess/ben beständiger ItsÄ-v, a F-N ÄweyK«7/Hre wtütz überliessen, die er anchAL

weichesEartesian/^.^'-^^venuallet. Eristemer ^^l,Staates ^'^utem Äk VhllosopHle in TeulMand gtze

lere Unch-^5- Gelderngrosse»» euMgrcha^ ^der m«?I^atnach ^n chn an. aufd'/ ne»

würchtt^M von Habe», weiches er aber,

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